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“Überbewertetes Restaurant”
Bewertung zu Taubenkobel

Taubenkobel
Zertifikat für Exzellenz
Küche: österreichisch
Weitere Restaurantangaben
Restaurantangaben
Geeignet für: Geschäftstreffen, romantisch, regionale Küche, besondere Anlässe
Optionen: Abendessen, Spätabends, Reservierung empfohlen
Beschreibung: Nur 40 Minuten südlich vom großstädtischen Wien zeigt sich das Burgenland von seiner schönsten Seite: Die pannonische Tiefebene rund um den Neusiedler See ist besonders sonnenverwöhnt und gilt dank ursprünglicher Natur, vielen bekannten Weingütern und ausgeprägter Esskultur als beliebte Ausflugsregion. Mittendrin liegt der Taubenkobel der Familie Eselböck. Im Inneren des regionstypischen Hofs im kleinen Ort Schützen verbirgt sich ein grüner Garten, wild bewachsen mit Kräutern und Obstbäumen. Verschlungene Wege führen vorbei an Sonnenplätzen und Daybeds zum Naturbadeteich sowie zu elf liebevoll renovierten Zimmern und Suiten, allesamt mit einer Spur Bohéme. Herzstück des Taubenkobels ist das Drei-Hauben-Restaurant mit regional inspirierter Küche sowie die angeschlossene Greisslerei mit kleinem Laden für schöne Dinge. In der Küche steht die Suche nach einem unverfälschten, natürlichen Geschmack im Mittelpunkt. Alain Weissgerber kocht mit Blick auf seine Wahlheimat Österreich ausschließlich mit Produkten aus der pannonischen Region. Klassische Luxusprodukte der Haute Cuisine oder importierte Zutaten sucht man hier vergebens. Vom Hausgeflügel beim Dinner bis zum Frühstücksei vom Urhuhn am nächsten Morgen – heimische Fischer, Züchtern und Biobauern sind die wichtigsten Lieferanten. Kräuter und essbare Blüten kommen von den Hügeln rund um den Neusiedler See, Schmorgerichte und hausgebackenes Brot aus dem Holzofen. Selbst das handgemachte Tongeschirr entsteht in Schützen: eine ortsansässige Künstlerin töpfert es seit jeher für die Familie. Eine ursprüngliche Küche ganz im Einklang mit den Jahreszeiten. Das Kleinod entstand in über 30 Jahren aus einem einst einfachen Gasthaus und ist heute ein idyllisches Refugium für Romantiker und Gourmets. Gastgeberin Barbara Eselböck und Schwiegersohn Alain Weissgerber führen die Familientradition der Eltern Eveline und Walter Eselböck seit 2014 fort.
Zürich, Schweiz
Beitragender der Stufe 3
22 Bewertungen
9 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 19 "Hilfreich"-
Wertungen
“Überbewertetes Restaurant”
Bewertet am 14. Oktober 2013

Das Taubenkobel will auf "Teufel komm raus" speziell sein. Dies ist teils positiv, teils nicht. Das mit den Händen (ohne Handschuhe!) in Stücke gerissene Brot war toll. Was man auf keinen Fall nehmen sollte ist das Menu "mit passender Weinbegleitung". Keinen einzigen der kredenzten Weine möchte ich in meinem Keller haben. Und für die Weinbegleitung bezahlt man pro Person € 69.- Bei 4 Leuten somit rund € 280.-. Insgesamt bekamen wir zusammengezählt maximal die Füllmenge von zwei Flaschen Wein. Für dieses Geld hätten wir indes VIEL lieber 2 oder 3 Flaschen von der Weinkarte ausgewählt: dann hätten wir gewusst was wir bekommen und es hätte uns mit Sicherheit geschmeckt (es sei denn auf der Weinkarte gäbe es auch nur biologische Weine...)
Wer grossen Hunger hat der sollte sich vielleicht ein Schinkenbrot mitnehmen oder vorher eine Kleinigkeit essen denn die Mengen sind doch etwas sehr klein....

Die Speisen waren in der Tat sehr gut aber sie hätten fast alle doppelt so gross sein können.
Obschon wir mitgeteilt hatten, dass wir zwei Geburtstage feiern bekamen wir einen Tisch direkt neben der Schinkenschneidemaschine. Dauernd war Personal neben uns die Schinken schnitten (ohne Handschuhe....) - feierlich war es in unserer Ecke mit Sicherheit nicht.

Für 4 Personen mit dem 2-Std Menu und Weinbegleitung bezahlten wir zusammen über € 800.-. Dies ist es schlicht und einfach nicht wert und wir waren.

Und wenn man im Taubenkobel, sei es im Hotel oder im Restaurant, damit rechnet gefragt zu werden ob alles OK war der sieht sich getäuscht. Das interessiert dort nicht. Dafür bekommt man zum Abschluss eine DVD um Werbung zu machen für das Taubenkobel. In der Tat belastet sie nur unsere Ökobilanz...

