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“Überdimensioniert”
Bewertung zu Ocean Jewels Resort

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Ankunftsdatum tt/mm/jjjj Abreisedatum tt/mm/jjjj
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Ocean Jewels Resort
Nr. 1 von 3 Pensionen in Amitie
Zertifikat für Exzellenz
Munich
Beitragender der Stufe 
124 Bewertungen
38 Hotelbewertungen
common_n_hotel_reviews_1bd8 133 "Hilfreich"-
Wertungen
“Überdimensioniert”
Bewertet am 16. Februar 2013

Lage: Direkt am Strand. Wunderbar. Aber. In der ersten Reihe stehen zwei große Villen, dann folgt ein gepflasterter Platz, dann die zwei Häuser mit je einem Apartment oben und unten. Das Treppenhaus weist Richtung Meer, der Balkon zur durchaus viel befahrenen Straße. Das fand auch die nette Verwalterin Lucie nicht besonders intelligent gelöst... Sie ist wirklich freundlich, gibt Tipps - aber flexibel ist sie nicht. Erst war noch ein zweites Apartment besetzt, dann waren wir allein in der Anlage. Weil unser Safe kaputt war, gab sie uns den Schlüssel zu einer der leeren zwei Villen, damit wir den Safe dort benutzen konnten. Wir konnten dort also ein-und ausgehen und sahen, dass die beiden vorderen Häuser 5 Tage lang leer waren... Nach unserer Erfahrung hätten wir in etlichen anderen Ländern das Angebot bekommen, doch einfach das Haus mit Blick aufs Meer zu übernehmen und uns halt zu verkrümeln, wenn doch Bedarf eintreten würde. Wir waren in den Flitterwochen und hatten ziemlich deutlich erzählt, wie traurig wir über den Blick zur Straße waren... In Thailand oder Griechenland hätte das mit Sicherheit ein Update gegeben.
Praktisch: Zwei Supermärkte in der Nähe, der kleinere hat ab und zu sogar frisches Obst. Die Anlage ist, wie viele andere auf den Seychellen, sinnlos überdimensioniert. Kleiner und preisgünstiger wäre uns lieber gewesen. Unser Apartment hatte einen Balkon, auf dem 20 Teenager eine Party feiern könnten. Im Wohnraum stand genug Mobiliar,um sechs Leute zu platzieren. Allerdings nicht gerade weich - dünne Auflagen auf Eisengestellen. Riesen-Küche im Gelsenkirchener Barock. Spezialfeature: Der Lichtschalter ist draußen im Treppenhaus. War ein gewisses Such- und Probierspiel, bis wir das raushatten. Das Treppenhaus - des deutschen Bausparers Traum... Riesig, hell - und von da aus konnte man sogar das Meer sehen. Theoretisch auch den Sternenhimmel, der auf den Seychellen herrlich leuchtet. Allerdings nicht auf dem Hof des Ocean Jewels. Da reicht das Flutlicht nachts für ein Bundesligaspiel.
Bushaltestelle gleich beim Haus, zum Erkunden der Gegend also ok. Drumrum weitere Guesthouses, aber keine Restaurants oder Bars. Die Essenspreise in dem Luxushotel in der Nähe sind aberwitzig. Im Relax 15 Minuten zu Fuß weg kann man nett indisch essen, allerdings sollte man relaxt sein. Der Service ist tiefenentspannt und eher verwirrt. Und bis man die Rechnung bekommt, schafft man den Rest des Krimis auch noch. Vorne im Ort gibt es drei Takeaways, der beste ist der erste, ganz kleine beim Ortseingang, wenn man vom Vallee de Mai kommt.

