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“ein stiller Ort der Trauer”
Bewertung zu Neue Wache

Neue Wache
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Platz Nr. 59 von 913 Aktivitäten in Berlin
Zertifikat für Exzellenz
Details zur Sehenswürdigkeit
Bewertet am 28. Mai 2014

Die Neue Wache ist ein stiller Ort der Trauer für die Opfer aller Kriege und Gewaltherrschaften.
Durch die Beschränkung auf die Plastik "Mutter mit totem Sohn" von Käthe Kollwitz (übrigens auf Anregung von Altkanzler Kohl) als einzigem Mahnmal in dem sonst leeren Raum wird der Besucher fokussiert auf das unsagbare Leid, das Krieg und Gewaltherrschaft für jeden Betroffenen bedeuten. Ich halte auch die Auffassung von Professor Koselleck für falsch. Er meint, mit der Kollwitzschen "Pieta" würden sowohl Juden als auch Frauen, die die größten Gruppen der unschuldig Umgebrachten des zweiten Weltkrieges darstellten, ausgeschlossen. Die Pieta stellt zweifelsfrei eine Frau dar, diese eine mag überlebt haben, sie trauert aber über den Tod ihres Kindes. Diesem Kind ist nicht anzusehen, ob es Jude, Christ, Moslem, weiblich oder männlich ist.
Auch beschränkt sich die Trauer nicht nur auf den Zweiten Weltkrieg, sondern bezieht sich auf ALLE Kriege. Da Käthe Kollwitz Sohn Peter zu Beginn des 1. Weltkrieges starb und sie diese Trauer auch persönlich erfahren musste, kann ich mir kaum eine andere Künstlerin als Schöpferin eines Mahnmales geeigneter vorstellen. Die Bezeichnung der "Pieta" als fetter Klops, wie es ein anderer Bewerter meinte tun zu müssen, kann ich nur als gedankenlose Entgleisung betrachten, für die er sich schämen sollte.
Gerade in diesem Jahr, in dem sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal jährt, ist ein Besuch der Neuen Wache für jeden Geschichtinteressierten und Geschichtsbewußten dringend angeraten.

2  Danke, Gerd H!
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Bewertungen von Reisenden
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21 - 25 von 554 Bewertungen

Bewertet am 11. Januar 2014

Vor der Wiedervereinigung hatten wir die zentral gelegene Schinkelsche Neue Wache nebst Wachwechsel des NVA Wachregiments besichtigt und erinnern ein stilvolles Mahnmal gegen Krieg und Faschismus, ewiger Flamme und den Gebeinen zweier unbekannter Opfer. Danach hatten wir sie erneut noch einmal mit Freunden in Berlin gesehen und fanden es weiterhin, also nach der Entkommunistisierung stilvoll. Jetzt ist sie allerdings vollkommen kahl und die aus unerfindlichen Gründen vergrößerte Kollwitzstatue sitzt wie ein fetter Klops in der Mitte - schwach, wie ein Zimmer ohne Tapeten.

Danke, clea1985!
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Bewertet am 23. Oktober 2013

Sie ist eines der architektonischen Symbole des großen Stadtgestalters Schinkel, heute Ehrenmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus.: 1816-18 wurde sie von Schinkel als Block mit vorgezogenem Portikus für die Königswache gebaut, wobei der König Einschränkungen an den Plänen machte, um Geld zu sparen, Seitlich ist deshalb schlichtes Ziegelmauerwerk statt Marmor zu sehen. Das Giebelrelief nach Schinkels Entwurf wurde erst 1842 angebracht. Tessenow hat den Bau 1930-31 umgestaltet zum Ehrenmal der im 1. Weltkrieg Gefallenen (mit rundem Oberlicht).
Nach Kriegszerstörung wurde die Neue Wache 1951-57 wiederhergestellt als Ehrenmal für die Opfer des Faschismus. Innen ist eine stark vergrößerte Skulptur nach Käthe Kollwitz, eine um ihren gefallenen Sohn trauernde Mutter aufgestellt. Ein sehenswerter Ort, der betroffen macht und die Hoffnung auf Frieden in der Welt stärkt.

Danke, Monika S!
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Bewertet am 1. April 2013

Die neuhe Wache, ein schones Gebeude, sieht aus wie ein kleiner Tempel von draussen. Mann geht rein und der Laerm von draussen geht nicht mit. In dem relativen kleinem Raum ist die Skulptur der Mutter mit ihrem toten Kind. Der Fussboden und die waende sind so das mann sich voll auf die Skulptur koncentriet und all Gaeste sind sehr still und nachdenklich und damit ist das Ziel der neuen Wache ehrreicht. Komme gerne wieder.

Danke, Danes55!
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Bewertet am 10. Januar 2013

Nachdem Wehrmacht und DDR-Volksarmee dieses Gebäude "besetzt" hatten, ist dieser Schinkelbau in eine würdevolle Gedenkstätte für alle Opfer von Gewalt umgestaltet worden.

1  Danke, Jupp48!
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