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“Ein ganz besonderer Abend!”

GästeHaus Klaus Erfort
Platz Nr. 6 von 471 Restaurants in Saarbrücken
Zertifikat für Exzellenz
Preisbereich: 135 $ - 205 $
Küche: deutsch
Weitere Restaurantangaben
Restaurantangaben
Geeignet für: romantisch, besondere Anlässe, Geschäftstreffen
Optionen: Abendessen, Reservierung empfohlen
Bewertet am 9. April 2013

Im April war es endlich soweit - Ich war mit 2 Freunden zu Besuch im Gästehaus und es war herausragender Abend. Wir haben alle das große 9-Gang Menü gegessen und waren am Ende nicht nur um viele Genusserlebnisse reicher sondern auch um ein paar Münzen ärmer. Allerdings ist der Preis von 179 Euro für das komplette Menü eines 3 Sternekochs in meinen Augen gerechtfertigt denn schon mit den kleinen Köstlichkeiten zu Menübeginn war klar, heute Abend blüht uns Großes! Ein leckerer Gänselebermaccaron mit Rote Bete oder ein pochiertes Wachtelei mit Trüffel...der Start war gelungen. Zur Vorspeise gab es dann ein Highlight: Jakobsmuscheltatar mit Avocado und Ingwersud. Das war eine Gaumenexplosion. Der Kabeljau im Zwischengang mit Kartoffelstampf und Chorizosud war von guter Qualität aber der Gang an sich kein großes Kino. Dafür im Hauptgang ein super Lamm mit Aubergine und schwarzem Knoblauch und als Hauptdessert eine leckere Rhabarber-Variation mit Mascarpone. Die Petit Fours am Ende könnten wir leider alle gar nicht mehr probieren, da wir alle so gesättigt waren. Die Weinbegleitung war zwar etwas dominiert von im Barrique ausgebauten Weinen nichts desto trotz aber große Klasse. Wenn wir das nötige Kleingeld hätten würden wir hier jeden Monat zu Gast sein!

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
1  Danke, Tobias K!
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Bewertungen (184)
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106 - 110 von 184 Bewertungen

Bewertet am 26. März 2013

Elf Uhr und 43 Minuten. Wir klingeln bei Eiseskälte an der Türe des Gästehaus Klaus Erfort. Innen geschäftiges Treiben aber niemand öffnet. Irgendwann kommt ein Herr mit französischem Dialekt und klärt uns auf, dass man überhaupt noch gar nicht fertig sei und erst um 1200 öffne. Nun ja, das interessiert uns angesichts des Märzwinters und Minusgraden gar nicht, dem Franzosenbuben treiben wir die arrogante Note mit forschem Schritt aus und danach verhält er sich auch angemessen nett. Nicht wirklich aus tiefer Überzeugung. Mehr gefühlt weil er merkt, dass wir reserviert haben und keine Lust haben, noch 15 Minuten vor der Tür zu warten. Die tripadvisor Beschreibung des Papi mit den Kindern, der auch warten musste, kann man nachvollziehen.

Ambiente innen ist relativ kühl und nicht wirklich gemütlich. Aber Geschmacksache. Genau wie das Essen. Alles okay, aber nichts haut einen um. Portionen sind sehr überschaubar. Das Drumherum wie Amuse Gueule und schönen Gruss zurück ist okay, aber von den drei Sternen merken wir nichts. Außer beim Preis. Hauptspeise für 58 Euro?

In Saarbrücken? New York, Rio, Tokio und Saarbrücken? Gerne zahlt man doch für einen freilaufenden Steinbutt der nicht gezüchtet ist und auch nicht von Metro kommt auch mal mehr als 38 Euro. Okay, aber 58?

Wir wählen das halbe Menü für 115 Euro, mittags. Alles gut, alles fein und alles klein. Aber wo bleibt der Schmackofatz? Nicht ein einziges Gericht zaubert mir ein wow, einige Gänge sogar nur ein naja. Klausi Erfort selber war aber da. Am Anfang war er am Handy in einem anderen Raum zu sehen. Ist alles Geschmacksache. Aber ein Restaurant das mittags quasi leer ist, ist das Zufall? Der Franzose vergisst den zweiten Wein, geschenkt. Die letzte Flasche Wasser kurz vor dem bezahlen wirkt arg selly. High end fühlt sich anders an. Es fühlt sich besonders an und nicht mäßig.

422 Euro für ein Mittagessen und 2,5h später, ein unauffälliger aber ebenso mittelmäßiger Service und dazu ein Essen ohne jeden wow. Da haben wir anderes gegessen, was besser war.

Ich hoffe, diese Bewertung liest Klaus Erfort. Denn wenn er dauerhaft überleben will, muss er mehr für das Abend bieten.

15  Danke, DocMeat!
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Bewertet am 28. Januar 2013

Ich hatte jetzt schon mehrfach die Gelegenheit im Gästehaus bei Herrn Erfort und seinem Team essen zu dürfen und es ist jedesmal ein Erlebnis. Mit normalem Essen hat ein Abend hier nichts zu tun. Excellente Speisen, hervorragender Service und Weine zum Niederknien

Das sehr hohe Preisleistungsverhältnis ist hier angemessen vor allem im Vergleich mit anderen 3-Sterne Restaurants (von denen ich noch zwei andere erleben konnte)

Das Gästehaus ist vom Feinschmecker zum besten Restaurant Deutschlands gekürt worden, Jerome zum besten Sommelier. Eigentlich bleiben dann keine Fragen mehr offen.

