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“Mythos hin oder her” 4 von fünf Punkten
Bewertung zu Route 66

Route 66
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Zürich, Schweiz
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“Mythos hin oder her”
4 von fünf Punkten Bewertet am 9. Mai 2011

Wer sich die Strecke von Chicago nach Santa Monica in voller Länge antut, hat selbst Schuld. Wer in Chicago startet, hat an den ersten beiden Tagen jeweils 10 Stunden nichts als Kornfelder vor den Augen. Meine Empfehlung: In Oklahoma City starten, dann hat man den langweiligen Teil hinter sich. Ab hier wird die Landschaft zunehmend rauer, Albuquerque (mit einem zwingenden Abstecher nach Santa Fe) ist ein erster Höhepunkt, danach macht das Autofahren wirklich Spaß. Wer es mit der Streckenführung nicht so genau nimmt, kann abseits der Hauptstrecke phantastische Dinge sehen und erleben und braucht, um die Ruhe zu bewahren, mindestens 3 Wochen für diesen 2. wirklich tollen Abschnitt einer Traumstraße

Aufenthalt September 2010
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Danke, MaunaHamburg!
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Charlotte, North Carolina
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“legendärer Highway”
4 von fünf Punkten Bewertet am 1. Dezember 2010

Tatsächlich muss man die ursprüngliche Route 66 regelrecht suchen, denn von den modernen Highway- Karten ist sie mittlerweile verschwunden und auf einigen Strecken sogar durch die Interstate ersetzt. Hin und wieder ist jedoch ein Teil der ursprünglichen Streckenführung vorhanden und man kann das Gefühl von absoluter Freiheit auf einen menschenleeren Highway noch heute spüren.
Allerdings wird genau diese Menschenleere nach etlichen Meilen auch ziemlich langweilig und die vorhandenen Attraktionen erinnern doch eher an Disney- Land als das ursprüngliche Amerika.
Trotzdem ein Erlebnis einen Teilabschnitt zu fahren und da die Abweichung von der Idealstrecke zwischen Grand Canyon und Lake Havasu nicht allzu groß war, haben wir dass natürlich mitgenommen.

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3 Danke, aladinchen!
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Berlin, Deutschland
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“american dream - route 66”
5 von fünf Punkten Bewertet am 5. November 2010

Während meiner Reise habe ich versucht die Freeways, die Autobahn-ähnlichen Straßen zu vermeiden und fahre lieber auf kleinen Nebenstrecken. Bevor ich im Norden wieder auf den Highway 1 getroffen bin, war ich über Wochen in Gebieten in denen die Wüste allgegenwärtig ist: Nevada, Utah, Arizona, Marlboro Cowboy Land. Stundenlang geradeaus fahrend, eine Kurve wird zum bemerkenswerten Erlebnis; der Olds schnurrt über das graue Asphaltband, mein einziger Freund; mehrmals bin ich auch auf der Route 66, der amerikanischen Legende; zerschossene Straßenschilder, Drive By Shooting; monoton hüpfen die Telefonmasten vorbei, als ständige Begleiter; verrostete Autowracks aus den 30ern und 40ern, Autofriedhöfe mit Resten von Jeeps, Thunderbirds, Bel Air´s, Ford –100´s, Chrysler, Cadillac, Lincoln und Pontiac, Pick Up`s oder Limosinen, hier verrotten Autoträume; aus dem Radio schallt der lokale Country Sender, unterbrochen von Werbung für den einzigen Tanzclub im Umkreis von 250 Meilen; manchmal erzeugt der Wind aus Staub kleine Mikro-Wirbelstürme, die lustig über die Sand kreiseln; ab und zu tauchen unvermittelt einsame, aber bewohnte Häuser auf, wer mag da leben?; mir gefällt all das: die Weite, die Ruhe, die Hitze, das Wissen den amerikanischen Traum zu befahren.
Und immer weiter....

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3 Danke, sleeperservice!
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Finning
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“ein Klassiker”
5 von fünf Punkten Bewertet am 8. August 2010

wer sich die Zeit nehmen kann sollte es mal ausnutzen. Wir sind 3 Wochen von Chicago bis nach Los Angeles unterwegs gewesen und konnten sogar einen Abstecher nach Las Vegas machen. Den ersten Teil der Strecke bis St.Louis geht relativ flott, da es hier nicht soviel zum Sehen gibt . Danach aber wunderschöne Landschaften durch Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Unbedingt Resieführer kaufen. Einige Teilstrecken sind schon wieder stillgelegt oder wieder aktiviert worden. Reisebüros abklappern wer den günstigsten Mietautotarif anbietet, da man ja One-Way fährt und viele ein Rückführgebühr verlangen. Nicht alle klassischen Route 66 Motels sind zum Verweilen geeignet da sehr abgewohnt. Dann lieber abseits der Strecke in eines der Kettenmotels absteigen.

