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“Bahnhof Rolandseck und Arp Museum - immer eine Bahnreise wert!”
Bewertung zu Arp Museum

Arp Museum
Platz Nr. 1 von 9 Aktivitäten in Remagen
Zertifikat für Exzellenz
Details zur Sehenswürdigkeit
Bewertet 1. April 2012

Ja, nehmen Sie aus südlicher Richtung ab Koblenz, oder aus nördlicher Richtung Bonn oder Köln die Bahn zum Bahnhof Rolandseck, und beginnen Sie direkt im Bahnhof Rolandseck mit einem Bummel durch ein wunderschönes Museum mit Wechselausstellungen und dem Arp Museum mit seinen Skulpturen, Gouachen und Gemälden.
Wir sind allerdings im Februar 2012 mit dem PKW angereist, da wir noch auf die andere Rheinseite wollten, um in Königswinter dem Siebengebirgsmuseum noch einen Besuch abzustatten. Eine Sonderausstellung „Rheinromantik“ begann hier und fand seine thematische Fortsetzung im Siebengebirgsmuseum in Königswinter.
Aber zurück zum Bahnhof Rolandseck: Von der Uferstrasse her steigt man ein wenig hinauf mit Blick auf den Bahnhof – hat das historische Gebäude aus Stahlgusselementen, Stein und Glas vor Augen - und man übersieht dabei recht schnell, dass sich dahinter am Berghang ein weisses Gebäude erhebt, das Arp Museum, das zu diesem Museumskomplex gehört.
Zunächst aber blieben wir im ‚Bahnhof’, der eine sehenswerte Kombination aus Museum und aktivem Bahnbetrieb ist. Im Eingangsbereich des Museums in der unteren Ebene stimmten uns bereits 100 Bowletöpfe mit rheinromantischen Motiven ein auf die Ausstellung darüber. Dann ging es zu den Ausstellungsräumen auf dem Niveau der Bahngleise. Hier gab es bis zum 4.März 2012 eine Ausstellung „Rheinromantik. Mythos und Marke“. In allen Kunstgattungen wie der Malerei, der Literatur, in Liedern und auch in Souvenirprodukten wurde vom 18. auf das 19. Jahrhundert die Landschaft zwischen Loreley und Drachenfels in romantischem Mythos verklärt. Bilder von Burgen, Wanderern und Rheinbooten waren in der Ausstellung und immer wieder gab es Hinweise darauf, wie frühe Touristen die Landschaft entdeckten. Und der Bahnhof Rolandseck, der 1858 fertig gestellt wurde, ermöglichte es, dass die Landschaft hier besser erreicht wurde.
Wir verliessen diese Ausstellung – gingen zurück in den Eingangsbereich und von dort weiter durch einen Tunnel unter den Gleisen hindurch in einen modernen Anbau.
Hier gibt es wieder etwas Besonderes…
Der frühere Geschäftsmann und spätere Kinderarzt Dr. Dr. Gustav Rau widmete sein Leben Kindern in Afrika und der Kunst. 2001 schenkte Rau im Rahmen eines Erbvertrages den Grossteil seiner Kunstsammlung UNICEF. Jedoch hatte er bestimmt, die Hauptwerke der Sammlung Rau bis 2026 im Arp Museum Bahnhof Rolandseck auszustellen.
Und aus dieser Kunstkammer Rau gibt es seit dem 10. Februar und noch bis zum 14. Oktober 2012 eine wunderschöne Ausstellung „Köstlich! Stillleben von Frans Snyders bis Giorgio Morandi“, die wir uns in diesem Teil des Museums anschauten.

Und dann ging es für uns noch weiter hinauf…

Wiederum geleitet ein tunnelartiger Gang den Besucher zu Aufzügen bzw. Treppen, die nach oben in das Arp Museum führen. Hier gab es nochmals einen weiteren Teil zur Ausstellung „Rheinromantik“.
Noch eine weitere Etage höher befindet sich die Sammlung Hans Arp, wo noch bis zum 27. Januar 2013 die Ausstellung „Wolkenpumpen“ läuft.
Während unseres Besuches im Februar war das Wetter neblig trüb, so dass man sich hier am Berghang „wie in den Wolken vorkam.“

Unser Tipp: Ein wunderschönes Museum – eine architektonisch sehenswerte Gebäudekombination aus Historischem und Neuem. Und Gehbehinderte sollten keine Angst haben, alle Ebenen sind gut mit Aufzügen zu erreichen.
Für den kleinen oder grossen Hunger ist der Wartesaal (Museum Bahnhof Rolandseck 2. Etage) sehr zu empfehlen.

