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“Essen war gut, Kellnerein total überfordert...schade” 4 von 5 Sternen
Bewertung zu Residenz Café - Restaurant

Residenz Café - Restaurant
Platz Nr. 19 von 141 Restaurants in Weimar
Zertifikat für Exzellenz
Preisbereich: 5 $ - 25 $
Küche: deutsch, Café, europäisch, mitteleuropäisch
Weitere Restaurantangaben
Restaurantangaben
Geeignet für: Preisgünstig essen, Gruppen
Optionen: Abendessen, Mittagessen, Brunch, Frühstück, Akzeptiert American Express, Akzeptiert Mastercard, Akzeptiert Visa, Kostenloses WLAN, Voll ausgestattete Bar, Sitzplätze im Freien, Reservierung empfohlen, Sitzplätze, Serviert Alkohol, Servicepersonal, Wein und Bier
Beschreibung: Die Geschichte des Residenz Cafés Das Residenz Café ist das älteste, heute noch bestehende Kaffeehaus Weimars, es blickt auf eine über 160-jährige Tradition zurück. Zwar ist die Geschichte des Kaffeehauswesens der Stadt weitere 100 Jahre älter, doch auch die Geschichte des Residenz Cafés,zumindest die e i n e s Raumes, reicht annähernd in diese Zeit zurück und ist eng mit den Anfängen der Klassischen Zeit Weimars verbunden. Goethe hatte seine erste Weimarer Wohnung von 1776-1777 im hinter dem Residenz Café direkt angrenzenden Nachbargebäude. Sein damaliges Wohnzimmer befand sich in dem Raum, der heute den Gästen als "Goethezimmer" zur Verfügung steht. Das Residenz Café wurde am 7. November 1839 vom Hofkonditormeister August Emil Theodor Ißleib gegründet. Im Weimarer Wochenblatt war damals folgende Eröffnungsanzeige zu lesen: "Dass ich mich als Konditor etabliert habe und mein Geschäft morgen den 7. November eröffne, zeige ich dem geehrten Publikum ergebenst an, und bitte ich mich sowohl mit vieler Bestellung zu beehren, als auch mein Geschäftslokal recht zahlreich zu besuchen". August Ißleib übte zusätzlich seine Tätigkeit als Hofkonditormeister des Großherzoglichen Hauses aus. Hierzu wurden in der damaligen Zeit nur die besten Meister ihrer Branche herangezogen. Außerdem bestand eine Vereinbarung zwischen dem Residenz Café und dem Hof, dass die Soldaten der neuen Hauptwache, sobald die Kälte 10 Grad erreicht hatte, mit Warmbier zu versorgen waren, für dessen Bezahlung die Großherzogin aufkam. Nach seinem Tod übernahm dessen Sohn, Karl Wilhelm Gustav Ißleib das väterliche Geschäft. Das zu jener Zeit im Wiener Stil eingerichtete Kaffeehaus war bereits ein beliebter Treffpunkt der Weimarer Künstlerschaft. Der Historienmaler Friedrich Martersteig verkehrte hier. W. Schulte vom Brühl berichtet in seiner 1918 erschienen Lebensgeschichte "Sechs Jahrzehnte": „... Mit Martersteig, der sich nachmals als Theaterdirektor großer Musentempel bekannt machte, war ich oft in der Konditorei von Ißleib zusammen, wo Rudi von Milde, der jüngere der beiden Sängersöhne des alten Milde, der Sangessäule des Hoftheaters, unser beliebter Gesellschafter war und erkleckliche Cognacs aufsummte...“ Nach Ißleib´s Tod gab es in den Folgejahren mehrere Betreiber: 1886 Konditormeister J. M. Bauer 1887 - 1893 Hofkonditormeister Bertram Oberdörster, der an schließend in der Schillerstraße ein Café gründete, das 1907 von Konditormeister Sperling übernommen wurde. 1894 Konditormeister Brinkmeier 1895 - 1902 Konditormeister Eduard Kämpf, der anschließend das Café Kaiser gründete. 