was Sie VOR einer Seychellen-Buchung bedenken sollten:
Wir sind nicht naiv. Also informieren uns vor einer Entscheidung für ein Ziel üblicherweise recht gründlich über Risiken und möglicherweise unerfreuliche Eigenschaften eines Reiselandes. In Thailand gibt's Gegenden mit erhöhtem Malariarisiko, auf Lesbos Flüchtlingslager, in der Toskana wird man im Restaurant extrem gerupft, dafür kann man in Süditalien zwar viel günstiger essen, sollte aber nicht einfach so abends durch Bari spazieren. Und in Qatar sind alle superfreundlich - zu uns. Indonesischer Bauarbeiter sollte man dort keiner sein.
Über die beeindruckende Natur der Seychellen konnten wir viel lesen. Auch dass es dort weder Malaria noch wirklich gefährliche Tiere gibt, die Einheimischen besonders freundlich und die Inseln erfreulich wenig verbaut sind. Das auswärtige Amt warnte vor Kriminalität, auch in ein paar Foren war etwas zu lesen, insgesamt klang das jedoch harmloser als bei vielen anderen Zielen.
Die Informationen erwiesen sich als unzureichend. Deshalb mache ich diesmal eine Ausnahme und ergänze meine Vermieterinfos um ein paar allgemeine Beobachtungen.
Noch nirgends vorher gesehen: In den Flughafentoiletten auf Mahe und Praslin gibt es neben den Körben für benutzte Papierhandtücher Holzkisten mit dem ausdrücklichen Hinweis, benutzte Spritzen bitte hier zu entsorgen. Und die meinen wohl kein Diabetikerbesteck, obwohl der Anteil sehr dicker Menschen dort hoch ist... Ein ziemlich großer Teil der Bevölkerung arbeitet für die Polizei oder irgendwelche Security-Dienste. An jedem Strand gibt es solche Wächter. Die sind allerdings oft auch recht mollig und sitzen lieber gemeinsam im Schatten. Zwei Kontakte hatten wir: Eine Polizistin schnauzte mich an, weil ich (bei einem Verkäufer am Strand, NICHT in einer Bar oder so) im Bikini Obst erwarb (Source d'Argent, La Digue). Ein zweiter Polizist holte uns aus dem Wasser und wies uns darauf hin, dass wir NICHT gemeinsam schwimmen gehen sollten, wenn wir wollten, dass unser Zeug nachher noch da sei (Takamaka, Mahe). Die Quartiere sind hoch gesichert: Auf La Digue (winzige Insel mit ca. 2000 Einwohnern!!!) durften wir nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr hinters Haus, um nicht die Alarmanlage zu aktivieren, zudem war der Eingang durch Videokameras überwacht (Guesthouse, kein 5-Sterne-Resort!). Auf Praslin war der Vorplatz der kleinen Anlage nachts mit grellem Flutlicht beleuchtet - nix mit Sternenhimmel, und die ganze Nacht war's hell im Schlafzimmer). Auf Mahe wieder Videoüberwachung. Als wir mal in der einsamsten Ecke von Mahe einen Busfahrer baten, uns an der Haltestelle "Polizeistation" abzusetzen, fragte der: an welcher? Fazit: Die Seychellen haben bei der Einwohnerzahl eines gemütlichen bayerischen Landkreises offenbar ein Kriminalitäts- und Drogenproblem, das eher an manche Metropolen denken lässt.
Auch sonst ist es nicht nur idyllisch auf diesen Trauminseln. Auf La Digue etwa wurden so viele neue Guesthouse-Anlage gebaut, dass es um den Hauptort herum ungefähr so romantisch ist wie in einem schnell hochgezogenen bayerischen Kurort. Allerdings ohne die Infrastruktur. Self-Catering Guesthouse - das wird zur echten Herausforderung. Es gibt Supermärkte. Große und kleine. Mit vergammelten Zwiebeln, verschimmelten Tomaten, wässrigen Kartoffeln, ohne Obst, aber mit Tomatendosen aus Rumänien und Italien, deutschen Dosenchampignons und indischen Keksen. Fertig-Currymischungen. Aus.