Das Personal ist ausserordentlich freundlich - das muss hier auch erwähnt werden. Aber wir hatten den Eindruck, dass eine koordinierende / dirigierende Hand fehlt die die Dinge ein wenig ordnet.

Nach dem Abendessen wollten wir noch ein Glas an der Bar trinken: als wir den rauchgeschwängerten Raum sahen verzichteten wir darauf. (uns war durchaus bekannt, dass das Rauchergesetz in Österreich Interpretationsspielraum hat aber in diesem Hause hätten wir erwartet dass dort No-Smoking herrscht!

  • Aufenthalt Oktober 2013
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
Hilfreich?
5 Danke, Erwin S!
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162 Bewertungen von Reisenden

Besucherwertung
    82
    24
    25
    15
    16
Gesamtwertung
    Küche
    Service
    Qualität
    Einrichtung
Datum | Bewertung
  • Deutsch zuerst
  • Englisch zuerst
  • Französisch zuerst
  • Italienisch zuerst
  • Beliebig
  • Alle aktuellen auf Deutsch
Deutsch zuerst
Eisenstadt, Burgenland, Austria
Beitragender der Stufe 1
3 Bewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 19 "Hilfreich"-
Wertungen
“fürchterlich, inkompetent, teuer, ......”
Bewertet am 6. September 2013

sie sind auf der suche nach einem bemerkenswerten restauranterlebnis? bittesehr:

geschehen am valentinstag 2013 im ach so hoch gelobten taubenkobel in schützen am gebirge:
gleich zu beginn wurden wir gebeten, an der bar den aperetiv einzunehmen. hierbei handelt es sich jedoch um den raucherraum. wie ich finde, darf schon alleine deswegen niemand dorthin gebeten werden. von hier nahm das lukullische drama seinen lauf. bestellt haben wir rose-champagner, bekommen haben wir allerdings einen blanc. kann schon einmal passieren, dachten wir zu diesem (verrauchten) zeitpunkt noch.

doch in dieser gangart gings dann weiter. zum menü orderten wir die biodynamische weinbegleitung. der erste wein (sepp muster) wurde gar nicht serviert. erst auf nachfrage wurde er nach dem zweiten wein serviert. dieser war übrigens der einzige, der "pünktlich" auf den tisch kam. die weine drei, vier und fünf mussten wir entweder nachordern oder kamen erst nach den speisen. muss nicht sein, oder?

weiters zu erwähnen ist die besondere spezialit des hauses: 44 Minuten ei mit selleriepüree und schwarzer istrischer trüffel. der konsistenz nach bekam das ei nur "30 Minuten" im dampfgarer. püree war sehr gut. die trüffel hingegen absolut geschmacklos!!! der preis: € 33,- passt irgendwie nicht zusammen, oder?

ales in allem, ein bemerkenswertes restauranterlebnis. beim weiterverbreiten desselben, habe ich übrigens von einigen bekannten ähnlich unhübsche geschichten aus schützen am gebirge serviert bekommen.

einen schönen tag!

  • Aufenthalt Februar 2013
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
Hilfreich?
15 Danke, Clemens F!
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Salzburg, Österreich
Beitragender der Stufe 5
83 Bewertungen
48 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 128 "Hilfreich"-
Wertungen
“Sehnsucht nach mehr/Meer......”
Bewertet am 25. August 2013

Ich bin bekennender Taubenkobel Fan - Hr Eselböcks Innovationen sind nun mal meistens kulinarische Highlights und das Ambiente sowohl drinnen als auch in diesem malerischen Garten garantiert höchsten Wohlfühlfaktor!

Bio und möglichst lokale Produkte zu verwenden sind im Moment das Credo der Küche!

Zur Butter aus Vorarlberg in einer Form als karamellisierte Butter angeboten - ich bilde mir ein, noch immer den genialen Geschmack auf der Zunge zu fühlen - wird "Weinbrot" gereicht - der Teig statt mit Wasser mit Wein angerührt - köstlich, köstlich, köstlich!!!

Das Menü beschränkte sich ausschließlich auf Produkte aus Österreich - lediglich der Käse kam aus der Schweiz und die Trüffel aus Istrien und alles Bio - auch der Wein ( übrigens - Riedel ist out Gravner ist in - ob diese bauchigen Dinger ohne Stiel und mit 3 "Dellen" den Wein wirklich besser zur Geltung bringen sei dahin gestellt - praktisch sind sie allemal - 1 Glas für alle Weine! )

Als Hauptgang gab es Kalbsbrust mit Trüffeln aus dem Wiener Wald (!) - geschmacklich sensationell! Weniger hingerissen war ich vom Ei mit Trüffeln - die Trüffeln waren geschmacklich leider a bisserl fad und Ei bleibt Ei - auch wenn's 44 min lang "kocht"

Was ich ehrlich vermisst habe, ist ein Meeresgericht - es gab Forelle und Flusskrebse ( sofern ich mich noch richtig erinnere ) aber halt leider, leider keine Meerestiere - und ehrlich - nix gegen Stekovics Ochsenherztomate - aber a paar Muscheln oder so sind mir als Vorspeise dann doch lieber - vor allem, wenn sie von so einem genialen Koch zubereitet werden!

