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“Regional und Kreativ”

Villa Merton at the Union International Club
Platz Nr. 247 von 2.468 Restaurants in Frankfurt am Main
Küche: europäisch, deutsch, zeitgenössisch, mitteleuropäisch
Weitere Restaurantangaben
Restaurantangaben
Geeignet für: romantisch, Geschäftstreffen
Optionen: Abendessen, Mittagessen, Reservierung empfohlen, Sitzplätze, Servicepersonal
Stadtviertel: Bockenheim
Bad Homburg
Beitragender der Stufe 
109 Bewertungen
77 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 82 "Hilfreich"-
Wertungen
“Regional und Kreativ”
Bewertet am 19. März 2013

Die Villa Merton ist die Frankfurter Version vom Noma: Konzentration auf regionale Produkte, möglichst naturbelassen. Schön, das in Hessen die Auswahl größer ist als im kälteren Norden. Und wir müssen hier nicht mal auf Schnecken verzichten, die kommen aus Offenbach.
Trotzdem ist die Küche nichts für Traditionalisten, die ihre Standardzutaten und -zubereitungen erwarten. Hier wird avantgardistisch gekocht, sehr vegetabil, wenig Fisch und Fleisch. Die Zutaten werden eher knapp gegart, behalten einen fast noch rohen Biss. Das mag sicher nicht jeder, führt aber zu sehr außergewöhnlichen und spannenden Gerichten.

Unser Menü „Stoff“ (es gab auch noch ein Menü „Roh“) bestand aus

Grünkohl - Gestockte Ziegenmilch, Bohnenkraut und Bucheckern
Sonnenblume - Topinambur, Feldsalat, Holzkohleöl und Meerrettich
Slow Food - Weinbergschnecken, Rosenkohl, Löwenzahnknospen und Gundermann
Ein Topf - Ochsenbrustbrühe, Gemüse, Kaninchennieren, Ei und Liebstöckel
Hirsch - Buchenpilze, Wurst, Fichte und Wacholder
Handkäs mit Musik
Rote Bete - Traube, Schwarzbier und Rosen

Nicht unerwähnt bleiben sollen die Amuse Bouche, die in Form von Fingerfood gereicht wurden, u.a. Frankfurter Kekse mit Schmand, Rindswurst mit Senf (natürlich dekonstruiert), Wachtelei mit frittierten Lauchstreifen. Das kräftige Landbrot kommt vom Dottenfelder Hof.
Dazu gab es eine Weinbegleitung überwiegend mit Großen Gewächsen aus Deutschland, die vom lothringischen Sommelier sehr gut ausgewählt wurden. Loben wollen wir auch das Servicepersonal, das zu einer durchgehend angenehmen Atmosphäre beitrug.
Fazit: Dieses Restaurant ist absolut empfehlenswert für engagierte Esser, die sich für neue Gerichte und Zubereitungen interessieren und bereit sind, dafür einen (angemessenen) hohen Preis zu bezahlen.

  • Aufenthalt März 2013
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
Hilfreich?
3 Danke, Ruediger C!
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62 Bewertungen von Reisenden

Besucherwertung
    48
    4
    6
    4
    0
Gesamtwertung
    Küche
    Service
    Qualität
    Einrichtung
Datum | Bewertung
  • Chinesisch (traditionell)zuerst
  • Deutsch zuerst
  • Englisch zuerst
  • Französisch zuerst
  • Italienisch zuerst
  • Japanisch zuerst
  • Holländisch zuerst
  • Portugiesisch zuerst
  • Beliebig
  • Alle aktuellen auf Deutsch
Deutsch zuerst
Frankfurt am Main, Deutschland
Beitragender der Stufe 
711 Bewertungen
406 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 448 "Hilfreich"-
Wertungen
“Nochmals eine Steigerung”
Bewertet am 20. Januar 2013

Mit einem etwas gespannten Gefühl haben wir unseren Besuch, dem ersten nach dem zweiten Stern, entgegen gesehen. Die unverändert klare und überzeugende Internet Präsentation versprach auf den beiden Karten ROH und STOFF im ersten Moment sehr starke Ähnlichkeiten zu unserem Besuch im August letzten Jahres. Nur was dieses Mal in Nuancen anders, in der Richtung aber konsequent weiterentwickelt wurde, verdiente stehenden Applaus. Das Ambiente im eher dunkel gehaltenen Stofftapeten-Restaurant ist gemütlich, der Service perfekt in der Hand von vier jungen, aber tadellos überzeugenden männlichen Kräften (leider war Thierry Felden krankheitsbedingt abwesend) und das Gourmeterlebnis von einer ganz besonderen Dimension, das vom Konzept her (weitestgehend "lokale Zutaten") nicht nur wegen den stark Gemüse- und Kräuterorientierten Gängen überzeugt. Grünkohl mit gestockter Ziegenmilch, Bohnenkraut und Bucheckern eine Delikatesse par excellence, aber jeder andere Gang in der Folge ebenfalls. Die vielfältigen Amuse Bouche suchen unverändert ihresgleichen.
Und die Weine: Hier findet man tatsächlich Besonderheiten. Verzichten Sie doch einfach mal auf einen Champagner als Aperitif und gönnen Sie sich einen 2007er Riesling aus dem Kabinettskeller des Staatsweingutes, der Auxerrois von der Georg Müller Stiftung passte perfekt zu den nächsten Gängen (wir hatten acht derer) und der Blaufränkische von Spielmann: Eine Offenbarung zu dem Hirsch. Wir sind sicher, von Mathias Schmidt noch mehr zu hören.