Wer dann essen geht, stellt fest, dass die Reiseführer über die seychellische Küche romantische Lügen verbreiten. Im gerade noch bezahlbaren Bereich gibt es langweilig gewürzte Einheitscurrys und zu Tode gebratene Fische - auch die Take-Aways, bei denen sich die Einheimischen versorgen, sind nicht spicy (erfreuliche Ausnahme: La Digue, Restaurant im Park vor der Source d'Argent)
Aber das Obst wächst ja auf den Bäumen. Papayas, Mangos, Maracujas, Avocados, Sternfrüchte, Pomelos, köstliche Minibananen ... Nur kann man nicht einfach so in den Wald gehen und sich versorgen. Erstens findet man das Zeug nicht so leicht, zweitens sind die Sachen, die man findet, nicht immer reif oder sie gammeln auf dem Boden vor sich hin. Papayabäume etwa wachsen gern an steilen Abhängen, die Früchte sind fünf Meter weit oben.
Aber in den Gärten der Einheimischen gibt es doch was! Wenn sie es denn rausrücken. Obststände muss man suchen, wenn man einen gefunden hat, dann sollte man hemmungslos einkaufen. Die Qualität ist großartig. Die Preise in den Supermärkten und fürs Obst sind auf dem Niveau Münchner Delikatessengeschäfte - man fragt sich, wie die Einheimischen sich ernähren... Trinkwasser muss man ebenfalls kaufen - und das ist teuer (im Dumont-Reiseführer steht, das Leitungswasser sei trinkbar. Ich möchte gern sehen, wie der Autor ein paar Liter der trüben braunen Brühe zu sich nimmt). Dieser Herr Därr betreibt übrigens auch Trauminselreisen. Einen führenden Seychellenreisen-Veranstalter. Das sollte man bei allen Infos in seinem Buch im Hinterkopf behalten. ..
Wirklich das Einzige, was günstig war, war Busfahren (für ca 30 Euro-Cent auf Praslin und auf Mahe einmal um die Insel rum). Und die Rumdrinks auf dem Carnaval in Viktoria. Womit wir bei der nächsten Legende wären.
Glückliche Inseln? Die Seychellois sind freundlich, wirken aber insgesamt so heiter wie die Passagiere an einem beliebigen Novembermorgen um 6:30 Uhr in der Münchner U-Bahn. Oder wie unsere Kanzlerin, wenn sie die Eurokrise erklären soll. Zum Karneval laden sie Truppen aus aller Welt ein. Dann tanzen da etwa Südafrikaner mit unglaublicher Energie - und der Cheftänzer kriegt irgendwann die Krise, weil das Publikum unbeweglich mit verschränkten Armen auf die Zehen starrt. Auf die eigenen. Ein paar Stunden später waren zwar mehr Leute auf dem Platz, aber die Stimmung immer noch so überschäumend wie bei einer Arbeitsbesprechung im Finanzamt. Die Essensstände boten vor allem Hamburger und dunkel gegrillte Fleischstücke. Exotisch.
Ein Geräusch, das erstaunlicherweise typisch ist: Rasenmäher und Laubbläser. Die halten ihre Rasen strenger kurz als deutsche Schrebergärtner und pusten den Beschnitt zurück in den Urwald. Auch sonst wird gern geregelt. In Viktoria ist auf dem Mittelstreifen einer Hauptstraße in Bodennähe Stacheldraht gespannt. Nette kleine Stolperfalle als Strafe für unordentliche Straßenüberquerer. Sonst sind die Straßen des Städtchens an Kreuzungen auf weite Strecken vergittert. Ebenso der Busbahnhof - hier geben im Zickzack fest montierte Gitter vor, wie man sich anzustellen hat.
Ja, die Strände entsprechen den Klischees, das Meer ist BLAU und voller Fische in allen Farben und warm (allerdings ist es bei Ebbe oft auf sehr weite Strecken fast ganz weg, und an einigen Ecken sind die Korallen so nah unter der Wasseroberfläche , dass man die vielen Seeigel ausführlich bewundern kann. Badeschuhe einpacken! Kinder nicht einfach am Strand spielen lassen, die Wellen sind teils wuchtig, es gibt Strömungen). Der Dschungel ist beeindruckend, und ja, es gibt schöne, bunte Vögel, man kann abends Flughunde sehen und die Schildkröten in den Parks auf La Digue und Mahe sind riesig und ständig in wilde Orgien verwickelt... Aber eben - bitte keine Illusionen machen. Sonst werden Sie enttäuscht.

