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“Bad Homburgs Geschichte und viele viele Hüte” 4 von 5 Sternen
Bewertung zu Gotisches Haus

Gotisches Haus
Platz Nr. 10 von 21 Aktivitäten in Bad Homburg
Details zur Sehenswürdigkeit
Bad Homburg
Beitragender der Stufe 
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“Bad Homburgs Geschichte und viele viele Hüte”
4 von 5 Sternen Bewertet am 3. Dezember 2010

Am Stadtrand von Bad Homburg liegt das sogenannte „Gotische Haus“, das im 19. Jahrhundert als neugotisches Jagd- und Lustschlösschen vom damaligen Landgrafen von Hessen-Homburg erbaut wurde. Das nötige Geld dazu hatte er durch die reiche Mitgift seiner Ehefrau Elizabeth, einer englischen Prinzessin. Mit ihrem Vermögen, aber vor allem mit ihrem Kunstsinn bescherte sie dem armen Homburg viele heute noch bewunderte Bauwerke und wunderschöne Parkanlagen. Die „Prinzengärten“ zwischen Taunuswald und Bad Homburg werden zur Zeit gerade wieder in ihren ursprünglichen gepflegten Zustand versetzt.

Im Gotischen Haus befindet sich heute das „Hutmuseum“, das rund um den weltberühmten „Homburger Hut“ viele Kopfbedeckungen aus den letzten Jahrhunderten zeigt. Die Palette der mehr als 300 Hüte reicht vom begehbaren Zylinder, den eleganten Chapeaux claques über blankgeputzte Feuerwehrhelme, martialische Pickelhauben oder hohe Kochmützen bis zu perlenbestickten Trachtenhäubchen oder modischen Kreationen für die gut behütete Dame vor hundert Jahren. Es gibt ein bezauberndes Kinder-Hutlädchen und daneben die wuchtigen Pressen für die „Homburger Hüte“, die der damalige Prince of Wales kreierte, als er 1880 in einen normalen Herrenhut mit der Handkante eine fesche Längsvertiefung schlug. Sofort wollte jeder edle Herr der damaligen Zeit einen solchen prinzlichen Hut, und die Bad Homburger Hutfabrik Möckel kam mit der Fabrikation kaum noch nach.

Für Kinder ist es ein besonderer Spaß, dass sie einige schicke Hüte vor einem Spiegel aufprobieren können.

Direkt an das Hutmuseum schließt sich das sehenswerte kleine Museum zur Bad Homburger Stadtgeschichte an, in dem natürlich ganz besonderes Gewicht auf die große Zeit der Stadt in den Jahren wischen 1870 und 1913 gelegt wird, als nicht nur der deutsche Kaiser, sondern auch noch viele andere gekrönte Häupter Europas, in Bad Homburg ihren Urlaub verbrachten, ja sogar der Kaiser von Siam kam zur - erfolgreichen!- Kur hierher.

Auf diese Blütezeit der Stadt bezieht sich auch die zur Zeit laufende Sonderausstellung „Schule aus - der Kaiser kommt!“ Kindheit und Jugend in Homburg 1871-1918. Diese Mit-mach-Ausstellung ist besonders für Kinder konzipiert, doch sie sollten ihre Omas und Opas mitbringen, die ihnen hier bestens herrliche Geschichten aus ihrer Jugendzeit (auch wenn die ein paar Jahrzehnte später lag) erzählen können: „Und da kam der Lehrer Bockler mit dem Rohrstock hinter uns her…“, oder ihnen zeigen, wie man mit dem richtigen Schnick der Peitsche den Kreisel am Drehen hält oder aus Papier Schiffchen faltet oder mit der Strickliesel unendliche Schnüre herstellt. Diese Sonderausstellung geht noch bis zum 30 Januar 2011. Für jedes Kind gibt es einen hübsch illustriertes Heft mit Quizfragen zur Ausstellung.

Das Museum ist Di, Do, Fr, Sa von 14-17 Uhr geöffnet; Mi von 14-19 Uhr und So von 12-18 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 2 €, Kinder sind frei. Im gemütlichen Museums Café, im Sommer auch auf der Terrasse, kann man den Besuch bei Kaffee und leckeren Kuchen ausklingen lassen.

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“Madjar, das schönste Pferd”
4 von 5 Sternen Bewertet am 4. August 2010

Pferdefreunde wissen wahrscheinlich, dass es in Bad Homburg das Gestüt Erlenhof gibt, doch kaum jemand weiß, dass die Stadt noch eine hippologische Besonderheit vorzuweisen hat, und dies ist das „Pferdegrab“ im Tannenwaldweg nahe dem Hut-Museum „Gotisches Haus“.

„Hier liegt das schönste Pferd begraben,
Das alle Tugenden vereint,
Könnt man mit Tieren Freundschaft haben,
So läge hier mein Freund.“

Diese anrührende Worte hat im Jahre 1773 der Landgraf Friedrich V. Ludwig von Hessen-Homburg mit goldener Schrift auf eine Platte über dem Grab seines geliebten Leibrosses Madjar meißeln lassen. Auf Madjar (manchmal auch Magyar geschrieben) hatte der Landgraf viele Reisen unternommen und man erzählte sich, dass Madjar niemanden außer seinem Herrn auf seinen Rücken ließ, und dass er die Vorderbeine beugte, damit der Landgraf leichter aufsitzen konnte. Soviel Treue ist auch nach mehr als 200 Jahren nicht vergessen.

Wenn man aus Bad Homburg in Richtung Hirschgarten fährt, biegt man in das Sträßchen nach der Abbiegung zum „Gotischen Haus“ nach links ein. Nach etwa 15 m weist rechts ein Holzschild zum Grab.

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