1903 - 1905 Konditormeister Paul Kaiser Am 8. Januar 1906 übernahm Konditormeister Alfred Schmidt das Residenz Café, das er - fast 40 Jahre lang - bis 1945 führte. Während seiner Ära wurde des Residenz Café mehrfach umgestaltet und verschönert. Zunächst wurde durch eine Erweiterung der "Wintergarten" geschaffen, wodurch für das Obergeschoss die Terrasse entstand; dabei hat er die Räume der oberen Etage im Biedermeierstil originalgetreu eingerichtet. Vor dem Eingang wurde die Terrasse durch ihn neugestaltet. Das Residenz Café erlebte seine Blütezeit 1922 weilte Ilja Ehrenburg hier und beobachtete „ ehrwürdige Bürger mit hohen Stehkragen und die Trottel der hiesigen Akademie (Bauhaus) in irgend so etwas wie konstruktivistischen Blusen". Eine Anekdote gibt es auch mit Marlene Dietrich, die sich in den Jahren 1918 bis 1921 als unprominente Musikschülerin in Weimar aufgehalten und es danach immer wieder besucht hat: „Sie war mit ihren Freundinnen beim Eisessen im Residenz Café und sie bekamen die Hunderttausende oder Millionen für ihre Zeche nicht zusammen (die Inflation galoppierte auf ihren Höhepunkt zu). Eine Freundin beglich mit einem Dollar die Rechnung; Marlene Dietrich war drauf und dran gewesen, Ihre goldene Uhr als Pfand zu hinterlassen." Als Alfred Schmidt im Sommer 1945 starb, wurde vorrübergehend ein Verwalter für das Residenz Café eingesetzt, bis das Haus gänzlich geschlossen wurde. Am 31. 12. 1948 wurde das Café durch Konditormeister Amse als "Haus Resi" wiedereröffnet. Er führte es nur kurze Zeit als privaten Betrieb, 1949 wurde es als "volkseigener Betrieb" von der HO übernommen und im Laufe der Zeit von verschiedenen Gaststättenleitern geführt. Die HO behielt den Namen "Resi" bei und hat es Anfang der 60er Jahre renoviert und als "Lesecafé" mit in- und ausländischen Zeitungen, Zeitschriften und Büchern der Öffentlichkeit vorgestellt. Ende der 60er Jahre wurde es völlig umgebaut. Dabei ging die ursprüngliche Einrichtung verloren. Hierzu ist ca. 20 Jahre später, am 25. 3. 89 in der TLZ zu lesen, dass mit den Erneuerungsarbeiten leider ein ganzes Stück unverwechselbarer Kaffeehausatmosphäre "hinausrenoviert" worden ist. In den letzten 40 Jahren war das "Resi" das Stammlokal vieler Studenten der Musikhochschule und der Hochschule für Architektur und Bauwesen, der heutigen Bauhaus-Universität. In der Zeitung war einmal zu lesen: "Der größte Lesesaal der Hochschulen Weimars befindet sich im "Resi". Über die unvergesslichen Faschingsveranstaltungen schwärmen viele der damaligen Stammgäste heute noch. Die Auflösung der HO bedeutete auch das Ende des Cafe "Resi". Es wurde im Juni 1991 geschlossen. 1992 wurde das Haus sehr aufwendig saniert und neu gestaltet. Am 5. Oktober 1992 wurde es unter seinem ursprünglichen Namen "Residenz Café" wiedereröffnet und wird seitdem von einer Betreibergesellschaft geführt. Das Café wurde nach der Wiedereröffnung sofort wieder zu einem der beliebtesten Treffpunkte in Weimar. Schüler, Studenten, Politiker, Architekten, Touristen, Geschäftsreisende und viele andere Personen treffen sich seitdem wieder im „Resi“ Für diese Mixtur an Gästen ist das Café weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Im Kulturstadtjahr 1999 ist anlässlich des 160-jährigen Jubiläums des „Residenz Café“ ein Buch mit dem Namen „Resi- Das Residenz Café- Weimars ältestes Kaffeehaus“ erschienen. Die Autorinnen Ulrike Sebert und Karen Schröder lassen in diesem 91-seitigen, zahlreich illustrierten Buch 160 Jahre Weimarer Kaffeehausgeschichte sehr kurzweilig Revue passieren. Dieses Buch ist im Residenz Café, sowie zahlreichen Weimarer Buchhandlungen für 12,00 € erhältlich.
Sölden, Österreich
Beitragender der Stufe 
126 Bewertungen
87 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 339 "Hilfreich"-
Wertungen
“Essen war gut, Kellnerein total überfordert...schade”
4 von 5 Sternen Bewertet am 30. März 2014

