Uns ist aufgefallen, dass Sie einen Browser benutzen, der von unserem System nicht unterstutzt wird. Die TripAdvisor Seite kann daher nicht korrekt dargestellt werden.Wir unterstutzen die folgenden Browser:
Windows: Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome. Mac: Safari.

“..ein KLOSTER steht am Felsen - LAMAYURU...”
Bewertung zu Lamayuru

Lamayuru
Platz Nr. 1 von 1 Aktivitäten in Lamayuru
Zertifikat für Exzellenz
Wien, Österreich
Beitragender der Stufe 
272 Bewertungen
129 Bewertungen von Sehenswürdigkeiten
common_n_attraction_reviews_1bd8 601 "Hilfreich"-
Wertungen
“..ein KLOSTER steht am Felsen - LAMAYURU...”
Bewertet am 19. Oktober 2011

16.07.2011 Leh – Lamayuru – Alchi, - 9 Stunden am Weg.....

Um 8.30 Uhr verließen wir das Hotel Gawaling und Leh mit kleinem Gepäck und fuhren nach Lamayuru und Alchi. Wir fuhren auf der Straße Richtung Flughafen, rundum große Militäranlagen. Den Kontrollposten Phiyang passierten wir um 9 Uhr, große Verwüstungen vom Hochwasser des letzten Jahres waren noch zu sehen. Brücken wurden weggerissen, das Militär hatte Behelfsbrücken errichtet. Der Highway Nr. 1, eine schöne zweispurige Asphaltstraße ist die Hauptverkehrsroute Leh – Delhi, am Ladakhi Highway eine Fahrt von sieben Tagen.

Beim Zusammenfluss des Indus (dunkles Wasser) und des Sanskar machten wir einen Fotostopp. Die Flüsse sind im Jänner zugefroren, dann gibt es Flusstrekking. Wir passierten das Militärlager Zanskar und den Ort Basko und machten einen Stopp oberhalb des Ortes mit schönem Blick auf Kloster und Dorf. Die Gerste war schon reif, etliche Felder schon geschnitten, die Garbenbündel wurden am Rücken nach Hause getragen, das Stroh am Hausdach getrocknet. Auch die Marillen waren fast reif. Die Straße führte entlang des Indus, die mächtigen grauen Fluten wälzten sich über viele Stromschnellen.

Um 10.45 Uhr Stau wegen Straßenbauarbeiten, die Straße wird verbreitert. 11.15 Uhr Sperre wegen Sprengung, 40 km vor Lamayuru, bis 11.40 Uhr. Danach war die Asphaltstraße neu, jedoch immer wieder von Schotterpisten unterbrochen. Große Lastkraftwagen kamen uns entgegen, in den Dörfern reife Marillen, Weizen- und Gerstenfelder.
Um 12 Uhr passierten wir das Militärlager Khaltse und machten Teepause im gleichnamigen Ort um 12.30 Uhr. An der Straße lagen viele kleine Geschäftchen, wo Gemüse – Karotten, Spinat, Petersilie, Zwiebel, Rettich, Tomaten und Marillen, frisch und getrocknet, verkauft wurden. Die Marillen schmeckten köstlich.

Bei der Weiterfahrt um 12.45 Uhr mussten beim Polizeikontrollpunkt in Khaltse die Pässe vorgewiesen werden. Die Straße war nun frisch asphaltiert und wir hatten tolle Ausblicke in das tiefe Tal des Indus und auf die Berge rundum, die je nach Gestein rot, grün, braun und gelb waren.

Um 13.45 Uhr erreichten wir Lamayuru. Nach dem Picknick mit Minztee unterhalb des Klosters fuhren wir um 14.15 Uhr vorbei an vielen Chörten zum Kloster hinauf. Es liegt auf der Spitze von Sandsteinbergen, die Erosion hat schon tiefe Furchen geschliffen. Die weißen Chörten und Klostergebäude ragten in den blauen Himmel – welch ein Motiv!!!

