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“Soso, lala” 2 von fünf Punkten
Bewertung zu Museo Casa de Sucre

Museo Casa de Sucre
Platz Nr. 34 von 201 Aktivitäten in Quito
Zertifikat für Exzellenz
Details zur Sehenswürdigkeit
Quito
1 Bewertung
“Soso, lala”
2 von fünf Punkten Bewertet am 29. Dezember 2012

Obwohl der Rundgang einen flüchtigen Einblick in die damalige Zeit erhaschen lässt, so ist die Führung schwach. Fakten und Zahlen werden heruntergeschnurrt. Fragt man nach Details, kommt die Leier wohl ins Stocken, bzw. ins Stottern.

Auch verriet mir die Führung, dass fast alles in diesem Haus Nachbildungen sind; die Möbel, der Backofen, die Waffen, etc. Der Rest ist der damaligen Zeit "nachempfunden", wie die Vorhänge und die Fussböden. Original ist in diesem Haus nicht einmal die Architektur, zumal sie im Verlauf der Zeit immer wieder verändert wurde. Das ist natürlich kein Vergehen aber man sollte zu den Besuchern doch ehrlich sein und das, was man vorstellt nicht als original "verkaufen".

Auch sehr eigenartig finde ich, dass Zweihandschwerter gezeigt werden mit dem Verweis, man habe im 19. Jahrhundert mit diesen gekämpft. Soso; man kämpfte trotz Säbeln und Musketen immer noch wie zur Zeit der Conquista?

Aber was ich besonders störend am ganzen Museum gefunden habe, war die martialisch-kitschige und doch sehr gezwungene Verherrlichung Sucres. Man sollte dabei wissen, dass das Museum unter der Verwaltung der ecuadorianischen Armee steht. Aber ist es wirklich nötig, Poster und Postkarten der militärischen Einheiten des modernen Heeres aufzuhängen? Was hat Sucre und seine Gechichte direkt mit der heutigen Armee zu tun? Darüber hinaus hängt praktisch an jeder Wand ein Abbild Sucre; allesamt erst ein Jahrhundert später gemalt. Selbst wenn diese Originale wären, so würde Sucre kaum so viel Narzissmus an den Tag gelegt haben. Dafür scheint Sucre entweder ein Spartane gewesen zu sein oder sein Besitz, all der kleine Tand der damaligen Zeit, Zeugen seines Alltags, hat sich jemand eingeheimst. Man fühlt sich in einer Kaserne und nicht in einem Herrenhaus. Ironischerweise ist das Fotografieren untersagt aber nach dem Rundgang fragte ich mich: Was bitte schön würde denn überhaupt fotografiert werden können? Es gibt ja fast nix zu fotografieren.

Aus geschichtlicher Sicht ein dürftig geführtes Museum, bei dem die Armee als "Kuratorin" verkrampft versucht, einen Gran an Glaubwürdigkeit zu erhalten. Man merkt aber schnell, dass es ihr nur darum geht, einem kitschigen Patriotismus zu dienen, anstatt die Geschichte, die auch die ihre ist, ernst zu nehmen.

Für einen flüchtigen Blick lohnt sich der Besuch. Wer aber einen tieferen Einblick in Sucres Leben und die damalige Zeit werfen will wird enttäuscht sein.

Aufenthalt November 2012
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Danke, Silvio D!
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“lebendige Geschichte”
4 von fünf Punkten Bewertet am 27. Mai 2012

Das Museum wird auch "blaues Haus" genannt, es war das Wohnhaus des Marschalls Antonio José de Sucre, der die spanische Armee 1822 in die Flucht schlug. Das Museum zeigt eine Sammlung von Uniformen, Waffen, Reitsätteln, Möbeln und Dokumenten sowie eine eroberte peruanische Flagge. Die Pflastersteine im Museumseingang sind mit zahlreichen Lama- und Schildkrötenknochen verziert.

Aufenthalt März 2012
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1 Danke, Sakaka!
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