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Bathala Island Resort
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58 - 63 von 282 Bewertungen
Bewertet 23. Januar 2013

Unser Urlaub auf Bathala war perfekt. Bis am letzten Tag. Da geschah Folgendes: Eigentlich hätten wir um 7 Uhr in der Früh abgeholt werden sollen. Der Erste wurde um halb neun nervös. Er kenne die Malediven. Bis 10 Uhr geschah nichts. Der Zuständige verschwand immer wieder. Auf den Hinweis, dass man ein Flugtaxi organisieren könne, wurde nicht reagiert. Schliesslich traf um 10 Uhr ein Boot ein, das jedoch sehr schnell den Geist aufgab. Somit hatten sechs Personen ihren Flug nach Frankfurt verpasst. Unser Flug war später geplant. Auf diesen Hinweis kam Bewegung in den Verantwortlichen. Möglicherweise wollte er uns los sein, da die Insel sehr klein ist und so schon ungeplant sechs Personen mehr auf der Insel waren. Er organisierte, auf einmal, es geht also doch, ein Speedboot. Auf die Frage, wieso das ebenfalls bestellte Airtaxi nicht nach Bathala komme, meinte er, es gehe nicht. Also, mit dem Speedboot um 11 Uhr auf eine andere Insel fahren, mit dem Airtaxi weiter nach Male. Kurz gesagt: es reichte nicht mehr für den Flug. Da wir hofften, mit Thomas Cook einen anscheinend serösen Partner hatten, buchten wir den nächsten Flug nach Europa auf unsere Kosten. Und kamen am 19.12. wieder heim. Seither ist der Fall in Bearbeitung bei Thomas Cook. In bisher zwei Schreiben wurde ein Ausgleich des Schadens abgelehnt. Also Achtung liebe Reisende! Schaut nicht nur auf die Insel, sondern auch auf den Reiseveranstalter. Das kann nach dem Urlaub noch einige Nerven kosten. Und noch dies: die Übriggebliebenen wurden an den folgenden Tagen mit dem Airtaxi abgeholt. Man kann also doch bei Bathala landen. Der Verantwortliche log uns an! Der Kundendienst von Thomas Cook setzt dem Ganzen aber die Krone auf!

  • Aufenthalt: Dezember 2012, Reiseart: als Paar
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Lage
    • Schlafqualität
    • Zimmer
    • Sauberkeit
    • Service
5  Danke, Sonicht!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 30. Dezember 2012

Anreise: Pass zu Hause vergessen. Meine liebe Frau fährt noch schnell 200km und bringt ihn nach. Flieger gerade noch erwischt. Landung in Male…. Es ist doch immer wieder schön, wenn nach einer 180°-Wende aus der Landebahn ein Runway wird. Durch den Flughafen direkt auf das Schnellboot. Nach 15 Minuten Fahrt die ersten Delphine. Die Crew fährt für uns Ehrenrunden… genialer Einstieg.

Ankunft auf Bathala: Süße kleine Insel. Gepäck ist schnell auf dem Zimmer. Verlaufen kann man sich nicht, da man nach spätestens 10 Minuten alles abgelaufen hat. Barfuß-Ambiente wie es besser nicht geht.

Tauchbasis: Da ich Tauch-süchtig bin habe ich mich und meinen Schwager (Bungalow-Mitbewohner, wie man ihn sich nicht besser wünschen kann) gleich an der Tauchbasis angemeldet. Freundlicher und zuvorkommender kann man nicht aufgenommen werden. Andi (wir kannten ihn zufälligerweise von Filitheyo vor 2 Jahren) hat gleich noch am Nachmittag einen Check-Dive mit uns gemacht. In der folgenden Woche haben wir keinen Tauchgang ausgelassen. 3-4 Tauchgänge pro Tag wurden von der Tauchbasis ermöglicht. Allerdings war es manchmal recht knapp, vom Double-Tank-Morgen-Boot, auf das startbereite Nachmittagboot zu jumpen. Mit Early-Morning-Dive kommt da schon was zusammen (Nitrox sei Dank). Toll, dass die Crew so etwas ermöglicht und mit macht. Ganz toll fand ich, dass uns die Wünsche in Sachen Extra-Tauch-Touren oder bei speziellen Zielen von den Lippen abgelesen wurden, und zufällig am nächsten Tag am Programm standen. Ganz ganz großes Kompliment an das Team!!! Andi hatte mit uns immer Nerven wie Drahtseile gezeigt, Laurent hat seine Basis perfekt aber doch liebevoll (wie seinen Sohn) im Griff. Ingrid ist die gute Seele und zeigt einem unter Wasser Dinge, die eben nur Frauen finden. Julie hatten würden wir neben ihrer Tätigkeit als Tauch-Guide auch als Nummern-Girl bei Events (wie z.B. bei Einführungsabenden) buchen. Wo Julie ist, ist gute Laune. Die „Flaschen-Boys“ sind immer zu diensten. 24-Stunden Tauchen…. Kein Problem…. Wo sollen wir die Flaschen hinbringen…..Atemregler im Becken vergessen…. Kein Problem… haben wir aufgehoben und aufgehängt….Eine Flasche an Bord zu wenig (Spätbucher, falsches Kreuzchen)… kein Problem… holen wir schnell noch.