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2 Danke, theavollath!
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Engen, Deutschland
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“Route 66 - Straße der Hoffnung”
5 von fünf Punkten Bewertet am 25. Juli 2010

Ein Traum geht in Erfüllung: Einmal auf der legendären „Straße der Hoffnung“, der Route 66, ein Stück USA zu erleben, sollte zum unvergesslichen Erlebnis werden. Wir, Hartmut, Jo und ich starteten am 21. Mai 2007, um für vier Wochen auf den Spuren jener Amerikaner zu wandeln, die einst von dem Sandsturm geplagten Mittelwesten der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts nach dem scheinbar „Goldenen Westen“ aufbrachen, um dort in Kalifornien ihr Glück zu suchen.

Die „Main Street of America“ oder „Mother Road“, wie die Route 66 auch genannt wird, war die erste durchgehende Straßenverbindung zur US-amerikanischen Westküste. Sie verband schon bereits bestehende Teilstrecken und wurde ab 1926 als „US Highway 66“ ausgebaut. Die Route führt durch acht Staaten und drei Zeitzonen von Chicago nach Los Angeles. Hält man sich strikt an deren Verlauf, kommt man auf eine beachtliche Kilometerleistung: Knapp 4.000! Heute sind jedoch nur noch etwa 80 Prozent der kurvenreichen und teils bergigen Originalstrecke befahrbar und längst hat sie an Bedeutung als wichtigstes Bindeglied zwischen Ost und West verloren. Seine Stelle übernahm ein begradigtes, vierspuriges Highway-System in den 1960ern, das stellenweise parallel zur alten Route verläuft.

Was zieht dennoch jedes Jahr viele Tausende Touristen mit ihren Autos und Motorrädern auf diese ursprünglichste aller amerikani-schen Straßen? Wahrscheinlich steht die Route 66 noch immer als Symbol für Freiheit, Ungebundenheit und für die „gute alte Zeit“. Wir bekamen jedenfalls auf unserer Reise überall ein typisches Bild von Kleinstadt-Amerika mit seinen liebenswerten Einwohnern präsentiert, weitab von den hektischen Metropolen. Eintönige Weiten wurden immer wieder von unglaublichen Naturschauspielen abgelöst, angenehme Unterkünfte von weniger schönen. Abwechslungsreiche Tage ließen die vier Wochen wie im Fluge vergehen, zumal wir auch noch Abstecher nach dem Grand Canyon, nach Las Vegas und schließlich nach San Francisco eingeplant hatten. Der Tachometer unseres gemieteten Geländewagens zeigte am Ende in Los Angeles stolze 3.287 Meilen oder 5.290 gefahrene Kilometer an.

Jeder, der die Route 66 einmal befahren hat, wird andere Eindrücke mit nach Hause bringen. Es gibt keinen allgemeingültigen „Fahrplan“, an den man sich halten könnte, zu unterschiedlich sind die
Interessen, zu vielfältig die Angebote links und rechts der Route. Bestenfalls sind die Hinweise in diversen Reisedokumentationen als Orientierungshilfe für die schier unerschöpflichen Möglichkeiten zu verstehen, diese „Lebensader der Nation“, wie sie auch genannt wird, im wahrsten Sinn des Wortes zu „erfahren“.

„Man liebt sie oder man hasst sie“ sagen jene, die es wissen müssen und schon ihre Bekanntschaft mit dieser „Straße der Sehnsucht“ gemacht haben. Es stimmt, man muss Farbe bekennen. Abgesehen davon, dass ich beim Gestalten von 5 Fotobänden unsere Reise nochmals Revue passieren lassen kann, sie vor dem geistigen Auge also erneut Stück für Stück erleben darf, bin ich ohne Einschränkung sofort bereit, diese Tour vom Lake Michigan zum Pazifik in naher Zukunft noch einmal zu erkunden.

Rückblickend möchte ich noch bemerken, dass der Reiseverlauf durch die verschiedenen Zeit- und Klimazonen mit 25.266 Worten, die mein fünf-bändiger Bericht umfasst, zwar bestmöglich be-schrieben werden kann; doch geben diese Worte nur einen be-scheidenen Eindruck unserer Erlebnisse wieder. Auch Bilder, die ja bekanntlich mehr als Worte sagen, sind für Außenstehende dazu nur bedingt geeignet. Kurzum, man muss sich selbst auf die Reise begeben, seine eigenen Erfahrungen sammeln. Wer Sinn für Naturschönheiten hat und aufgeschlossen gegenüber Menschen verschiedenster Herkunft ist, wird nicht enttäuscht werden.

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7 Danke, Bernie0405!
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