Wer es sich preislich erlauben kann, für den ist es ein absolutes Muß!

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
3  Danke, PM9!
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Bewertet am 18. Januar 2013

Es lohnt sich nach Saarbrücken zu fahren. Für mich die Lieblingsküche in Deutschland. Es stimmt alles.

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
2  Danke, 1patagonia!
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Bewertet am 5. November 2012

Am 27.10.2012 sind wir, 2 Erwachsene (Alter unbekannt) mit 2 Kindern (5 & 6 J.), nach ca. 1,5 Stunden Fahrt durch die schneeverwehte Pfalz endlich im Saarland angekommen! Schon vom Auto aus konnten wir die Küche und deren Hauptakteure beobachten. Toll! Alle sind begeistert. Jetzt aber schnell, Auto parken und rein ins Warme! Wir haben das Auto auf dem Parkplatz hinter dem Restaurant abgestellt, sind mit beiden Kindern zum Restaurant gerannt, wo uns der nette Sommelier darauf aufmerksam macht, dass erst um 19:00 Uhr geöffnet wird. "Be a good host“, dachte ich mir und ohne Diskussion setzten wir uns für 30 Minuten bei laufendem Motor in das Fluchtfahrzeug.

Nach dem man uns dann um kurz vor 19:00 Uhr den Zugang gewährt, uns freundlich und nett empfangen und uns galant unseren Platz zugewiesen hat, haben wir unsere Kneipp Wechselbäder vergessen und freuen uns auf die Highlights des Tages: 3 Sterne, Platz 2 auf direkter Verfolgungsjagd hinter dem Aqua in Wolfsburg.
Jetzt kann's losgehen, anschnallen und losfliegen, ready for Take-off!

Die Auswahl fällt auf das Rundumsorglospaket 2 x Degustationsmenü (179,00 € p. P.) und dazu für den Kopiloten eine Weinreise (95,00 €).

Los geht es mit:

Wachtelei~Rindertatar~Rote Bete Maccaron~Austern & kleine mediterrane Pizza ….

Super so dachten wir, das fängt gut an und selbst unsere Kinder haben alles, außer den Austern. genossen! Gott sei Dank, doppelte Portion für uns.

So kann es weiter gehen. Wir freuten uns auf einen tollen Flug in die Genusshöhen eines der Toprestaurants in Deutschland ...

Was aber folgte, war für uns beide eine kleine Überraschung. Die sonst geschmacklichen Aromenexplosionen auf der Zunge fehlten uns vollkommen, auch die Weine waren von guter Qualität, aber das Besondere konnten wir nicht erkennen. Nach dem uns der Steinbutt mit Sepeoline serviert wurde, hatte ich das Gefühl, dass die Küche etwas zu nah am Meer liegt und zu viel Fleur de Sel verwendet wurde. Aber Mann kann sich ja irren.

Auf dem Weg zu dem Fluchtfahrzeug, um den Kindern etwas zur Beschäftigung zu besorgen, wie Stift und Papier, hatte ich das Glück, Jerome Pourchere, den Herr aller Weine zu treffen. Gerne erkundigte er sich, wie es uns denn mundet (endlich interessierte sich jemand für mein Wohlergehen). Ich schüttete ihm mein Herz aus und schilderte ihm meine Geschmacksproblematik und dass wir das aus Restaurants in seiner saarländischen Nachbarschaft so nicht kennen. Herr Pourchere nahm sich Zeit, antwortete mit seinem sehr sympathischen französischen Akzent und klärte mich soweit auf, dass dies zwei völlig unterschiedliche Koch- bzw. Küchenstiele sind. Sein Haus repräsentiert eher das Klassische und Bodenständige und das andere Haus baut eher auf moderne und östliche Geschmackseinflüsse.

Ich bedankte mich höfflich für sein Verständnis und die fachkundige Antwort und beglückte dann meine Kinder mit Stiften und Papier, die mit wohl weniger zufrieden zustellen sind als der Herr Papa ....

Okay, zurück am Tisch angekommen, habe ich mir bei der dritten neuen Serviette gemütlich gemacht. Ich dachte, Tradition hin oder her, aber das Besondere darf ich aber schon erwarten? Meine Gourmetwelt kam ins Schwanken, da dies nicht unsere erster Abend war, in dem wir Ausgang hatten und in fremden Küchen und Kochtöpfen unsere Nasen hineinstecken dürften.

Und nun zum Schluss das Dessert. Die Texturen von Brombeeren waren der Knaller. Sehr gut auch die vielen pièces montées (für diese kleinen süßen Hüftgoldscheißerchen ist kein Platz mehr, aber diese alleine auf dem Tisch zurücklassen möchte ich auch nicht) waren ein Traum. Hier ein großes Lob an die Laura von der Patisserie!

Alles in allem war der Abend, wenn auch etwas lustig dargestellt, kein Erlebnis. Es bleibt sogar ein bitterer Nachgeschmack, den selbst die süßen Desserts nicht ausgleichen konnten. Das am Anfang versprochene Rundumsorglospaket kostet 556,00 €, aber sorglos war es nicht, wir waren enttäuscht!

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
6  Danke, Christian H!
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