Aufenthalt Februar 2013, Paar
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4 Danke, FlyingDelfin!
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140 Bewertungen von Reisenden

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Innsbruck, Österreich
Beitragender der Stufe 
17 Bewertungen
13 Hotelbewertungen
common_n_hotel_reviews_1bd8 7 "Hilfreich"-
Wertungen
Bewertet am 30. Januar 2012

Wir hatten eine tolle Woche im Ocean Jewels Resort Ende November/Anfang Dezember. Am Strand war zu dieser Zeit leider sehr viel Seegras, aber nicht weit zu Fuß entfernt liegt die Anse Kerlan, wo der Strand traumhaft ist! Claire vom Ocean Jewels Resort ist sehr nett und bemüht um ihre Gäste und der Bus fährt direkt vor der Haustüre los, was sehr praktisch ist. Mit dieser Buslinie kann praktisch die ganze Insel erreicht werden. Wir können das Ocean Jewels Resort absolut weiterempfehlen!

  • Aufenthalt Dezember 2011, Paar
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Lage
    • Schlafqualität
    • Zimmer
    • Sauberkeit
    • Service
Hilfreich?
Danke, isageibk!
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Frankfurt
Beitragender der Stufe 
169 Bewertungen
36 Hotelbewertungen
common_n_hotel_reviews_1bd8 147 "Hilfreich"-
Wertungen
Bewertet am 6. Juli 2011

Unserer Meinung nach die beste Wahl auf Praslin - zumindest nach Preis-Leistungs-Betrachtung. Allerdings handelt es sich hier um ein Selbstversorger Quartier. Dafür bietet das Ocean Jewels aber wirklich großzügige, ausgesprochen saubere Unterkünfte, die keine Wünsche offen lassen. Insgesamt gibt es vier villenartige Gebäude für die Gäste. Die beiden zur Strasse hin bieten vier Appartements (jedes hat ein Stockwerk für sich) mit großem Balkon. Die beiden hinteren stehen direkt am Meer. Allerdings muss man da das ganze, wirklich sehr große Haus nehmen. Das war uns dann doch zu viel Platz und zu teuer, so dass wir eines der vorderen Appartements nahmen.

Das Ocean Jewels liegt direkt am Strand. Der Strand ist OK, aber ganz sicher nicht einer der Strände, die man auf den Seychellen sucht. So empfiehlt es sich, hier mit einem eigenen Wagen unterwegs zu sein. Überdachte Parkplätze (hilft bei der Sonne!) gibt es direkt im Hof. Besondere Erwähnung verdient die unglaublich hilfsbereite Managerin Claire, die bei allen Fragen weiterhilft und unterstützt. Obwohl wir ursprünglich nur zwei Nächte bleiben wollten, sind es dann doch derer fünf geworden, weil wir uns so wohl gefühlt haben und nirgendwo sonst auf Praslin bleiben wollten.

  • Aufenthalt Mai 2011, Freunde
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Schlafqualität
    • Sauberkeit
    • Service
Hilfreich?
Danke, weezerFrankfurt!
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Vienna
Beitragender der Stufe 
12 Bewertungen
10 Hotelbewertungen
common_n_hotel_reviews_1bd8 12 "Hilfreich"-
Wertungen
Bewertet am 23. Juli 2010

Für Familien oder Pärchen gibt es an der Grand Anse, Amitie (unbedingt auf saisonale Seegrasschwemmen achten) das Ocean Jewels Resort. Strassenseitig bietet man dort sehr angenehme Pärchenappartments und strandseitig zweigeschossige wunderschöne Familien "Villen". Die Gastgeberin ist sehr nett und zuvorkommend. Wen Strassenlärm an der vielbefahrenen MainRoad in Grande Anse nicht stört, ist sozusagen mittendrin und doch direkt am Strand. Fazit: Teuer, aber das Preis Leistungsverhältnis passt (Preis verhandelbar).

  • Aufenthalt Juni 2010, Freunde
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Lage
    • Schlafqualität
    • Zimmer
    • Sauberkeit
    • Service
Hilfreich?
Danke, Seybrew104!
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Weitere Informationen über Ocean Jewels Resort

Unternehmen: Ocean Jewels Resort
Anschrift: Amitie | Grande Anse, Amitie, Praslin, Seychellen
Lage: Seychellen > Praslin > Amitie
Ausstattung:
Strand Kostenloses Highspeed-Internet (WLAN) Kostenloses Parken Pantryküche Suiten
Hotelstil:
Nr. 1 von 3 Pensionen in Amitie
Preisspanne pro Nacht: 122 € - 170 €
Hotelklassifizierung:2 Stern(e) — Ocean Jewels Resort 2*
Anzahl der Zimmer: 6
Reservierungsoptionen:
TripAdvisor ist stolz, Expedia, Booking.com, Agoda, Hotels.com, Odigeo, Priceline, Ebookers, Traveltool, S.L.U., TripOnline SA, Weg und Evoline ltd als Partner zu haben. Sie können Reservierungen bei Ocean Jewels Resort daher unbesorgt durchführen. Wir helfen Millionen von Reisenden jeden Monat dabei, das perfekte Hotel sowohl für Urlaubs- als auch für Geschäftsreisen zu finden – immer mit den besten Rabatten und Aktionsangeboten.
Auch bekannt unter dem Namen:
Ocean Jewels Hotel Praslin
Ocean Jewels Hotelanlage
Ocean Jewels Resort Praslin, Seychellen

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