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STROMBOLI - „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

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STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

„Inselhüpfen“ auf den „Äolischen Inseln“ und Nachtbesteigung des „Strombolis“

                                        …Möglichkeiten zur Anreise:

a) Flug nach Genua – Fährschiff ( tolle Ausstattung ) nach Palermo ( 650 km ) – Palermo nach Milazzo ( 207 km ) mit dem Bus, dort Tragflügelboot zu den Inseln, Rückflug über Palermo/Catania.

                  b) Flug nach Palermo/Catania – Bus nach Milazzo ( 3 Std ), dann wie gehabt…

c) Flug nach Lamezia Terme -Mietwagen ( auch Zug möglich, aber etwas umständlich ) über Pizzo nach Tropea - Im Sommer finden tägliche Bootsfahrten nach Stromboli statt.

 Lipari – Inselrundfahrt mit einem Kleinbus. Gleich zu Beginn ein herrlicher Blick auf die Stadt Lipari mit herrlich blühenden Ginsterbüschen im Vordergrund. Vorbei an Capistello fuhren wir zum Observatorium, von wo man den besten Blick auf die Insel Vulcano hat. Im Dunst war in der Ferne die Insel Filicudi zu sehen. Den gleichen Weg wieder zurück zu einem anderen schönen Ausblick auf Lipari mit dem Burgberg und zur Kirche San Bartolo al Monte. Weiter zum Aussichtspunkt Quattrocchi – Vier Augen – müsste man haben, um diese überwältigende Aussicht aus 200 m Höhe zu erfassen – 70 m hohe Klippen erheben sich aus dem Meer. Dahinter die Insel Vulcano mit dampfenden Schleiern. Die Straße führte uns durch Pianoconte zur den Thermen von San Calogero. Bereits im 2. Jahrtausend v.Chr. suchten Menschen die heilbringenden heißen Quellen und Dämpfe auf, wie Archäologen seit der Entdeckung eines Rundbaues innerhalb der antiken römischen Badeanlage beweisen konnten. Die Kuranstalt, die seit Jahrzehnten renoviert wird, wurde 1867 errichtet. Das Kuppelgebäude ist offiziell nicht zur Besichtigung frei und wir kletterten über Stock und Stein von der Straße hinunter. Das zutage tretende 60 Grad heiße Thermalwasser hat einen hohen Gehalt an Salzen, Sulfaten und Natrium. Wir kehrten zur Rundfahrtstraße zurück und fuhren durch Quattropani in den Norden der Insel nach Fuori del Pertuso – Fünf Insel Blick. Am besten war Salina, die Nachbarinsel zu sehen, Filicudi und Alicudi im Osten, sowie Panarea und Stomboli im Westen lagen im Dunst. Im tiefblauen Meer unter uns ragte eine anthrazitgraue Klippe aus dem Wasser. Bei einer kleinen Bude haben wir süßen Malvasier-Wein verkostet. Die Straße führte nun an der Küste entlang nach Acquacalda. Bei gewissen Lichteinfällen scheint das Wasser zu dampfen und von diesem Spiel der Sonne mit den Wellen und nicht von Thermalquellen hat er Ort angeblich seinen Namen `warmes Wasser`. Die Fahrt führte von Punta della Castagna Richtung Süden an den Hängen des Campo Bianco entlang. Das Meer leuchtete strahlend türkis blau. Steil fallen die Bimssteinhalden des Campo Bianco ins glasklare Wasser und gleichen im gleißenden Sonnenlicht einem Schneeberg, firnglänzenden Gletscher oder gigantischen Zuckerhut. Als leuchtende Farbtupfer dazwischen verschwenderisch blühender Ginster. Wir erreichten nun Porticello und das Bimssteinwerk von Lipari. Die Verladestege sind weit ins Meer hinausgebaut, heute vom Rost benagt, war hier einst eine blühende Industrie. Entlang der Punta di Sparanello mit feinem Lavasand erreichten wir den letzten Ort unserer Inselrunde, Canneto, die zweitgrößte Ortschaft der Insel mit Badestrand und ausgezeichneter Wasserqualität. Nach einem kleinen Spaziergang auf der Strandpromenade fuhren wir durch einen kurzen Straßentunnel und erreichten wieder den Fährhafen Marina Lunga in Lipari.