  • Aufenthalt Januar 2013
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
Hilfreich?
2 Danke, Travexperience!
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Frankfurt am Main, Deutschland
Beitragender der Stufe 
32 Bewertungen
8 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 13 "Hilfreich"-
Wertungen
“Die kreativste Küche Frankfurts”
Bewertet am 22. Dezember 2012

Überall war es zu lesen, einer, wenn nicht der Koch des Jahres 2012 arbeitet in Frankfurt in der Villa Merton: Matthias Schmidt. Auch der Internet Auftritt überzeugt- sehenswert ist das kleine Video über die Verarbeitung von Blumenkohl. Die Grundidee ist eine reine Konzentration aufs Regionale (zumeist kommen die Zutaten aus der Rhein Main Region, villeicht auch mal aus ferneren Regionen Deutschlands (Heidschnucke), nie aber aus dem Ausland) - klingt im höchsten Maße spannend. Also planten wir unseren kulinarischen Jahresabschluss diesmal hier.

Die schmucke Villa war schnell (auch mit öffentlichen VM) erreicht und man wurde zum Essen in die "gute Stube" gebeten. Das Ambiente ist passend und unspektakulär- man kann sich auf die kulinarischen Genüsse fokusieren.

Los gehts mit unzähligen Grüßen aus der Küche- allesamt rafiniert und kreativ, sowie ausgesprochen lecker. In Erinnerung geblieben sind mir die Wachteleier, die Main-Fische und die getrockneten Heidschnucken Streifen. Man isst mit den Fingern und läßt den Teller am Tisch kreisen. Ungewöhnlich aber unterhaltsam.

Auf der Karte werden zwei Menüs angeboten (Menü Roh und Stoff), die man aber beliebig kombinieren kann und auch die einzelnen Gerichte können nach gusto variiert werden (nicht jeder liebt Nierchen oder Schnecken).

Ich hatte mich für das 7 Gang Menü Stoff entschieden, den Hirsch gegen das Bries ausgetauscht. Was dann kommt ist ein Feuerwerk an Einfällen und Geschmackserlebnissen. Gleich der Start mit so etwas trivialem, wie Grünkohl gelingt, danach lernt man völlig neue Dinge wie beispielsweise Gundermann, Luftzwiebeln und Holzkohleöl kennen- kann man tatsächlich essen und es schmeckt hervorragend. Grandios gelingt das Bries, zu dem zwei Sellerieknollen gereicht werden, die aussehen wie schwarzer Trüffel und fantastisch mit dem Produkt vom Kalb harmonieren. Nicht ganz so begeistert war ich von der Interpretation des Frankfurter Nationalgerichtes Handkäs. Die Idee ist wieder famos, toll wie die Vinaigrette in einer kleiner Kapsel verpackt ist und erst im Mund platzt uns sich mit dem Käse vermischt. Die kleinen Handkäswürfel harmonieren perfekt, etwas zuviel des Guten ist dann aber der geschmolzene Käse der zu groß portioniert ist und das Gericht fast "erschlägt". Ich bin überhaupt kein Fan von Desserts aber das Eis vom Schwarzbier und Rosen auf Trauben in einer Schüssel die mit Holunder ausgekleidet ist, ist ein Gedicht. Je nach Kombination der unterschiedlichen Komponenten erlebt man mit jedem Löffel einen anderen Geschmackseindruck.

Die Preise für die Menüs gehen von 90 bis knapp 130€, was ich für die gebotene Qualität und Menge für absolut angemessen halte.

Gibt es etwas zu bemängeln? Eigentlich nicht, aber was ich wirklich vermisst habe ist die sonst übliche Weinbegleitung zu den Gerichten, die häufig mindestens so spannend ist, wie das Essen (ich erinnere mich beispielsweise noch heute an die fantastische Sake Weinbegleitung bei Tim Raue in Berlin). So entscheidet sich der Gast für einen 2008 Das Kreuz von Rings aus der Pfalz, der perfekt zum Hirsch passt aber zum Handkäs eben nicht. Auch dem Somelier würde es bestimmt besser gelingen, den passenden Wein zum Gericht und nicht für den Abend zu finden, ein Kompromiss ist leider vorprogrammiert.

