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“Der Wächter des Salzkammerguts” 5 von fünf Punkten
Bewertung zu Traunstein

Traunstein
Platz Nr. 4 von 39 Aktivitäten in Gmunden
Details zur Sehenswürdigkeit
Voecklabruck, Österreich
Beitragender der Stufe 
534 Bewertungen
262 Bewertungen von Sehenswürdigkeiten
common_n_attraction_reviews_1bd8 1.050 "Hilfreich"-
Wertungen
“Der Wächter des Salzkammerguts”
5 von fünf Punkten Bewertet am 9. November 2011

Besteigung des Traunsteins

Gehzeit: Aufstieg 3–3,5 h, Abstieg 2,5 h.

Charakter:
anspruchsvolle Bergtour mit 1.261 m Höhenmetern auf ausgesetzten, aber gut gesicherten Steigen. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und gute Kondition sind notwendig; bei Nässe und Schnee sollte man von einer Tour absehen.

Ausrüstung:
Unbedingt Bergausrüstung (Bergschuhe, Rucksack, Jause und Getränke, Regenjacke, Oberbekleidung zum Wechseln, Handy, eventuell Taschenlampe), außerdem Garten- oder Arbeitshandschuhe zum Schutz der Hände beim Halten an den Stahlseilen. Kinder sollten gesichert werden.

Ausgangs-/Endpunkt:
Parkplatz am Ende der Traunsteinstraße, ca. 5,5 km vom Zentrum Gmundens entfernt (Seehöhe 430 m) bzw. der Gasthof Hois'n; im Sommer am besten Anfahrt mit dem Shuttlebus ab Gmunden-Traundorf oder mit dem Schiff (Anlegestelle Hois’n) anreisen, da Parkplätze sehr rar sind.

Am Ostufer des Traunsees liegt der 1.691 Meter hohe Traunstein. Oft wird er als Wächter des Salzkammergutes bezeichnet. Als alleinstehender, steil abfallender Felsbrocken aus Wetterkalk inmitten der sanften, grün bewaldeten Hügel des Grün- und Flachbergs, dominiert er die Landschaft. Seine markante Silhouette sieht man besten von Norden, bei klarer Luft sogar aus 150 km Entfernung.

Das gesamte Gebiet um den Berg inklusive des Laudachsees umfasst 145 Hektar und steht seit 1963 unter Naturschutz.

Der Berg ist bei Bergsteigern und Kletterern sehr beliebt und wird das ganze Jahr über stark begangen. Doch Vorsicht: Leider sind schon seit Beginn der Zählung im Jahr 1897 insgesamt 127 Menschen tödlich verunglückt, darunter auch einige, die den Berg schon zigmal bestiegen haben. Vor allem Selbstüberschätzung und schlechte Ausrüstung sind die Gründe dafür.

Drei offizielle, markierte und gesicherte Steige führen auf den Traunstein – der Hernler- und Naturfreundesteig bzw. der Mairalmweg. Alle drei Anstiege sind steil und mit Drahtseilen, Eisenleitern und Eisentritten gesichert. 2005 wurde der Traunsee-Klettersteig (Schwierigkeitsgrad D) errichtet. Dieser beginnt im letzten Teil des Hernler Steigs und überwindet die letzten 150 Höhenmeter direkt zur Gmundner Hütte. Für die Begehung ist unbedingt eine Klettersteig-Ausrüstung erforderlich.

Hernler- und Naturfreundesteig beginnen bereits sehr steil und man sollte die Kondition entsprechend einteilen. Beim Mairalmweg geht man anfangs bis zum sogenannten „Kaisertisch“ entlang der Forststraße leicht ansteigend Richtung Mairalm, dann geht’s steil über das „Bründl“ (einzige Quelle am Traunstein) Richtung Gipfel.

Neben diesen drei markierten und gesicherten Anstiegswegen führen noch viele andere ungesicherte Routen und Varianten auf den Traunstein, wie z.B. Ostgrat, Südwestgrat,, Stubbüchse, Hochkamp oder Zierler. Da die Orientierung teils sehr schwierig ist, und die Gefahren oft unterschätzt werden, sollten diese Routen nur mit einem Kenner des Gebiets und der nötigen Erfahrung begangen werden.

Auf dem Traunstein, dem Pyramidenkogel, wurde 1950 das zehn Meter hohe Gipfelkreuz der Kriegsheimkehrer errichtet. Es ist dem Gedenken an die gefallen Soldaten der beiden Weltkriege gewidmet. Damals trugen 520 Männer und 80 Frauen in nur zwei Tagen das in 4.000 Einzelteile zerlegte Kreuz auf den Gipfel. Bei der Einweihung versammelten sich 3.000 Bergsteiger um das Kreuz.

Auf dem Gipfelplateau befinden sich zwei Hütten, die Gmundner Hütte und das Traunsteinhaus. Beide bieten einfaches Essen und Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Belohnung nach dem anstrengenden Anstieg ist der schönste Ausblick im Salzkammergut. Tief unten liegen der blauglänzende Traunsee und die Orte Gmunden, Altmünster, Traunkirchen ud Ebensee. Richtung Norden kann man noch die Städte Wels und Linz bzw. die Hügel des Mühlviertels erkennen. Die Gebirgsketten des Höllengebirges und Toten Gebirges sind an klaren Tagen zum Greifen nah.

Aufenthalt September 2011
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