Die Insel Salina liegt nur 4 km nordwestlich von Lipari. Sie ist 7 km lang, 5 km breit und mit 26,8 km2 die zweitgrößte Insel der Liparen, Ew. 2300. Bei den Griechen hieß die Insel Didyme ( Zwilling) nach zwei nahezu gleich hohen Vulkankegeln, seit der Römerzeit wird sie Salina nach dem Salzsee an der östlichen Landzunge Punta Lingua genannt. Als einzige Insel nicht unter der Administration von Lipari, sondern seit 1867 selbständig und seit 1983 ist fast die gesamte Insel unter Naturschutz. Neben Kapernfeldern und Weingärten spielt auf der Bauerninsel Salina der Tourismus nur eine Nebenrolle.

Orchideen der Äolen nennt man die hellvioletten Blüten des Kapernstrauches. Das begehrte Produkt sind nicht die Früchte, sondern die Blütenknospen dieser seit Jahrtausenden genutzten Pflanze. Ende Mai beginnt die bis Ende August dauernde Ernte. Da die Pflanze immer wieder neue Blütenknospen hervorbringt, kann einmal pro Woche geerntet werden, ein Strauch ergibt 4 bis 5 kg Kapern. Die kleinen Knospen sind die wertvollsten, sie werden allerdings erst nach einer Behandlung mit Salz oder Essig genießbar, wodurch der bittere Geschmack gemindert und eine ein- bis zweijährige Haltbarkeit erreicht wird. Kapern von Salinas gelten als die beste Qualität der Welt.

Wir fuhren vorbei an Santa Marina Salina, gelegen an den grünen Hängen des Monte Fossa delle Felci, 962 m, mit dem Kirchlein Santa Marina, Capo Faro mit dem Leuchtturm, Malfa im Norden der Insel, eingebettet in Weingärten, Kapernfelder und Olivenhainen, entlang der Punta del Perciato zur Klippe von Pollara mit vielen Grotten, türkisblauem Wasser und Felsentor Arco de Desideri, Pollara einem kleinen Dörfchen in 100 m Höhe über den Küstenfelsen an den Hängen des Monte dei Porri, des zweiten Vulkans der Insel, beide sind erloschen und von Pinien und Farnen bewachsen, nach Leni (oben) und Rinella am Meer, sie bilden zusammen eine Gemeinde. In Rinella legten wir an, spazierten zur kleinen Kirche und kehrten im Hotel L `Ariana, einst eine stilvolle Villa, zu einem Imbiss ein. Frisch gestärkt verließen wir Salina und fuhren entlang der Westküste von Lipari Richtung Vulcano. Bei den Fariglione Felsen hatte uns Äolos, der Windgott entdeckt und unser kleines Boot kämpfte gegen Wind und Wellen. Die geglückte Überfahrt feierten wir beim Abendessen mit einem Gläschen Rotwein.

...FILICUDI....

Vor Filicudi beim Capo Graziano liegt der Schiffsfriedhof der Antike. Vermutlich liegen noch unzählige Schiffe in bisher unerreichten Tiefen und so manche wurden von zersetzenden Gasen zerfressen. Gut erhalten sind hingegen die Wracks vor Filicudi, die sich seit dem 5. Jh. vor Chr. zu einem Schiffsfriedhof zusammenfanden. Handelskähne der Griechen und Römer liefen vor den schroffen Gestaden des Capo Graziano ebenso auf Grund wie ein spanisches Kanonenboot aus dem 18. Jh. Ab 1960 begann die Unterwasserforschung und stattete das Museum von Lipari mit Europas bedeutendster nautischer Sammlung aus dem Altertum aus. Amphoren, Anker, Keramiken, Werkzeuge und Waffen erzählen von 4000 Jahren tollkühner Seefahrt in diesen Gewässern.

Das Tragflügelboot legte im Hafen von Filicudi Porto an. Eine einzige Straße führt rund 7 km zu den zwei Orten der Insel Valdichiesa und Pecorini, drei Viertel sind Naturschutzgebiet seit 1997. Wir fuhren mit dem Taxibus nach Valdichiesa in 280 m Seehöhe. Das oftmals renovierte Kirchlein San Stefano aus der Mitte des 17. Jh. war geschlossen, die Kirchen-glocke stand am Vorplatz. Erdbeben, kaum vorhersehbar und von elementarer Gewalt, suchen Filicudi seit Menschengedenken immer wieder heim. Zuletzt 1930 ein Beben der Stärke 8, kein einziges Haus wurde verschont, 1978 stürzte der Campanile von San Stefano ein.

Viele Terrassenkulturen sind verfallen, die Berghänge von Macchia überwuchert.