Das Kloster Lamayuru liegt 124 km westlich von Leh als einsamer Wachposten in einer endlosen Bergwildnis und ist eines der ältesten Klöster Ladakhs. Die ersten Gebäude wurden im 11. Jh. errichtet und bald siedelten sich hier 400 Mönche der Kadampaschule (Gelbmützen) an. Im 15. Jh. wurde das Kloster in eine Niederlassung der Rotmützen umgewandelt und ist bis heute eines der größten in Ladakh.

Über viele Stufen erreichten wir den Klosterhof, viele Gebetsmühlen säumten den Weg. Das Hauptgebäude des Klosters stammt aus dem 16. Jh., es beherbergt die Versammlungshalle, im Vorraum zu beiden Seiten Gemälde mit den Schutzgöttern und das Rad der Lehre. Im Innern schöne Thankas, an der rechten Wandseite zwischen den Bücherreihen befindet sich die kleine Höhle, in der Naropa (indischer Yogi, Klostergründer) meditierte. Am Altar sieht man Buddha Shakyamuni mit seinen beiden Lieblingsschülern sowie einige Äbte mit ihren typischen roten Lamamützen.
Die große Chörtengruppe vor dem Hauptgebäude enthält die Reliquien vieler Mönchs-generationen. Wir umrundeten die weißen Stupas mit den vielen Gebetsmühlen und Reliefplatten. Der Löwentempel liegt am Abhang bei den Mönchswohnungen, der Zugang ist im Bau, deshalb besuchten wir ihn nicht.

Um 14.55 Uhr fuhren wir zurück Richtung Leh, das Kloster Alchi liegt 64 km westlich von Leh. Bei der Baustelle sahen wir im Vorbeifahren die Sprenglöcher in den Felsen. Um 16 Uhr erreichten wir die nächste große Baustelle, der Verkehr stand still bis 16.45 Uhr. Dann fuhren alle gleichzeitig los, aber mit dem Ladakhi Fahrstil funktionierte alles.

Um 17 Uhr nahmen wir die Abzweigung nach Alchi. Wir fuhren über eine mit vielen Gebetsfahnen geschmückte Brücke über den Indus in ein Seitental und erreichten das Dorf Alchi und unser Hotel Zimskhang Holiday Home ( sehr zu empfehlen ) um 17.15 Uhr. Es liegt in 3.235 m Seehöhe. Vor dem Hotel ein großer Gemüsegarten mit Kraut, Tomaten, Salat, Zwiebel, dunkelroten Malven und einem großen Nussbaum mit vielen Früchten. Das Dorf liegt auf einer Schwemmlandterrasse in einer der fruchtbarsten Gegenden Ladakhs. Wegen des milden Klimas wachsen hier die süßesten Aprikosen und die Bauern ernten zweimal im Jahr. Nun hatte die Ernte begonnen, Gerste wurde geschnitten.
Am nächsten Tag wollen wir das Kloster in ALCHI besichtigen.......

Aufenthalt Juli 2011
Hilfreich?
4 Danke, albre-13-TL!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertung schreiben

81 Bewertungen von Reisenden

Besucherwertung
    54
    22
    1
    3
    1
Datum | Bewertung
  • Deutsch zuerst
  • Englisch zuerst
  • Französisch zuerst
  • Italienisch zuerst
  • Japanisch zuerst
  • Koreanisch zuerst
  • Holländisch zuerst
  • Portugiesisch zuerst
  • Russisch zuerst
  • Spanisch zuerst
  • Beliebig
  • Alle aktuellen auf Deutsch
Deutsch zuerst

Reisende, die sich Lamayuru angesehen haben, interessierten sich auch für:

 

Sie waren bereits im Lamayuru? Teilen Sie Ihre Erfahrungen!

Bewertung schreiben Fotos hinzufügen

Inhaber: Wie lautet Ihre Version der Geschichte?

Sind Sie der Inhaber oder Geschäftsführer dieses Unternehmens? Beanspruchen Sie Ihren Eintrag kostenlos, um z. B. auf Bewertungen antworten und Ihr Profil aktualisieren zu können.

Ihren Eintrag beanspruchen