Bei der Weinbegleitung kann man wählen zwischen der Variante mit Weinen aus Österreich oder internationaler Weinbegleitung.

Und wählen würde ich ehrlich gesagt, auch gerne beim Menü - ich folge ja gerne Empfehlungen der Küche - ein Diktat aber stimmt mich ein wenig verdrießlich - zumal in dieser Preisklasse! Die "Qual der Wahl" ist nämlich durchaus auch ein Genuss!!

Fazit: gesund gegessen auf allerhöchstem Niveau, verwöhnt von der persönlichen Fürsorge der Chefin und Ihrer Crew, CO2 Ausstoß vermieden - das macht Lust auf mehr - und ich freu mich schon auf das nächste Mal!

  • Aufenthalt August 2013
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
Hilfreich?
2 Danke, Lustreisender!
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Wien, Österreich
Beitragender der Stufe 3
10 Bewertungen
6 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 5 "Hilfreich"-
Wertungen
“Absolut tolles Essen!”
Bewertet am 19. August 2013

Wir hatten das 2,5 Stunden-Menü + 1 Übernachtung im Taubenkobel gebucht. Ich war aufgrund von anderen Erfahrungsberichten skeptisch, bin aber nun restlos überzeugt. Das Ambiente in Restaurant und Garten ist ausgesprochen nett und friedlich, der Badeteich lädt zum Entspannen ein. Wir hatten ein Zimmer im hinteren Bereich, dieses war ziemlich finster, für eine Nacht aber okay (wenn auch ziemlich teuer). Das Essen war extrem gut: Viele kreative Gemüsegerichte, so weit als möglich mit regionalen Zutaten z.B. Artischocke. Fisch und Fleisch waren super! Auch preislich ist das Essen absolut in Ordnung (125 € für das Menü). Die Weinkarte finde ich persönlich zu teuer kalkuliert (auch die Weinbegleitung kommt auf 99 €). Natürlich sind es durchwegs Spitzenjahrgangsweine, aber ein paar preiswertere Alternativen wären nicht schlecht. Das Personal unter der Führung der (Junior-) Chefin ist durchwegs nett und kommunikativ, aber nicht aufdringlich. Auch der Küchenchef (Alain Weissgerber) lässt sich beim Hauptgang blicken.

  • Aufenthalt August 2013
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
Hilfreich?
2 Danke, Fiaker2012!
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Salzburg, Österreich
1 Bewertung
common_n_restaurant_reviews_1bd8 8 "Hilfreich"-
Wertungen
“Schönes Ambiente, schöne Zimmer, aber alles in allem viel zu Teuer...”
Bewertet am 6. August 2013

Die erste Nacht ohne unsere 1jährige Tochter hätten wir uns anders vorgestellt.

Positives:
Der Innenhof und das Ambiente haben uns sehr gut gefallen und uns an einen Urlaub in Südafrika erinnert
Die Zimmer war auch sehr stylisch und geschmackvoll eingerichtet und man fühlte sich auf Anhieb wohl. Leider war die Matratze keinen Euro wert, aber naja.
Der Geschmack der Speisen hat uns geschmeckt jedoch LEIDER nicht vom Hocker geschmissen. Wir haben einen Genuss für 2h bestellt und leider habe ich nicht mitgezählt aber es waren glaube ih nur 5 Gänge (kleine) zusätzlich 2 Grüße aus der Küche.

Negativ:
Weinbegleitung 2 = obwohl die Weine super waren, aber 99 € dafür habe ich so noch nicht erlebt. Die Weine waren zwar sehr gut ausgesucht und abgestimmt aber es war pro ein bis max. 2 Schlücke drinnen.
Personal bis auf 2 ausnahmen sehr schlecht Leider.
Publikum sehr abgehoben und von oben herab, obwohl wir bei der ankunft erstaunt waren, da nur konsvervative autos vorm Lokal standen. Aber man hätte sich eher Bentleys oder Ferraris vorgestellt. Da war unser Q5 noch Upper Class. Für einen Freitag auch relativ wenig Besuch!

Für 2 Personen inkl. 2h Genuss 2x Weinbegleitung + Zimmer = 900,00 €

Für 500,00 € wäre es in Ordnung gewesen und 5 Punkte, aber dafür nur 2 Punkte

Aufenthalt Juli 2013
Hilfreich?
8 Danke, martinamariomaja!
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