Tauchen: Die angefahrenen Tauchreviere bieten alles, was das Herz begehrt. Bei diesem Urlaub habe ich habe ich die Mantas zwar nur vom Boot gesehen. Aber alles, was sonst ein Taucherherz begehrt und zu dieser Jahreszeit vorhanden war, hat sich irgendwie vor unsere Masken getraut. Trotz jahreszeitlich geringer Strömung haben wir Großfische satt bekommen. Die Klein-Welt war traumhaft. Mich hat wieder einmal der Nacht-Tauchgang begeistert. Wir waren eine kleine Truppe. Dementsprechend ging es völlig leger zu. So liebe ich Tauchen!

Hotel: Einige Wochen, bevor wir unseren Urlaub antreten konnten, ist das Restaurant abgebrannt. Es wurde sich sofort bei unserer Ankunft dafür entschuldigt, dass das Essen in der Bar serviert werden würde…. Fand ich aber prima. Ein schöneres Restaurant konnte ich mir nicht vorstellen (bis auf den Tisch Nummer 2, über dem wohl Flughunde wohnten, die hin und wieder…..  ). Kleines Hotel->kleines Buffet… aber sehr gut. Es war wieder für alle etwas da. Indien/Sri-Lanka/Fleisch/Fisch/Obst… ahhh, es war einfach gut. Ich hatte meinen persönlichen Anannas-Mann beim Mittag- und Abendessen, sowie einen ganz netten Eier-Mann beim Frühstück. Die Bungalows waren (wohl) frisch renoviert. Der Raum war mehr als großzügig bemessen. Das Bad war wieder ein Freiluft-Bad. Aus dem Bungalow in die Lagune mit Baby-Hai und Baby-Rochen 9-10 Schritte über den üblichen Traumsand.

Hier will ich unbedingt wieder hin!!!

  • Aufenthalt: November 2012, Reiseart: mit Freunden
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Lage
    • Schlafqualität
    • Zimmer
    • Sauberkeit
    • Service
4  Danke, Christoph K!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 17. Dezember 2012