1  Danke, Corvus2010!
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56 - 60 von 88 Bewertungen

Bewertet 31. März 2012

Modernes Gebäude verbunden mit altem Bahnhof enthält nicht sehr viele Ausstellungsstücke. Aufwendiges überdimensioniertes Betonhaus am Hang durch Aufzüge und Treppen, verbundene, teils hohe Räume bieten neben Objekten und Informationen zum Künstler Arp auch Sonderausstellungen. Museum und angeschlossenes Restaurant - gehobene Preise- bieten Blick auf den Rhein.www.arpmuseum.org

1  Danke, globi2012!
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Bewertet 6. November 2011

Es ist schon bezeichnend, wenn beim Arp Museum zuerst die schöne Lage am Rhein, die (fast) direkte Nähe des Rheinufers und der Blick auf das gegenüber liegende Siebengebirge genannt werden. Auch das - mit Millionensummen des Landes Rheinland-Pfalz - subventionierte architektonisch interessante Gebäude wird mit Recht gelobt. Relativ einmalig ist die gelungene Integration des Museums in einen existierenden und noch funktionierenden Bahnhof. Die meisten Züge der linken Rheinstrecke halten hier nicht - sie donnern durch; das hört man im Museum. So ein Ensemble in dieser Lage, das lohnt eigentlich schon einen Besuch.
Nach einigen Skandalen über vom Museum verkaufte Originale/Kopien von Hans Arp, zeigt das Museum hauptsächlich immer noch Originale/Kopien vom Namensgeber und anderen Künstlern aus der Dada-Zeit. Da ich persönlich keinen Zugang zu dieser Kunstrichtung habe, will und kann ich sie hier nicht bewerten.
Mehr Zugang habe ich zu der jetzt (bis Ende 2011) gezeigten Sonderausstellung über Landschaften. In drei Bereichen (Unterausstellungen) geht es 1. Warum sind Landschaften schön ?, 2. Rheinromantik und 3. Landschaften von Fra Angelico bis Monet. In dieser Ausstellung kann man durchaus eine Beziehung zur Landschaft im Bild knüpfen. Wenn man aber die Augen hebt und durch die Fenster der Ausstellungshalle blickt, dann sieht man eine der schönsten realen Landschaften des Rheins.

2  Danke, gerfis!
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Bewertet 16. Juni 2011

Das Arp Museum ist absolut sehenswert. man vermutet kein Museum dieser architektonischen Güte in einem Ort wie Remagen. Das Museum, mit schönem Ausblick auf den Rhein und ansprechendem Museumsrestaurant mit Rheinblickterrasse, biete oft Sonderauststellungen neben den Werken von Arp. Die derzeitige Ausstellung zu Landschaftsmalerei ist empfehlenswert. Auch wenn man sich für die Kunst nicht so interessiert, alleine die Architektur des Gebäudes lohnteinen Besuch. Vor dem Museum befindet sich direkt der Bahnhof Rolandseck, von Köln aus ist man in ca. 40 Min mit dem Zug dort.
Am Rhein sind schöne Spaziergänge nach dem Museumsbesuch möglich.

2  Danke, jmallmann!
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Bewertet 1. März 2011

Das Museum liegt wunderbar gegenüber dem Siebengebirge in den Hängen von Rolandseck, direkt am / im historischen Bahnhof.

Alleine architektonisch beeindruckend, so ist die Ausstellungshalle von Licht durchflutet und mit Ausblicken auf das Rheintal auch schön in die Natur eingebettet. Ein Teil des Museums ist Hans Arp gewidmet, und wir genossen eine schöne Führung die sein Schaffen auch erfahrbar machte.

Gerne wieder

2  Danke, zoznam!
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