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“Unglaublich großartig! Höchster Genuss mit dem richtigen Stilbruch”
Bewertung zu Intense

Intense
Platz Nr. 3 von 20 Restaurants in Kallstadt
Zertifikat für Exzellenz
Restaurantangaben
Bewertet vor 2 Wochen über Mobile-Apps

Wem die Sitten und bekannten Choreographien der üblichen hohen Küche wichtig und unverrückbar sind, der wird sich im Intense schwertun. Wir vier Freunde sind dagegen unglaublich begeistert und haben den besten, köstlichsten Abend aller Zeiten erlebt.

Für uns steigert es den Genuss, sowohl durch hervorragende Küche und großartige Weine begeistert zu werden, als auch sich dabei unangestrengt wohlfühlen zu dürfen - und das erreicht das Team um Ben Peifer mit einer Leichtigkeit im Umgang mit dem Gast und den kunstvollen Gerichten, mit seiner Begeisterung für das eigene Tun, einer tollen Architektur, die alt und neu sowie pfälzisch und asiatisch kombiniert und mit einer gänzlich unangestrengten Art, die den Gästen Spaß, Genuss, Entdeckungen und Ausgelassenheit ermöglicht.

Was für eine geniale Kombination aus herausragender Küche und der Entspannung und dem Aufgehoben sein, das man bei guten Freunden empfindet. So vollendet haben wir das noch nicht erlebt, das Intense ist wahrhaft modern und wunderbar und unbedingt eine Empfehlung!

Besuchsdatum: Mai 2019
1  Danke, Nora L!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
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Bewertungen von Reisenden
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3 - 7 von 50 Bewertungen

Bewertet 12. Mai 2019

Vorab: Das Intense ist ein außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis: crossover Küche mit regionalen Akzenten und japanischem Einfluss. Das Ganze auf hohem Niveau. Insgesamt sehr innovative, junge Küche.Man sitzt in einem Gewölbe an einfachen Holztischen und fühlt sich gleich wohl. Es gibt zwei Menüs (15/13 Gänge), auf die man sich aber an einem Tisch verständigen muss. Die Möglichkeit, für zwei Personen 13 und für die anderen 2 die 15-Gänge-Lösung zu nehmen, gibt es leider nicht. Auch wird den Abend über keinerlei Brot gereicht, was angesichts der doch übersichtlichen, gleichwohl sehr schön präsentierten, Gänge für Gäste mit größerem Appetit ein Problem sein könnte. Schade auch, dass ein Gruß aus der Küche Fehlanzeige ist. Wenn wirklich der zweite Stern angestrebt wird, sollte darüber nachgedacht werden
Das sind aber auch die einzigen kleineren Schwächen. Ansonsten hat man wirklich ein kulinarisches Erlebnis für den Gaumen, das natürlich kostet. Die Weinkarte ist sehr gut sortiert, man bekommt eine gute Weinbegleitung und profunde Informationen dazu.

Besuchsdatum: Mai 2019
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Service
    • Essen
1  Danke, reisefreundAri!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 5. Mai 2019

Ich hatte Benjamin Peifer noch im Urgestein erlebt, wo er bereits als eines der grössten Pfälzer Küchentalente auf sich aufmerksam machte und freute mich, als er vor anderthalb Jahren mit dem Intense sein erstes eigenes Restaurant eröffnete. Beim Besuch im April 2018 war ich noch begeistert und schrieb, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass es irgendwann auch mit dem zweiten Stern klappen könnte. Beim diesjährigen Besuch am 3. Mai waren meine Frau und ich jedoch nicht mehr so angetan, u.a. weil wir keine Entwicklung feststellen konnten und weil uns die teils zu hohe Musiklautstärke nervte.

ESSEN:
Jeder einzelne Gang gut bis sehr gut, mit klarer Orientierung an der japanischen Küche. Allerdings waren mir aus der Vergangenheit die Hälfte der Gänge bereits bekannt. Es ist zwar schön, bewährte Peifer-Klassiker wie Pälzer Dampfnudel und Woisoss, den falschen Marshmallow und den Bienenstich Intense wiederzusehen und ich wäre auch enttäuscht, wenn sie (wie das Frühstück to Go) nicht mehr dabei wären. Aber es gab noch mehr Wiederholungen und die neuen Gänge waren teils nur Variationen früherer Gerichte, z.B. statt vom Wagyu nun vom deutschen Eichelschwein.
Mit fortlaufender Nur-Variation wird es schwer werden mit dem vor 2 Jahren in einem Interview von Peifer angepeilten zweiten Michelin-Stern. Außerdem sollte er sich mal die bestehenden 2er in Deutschland ansehen. Da ist teilweise deutlich mehr an Aufwand auf den einzelnen Tellern zu entdecken, wie z.B. nicht weit weg in Mannheim, im Opus V. Klar haben die eine viel grössere Mannschaft, um dies zu realisieren - aber das ist nun einmal der Massstab.