Antje & ich waren mal wieder tauchen. Diesmal also auf Bathala vom 22.11-2.12.12. Als entscheidende Auswahlkriterien für einen Tauchurlaub auf einer Malediveninsel sind für uns das Fehlen von Wasserbungalows, das Nichtvorhandensein eines überflüssigen Pools, die herrliche Abwesenheit eines dekadenten SPA und dann natürlich das Vorhandensein eines exzellenten Dive-Centers. All diese Komponenten fanden wir ausschliesslich auf Bathala vereint. Also fix gebucht, denn Bathala ist sehr beliebt und schnell ausgebucht. Wir leisteten uns den Wasserflugzeug-Transfer (ca 20 min), denn nach einem 10h Flug ist mensch froh, wenn er irgendwann mal ankommt. Die Insel empfängt mit üppiger Vegetation, darin versteckt die einzeln stehenden Bungalows, alle mit max 10m zum Wasser. Wir hatten Nr 109, den Meerblick etwas zugewachsen mit allerlei Tropengewächs. Ist aber ganz gut, denn ohne Schatten ist die Äquatorsonne nicht zu ertragen, ganz zu schweigen vom Sonnenbrand nach 10 min. So konnten wir auf den teils reparierten Sonnenliegen uns im Schatten zwischen den Tauchgängen ausruhen. Der Bungalow ist recht sparsam und zweckmäßig eingerichtet. Die Einrichtung ist gemauert und verputzt, soll heißen das Bett ist ein Betonquader mit einer sehr harten Matratze darauf. Wir haben aber trotzdem sehr gut geschlafen, ohne Rückenschmerzen (Antje hatte mal `nen doppelten Bandscheibenvorfall)! Allerdings ist es wohl eine Frage der Zeit, wann bei dieser Luftfeuchtigkeit die Matratze anfängt, von unten her zu schimmeln. Also lieber mal nachsehen. Vermisst haben wir eigentlich nur ein Moskitonetz, denn die maledivischen Moskitos lassen sich nicht mal vom karibischen Anti-Mücken-Spray (OFF) beeindrucken. Kühlschrank, Deckenventilator und Klimaanlage funktionierten einwandfrei. Jedenfalls bei uns, wir hörten aus den Nachbarbungalows auch anderes. Das Dach war etwas undicht, bei heftigem tropischen Regen ist das grenzwertig. Das Bad ist offen, da kann mensch die Tropen richtig geniessen, auch mit gerissenen Fliesen, herausbröselnder Fugenmasse, herrlich lautem Vogelgezwitscher und Flughundgetöse. Auch der Wasserdruck (wie von einem Vorurlauber bemängelt) ist in Ordnung. Wohl etwas geringer als zu hause, ja, aber das sind die Malediven, nicht `ne Großstadt in Mitteleuropa. Der Service im Bungalow ist hervorragend, auch der Bitte nach nicht jeden Tag Handtuchwechsel wurde gern entsprochen. Auf der kleinen Terrasse vor dem Bungalow haben wir immer Kaffee getrunken und gelesen, recht gemütlich. Das geht aber auch recht gut in der Sunset-Bar, beliebter und sehr kommunikativer Treff auf der winzigen Insel. Dort ist der Service fix und sehr freundlich. Auch geeignet zum Logbuch schreiben, dazu ein kühles Bier beim Sonnenuntergang, sehr entspannend. Und danach in´s Restaurant zum Abendessen. Es ist zu jeder Mahlzeit ein Buffet aufgebaut, sodass jeder essen kann wann er will. Das Angebot ist vielfältig und reichhaltig. Ich empfehle sehr die maledivischen Currys, kann der richtige Fan sich sogar zum Frühstück geben. Besonders lecker waren abends die Desserts. Der Service ist zu jeder Zeit absolut professionell und sehr freundlich. Eine Miturlauberin lernte sogar mit Hilfe der Kellner Divehi. Das ist meine Überleitung zu den Besuchern der Insel. Größtenteils kommen natürlich nette Taucher, aber auch einfach nur Schnorchler und Ruhesuchende, die keinen Wert auf unnützen Kram wie Jacuzzi auf der eigenen Terrasse, laute Animateure oder Jetskilärm legen. Also ganz normale, sehr angenehme, lustige und kommunikative Leute. Klar, der eine oder andere Stoffel ist immer da, aber die Insel ist dann doch groß genug, um diesen aus dem weg zu gehen. Selbst beim Tauchen verläuft sich alles. Es gibt das Hausriff und 2 Boote, also genug Platz für alle, denn es gibt ja nur 46 Bungalows (von denen einige nicht bewohnt werden können!). Kommen wir also zur Tauchbasis: erst vor einem Jahr gebaut, also alles brandneu und sehr sauber. Trockenraum, Waschbecken, Dusche sind ebenfalls nagelneu und sehr gepflegt. Die Toilette ist neben der Rezeption, also auch in Reichweite. Nitrox ist for free, auf so einer kleinen Insel nicht selbstverständlich und umso erfreulicher. Als Neuankömmling gibt es eine Einführung für alle Urlauber über das Verhalten am Riff - die Tauchbasis hat hier die Verantwortung übernommen, die von der Resortleitung wohl als überflüssig betrachtet wird (Umweltschutz wird in Asien nicht gerade groß geschrieben). Die Organisation der Tauchgänge ist sehr übersichtlich, mensch schreibt sich einfach am schwarzen Brett in Listen ein. Gleich daneben hängt eine Tauchplatzübersicht. Auch sehr kurzfristiges Umbuchen auf´s andere Boot ist kein Problem für Ingrid & Laurent. Die beiden leiten die Basis auf eine sehr angenehme Weise. Laurent ist zu Anfang etwas zurückhaltend, taut aber nach ein paar TG auf. Ingrid ruht in sich selbst, mit ihr zu tauchen war etwas sehr besonderes. Sie ist genau auf unserer Wellenlänge. Mit Andi haben wir den zweiten Scooter-TG (der 1. war mit Laurent) zum Bathala Thila gemacht -irre witzig und sehr zu empfehlen. Mit Julie, die nur noch bis Weihnachten da ist, haben wir den obligatorischen Orientierungs-TG am Hausriff gemacht. Alles ist sehr harmonisch, es gibt kein Testosteron-Tauchen und somit ist der Erholungs- und Erlebnisfaktor sehr hoch. Anfangs hatten wir unsere Schwierigkeiten mit der Art zu tauchen. Da viele Tauchplätze recht nah am Kanal liegen, ist die Strömung recht stark. Es ist also notwendig, einen schnellen & damit negativen Abstieg zu machen. Bleibt mensch erst mal zum sortieren an der Oberfläche, ist er ruck zuck zum nächsten Tauchspot oder noch weiter getrieben. Viel Strömung heißt Großfisch, für die kleinen Dinge ist also nur im Strömungsschatten ein wenig Zeit. Allerdings ist auch dort ein Riffhaken absolut zu empfehlen. Einfach einhaken, in die Strömung legen und geniessen. Und mit dem Riffhaken geht auch eigentlich nix kaputt, denn es ist fast unmöglich, sich bei starker Strömung ohne unabsichtliches Abbrechen der Korallen am Riff festzuhalten. Aufrüsten ist also angesagt. Und wenn der Walhai mal wieder Lust auf einen Besuch am Hausriff hat, könnt ihr euch glücklich schätzen.
Alles in allem war es ein hervorragender Tauchurlaub mit vielen sehr netten und lustigen Menschen, tollen TG´s und großem Erholungsfaktor. Das Einzige was ich als sehr negativ empfand, ist der Zustand der Staff-Area. Bei all dem vielen Geld, welches der Konzern AAA mit den Urlaubern verdient ist es nicht akzeptabel, die Angestellten in slumähnlichen Verhältnissen unterzubringen und arbeiten zu lassen. Es ist beschämend und so ist dann doch die Urlaubsfreude getrübt, deshalb gibt es als Gesamtbewertung nur eine 3.
Für die Tauchbasis gibt es ein "Exzellent!!!".

