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Bewertet 15. Oktober 2013

Das alte Wehrkloster Panagia Hozoviotissa ist wie ein Adlernest in einen Steilhang der Ostküste gebaut worden. Schon der Anblick des kühnen Bauwerks vom Ausgangspunkt des leichten Anstiegs ist atemberaubend. Luc Besson hat in sein Unterwasser-Epos "Le grand bleu" ("Im Rausch der Tiefe"), das auch für seine hervorragende Fotografie bekannt ist, einige Schlüsselszenen mit Perspektiven des Klosters angereichert. Momentan wird die Ernennung des mehr als tausend Jahre alten Baukunstwerks als UNESCO-Weltkulturebe diskutiert.

Für einen Besuch empfielt sich des Lichts und dem damit verbundenen Ausblick wegen eher der Vormittag. Die Öffnungszeiten waren heuer von 10:00 - 13:00 und am Nachmittag ab 17:00 bis zum Sonnenuntergang. Da die Öffnungszeiten schwanken können, sollte man sich vorab informieren um nicht vor geschlossenen Türen zu stehen. Ebenfalls wichtig ist eine angemessene Bekleidung. Auch hier variieren die Vorschriften. Frauen liegen mit einem langen Rock (ein Pareo tut's auch) richtig und Männer sollten lange Hosen tragen. Selbstverständlich gehört bei Kloster-Besuchern beiderlei Geschlechts der Oberkörper den orthodoxen Sitten entsprechend gut be-/verdeckt. Ein Ruderleiberl kommt nicht gut an, das Bikini-Oberteil geht gar nicht!

Der Anstieg führt über einen sehr gepflegten weg über Treppen vom Parkplatz zum Kloster. Für flotte Geher ist er in rund 10 Minuten machbar. Gemütliche Naturen können sich ruhig mehr Zeit lassen. Der Ausblick lädt an jedem Punkt zum Verweilen ein. Angenehm ist es etwas Wasser mitzunehmen. Die Sonne kann an klaren Tagen kräftig auf die Felswände heizen.

Im Kloster - zur Besichtigung stehen nur mehr die Kirche und Empfangsräume bereit - wird man manchmal geführt. Oft ist man auch sich selbst überlassen. Immer wird man mit Psimeni-Raki (er ist hier besonders gut), Süssigkeiten, Kaffee und Wasser bewirtet. Der Ausblick und die Architektur des "Gastraums" sind besonders eindrucksvoll, wenn man nicht in einen Massenansturm gerät. Für die Gastfreundschaft wird selbstverständlich nicht kassiert, allerdings sollte man eine angemessene Geldspende hinterlassen.

Fazit: wer Amorgos bereist, sollte sich einen Besuch im Kloster Panagia Hozoviotissa keinesfalls entgehen lassen.

1  Danke, skifex!
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21 - 25 von 852 Bewertungen

Bewertet 11. August 2013

Unbedingt um 8:00 Uhr kommen, da morgens Kühler und bessere Lichtverhältnisse. Einlass für Männer nur mit langen Hosen, für Frauen ausschließlich mit langem Rock

Danke, Bernd M!
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Bewertet 10. Juni 2012

Das Kloster Monastery of Panagia Hozoviotissa ist ein unbedingtes Muss, wenn man auf Amorgos in den Feriehn weilt. Allein schon die Bauweise und den Eindruck des Inneren des Klosters möchte ich nicht missen.

Danke, Eveline30!
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Bewertet 16. März 2012

Atemberaubende Gegend. Ein Klosterbau der Sonderklasse. Höhe kykladische Baukunst der Byzantinischen Zeit. Über 1000 Jahre auf steilen Klippen, sicherlich von Menschen mit starkem Glauben gebaut. Wenn man es sieht will verstehen was ich meine.
Man braucht auch Glauben um die im Fels gemeißelten 500 Stufen hochzugehen, um das Monument zu besuchen.
Nur die Aussicht vom Balkon des Klosters ist eine Entschädigung. Wenn das Wetter es erlaubt sieht man von dort die ganze Süd-Ägäis mit den Inseln bis auf die Spitzen der hohen Bergen Kretas.
Man wird in dem Glaubensort vom Abt Spyridon persönlich empfangen. Da wird man freundlich mit griechischer Süßigkeit (loukoumi) und Selbstgemachten Likör für den Besuch belohnt. Vorsicht auf die Kleidung (besonderes die Damen) Etwas Langes mitnehmen damit Beine und Arme bedeckt sind. Männer bitte nicht mit kurzen Hosen.
Eine Stätte der Ruhe. Sehr empfehlenswert.

Danke, Hannes-CGN!
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Bewertet 2. Juli 2011

Wie ein Adlernest klebt das aus dem 9. Jdt. stammende Kloster an einem fast senkrechten Abhang hoch über dem Meer. Seit wir vor vielen Jahren ein Foto davon sahen, sind wir immer wieder dorthin zurückgekehrt: Die Räume sind neben- und übereinander in den Fels gehauen, schmale Felstreppen verbinden sie, von der kleinen Terrasse schweift weit der Blick über die Ägäis, in mehreren Räumen kann der Besucher verweilen, loukoumi und ouzo werden ihm gereicht, CDs und Bildbände kann man erstehen. Aus den kleinen, dunklen Räumen öffnen sich schiessschartenähnlich Fenster zum Meer, das Kloster ist trotz der vielen Besucher ein fast mystischer Ort, man kann sich fast nicht losreissen.
Von Chora kommt der Besucher zu Fuss (etwas anstrengend), mit Bus oder Taxi dorthin, oder alternativ von der anderen Seite über einen schmalen Weg von den Chora-Windmühlen aus. Der letzte Anstieg vom Eingang aus ist etwas anstrengend, aber das Kloster lässt alle Mühen vergessen.

1  Danke, Scholochow!
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