KOSTEN:
Viele talentierte Köche haben sich beim Versuch, auf eigenen Beinen zu stehen, überhoben. Dieser Fehler wird BP nicht passieren, da er augenscheinlich kostenbewusst arbeitet, was sich in einem nur kleinen Team (2+2 in Küche, 2 im Service), viel Eigenarbeit (Fermentierungen etc.) und kostenbewusstem Lebensmitteleinsatz zeigt. Dieser sparsame Einsatz geht aber teils zu Lasten des Kunden. Zum einen gab es dann im 4. Gang nicht nur den Saibling, sondern im Folgegang dann auch gleich noch den Saiblingstartar. Und beim Wagyu bzw. dieses Mal dem Deutschen Eichelschwein keine „edlen“ Teile, sondern „nur“ den Nacken (gut fürs Aroma, aber kein gutes Kaugefühl bei mir weckend - ja, ich weiss, dass dies mancher Feinschmecker möglicherweise anders sieht…).
Und zu guterletzt sind die einzelnen Gänge selbst für Gourmetverhältnisse nicht gerade üppig portioniert, so dass die 150 € für 15 Gänge nur auf den ersten Blick fair erscheinen. Man sollte dabei wissen, dass es keine zusätzlichen Grüsse aus der Küche gibt, kein dazu gereichtes Brot, keine Pralinen zum Kaffee…

SERVICE & GETRÄNKE:
Der Service (inklusive der dabei helfende Köche) war wieder sehr freundlich und nett, aber wieso wurde nicht ein einziges Mal gefragt, wie es denn geschmeckt hatte - ist man am Feedback des Kunden nicht mehr interessiert? Die Getränkebegleitung (65 € p.P.) war gut, insbesondere auch mal mit einem hochwertigen Sake, nur der zum Dessert gereichte Winterling-Sekt passte m.E. überhaupt nicht.

ATMOSPHÄRE:
Mir ist bewusst, dass sich heutige „In-Restaurants“ teils anders präsentieren als das früher einmal üblich war. Aber es gibt nur 3 Reservierungs-Uhrzeiten (19:00, 19:30 und 20:00 h). Da die meisten Gäste wie wir für 19 Uhr reservierten, kamen wir wegen der nur bedingt vorhandenen Parkplätze sicherheitshalber einige Minuten früher und mussten wie 12 weitere Personen draussen vor der Tür warten (zum Glück regnete es nicht). Erst zwei Minuten nach 19 Uhr wurde aufgeschlossen, so dass alle auf einen Schlag reinströmten - erinnert mich mehr an das Procedere bei Discobesuchen im letzten Jahrtausend…
Und ich kann nur hoffen, dass Herr Peifer und Frau Thiel ihr Beschallungskonzept noch einmal überdenken. Die Musik aus den bassstarken Lautsprechern war zwar gut (schöne Electrolounge-Arrangements & Songs), aber während man sich bei den Instrumentals noch halbwegs unterhalten konnte, war bei jedem zweiten Stück leider auch Gesang dabei und dieser war in Kombination mit der Musik so laut, dass man sich nur mit ebenfalls hoher Lautstärke unterhalten konnte, was auf Dauer anstrengend war und den Genussfaktor deutlich minderte. Da das Gros der Gäste wie wir aus Ü40/Ü50 bestand, bin ich mir nicht sicher, ob dies von allen goutiert wird - von meiner Frau und mir jedenfalls nicht. 5 Dezibel weniger hätten’s auch getan.

FAZIT:
Für Erstbesucher ist das Intense sicher sein Geld wert, aber es gehört mehr dazu, will man auf Dauer als Restaurant erfolgreich sein. Denn dazu gehören Stammgäste und nicht nur die, die durch Gastroführer neugierig geworden nur einmal „reinschnuppern“.

Besuchsdatum: Mai 2019
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Service
    • Essen
2  Danke, Bodo B!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 28. April 2019

Das Intense ist nichts für jedermann.
Es gibt ein Menü - lang = 15 Gänge (150€) oder kürzer = 13 Gänge (120€).

Ausgefallene, ungewohnte aber immer erlebnisreiche Geschmacksvariationen.
"Weck, Worschd un Woi" udn das Sanddornsorbet mit Entenleber waren meine Highlights.

Dazu eine Flasche Champagner und der Abend läuft :-)

Besuchsdatum: April 2019
Danke, X7H!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 27. April 2019 über Mobile-Apps

Wir haben das 14 Gang Menue gegessen und waren total begeistert. Jeder Gang war eine geschmackliche Offenbarung. Die kleinen Gänge bringen immer wieder neue überraschende Geschmacksvariationen.
Das absolute Highlight des letzten Jahres.

Besuchsdatum: April 2019
Danke, wolfgangm364!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.

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