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“...das Kloster HEMIS - bereits ein WELTKULTURERBE.....”
Bewertung zu Kloster Hemis

Kloster Hemis
Bewertet am 28. Oktober 2011

Um 07.15 Uhr fuhren wir mit vier Jeeps nach Hemis, 45 km südöstlich von Leh. Es war sonnig, wir passierten das Stadttor mit der großen Gebetsmühle.

Die Straße führte am Indus entlang, bei der Militärstation Karu bogen wir nach Hemis ab, eine Brücke führte über den Indus, sie ist mit vielen Gebetsfahnen behängt. Eine schmale Asphaltstraße brachte uns in vielen Kurven, vorbei an vielen weißen Chörten, zum Kloster Hemis, das versteckt in den Bergen liegt.

Hemis ist mit 500 Mönchen sowohl das größte als auch das reichste Kloster von Ladakh. Etwa ein Viertel aller kultivierten Äcker des Landes sind im Besitz dieses Klosters. Als im Jahre 1950 im Verlauf der Landreform der Großgrundbesitz aufgeteilt wurde waren die Klöster ausgenommen.
Hemis wurde Anfang des 17. Jh. vom Mönch Tagtsang Repa im Auftrag von König Sengge Namgyal in einem versteckten Seitental gegründet. Dank dieser Lage ist Hemis Plünderungen entgangen und konnte seinen Reichtum bewahren. Diesen sieht man dem unauffälligen Klosterkomplex von außen nicht an, doch in den Räumen befinden sich kostbare Ritualobjekte und Statuen.
Mit großer Interesse lauschten wir den interessanten Ausführungen unseres Guides Sonam zur Geschichte und Tradition des Klosters.

Fast jedes ladakhische Kloster hält einmal im Jahr Maskentänze ab, die bekanntesten finden zwischen dem 9. und 11. Tag des fünften tibetischen Monats, nach unserer Zeitrechung im Juni/Juli, im Kloster Hemis statt.

Das Kloster Hemis besitzt den größten Thanka Ladakhs, der nur alle 12 Jahre einmal beim Maskenfest ausgerollt wird, das letzte Mal 2004.

Die Tänze sind dem berühmten tibetischen Tantriker Padmasambhava gewidmet, der im 8. Jh. die buddhistische Lehre in Tibet und Ladakh verbreitete und deshalb größte Verehrung genießt. Seine magischen Aktivitäten sind das Hauptthema der zweitägigen Maskentänze.

Wir trafen um 08.20 Uhr ein, viele Festbesucher waren schon unterwegs. Während des Festes gleicht das Gelände vor dem Kloster einem Jahrmarkt, in den zahlreichen Buden werden Tee, Essen, Schmuck und Antiquitäten verkauft. Der steinige Zugang führte bergauf, die ersten Verkaufsstände von Getränken, Chips, Ketten, Buddhafiguren und Plastikspielzeug waren schon aufgebaut, in den Küchen der Restaurants unter Plastikplanen wurde schon gekocht.

Beim Eingang zum Kloster herrschte bereits großes Gedränge. Geschoben durch die Klosterpforte erreichten wir den Innenhof, er war bereits gut gefüllt. Gleich rechts neben dem Eingang steht im Hof die größte Gebetsmühle Ladakhs. Diese etwa fünf Meter hohe Trommel enthält Millionen von ellenlangen Gebetsstreifen.

In der Mitte des Tempelhofes rund um den höchsten Fahnenmast war ein runder Platz mit Schnüren abgezäunt. Auf einer Seite saßen die Ladakhis, gegenüber die Touristen. Wir hatten reservierte Stockerl in einer Ecke des Platzes im Schatten. Der Klosterhof füllte sich immer mehr, sogar am Dach des Klosters saßen die Zuschauer.

Ein Besuch der Innenräume des Klosters war unmöglich, es waren so viele einheimische Besucher da, dass diese vollkommen verstopft waren. Nachdem wir uns in der Pause im Klosterhof umgesehen hatten verließen wir das Fest um 13 Uhr und fuhren zurück nach Leh.
Das Kloster HEMIS ist bereits zum WELTKULTURERBE von der UNESCO ausgerufen worden.

3  Danke, albre-13-TL!
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Bewertet am 27. August 2016

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Bewertet am 5. August 2016

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Bewertet am 3. August 2016

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Bewertet am 14. Juli 2016

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