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“Für Wehrtechnik-Interessierte ein Muss”

Wehrtechnische Studiensammlung
Platz Nr. 6 von 105 Aktivitäten in Koblenz
Zertifikat für Exzellenz
Details zur Sehenswürdigkeit
Bewertet am 14. September 2011

Die Wehrtechnische Studiensammlung ist eigentlich kein Museum sondern ist als Ausbildungsstelle für den technischen Nachwuchs der Bundeswehrverwaltung konzipiert. Glücklicherweise haben auch Nicht-Bundeswehrangehörige Zutritt - die Ausrichtung ist aber erkennbar. Man darf dort deshalb keine großzügigen Räumlichkeiten und neueste museumspädagogische Konzepte erwarten - für den an Wehrtechnik Interessierten ist die WTS aber eine wahre Fundgrube. Über 5 Etagen bietet sich eine Fülle an Exponaten, die mal mehr mal weniger gut die Waffentechnik im Wandel der Zeit erläutern. Dadurch, dass die WTS an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung der Bundeswehr "angeflanscht" ist, hat sie natürlich Zugriff auf sehr seltene Exponate wie Prototypen nie eingeführter Panzer, die in anderen Museen natürlich nicht zu finden sein können.
Der Eintritt war gemessen am Inhalt und am üblichen Preisniveau lächerlich gering. Auch wenn sie etwas versteckt liegt, sollte man sich dei Mühe machen, sie zu besuchen.

4  Danke, thinkabathit!
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32 - 36 von 112 Bewertungen

Bewertet am 20. Februar 2011

Wir haben das Museum mit einer größeren Gruppe besucht und eine Spezialführung zur Geschichte des Maschinengewehrs bekommen. Asolut gut gemacht, sehr informativ und mit vielen Ausstellungsstücken hinterlegt! Der Mann wußte wovon er sprach! Danach hatten wir (leider viel zu wenig) Zeit um auch die anderen Stockwerke zu besuchen. Außerdem gibt es eine Halle mit Fahrzeugen und anderem Großgerät. Sehenswert!

3  Danke, fra2k2!
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Bewertet am 29. Januar 2011

Die Studiensammlung (eigentlich Museum) gehört zum Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, das in Koblenz seinen Hauptsitz hat. Das Museum hat seinen Schwerpunkt im Bereich der Heerestechnik (Artillerie, Handfeuerwaffen, Fahrzeuge, Panzer etc.) es sind jedoch auch ein paar interessante Exponate aus dem Bereich Luftwaffe und Marine (Mini-Uboot) vorhanden. Die Fahrzeuge, Panzer, Kanonen sind außerordentlich professionell restauriert und teilweise sogar noch fahrbereit. Der Eintritt ist super billig (ich glaube es waren 2 Euro).

4  Danke, kobi29!
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Bewertet am 21. November 2010

Die Wehrtechnische Studiensammlung wurde 1962 in Meppen geründet. Im Wesentlichen diente diese Sammlung zunächst als Anschauungsobjekt bei der Ausbildung von Bundeswehr-Personal, sowie bei der Waffenentwicklung. Seit 1982 ist die Sammlung dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz angegliedert und seither in der Langemarck-Kaserne untergebracht. Der Umzug in die Fritsch-Kaserne auf der anderen Rheinseite an der Festung Ehrenbreitenstein ist für die nächsten Jahre in Planung

Man erreicht die Sammlung mit dem öffentlichen Nahverkehr vom Hauptbahnhof in Koblenz mit den Buslinien 5 oder 15 bis zur Station Langemarckplatz.

Zu den Schwerpunkten der Sammlung zählen Gewehr- und Pistolenwaffen, Artillerie- und Panzerwaffen, Munition, Flugzeugtechnik, Fernmeldetechnik bis hin zu Raketen-, Flugzeug- und Schiffsantrieben, Flugabwehrwaffen, Minentechnik ... kurz alles, ein weitgehender Überblick über die deutsche Militärtechnik der vergangenen 100 Jahre. Die Sammlung versteht sich nicht als Museum. Dementsprechend findet man nicht durchgängig Exponatbeschreibungen.

Im Schwerpunktbereich Panzertechnik ist sicher ein über die Längsachse aufgeschnittener Leopard 1 Panzer von besonderem Interesse. Verschiedene Panzermodelle aus beiden Weltkriegen, wie der französische FT17, Wespe, der Flammpanzer III, Sturmgeschütz III, ein russischer T-34 und ein Panther sind nur einige Beispiele aus der reichhaltigen Kettenfahrzeugsammlung.

Der Bereich Luftfahrt enthält mehrere Perlen der deutschen Luftverkehrsentwicklung. Neben dem frühen Luftwaffen-Transporter Noratlas, einer Fiat G91 und dem Zieldarstellungsflugzeug Bronco OV10 findet man auch eine französische Mirage III und zwei russische MIG-Typen der ehemaligen NVA. Zu den Besonderheiten der Abteilung zählt der Prototyp des Senkrechtstarters VAK191der Vereinigten Flugtechnischen Werke, sowie ein Schubtestgerät mit dem das Senkrechtstartverhalten erprobt werden sollte. Auch die Sonderanfertigung des Starfighters F104G CCV mit einem zusätzlich installierten Canard Leitwerk hinter dem Cockpit ist Bestandteil der Luftfahrtsammlung. Die Motorensammlung umfasst hauptsächlich Kolbenmotore aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, u.a. Jumo-Motore. Aber auch das Aggregat einer V2-Rakete findet man hier.

Ein Klein U-Boot vom Typ Seehund, ein 10,5 cm und ein 15cm Schiffsgeschütz, sowie mehrere Schiffsdiesel- und dampfmaschinen, der Prototyp des Gefechtsfeldaufklärers Do31 und zahlreiche LKW-Oldtimer aus der Zeit des 2. Weltkrieges runden die Ausstellung im Erdgeschoss ab.

In den oberen Stockwerken findet man eine Vielzahl von kleineren Ausstellungsstücken der Wehrtechnik, insbesondere Handfeuerwaffen und kleinere Artilleriegeschütze, sowie zahlreiche technische Ausrüstungsgeräte.

Man sollte für die Ausstellung 1-2 Stunden einplanen. Möchte man die oberen Stockwerke ausgiebig studieren, kann der Besuch durchaus einen halben Tag betragen. Die Ausstellung ist weniger für Kleinkinder geeignet. Restauration ist im Museumsbereich nicht vorhanden.

4  Danke, gammaray1945!
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Bewertet am 17. August 2017

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