  • Aufenthalt: November 2012, Reiseart: mit Freunden
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Lage
    • Schlafqualität
    • Zimmer
    • Sauberkeit
    • Service
7  Danke, Rita K!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 15. Dezember 2012

Wir waren 3 Wochen dort von Mitte Nov bis Mitte Dez 2012.
Zunächst das Positive:
Hausriff zum Schnörkel gut bis sehr gut, sehr viele Fische und Fischarten, Riff sehr lang und nah, Korallen durchwachsen.
Wohnungen werden gut gereinigt, frische Bettdecken und Tücher täglich
Servicepersonal sehr freundlich und effizient
Essen eigentlich sehr gut, wenn eingeschränkt
Sitzbereich vor der Bar mit Blick aufs Meer sehr schön
Strand eigentlich schön
Kleine, ruhige Insel ohne zu viele Gäste und ohne Wasserbungalows
Das Negative:
Das regelmäßige, intensive Sprühen (in einer der 3 Wochen, 4 mal durchgeführt) ist abstoßend und stellt sicherlich eine Gesundheitsgefahr, und hat keine Auswirkung auf die Mückenvielfalt. Neckermann tut nichts und sagt dass jeder das macht, obwohl in diesem Ausmass nicht unsere Erfahrung!
Das lokale Management ist äußerst schwach und hat keinen Kontakt zu den Gästen.
Einige Wohnungen sind Feucht und verschimmelt.
Instandhaltung auf der Insel nur oberflächig.
Ein Disko in drei Wochen, sonst nichts an Entertainment.

Aufenthalt: November 2012, Reiseart: als Paar
3  Danke, 1trekker51!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 17. Oktober 2012

