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“Top Of The Pops”
Bewertung zu Frantzen - GESCHLOSSEN

Frantzen
Zertifikat für Exzellenz
Preisbereich: 25 $ - 468 $
Küche: europäisch, schwedisch, skandinavisch, zeitgenössisch
Weitere Restaurantangaben
Restaurantangaben
Optionen: Spätabends, Reservierung empfohlen
Stadtviertel: Gamla Stan & Riddarholmen
Bewertet am 25. Februar 2014

Das Restaurant war voll. Mit etwas Hartnäckigkeit bekamen wir schliesslich noch den Tisch im Privatdining. Ein sehr schöner Raum, welcher wohl bis 8 Personen verkauft wird.
Mit privatem Service und privatem Koch hat alles gestimmt.
Klassengerecht wurde jedes Gericht ausführlich erklärt, das Wein-Pairing war absolut passend.
Das Frantzen kann ohne Probleme in den Top 20 der Welt mithalten und tut dies auch zu Recht. Die modernen Kochtechniken werden zelebriert, eine Anlehnung an die Molekularküche ist nicht abzusprechen. Konsistenz, Temperatur und Farbigkeit spielen eine grosse Rolle, jedoch nicht als Selbstzweck. Top!
Man ist gut bedient daran, ein paar Stunden für dieses Erlebnis einzuplanen.

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
2  Danke, TheKitchener!
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Bewertungen (324)
Bewertungen von Reisenden
Reisetyp
Jahreszeit
Sprache

8 - 12 von 324 Bewertungen

Bewertet am 14. September 2013

Das Restaurant Frantzén (vor dem Austritt des Compagnons Lindeberg hiess es Frantzén/Lindeberg) liegt in der Altstadt Stockholms, in Gamla Stan, und wurde von Schwedens wichtigstem Restaurantführer zum Restaurant des Jahres 2012 gekürt. Zu den zwei Michelin-Sternen kommt die Rangierung als Nr. 12 bei The World's 50 Best Restaurants 2013 (http://www.theworlds50best.com/). Die Erwartungen sind also gross.

Das Lokal des Koch-Shooting-Stars ist sehr klein: höchstens 20 Personen finden hier an weiss gedeckten Tischen Platz. Die Gäste werden von zur Zeit 18 Angestellten bekocht, bedient und verwöhnt.

Im Frantzén gibt es nur ein sogenanntes Set-Menu. Die sehr rudimentäre Menükarte enthält z.B. folgende 8 Gänge: Canapé, Appetizer, Sashimi, „Bread“, Signature, Fish, „Hot Pot“ und Pâtisserie.

Wenn man es nicht selber erlebt hat, kann man es sich kaum vorstellen, wie sechs Chefs und ein paar weitere Köchinnen und Köche in der sehr kleinen, zum Gast hin offenen Küche vorbereiten, kochen, anrichten, dekorieren… Ein Wunder, dass sich die Leute nicht dauernd in die Quere kommen. Einen guten Eindruck über dieses Gewirr gibt der kleine Film auf der Homepage des Restaurants: „2 Hours in 3 Minutes“.

Was auf den Tisch kommt, ist alles sehr fantasievoll angerichtet und zum Teil geschmacklich wirklich sensationell - aber das ist bei den vielen verwendeten Zutaten natürlich auch Geschmackssache.

Speziell erwähnen möchte ich hier nur einen Gang, der offenbar täglich in Variationen serviert wird („Die Natur entscheidet, was wir kochen“, ist die Philosophie dahinter):

Satin Tempestas - Satisfactory saturation after season

„We serve the harvest from our gardens and forests, we serve raw, marinated, steamed, dried, fried and creamed.“

Gemäss der mit dem Gericht gereichten Liste bestand es aus 46 verschiedenen Zutaten. Hier sind sie:
Swedish Sea Salt; Suger pea; Wax Bean; String Bean; Purple Haricot; Corn; Lemon Cucumber; Pumpkin; Cucumber; Fish Scales; Malabar Spinach; Perilla; Onion; Aubergine; Green Squash; Marigold; Dead Nettle; Sorrel; Purslane; Tomato; Nasturtium Flower; Mushroom Herb; Radish; Dill; Spring Onion; Tomatillo; Broad Bean; White Beet; Carrot; Fresh Hazelnut; Thyme; Jerusalem Artichoke; Black Trumpet; Chicken Skin; Winter Squash; Okra; Pineapple Sage; Haricot Vert; Amaranth; Mexican Cucumber; lce Lettuce; Yellow Beet; Candy Beet; Pumkin Seed; Vipers Brass; Tomato.

Wohltuend empfanden wir, dass es bei Frantzén nicht um Showeffekte geht, sondern um Essen mit tollem Geschmack. Bei der anschliessenden Besichtigung der Küche und den rückwärtigen, ebenfalls kleinen Räumen, konnte ich mich überzeugen, dass ohne Hokuspokus, sondern mehr oder weniger konventionell gekocht wird.

Alles in allem ein grosses Experiment und Erlebnis. Weniger Wohltuend ist dann am Schluss indessen die Rechnung. Aber das muss man ja wissen, wenn man in einem solchen Lokal reserviert.