Zum wiederholten Male war ich heute im Resi....ansonsten immer zufrieden...top Küche, angenehme Gestaltung des innenraumes, aber wahrscheinlich war das Servicepersonal offenbar überfordert mit der Außenterrasse...Ewigkeiten bis die zumindest sehr nette Kellnerin kam, Essen dauerte ewig, der Sekt war einfach nur wiederlich abgestanden und warm....Zur Bezahlung musste man reingehen, was auch wiederum ewig dauerte...das kenne ich vom Resi nicht

  • Aufenthalt März 2014
    • 4 von 5 Sternen
      Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 4 von 5 Sternen
      Ambiente
    • 3 von 5 Sternen
      Service
    • 3 von 5 Sternen
      Essen
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Danke, Julian R!
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116 Bewertungen von Reisenden

Besucherwertung
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    48
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Weimar, Deutschland
Beitragender der Stufe 
402 Bewertungen
181 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 167 "Hilfreich"-
Wertungen
“Samstagmittags”
4 von 5 Sternen Bewertet am 22. März 2014 über Mobile-Apps

Samstags zu Mittag im Resi gewesen, wie immer recht voll, die Bedienung war zuvorkommend und freundlich, Salat mit Rinderstreifen frisch und knackig, Pasta mit Garnelen in Knoblauchsahne plus rotem Thaicurry, beides sehr lecker.....

Aufenthalt März 2014
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Danke, Peter K!
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Weimar, Deutschland
Beitragender der Stufe 
15 Bewertungen
12 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 11 "Hilfreich"-
Wertungen
“Mangelhafte Qualität”
1 von 5 Sternen Bewertet am 20. Januar 2014

Dieses Lokal lebt von seiner Geschichte.
Als Café/ Restaurant erfüllt es nicht dir Erwartungen.
Die Qualität der Speisen ist unterdurchnittlich.

  • Aufenthalt August 2013
    • 1 von 5 Sternen
      Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 1 von 5 Sternen
      Ambiente
    • 3 von 5 Sternen
      Service
    • 2 von 5 Sternen
      Essen
Hilfreich?
2 Danke, LT V!
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Zürich
Beitragender der Stufe 
67 Bewertungen
52 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 109 "Hilfreich"-
Wertungen
“eher für Touristen”
2 von 5 Sternen Bewertet am 16. Januar 2014

Wir wurden im gut besuchten 'Resi' hastig an einen Zweiertisch verfrachtet.
Die offensichtlich überforderte Bedienung machte uns klar, dass wir in einer Stunde wieder weg sein müssten, da der Tisch dann reserviert wäre.
Sprach's und verschwand...

Getränkebestellung schon mal aufnehmen?
Fehlanzeige!
Menükarte bringen?
Fehlanzeige...

Wir warteten, unsichtbar und mit einer immer schlechter werdenden Laune, eine viertel Stunde, während der sich keine der hektischen Servierdamen verbal oder choreografisch dazu bewegen liess, sich unserer anzunehmen...
Wir hätten ob des Zeitdruckes wenigstens gerne bestellt...
Oder Kaffee bekommen...
Dann brachen wir die Übung ab und gaben einem anderen weimarer Restaurant eine Chance.

Wir waren jetzt zweimal da.
Leider war das Bruncherlebnis im leeren Resi nicht so beeindruckend, um das gefüllte Resi-Erlebnis damit ausgleichen zu können.

  • Aufenthalt Januar 2014
    • 2 von 5 Sternen
      Ambiente
    • 1 von 5 Sternen
      Service
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2 Danke, Zefram_Cochrane!
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Bielefeld, Deutschland
Beitragender der Stufe 
18 Bewertungen
8 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 5 "Hilfreich"-
Wertungen
“Klasse Frühstück !!”
5 von 5 Sternen Bewertet am 5. Januar 2014

Wir haben 3 mal ein sehr schönes <frühstück genossen , da wir spät frühstücken gegen 11.30uhr haben wir auch glück mit Platz gehabt, ansonsten sollte man vorbestellen !
Grosse auswahl und sehr lecker !

Aufenthalt Januar 2014
Hilfreich?
Danke, Klaus A!
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