Direkt zum Anfang: Es handelt sich bei diesem Bericht um unsere eigene, subjektive Meinung, die natürlich von anderen sich differenzieren kann. Der Bericht soll ohne Hintergedanken gelesen werden, weil er auch so geschrieben wurde. Einfach nur Sachen und Fakten, die uns so aufgefallen bzw. vorgekommen sind.
Bathala, eine kleine schnuckelige Barfußinsel mit ihrem eigenen sympathischen Flair und kleinen Mankos.
Vielleicht zu allererst etwas, was wirklich negativ war, da uns dieser Punkt im Nachhinein etwas den Urlaub verhagelt hat.
3 Wochen Insel mit viel Tauchen gebucht. Soweit so gut. All-inklusive, hmmm, na gut, probieren wir es mal aus. Die Bewertungen waren ja durchweg gut. Auch die Vorurteile gegen Werner Lau mal beiseite geschoben und spontan gebucht.
Warum sprechen wir nun das ALL-INKLUSIV an ?? Ganz einfach aus einem Grunde. Es handelt sich nicht ausschließlich um eine Taucherinsel ! Dieses ALL-INKLUSIV Paket zieht leider auch Publikum an, welches man sich auf den Malediven nicht unbedingt wünscht und nur denkt: Warum sind die nicht am Ballermann geblieben ?!
Morgens um 9.30 schon mit Biekrügen und vom Bier geschwängerten nackten Bäuchen über die Insel zu trotten ist da nur 1 Anzeichen. Deutschlandtrickots und Adiletten sind weitere Aspekte dieser Gruppe von Reisenden.
Aber die Prollhaftigkeit und Agressivität ist ein absolutes No-Go. Einer dieser ehrenwerten Pauschaltouristen meinte tatsächlich abends beim Dinner einem Gast von hinten mit der Faust ins Gesicht schlagen zu müssen, weil dieser in gebeten hatte, auf das Rauchverbot zu achten. Reaktion des Managemants ? NULL ! Natürlich entschuldigte sich der Hooligan nicht, dafür dann die Manager, was aber auch nicht unbedingt viel brachte.
Generell muss man sagen, dass die Organisation, Bereitschaft zum Handeln, etc. seitens des Managements eher gering einzustufen sind. Da muss auf jeden Fall noch stark was verbessert werden. (Pünktlichkeit des Speedbootes nur mal als gravierendes Beispiel. Nicht einmal kam oder fuhr das Speedboot in den 3 Wochen gem. Plan an/ab.)
Nun zu den einzelnen Kriterien:
DIVEBASE: Alles neu gebaut und neu ausgestattet in guter Qualität, leider kein Schulungsraum, dafür dann Kurse mitten im "Trubel" der anderen Taucher.