Man kann wie immer auch nochmals über die Getränkepreise sinnieren. Warum die Flasche Rotwein, die im Handel für 35€ zu haben ist dann 100€ im Restaurant kosten muss und warum ein 0,2 Glas Obstler zum Abschluss (der qualitativ auch noch das schlechteste Produkt des Abends war) für 16€ angeboten wird, bleibt mir unerklärlich.

Abschließend noch ein Wort zum Service: Perfekt (Unaufdringlich, freundlich, aufmerksam, hilfreich,... einfach toll). Schade, dass der Meister selber sich nicht zum Abschluss blicken ließ, ich hätte mich gern persönlich für die dargebotenen Kunstwerke bedankt.

Zusammenfassend ist die Villa Merton mit Matthias Schmidt und seinem Team sicher momentan das kulinarische Erignis in Frankfurt und absolut empfehlenswert.

  • Aufenthalt Dezember 2012
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
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Danke, Jens G!
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Beitragender der Stufe 
5 Bewertungen
3 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 8 "Hilfreich"-
Wertungen
“Schlechtes Essen:(”
Bewertet am 6. September 2012

Ich war mit meinen Geschäftspartnern aus Ausland da und hoffte auf gutes Essen in netter Atmosphäre. Die Bedienung war zwar hilfsbereit und freundlich, aber das Essen war leider schlecht... Die Hauptspeise kam kalt an den Tisch und war nicht frisch. Die Weinauswahl war groß und das war das Einzige, was man in diesem Lokal loben könnte... Ich werde wahrscheinlich nicht mehr hingehen...

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Ambiente
    • Service
    • Essen
Hilfreich?
2 Danke, Sofj72!
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Frankfurt am Main, Deutschland
Beitragender der Stufe 
711 Bewertungen
406 Restaurantbewertungen
common_n_restaurant_reviews_1bd8 448 "Hilfreich"-
Wertungen
“Chapeau - Die andere kulinarische Sterneküche”
Bewertet am 25. August 2012 über Mobile-Apps

Zum ersten Mal (warum eigentlich?) in dem Restaurant unter Matthias Schmidt erlebten wir die Darbietung einer ganz besonderen Küchenleistung. Die Nobelvilla aus den 20er Jahren liegt wunderschön in einer der elegantesten Lagen Frankfurts, auf der anderen Seite des Palmengartens. Die nicht einsehbare Terrasse bietet selbst im heißen Sommer Abkühlung. Der Internetauftritt ist klar und informativ, hieraus kann man sich wirklich schon Vorfreude holen.
Es gibt zwei Menükarten, die eine mit ROH, die andere mit STOFF überschrieben, eine Assoziation mit den Produkten in ihrem Ursprung. Vier bis sieben, wer mehr möchte, mehr, Gänge, eine Individualzusammenstellung aus den beiden Menüs ist problemlos möglich.
Schmidt, der im übrigen des öfteren angenehm mit einzelnen seiner Kreationen am Tisch präsent ist, verfolgt einen sehr eigenen Weg, der sich wohltuend von der einen oder anderen sonstigen Sternegastronomie mit höheren Bewertungen abhebt.
Vor allem überraschen und erfreuen die gelungenen Präsentationen und die vor allem Kräuter-, Gewürz-, Knospen- und Blüten-umrahmten Produkte. Wir wissen nicht, wann wir letztmals so viele originelle und wohlschmeckende Amuse Bouche angeboten bekamen. Danach hatten wir uns für ein acht-Gang Menü entschieden, das in jedem Gang ohne Fehl und Tadel war. Die Zutaten lieferten mitunter wirkliche Geschmacksexplosionen, die Kompositionen, sei es mit Flusskrebsen, Zander oder Heidschnucke, sind ungewöhnlich GUT. Ob dies an der Einbindung von Weizengrasöl, Dillblüten, Gundermann, Schildampfer, Vogelbeeren, Fichte, Bucheckern, Löwenzahnknospen usw. Liegt, mag jeder Gourmet selbst entscheiden. Einfach großartig.
Das Team um Restaurantleiter Thierry Felden war souverän und sehr freundlich, er selbst hat mit interessanten Weinempfehlungen (wir denken da insbesondere an den schönen frischen Riesling des Rheingauer Weingutes Georg Müller Stiftung) ebenfalls besonders zum Gelingen dieses wunderschönen Abends beigetragen. Danke an alle. Wir werden mit Interesse verfolgen, wie die Wege von Matthias Schmidt weiterverlaufen. Eines ist aber jetzt schon sicher: Wir kommen wieder.

Hilfreich?
2 Danke, Travexperience!
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