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“Vielleicht Bayerns beste böhmische Küche”
Bewertung zu Cafe Schusterpeter

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Cafe Schusterpeter
Platz Nr. 17 von 19 Restaurants in Wackersberg
Küche: deutsch
Restaurantangaben
Bad Dürkheim, Deutschland
Beitragender der Stufe 4
29 Bewertungen
21 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 20 "Hilfreich"-
Wertungen
“Vielleicht Bayerns beste böhmische Küche”
Bewertet am 25. Januar 2014

Um es vorweg zu sagen: wir waren sehr angetan und werden wiederkommen.

Ist es bei Tripadvisor üblich, voran gegangene Bewertungen zu kommentieren? Ich erlaube es mir, weil die Beurteilung "Schusterpeter ist Geschichte" möglicherweise auf falschen Voraussetzungen beruht. Der "Landgasthof Schusterpeter", Kalkofenstrasse 31, 83646 Arzbach (so der offizielle Titel des Cafe-Pension-Restaurants ca. 6 km südlich von Bad Tölz) wird seit 25.12.2013 vom bisherigen Pächter des "Gasthofs am Nockherplatz" (Marktstrasse 29) in Bad Tölz geführt. Mitgenommen hat er seinen böhmisch-österreichischen Küchenstil. Anders formuliert: es handelt sich nicht (mehr?) um einen typischen bayerischen Gasthof, was sich tendenziell im Preis niederschlägt, der aber angesichts der Qualität der Rohstoffe völlig gerechtfertigt erscheint.

Vor dem Hauptgericht bekamen wir Brot und Butter, beides (3 Sorten Brot, 2 Sorten Butter, darunter - vermutlich Haus gemachte - Petersilienbutter) in sehr hoher Qualität. Dazu feines Salz auf dem Tisch. Wir hatten einen Rehbraten (15,80 EUR) in sehr guter Fleischqualität, dazu Kartoffelbrei (sehr ordentlich) und eine etwas zu dicke Soße, die geschmacklich einwandfrei war. Das andere Hauptgericht war ein original Wiener Schnitzel (also Kalbfleisch, 18,90 EUR), das meinem Eindruck nach absolut regelgemäß "in Mehl, verschlagenem Ei und schließlich in frisch geriebenen Semmelbröseln gewendet [wurde]. Die Brösel dürfen dabei nicht angedrückt werden, damit die Panierung trocken bleibt und „soufflieren“ kann, also das Schnitzel nach dem Backen nur locker umhüllt. Anschließend werden die Schnitzel sofort in reichlich Schmalz oder Butterschmalz in der Pfanne bei 160–170 °C goldgelb gebacken. Die Schnitzel müssen im Fett schwimmen, sonst garen sie nicht gleichmäßig: Das Fett kühlt zu stark ab und dringt in die Panierung ein, wodurch sie fettig wird. Während des Backens wird das Schnitzel mehrfach leicht in der Pfanne hin und her geschwenkt – durch das heiße Fett auf der Oberseite legt sich die Panierung nicht gänzlich an das Fleisch an und geht dadurch etwas auf. Zusätzlich kann während des Backvorgangs mit einem Löffel immer wieder Fett aus der Pfanne auf die Oberseite des Schnitzels geschöpft werden. Nachdem die Unterseite goldgelb gebacken ist, wird das Schnitzel gewendet und zu Ende gebacken." (Wikipedia "Wiener Schnitzel", abgefragt am 25.01.2014: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Schnitzel). Die - ebenfalls regelgemäßen - Petersilienkartoffeln ließ ich durch Bratkartoffeln ersetzen, die, durchaus böhmisch, mit Petersilie abgewürzt wurden. Bratkartoffeln kenne ich geschmacksintensiver, dann aber auch deutlich fettiger. Sehr zu loben war der Beilagensalat (v. a. Ruccola, auch Chicoree, Kopfsalat, Partytomaten mit Balsamico-Dressing).

Als Dessert teilten wir uns einen Palatschinken (6,90 EUR), der bereits auf zwei Tellern serviert wurde. Wie in der böhmischen Küche nicht anders zu erwarten, zeigt hier das Haus, was es kann: der Teig war fluffig, die Marillenmarmelade sehr gut und vor allem nicht zu süß.

Als Getränke hatten wir Kellerbier (2,90 pro 0,5 l) sowie Pilsner Urquell (3,20 EUR pro 0,5 l) - ebenfalls in sehr guter Qualität. Die Bedienung war freundlich und kompetent, die Gaststube hell und freundlich eingerichtet. Die Höchstnote vergeben wir nur deshalb nicht, weil wir sie uns für wirklich exzeptionelle kulinarische Ereignisse aufbewahren. Zusammen gefasst also: sehr gute böhmisch-habsburgische Küche zu moderaten Preisen. Der Weg aus Bad Tölz hat sich gelohnt.

  • Aufenthalt Januar 2014
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
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9 Bewertungen von Reisenden

Besucherwertung
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    0
    3
Gesamtwertung
    Küche
    Service
    Qualität
    Einrichtung
Datum | Bewertung
  • Deutsch zuerst
  • Beliebig
  • Alle aktuellen auf Deutsch
Deutsch zuerst
Bad Tölz, Deutschland
1 Bewertung
common_n_restaurant_reviews_1bd8 2 "Hilfreich"-
Wertungen
“Schusterpeter ist Geschichte”
Bewertet am 19. Januar 2014

Der Schusterpeter stand für uns bisher für schmackhafte und gut zubereitete Speisen zu einem angemessenen Preis. Wir sind hier oft gerne eingekehrt. Seit kurzem gibt es einen neuen Pächter mit Gerichten aus der Habsburger Küche. Leider eine Enttäuschung auf der ganzen Linie: Das Wiener Schnitzel schmeckte aufgrund seiner langweiligen Panade fade, dazu matschige Bratkartoffeln (wir hatten von den Petersilienkartoffeln auf der Speisekarte umbestellt, offensichtlich wurden diese dann kurzerhand in "die Pfanne gehauen", um daraus Bratkartoffeln zu machen). Der Beilagen-Salat kam mit einem total übersüßten Dressing. Im gleichen eigenwilligen Dressing schwamm der grüne Salat mit Backhähnchen, in der Kombination mit Kürbiskernöl ergab sich daraus ein sehr eigenartiger Geschmack. Auf unsere Reklamation kam die schnippische Auskunft der Bedienung, dass dieses Dressing seit 5 Jahren verwendet wird, und sich noch kein Gast beschwert hätte. Na ja, unter den Vorpächtern haben uns die Salate jedenfalls wesentlich besser geschmeckt.
Das Gulasch war leider geschmacklich auch kein Treffer, eine fade braune Soße, die nur nach Pfeffer schmeckte. Die Preise: Für das kleine Schnitzel stolze 15,90 € (die normale Portion kostet 18,90 € (eine Kinderkarte gibt es übrigens nicht mehr!). Insgesamt wurden wir für die 3 Gerichte und 3 Saftschorlen 52,40 € los. Unser Fazit: Schade um das eigentlich schön gelegene Gasthaus, wir werden hier sicher nicht mehr einkehren.

  • Aufenthalt Januar 2014
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
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2 Danke, Cordula E!
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