Basispersonal: Zuvorkommend, freundlich, die viele Arbeit ist jedoch teilweise den Jungs und Mädels anzumerken.
Gewisse Standards werden locker gehalten, so auch in Kursen. Die Theorie, die vermittelt wird ist gut, die Prüfungen sind auf Bestehen ausgelegt. Kurse gem. CMAS, PADI, SSI.
Briefings: Basenbriefing sehr ausführlich und kompetent. Bootsbriefing recht ausführlich und für jeden nachvollziehbar. Tauchplatzbriefing wird locker durchgeführt, natürlich mit Hinweisen, was schon mal alles gesehen wurde, um die Spannung zu erhöhen.
Allgemein: Werner Lau Basis arbeitet anders als bisher kennen gelernte Basen weltweit.
So wird z.B. vom Boot grundsätzlich Negativ-Einstieg vollzogen. Bei Problemen mit einem Taucher gilt ein sofortiger kontrollierter Aufstieg, jedoch ohne jeglichen Sicherheitsstop. Beim Aufstieg bei Bootstauchgängen wird keine Boje gesetzt. Es wird keine Priorität auf Buddycheck gelegt. (Ich habe kein Buddyteam es machen sehen) Gut, der Instructor kontrolliert bei jedem Taucher, ob die Flasche geöffnet ist, sonst aber nichts.
Bootscrew: Die besten Crews, die wir bisher kennen gelernt haben. Extrem zuvorkommend, hilfsbereit und schnell. Wenn man mal was selber macht und auf deren Hilfe verzichtet, sind die schon fast beleidigt. Auch für Späßchen immer zu haben. Tolles Klima mit den Jungs.
Preise: ACHTUNG persönliche Meinung: Die Preise vor Ort sind teilweise hmm, unverschämt ? , ja könnte man so sagen (aus unternehmerischer Sicht zwar nachvollziehbar, aber dennoch für eine kleine 3-Sterne-Insel recht happig, vor allem da per 1.11.12 eine Preiserhöhung kommt).
WICHTIG: Vorher Tauchpakete etc. über Deutschland buchen, da dies deutlich günstiger wird, als vor Ort alles zu bezahlen. Ist zwar auch ein Rätsel warum, aber ist so.
57$ für eine Flasche auszuleihen und mit vollkommen eigenem Equipment ins Wasser zu gehen sehe ich nicht als günstig an. Zusätzlich kommt noch 0,50$ für jede Flasche dazu für die Kompressorboys. (Gut, wenn die das erhalten, dann will ich nichts gesagt haben)
12$ pro Bootstour, bei 2-Tank-Trip natürlich 2 Bootsfahrten abgerechnet zzgl 1$ Zuschlag (wofür ?). 7$ Pro Tauchgang für einen Tauchcomputer, egal wieviele TG gemacht werden. 5$ extra pro Tauchgang für größere Flasche. Dies nur mal als Beispiele.
Nochmal: Aus unternehmerischer Sicht absolut nachvollziehbar, wenn die Preise bezahlt werden, diese auch zu veranschlagen. Preis-Leistung geht anders.
Und wir haben mal aus Spaß grob umgerechnet, was so im Monat dabei rum kommt. Vielleicht sollten wir eine Basis aufmachen ;-)
Marketing: Alle Kursbücher und T-Shirts sind mit Werner Lau Aufdruck. Gute Idee, direkt Werbung mit verkaufen. Aber: Die Shirts und UV-Wasser-Shirts sind preislich aus der Reihe, die bekommt man anderweitig deutlich günstiger.
Auf Bali werden schöne Diver-Shorts verkauft, die die Kompressorboy auch tragen. Schade, hätte gerne eine gekauft. Wurden nicht angeboten.
Wiederholungstaucher erhalten 10% Nachlaß.
Kompressorboys: Genau wie die Bootscrew super gut drauf und sehr sympathisch. Sehr empfehlenswert.
Tauchspots: Das Hausriff wird überall über alle Maßen gelobt und auch Safariboote halten des Öfteren an der Insel, um dort Taucher abzulassen. Tiertechnisch auch mit Großfischen bestückt (Manta, Weißspitzen, Napoleons, Schildkröten, Adlerrochen), im Schwarmbereich auch gut. Seh schöne Tischkorallen, jedoch finden wir andere Hausriffe nicht unbedingt schlechter. Die Lagune ist für Schwimmer leider nicht so sonderlich geeignet, da die Korallen recht früh anfangen, was schön ist, aber wo leider auch immer wieder Nicht-Aquaristen unachtsam rumtrampeln.
Wir haben 16 von angebotenen 28 Tauchplätzen teilweise mehrfach betaucht. Hierbei waren die interessantesten: Fish Head, Lucky Rock, Maaya Tila (als Nachttauchgang kann man hier ziemlich umherirrende japanische Unterwasserakrobaten finden), Bathala Maaga Kan Tila, Orimas Tila.
Insel an sich:
Bungalows: Einfach gehalten mit Außenbad, alles Einzelbungalows. Ausstattung für Urlaub absolut i.O., kein Safe (an der Rezeption aber möglich). Farbe blätter hier und da ein wenig ab, stört aber nicht wirklich. 2x am Tag komt Roomboy. Klimaanlage und teilweise zusätzlich Deckenventilator.
Restaurant: Dach abgebrannt, daher wurde in der Bar gegessen. Absolut positiver Charme. Essen gut und reichhaltig. Qualität der Zubereit zwischen gut und sehr gut.
Service: Gut bis sehr gut, immer freundlich mit einem Lächeln und höflich.
Moscitos: Dienstag und Samstag wird die Insel eingeräuchert, was dann eine kleine Zeit hilft.
Anlage: Schön angelegte und natürliche Wege. Insel wird regelmäßig gefegt und geharkt.
Managemant: Wie bereits geschildert. Freundlich, teilweise überfordert.
All-Inkl. Paket: Wie beschrieben, unserer Meinung nach der absolute Negativpunkt in der ganzen Sache.
FAZIT: Würden wir wieder hinfahren ? JA, trotz der hohen Preise seitens der Basis. Die Freundlichkeit der Mitarbeiter, das Flair der Insel an sich hat uns überzeugt. Nach 7x auf einer anderen Taucherinsel wird Bathala für uns sicherlich das Reiseziel auf den Malediven werden.
Zum Abschluß ein großes Lob an die Mitarbeiter der Tauchbasis, insbesondere Ingrid. Ohne die würde dort einiges nicht so gut laufen.

  • Aufenthalt: Oktober 2012, Reiseart: als Paar
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Lage
    • Schlafqualität
    • Zimmer
    • Sauberkeit
    • Service
5  Danke, 98Olli!
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