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“Hervorragende Titanic-Ausstellung”
Bewertung zu Amsterdam EXPO - GESCHLOSSEN

Amsterdam EXPO
Details zur Sehenswürdigkeit
Jülich, Deutschland
Beitragender der Stufe 
1 Bewertung
“Hervorragende Titanic-Ausstellung”
Bewertet am 8. März 2014

Am 17. Januar 2014 habe ich die Ausstellung zusammen mit meinem Bruder besucht. Wir hatten die Tickets im Internet bestellt, damit wir keine lange Wartezeiten an der Kasse haben würden. Aber da es an dem Tag wie aus Eimern regnete, hielt die Warteschlange sich eh in grenzen und wir waren innerhalb von 2 Minuten drinnen. leider hatte man wohl technische Probleme mit dem Ticketscanner, wodurch jeder Besucher sein Ticket 4-5x vor dem Scanner halten musste. Dann erhielten wir noch die Anweisung Taschen und Kameras in der Garderobe zu lassen, bekamen eine Boardkarte (deren Sinn uns später erschließen sollte) und wir konnten rein. Dort kamen wir in einen Raum mit Schließfächern. Die waren eher sehr klein geraten - für 2 Personen, die Jacken, Taschen und Kameras dabei hatten, waren sie definitiv zu klein. Angrenzend gab es einen Ständer mit Audio-Guides. leider wurd3en wir nicht darüber aufgeklärt, wie diese genau wirken. Das musste man selbst rausfinden, während man sich in den ersten Ausstellungsraum begab - sowas hält dann natürlich auf, wenn alle langsam voran schlürfen und das Gerät ausprobieren. Aber auch dies war zu meistern. Dann ging es auch schon los...

Die Räume waren nicht übermäßig vollgestopft. Die Exponate so platziert, dass man sie auch von allen Seiten betrachten konnte. Die Beschriftungen waren sehr ausführlich, wenn auch recht klein, was in den recht dunklen Räumen sehr anstrengend zu lesen war. Der Aufbau der Ausstellung war chronologisch, also quasi vom Betreten des Schiffs bis zum Untergang. Das gab dem Ganzen einen sehr sinnigen Roten Faden und man wusste immer von raum zu Raum, welches Thema gerade angesagt ist.

Nach x Räumen kamen wir in einem nachgestellten Gang der ersten Klasse mit Zimmertüren, Decke, Wände, Teppich und alles andere exkat nachgebaut. Ab da konnte man im Hintergrund auchd as Stampfen der Schiffsmotoren hören, was irgendwie ein ziemlich gruseliges Gefühl war, als wir das zum ersten Mal bewusst wahrnahmen. Das Geräusch wurde auch lauter, je tiefer wir uns in das Schiffsinnere (durch die weiteren Räume) bewegten. Irgendwann hatte man das Gefühl, dass Motorengeräusch war so laut, dass man es quasi als Vibration im Fußboden fühlen konnte. Echt gruselig.

Wir haben extrem viele Exponate gesehen: Persönliche Gegenstände von Besatzung und Passagiere, Schiffsteile und sogar Kohle aus dem Maschinenraum. Alles war mit Texten. Bilder, Videos und Ton versehen und man wurde von A bis Z über alles informiert. Die Informationen waren leicht verständlich,d er Audio-Guide sehr packend gesprochen und verfasst - der hatte schon Hörbuchqualität. Nicht nur vom Ton her, sondern auch von der ganzen Gestaltung her.

Berührend war wohl auch der Eisberg, den man in einem der Räume aufgestellt hatte. Dort wehte ein kalter Wind an einem vorbei, an der Decke funkelnde Sterne. So kam einem die Katastrophe ganz schön nah. Und noch näher kam sie einen, als man einen Teil der Titanic berühren durfte. Ein Stahlstück war in einer Vitrine ausgestellt und mit "Fühlschlitzen" versehen. Unfassbar, dass man da etwas anfasst, was seit 80 Jahren auf dem Meeresboden gelegen hat. So etwas zu sehen, istr schon der Wahnsinn, aber das ganze noch berühren zu dürfen... also mich hat das sehr emotio0nal gemacht und ich musste mir die Tränen verkneifen. War schon gut, dass es fast stockfinster war in dem Raum.

Am Ende der Ausstellung kamern wir in einem Raum, wo an der Wand die Namen der Überlebenden und die der Opfer aufgelistet waren. Hier entschloss sich der Sinnd er Boardkarte, die wir am Eingang bekommen hatten. Jeder Besucher konnte hier rausdfinden, was mit "seinem" Passagier passiert war. Die Person auf meine Karte ist gestorben bei der Katastrophe. Die Person auf der Karte meiner Bruders hat überlebt, verlor aber ihren Mann. Später hat sie neu geheiratet und Kinder bekommen. Sowas macht das ganze dann doch sehr emotional - man hat wirklich das Gefühl, die Geschichte angefasst zu haben. Der letzte Raum war ein sehr guter Abschluss für die Ausstellung. Wir haben uns noch im Gästebuch verewigt und sind dann in den Souvenirshop gegangen.

Hier komme ich dann zu den Kritikpunkten: ich hätte gerne eine Erinnerung gehabt an dieser außergewöhnlichen Ausstellung. Wir durften aber keine Fotos machen, also blieb uns da nichts an Erinnerung. Auch gut, dann kauft man sich ein Souvenir. Aber auchd as war nichts, denn diese waren extrem teuer. Unter 10 Euro war so gut wie nicht (sinnvolles) erhältlich. Nichtmal Postkarten oder Bilder. Ich habe mir für 15 Euro eine Pudelmütze mit der Aufschrift RMS Titanic gekauft - eine kleine Erinnerung. Echte Bilder wären mir aber lieber gewesen.

Aber die Ausstellung selbst ist echt sehenswert und ich möchte sie gerne weiterempfehlen.

Aufenthalt Januar 2014
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Danke, IlonkaLiska!
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