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“Hochinteressante Hollywoodausstellung”

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Platz Nr. 82 von 595 Aktivitäten in Wien
Zertifikat für Exzellenz
Details zur Sehenswürdigkeit
Bewertet am 26. Dezember 2011

Wir hatten gelesen, dass das jüdische Museum renoviert wurde und jetzt unter einer neuen Leitung steht. Das hat uns neugierig gemacht und wir wurden nicht enttäuscht. Zuerst zum Ambiente: Das Museum befindet sich in einem Stadtpalais in der Innenstadt, unweit von der Hofburg. Der Eingangsbereich ist gegenüber vorher nunmehr sehr hell und freundlich gestaltet, wie überhaupt das ganze Museum nicht verstaubt wirkt. Schade, ist das alte kleine Caféhaus weg. Es wurde nunmehr durch eine Bäckereikette mit einem austauchbaren Standardangebot ersetzt. Wir bezweifeln, dass das ein Renner wird. Doch zur Ausstellung - die war wirklich gut gemacht. Wir haben uns über 2 Stunden darin aufgehalten, uns die vielen interessanten Filmbeispiele gesehen (u.a. den ersten "Spielfilm" überhaupt: den "great train robbery", Dauer 7 Min, den ersten Toten der Filmgeschichte gibt es nach rund 5 Min.) und auf abwechslungsreiche Art sehr viel über die vielfältigen Querverbindungen zwischen dem (osteuropäischen) Judentum und dem Aufstieg der amerikanischen Filmindustrie erfahren. Haben Sie zum Beispiel mal darüber nachgedacht, warum die Filmindustrie ganz im Westen der USA gross geworden ist und nicht in New York? Wir auch nicht, doch es gibt einen Grund, der unmittelbar mit der europäischen Herkunft der vielen in der aufstrebenden Filmindustrie tätigen Menschen zu tun hat (u.a. viele Juden und Iren). Mehr verraten wir hier nicht.
Im Museum gibt es ausserdem einen Raum, in dem die Besucher in einer Art "work in progress", bzw. Dauerumfrage sich zur Frage äussern können (auf Zettel, auf Video), was sie selber von einem jüdischen Museum in Wien erfahren wollen. Wozu braucht es ein jüdisches Museum überhaupt, etc.? Als Ansatz fanden wir das interessant, doch nach einer Weile ermüdeten die vielen Zettel. Wahrscheinlich müsste sich die Museumsleitung sich hier nach einer gewissen Zeit etwas Neues einfallen lassen. Tipp für die Garderobe: Es gibt Kästchen, die sind gratis. Doch sind sie unglücklich gleich neben der kostenpflichtigen Garderobe angeordnet, so dass viele Besucher diese Kästchen wohl leicht übersehen dürften.

Danke, Baedeckerli!
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Bewertungen (293)
Bewertungen von Reisenden
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36 - 40 von 293 Bewertungen

Bewertet am 2. November 2011

Man gelagt am besten zum Muesum wenn man die U bahn nimmt und dann am Stephansplatz U1 uoder U3 aussteigt das Museum liegt dann in der Dorotheergasse 11. Das Muesum zeigt Viele Wechselausstellungen zum Jüdischen Wien zur Wiener Salonkultur sowie zum Ostjudentum. Man kann das Museum jeden tag besuchen es hat von 10 bis 18 uhr geöffnet. Ein Interessantes Muesum wie ich finde.

Danke, voneric!
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Bewertet am 20. Oktober 2011

Neben der Dauerausstellung gibt es zahlreiche Wechselausstellungen, die jüdische Kultur, Geschichte und Religion im Blickpunkt haben.
Zudem finden Symposien, Konzerte, Lesungen und Podiumsdiskussionen statt. Die Bibliothek bietet eine reichhaltige Auswahl an Büchern in den Sprachen Deutsch, Hebräisch und Englisch.
Hier kann man eintauchen in eine andere Welt und sich in den Ausstellungen verlieren - auch wenn die Räume nicht groß sind.

Danke, sibi66!
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Bewertet am 13. August 2011

Am Eingang kann man gegen Hinterlegung seines Ausweises einen Hör-Guide erhalten, und das sogar ohne zusätzliche Gebühr. Damit bekommt man eine kurzweilige Führung angeboten und kann sich zurückversetzen ins Mittelalter: Die Juden wurden zunächst herbeigelockt um einige Generationen in trauter Gemeinschaft mit den Wienern zu arbeiten und zu leben. Leider kam es dann jedoch wieder zu Vertreibung und Vernichtung. Die Reste der alten Synagoge können im Keller besichtigt werden.

Danke, mickybiene!
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Bewertet am 20. Oktober 2010

Das jüdische Museum befindet sich in einem wunderbar renovierten Palais im ersten Bezirk der Stadt Wien. Es zählt zwar nicht zu den Hauptattraktionen von Wien, aber ist für interessierten Besucher absolut zu empfehlen. Es beherbergt eine ständige Sammlung, bietet darüber hinaus auch immer wieder Sonderausstellungen zu jüdischen Themen, die immer sehr gut gestaltet sind.

Danke, pinta12!
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