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“Alexander der Große - als "Sponsor" der Antike...” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Miletus

Miletus
22km (14 miles) past Priene outside Kusadasi Turkey, Didim, Türkei
902122412700
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Wien, Österreich
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“Alexander der Große - als "Sponsor" der Antike...”
5 von 5 Sternen Bewertet am 30. November 2012

Die Türkei mit ihren fast 2000 antiken Stätten, welche teils bereits teilweise rekonstruiert, erforscht und nun zu besichtigen sind, hat viele Eroberungen erlebt.

Waren es einstmals die sagenhaften Hethiter, die mongolischen Reiterscharen, die Perser, die Seldschuken, die Osmanen, griechische Völker und Byzantiner, so sind es heute die „Karawanen“ an Touristen, welche jährlich ins Land strömen, um diese „Weltkulturerben“ zu besichtigen.

Vor jeder Reise in die Türkei sollte man sich einen „Plan“ zurechtlegen, welche dieses antiken Stätten man besuchen möchte, den die Auswahl an solchen ist unerschöpflich.

In einer vorchristlichen Zeit beherrschten unter anderem die Perser Kleinasien und zerstörten dabei

viele Kunststätten an der Küste von Kleinasien, so auch im heutigen Gebiet der türk Ägäis.

Zu einer Zeit, wo bereits viele Küstenstädte unter dem Joch der Perser zu leiden hatten, kam ein Mann, ein „Retter“ Kleinasiens zu diesen Küsten und befreite weite Landstriche dieses Gebietes.

Es war „Alexander der Große“ mit seinem gewaltigen Heer aus Griechenland, der 334 v. Chr die Küste Kleinasiens erreichte. Viele der antiken Städte waren zu dieser Zeit von den Persern ausgeraubt, zerstört und zur völligen Bedeutungslosigkeit herabgestuft worden.

Alexander d. Große besiegte die Perser nach und nach, eroberte die antiken Kulturstätten zurück, führte an vielen Orten wieder eine gewisse Ordnung ein, wobei er entlang der türkischen Ägäis die antiken Städte, mit „Beutegeld“ ( aus dem Besitz der Perser ) neu errichten ließ und so zum

„Sponsor“ vieler antiken Stätten wurde.

Ohne diese Zuwendungen durch den großen „Griechen“ würden wir heute keinerlei Spuren

dieser einstmaligen Prachtbauten vorfinden. In der bestehenden Fachliteratur finden sich zahlreiche „Geschichten“ aber auch historische Überlieferungen zu diesem großzügigen „Sponsoring“ durch

Alexander dem Großen. Nicht immer jedoch erreichten diese Gelder auch ihre Bestimmung.

So z.B. übergab Alexander der Große 333 v. Chr. In Pergamon an die 9000 Talente ( heute ca 20 Millionen Euro ) an seinen General Lysimachos ( der jedoch bald am Schlachtfeld sein Leben lassen mußte ) um die Stadt neu aufzubauen. Nach Lysimachos übernahm der General Philetairos das Geld, verwendete jedoch einen großen Teil davon zur Gründung seiner eigenen Dynastie.

Diese, vorstehend angeführte Einleitung möge dem heutigen Tourist zur Kenntnis gebracht werden, denn ohne diese „Zuwendungen“ durch Alexander dem Großen würden alle diese antiken Bauten

wohl unter meterhohem Schutt begraben und vergessen sein.

Unsere Reise durch die antiken Städte an der Küste der Ägäis beginnt in

M I L E T,

Jene Stadt, welche ebenso von Alexander d. Großen aus den Händen der Perser befreit wurde.

Die Stadt lag einstmals am Meer und hatte 4 Häfen. MILET hatte in der Blütezeit ( 300 v.- 300 n. Chr. ) an die 200.000 EW.

Imposant, der erste Blick auf das riesige Theater, welches bis zu 20.000 Personen Platz bot.

Das Theater ist auf einem 30 m hohen Hügel angelegt und gewährt dadurch einen weiten Blick ins Land. Oberhalb befindet sich noch die byz. Burg, von wo man aus alle anderen Stadtteile erkennen kann.

Die Gründung der Stadt liegt im 11. Jht v. Chr. Im 5. Jht v. Chr, ebenso von Hippodamos im „Rastermuster“ geplant und angelegt.

Anschließend durchwanderten wir die noch heute riesige Anlage der Stadt. Nach dem Theater runter zum „Löwenhafen“, zum Delphoinion, zum Capito-Bad, zum Gymnasium, weiter zum berühmten Nymphaion, das über 3 Stockwerke verfügte, wobei sich in den Nischen 27 Statuen befanden. Die Statuen sind heute im Museum von Izmir zu bewundern.

Über die Zeremonienstraße führte unser Weg weiter vorerst in díe nördliche Agora, dann in die südliche, zu den weiteren Resten, Ruinen und noch erkennbaren Bauwerken der Stadt. Erwähnt sei noch „Faustinas Bad“, ein „Pool“ inmitten der Mauern, sehr romantisch zu Ehren der Gattin des Marc Aurels hier angelegt. Noch heute ein „Plätzchen“ zum ausruhen.

Auch diese Stadt wurde mit großzügigen „Geld- u. Silberspenden“ durch Alexander dem Großen“ neu aufgebaut und dabei immer wieder erweitert. Durch die 4 Häfen der Stadt kam es immer wieder zu umfangreichen „Zuzügen“ durch die damaligen Bewohner.

Es wäre noch sehr viel mehr anzuführen, doch soll dieser Bericht hier lediglich eine kurzgefasste Reisebeschreibung sein. Die Geschichten zur Stadt, welche „unser“ Reiseleiter dabei vortrug würden ein Buch füllen. Wir genossen es und hörten willig zu.

Anschließend ging es zum wohlverdienten Mittagsmahl, wo wir köstliche türkische Gerichte

verkosten konnten. Speziell für Vegetarier ist diese Küche ein „Fundus“.

Aufenthalt November 2012
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3 Danke, albre-13-TL!
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“unbedingt besuchen!”
5 von 5 Sternen Bewertet am 8. November 2012

Eine der lohnenswerten Antikstätten, die nicht so überlaufen sind wie Ephesus und PRiene ..... Auf jeden Fall noch den Apollon Tempel in Didyma ansehen

Aufenthalt Oktober 2012
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Danke, LeoScheich!
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Neuss, Deutschland
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“Sehenswertes Theater und Faustina Thermen”
4 von 5 Sternen Bewertet am 6. Mai 2012

Man kann sich kaum vorstellen, dass Milet eine Hafenstadt war und am Meer lag. Überall, wo früher Meer war, sieht man heute Baumwollfelder. Von der Stadt, die früher in archaischer Zeit eine der bedeutendsten griechischen Städte war, ist heute nur noch das Amphitheater auf einem Hügel zu sehen. Es wurde in römischer Zeit umgebaut und fasste 25000 Zuschauer. Wenn man oben auf den höchsten Stufen steht, erkennt man, welch gewaltiges Bauwerk das einmal war..
Sehenswert sind aber auch die Faustina-Thermen. Das ist eine ehemalige große Badeanlage mit weitläufigen Nebenräumen, in denen früher üppige Parties gefeiert wurden. Es gibt sogar Räume, in denen man sich übergeben konnte, wenn man zu viel gegessen oder getrunken hatte. Anschließend konnte man dann weiter feiern...

Aufenthalt April 2012
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9 Danke, Tresselt!
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