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“..Ein ABENTEUER -das "versteckte" Tal, zuerst war da der KARDUNG-LA ( höchster Pass der Welt )” 4 von 5 Sternen
Bewertung zu Nubra Valley

Nubra Valley
Indien
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Platz Nr. 11 von 387 Aktivitäten in Jammu und Kaschmir
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Wien, Österreich
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“..Ein ABENTEUER -das "versteckte" Tal, zuerst war da der KARDUNG-LA ( höchster Pass der Welt )”
4 von 5 Sternen Bewertet am 15. Oktober 2011

Als wir zuhause bei der Planung unserer Routen in Ladakh beschlossen haben, auch ins Nubra-Valley, in dieses versteckte Tal in Ladakh, nahe zur pakistanischen Grenze, zu reisen, wußten wir noch nicht was alles auf uns zukam.....
Am Morgen ging es los, Abfahrt mit unseren Jeeps, auf in Nubra Valley. Vorerst verließen wir Leh, am Kloster TIKSEY und CHEMEY vorbei... und dann hinauf in die Berge.
Nun die steile und lange Anfahrt zum höchsten Pass der Welt, nämlich zum KARDUNG-LA.
Nach unzähligen Serpentinen haben wir die bewohnte gegend verlassen, unser Blick schweift in Tal hinab. Ohne jegliche Absicherung zu den Abgünden ins Tal sind wir auf dieser Bergstraße unterweg.
Spektakuläte Ausblicke taten sich uns auf. Eine unwirkliche Gegend, nur schroffe Felsen, Felsabrüche und Überhänge beflanken die "Straße". In unwahrscheinlichen Manövern gelang es unseren Fahrern immer den entgegenkommenden Armeelastwagen auszuweichen. Über 4 Stunden ging es hoch zum Pass.
Schon stolz, diese Fahrt bewältigt zu haben, erreichten wir endlich den höchsten Punkt.
Der KARDUNG-LA, die höchste Paßstraße der Welt, in einer Höhe von 5.6030 m.
Die Luft ist dünn, unser Atem geht schwer, immer wieder müssen wir trinken.
Nach einem kurzen Aufenthalt für unsere Erinnerungsfotos, geht es atemberaubend auf der anderen Seite ins Tal, in Anfahrt auf das Nubra Valley.
Über Stock und Stein führte der Weg ( Straße kann man nicht sagen) die vielen, vielen Kurven hinab ins Tal. Hier oben, nach Eis und Schnee am Pass ist die Gegend scheinbar völlig "tot", nur kahle Felsfomationen begrenzen, diesen dem Berg "abgerungenen" Weg.
Stop bei der Polizeistation ( Kontrolle) in North Pullu, wir müssen uns dort anmelden.
Nach Stunden im Tal, öffnet sich der Blick auf kleine, schmale, etwas grüne Täler und einige einsame Häuschen tauchen auf.
Später im Ort Kahrdong nahmen wir unser Picknick, eigentlich froh, diese Fahrt gut hinter uns zu haben.
Später öffnet sich das Tal und die Straße führt einen breiten Fluß entlang. Eng und schmal führt der Weg nach Hundar.
Unser Weg führte nun dem Shejok- Fluß entlang, der wegen dem Gletscherwasser stark Hochwasser führte. Viele Bereiche der Straße waren überflutet. Unsere Fahrer mußten nun die befestigte Fahrbahn "erraten". An steilen Felshängen und breiten Geröllhalden vorbei führte der Weg zum Kloster von DISKIT. Schon von Weitem kann die große Maitreya-Statue, als Wahrzeichen des Klosters, gesehen werden.
Das Kloster Diskit ist mit einem Alter von 570 Jahren das älteste Nubras.

Unser Aufstieg zum Kloster führte über viele Stufen, entlang den Manimauern mit unzähligen kleinen Täfelchen mit eingravierten Ornamenten und Segenssprüchen, vorbei an vielen kleinen Gebetsmühlen kamen wir zu einer großen Gebetsmühle mit Glocke und zum Klosterhof. Hier durften wir den Tempel der Schutzgottheiten (Gonkhang) betreten, ihre Gesichter waren mit Tüchern verhüllt. Die Statue des Schutzgottes Mahakala ist hier weiß, anstatt üblicherweise schwarz oder dunkelblau angemalt, sie steht im rechten hinteren Eck des beeindruckenden Raumes. In der großen Versammlungshalle eine Statue von Maitreya. Es gibt dzt. 70 Mönche in Diskit. Vom Kloster hatten wir einen schönen Blick ins Tal, die Mönchswohnungen scheinen an die Felsen geklebt.
Die Oase HUNDAR, ist mit rund 200 Häusern und 1000 Einwohnern das größte Dorf Nubras. Von den Bergen braust der Hundarfluss und verzweigt sich im Ort in kleine Kanäle zur Bewässerung der Gärten und Felder.
Kurz später erreichten wir das Hotel Karma Inn und machten im Garten Teepause, es war herrlich warm.
Das Hotel KARMA INN ist neu hier im Tal und auch das beste, die Zimmer einfach aber sauber, das warme Wasser wird in einem Kessel vor dem Haus aufbereitet.
Die Bedienung ist sehr höflich und aufmerksam.
Das Essen am Abend schmeckte meiner Gruppe unerwartet gut. Müde, aber von den Eindrücken auf der Route noch immer angetan, schliefen wir bald ein..
So mancher, sagt man, hat noch in seinem Traum an die Rückfahrt nach LEH gedacht...
Die Fahrt ins Nubra Valley ist abenteuerlich und nach Auskunft unseres Guids Sonam
( einer der besten und umsichtigsten Reiseführer Ladakhs), auch nicht angefährlich.....

Aufenthalt Juli 2011
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