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
3  Danke, Turi_Censer!
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Bewertet am 11. Juli 2012

Frantzen Lindeberg sind die Shooting Stars der internationalen Gourmet Szene, Grund genug um während dem Restaurant einen Besuch abzustatten.
Vorweg: die Vorschusslorbeeren sind nicht unberechtigt. Das Restaurant bietet einen intimen Rahmen (max 20 Gäste), das Service ist dadurch sehr persönlich.
Das Menu folgt einer bestimmten Abfolge, die dem japanischen Kaiseki nachempfunden ist, wobei auffällt, dass die Zubereitungsweise primär klassisch ausgerichtet ist (dh kaum molekulare Einflüsse). Besonders eindrucksvoll empfand ich die Desserts (zumal ich kein Nachspeisen-Fan bin), in denen Lindeberg gekonnt mit Aromen (süß-sauer-salzig) spielt und so einen starken Eindruck hinterlässt. Insgesamt ist die Quantität der Gänge (20) trotz der angebotenen Qualität aus meiner Sicht an der Kapazitätsgrenze.
Als überraschend empfand ich die Information des Personals, dass der Aspekt lokaler Produkte im Frantzen Lindeberg doch keinen prioritären Charakter hat (so wurde uns gesagt, dass bspw das Kalb aus Frankreich importiert wurde, weil die Produktionsbedingungen in Schweden zu streng wären). Dieser Aspekt mindert jedoch das Gesamterlebnis in keinem Fall.
Zum Preis-Leistungsverhältnis: die rund 200 Euro für das Menu erscheinen auf den ersten Blick viel (und sind es absolut gesehen auch). Mit Hinblick darauf, dass einem während des Abends jedoch rund 20 Gänge serviert werden, relativiert sich der Preis – vor allem unter dem Aspekt der Qualität der Produkte – jedoch wieder. Als absolut zu hochpreisig (und hier muss ich einem User weiter unten zustimmen) empfanden wir die Preise der Weinkarte: das billigste Glas (!) Wein war für 25 Euro zu haben, aus meiner Sicht einfach zu viel.

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
2  Danke, gerre10!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet am 9. September 2010

Während unseres 5-tägigen Aufenthaltes in Stockholm haben wir täglich ein Sterne-Restaurant getestet. Das Frantzen & Lindeberg ist nicht nur das beste Restaurant Stockholms, sondern kann sicherlich weltweit mit den Spitzenrestaurants mithalten. Jeder Gang ist ein spektakuläres Ereignis, so z.B. wurde der Käse als "Tour de France" inklusive Erkärung mittels I-Pod am Tisch serviert. Die Einflüsse der Molekularküche sind groß. Die neuen Techniken werden perfekt beherrscht. Besonders hervorzuheben sind die Liquids, die an Perfektion nicht zu überbieten sind oder die geräucherte Butter. Die Gazpacho wurde in einer fruchtiger Version serviert, die an Schmackhaftigkeit, Farbenspiel und Stimmigkeit unüberbietbar ist. Der Service ist zuvorkommend, freundlich, umsorgend - mit einem Wort: perfekt. Das Restaurant ist nicht besonders groß und vermittelt neben Eleganz gleichzeitig Gemütlichkeit. Wohlfühlfaktor: 10. Wir sind dankbar, so einen schönen Abend erlebt zu haben.

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
2  Danke, Scherzfamily!
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Bewertet am 25. März 2009

Tja, was tut man nicht alles für einen tollen Abend in einem angesagten und neuen Restaurant...Stockholm ist ja eh teuer, da kann man ruhig in einen angehenden Sterneladen gehen! Leider haben wir den Fehler gemacht, die "begleitende" Getränkepauschale für ca. 90,- EUR p. P. zu nehmen, was sich als ein Glas Champagner, ein Weiß- und ein Kirschbier aus Belgien, einen Cidre und 1 (!) Glas Rotwein aus dem Burgund herausstellte, die meine 6 Gänge begleiten sollten, von denen meiner Meinung nach ein Gang vergessen wurde...bei dem Mineralwasser waren die 2 Herren aus dem Service sehr eifrig, uns ganz schnell ungefragt 3 Flaschen teures Mineralwasser zu kredenzen, was natürlich nicht in der Getränkepauschale inbegriffen war; der Schwede an sich bestellt aber immer kostenloses Leitungswasser, auch in einem Restaurant dieser Kategorie Zu guter Letzt wurden die Digestifs pro cl abgerechnet, was ich so aus Deutschland auch nicht kenne, mich aber auch keiner darauf aufmerksam gemacht hatte. Der Hauptgang war eine Challans-Ente, viel zu blutig, mit absolut schlabbriger Haut (Sous Vide-Garen schön und gut, aber eine Entenhaut darf doch ruhig ein wenig kross sein und das Fleisch muss nicht 45 Grad Kerntemperatur haben, oder?). Alles in allem ein Restaurantbesuch, der für 190 EUR pro Person einfach zu teuer war und einen faden Beigeschmack hinterlassen hat.

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
4  Danke, enrico_palazzo!
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