Schöner Blick auf die Landspitze von Capo Graziano. In 100 m Höhe liegen die Überreste eines bronzezeitlichen Dorfes – Villaggio della Montagnola. Man sieht ein ca. 100 m langes 30 m breites Plateau mit Fundamenten ovaler Hütten. Wir fuhren weiter und blickten auf Pecorini , ihrem Ortsnamen (Pecora = Schaf) entsprechend ducken sich die Häuser wie eine Schafherde oberhalb des gleichnamigen Fischerhafens an den felsigen Hang. Nach einer Einkehr im Dorfwirtshaus von Valdichiesa spazierten wir über einen Steinplattenweg zurück zum Hafen Filicudi Porto. Immer wieder blieben wir stehen, um die herrliche Aussicht zu genießen. Mit der Fähre um 15 Uhr fuhren wir zurück nach Lipari.

... VULCANO:

Ausflug zur Insel Vulcano, 1 km südlich von Lipari.

Vulcano ist 21 km2 groß und hat 450 Ew. In der Antike hieß sie Hiera (Heilige) und Thermessa (Heiße), die heutige Bezeichnung leitet sich vom römischen Feuergott Vulcanus (bei den Griechen Hephaistos) ab.

Die Insel besteht aus fünf zusammengeschlossenen Vulkanen. Sie bilden die Hochebene Piano sowie die Gipfel Monte Saraceno, Monte Aria, Monte Luccia. Nördlich davon erhebt sich das Massiv des Vulcano, es besteht aus zwei Kratern Fossa I und Fossa II, dem Gran Cratere. Er hat am Rand einen Durchmesser von 500 m, eine Tiefe von 200 m und einen Umfang von 1500 m und erreicht eine Seehöhe von 391 m. Seine derzeit zwar eingeschränkte, aber nach wie vor ungebrochene Aktivität ließ bereits die Griechen erschauern. Auch Aristoteles beobachtete bei einer seiner Reisen einen Vulkanausbruch. Bis ins 19. Jh war die Insel nur sporadisch von Fischern oder gar nicht besiedelt. Von 1888 bis 1890 fand die bisher letzte große Feuerperiode statt, allerdings ohne Lavaausfluss. Seither produziert der Vulkan nur noch Dunst, Kohlendioxyd und Schwefelwasserstoff. Seit 1980 registrieren die Vulkanologen (die Forschungsstation befindet sich auf Lipari) eine starke Zunahme der Fumarolen-Aktivität sowohl im Innern des Gran Cratere als auch an dessen Flanken und am heißen Strand von Porto di Levante.

Die Gipfelstürmer zog es bergauf zum großen Krater….

Eine Asphaltstraße, gesäumt von meterhohen leuchtend rot blühenden Geranien, führte uns vom Hafen Porto di Levante zum Vulkankegel. Dann geht es in Serpentinen bergauf, für den Höhenunterschied von 400 m brauchten wir eine Stunde. Typische Macchiagewächse wie Zistrosen und baumförmige Genista ephedroides, eine seltene Ginsterart blühten am Wegesrand – und wir hatten ausreichend Zeit, um alle lohnenden Motive einzufangen. Das letzte Stück wurde es kahler und der Pfad steiler. Am Kraterrand waren viele Zeichen der vulkanischen Tätigkeit zu sehen- das Gelb des Schwefels, das Schwarz der Lava, das Hellgrau bis Rötliche des Tuffstein und pechschwarzer manchmal bräunlich gefleckter Obsidian. Der Krater öffnete sich zu einem riesigen Amphitheater, aus den Hängen stieg brennend heißer Dampf auf und beißender Schwefelgeruch lag in der Luft. In der unmittelbaren Umgebung der Gaslöcher setzten sich große Mengen Schwefel in zarten Kristallen und weiße Salmiak-Skelettkristalle ab. Wir gingen zum höchsten Punkt des Kraters in 391 m und stießen auf den Gipfelsieg an. In der Ferne war die schneebedeckte Spitze des Ätna zu sehen. Auf einem breiten Weg wanderten wir wieder zu Tal. Vor uns lag die runde Halbinsel Vulcanello mit der schmalen, nur 1 m über dem Meeresspiegel liegenden Landverbindung zum „großen Bruder“, dahinter Lipari und die beiden charakteristischen Faraglione-Felsen inmitten der knapp 1 km breiten Meerenge. Links davon sieht man die längst erloschenen Zwillingsvulkane von Salina, in weiterer Entfernung Richtung Norden Panarea und Stromboli, im Westen die Umrisse von Alicudi und Filicudi.

Die Halbinsel Vulcanello entstand um 183 vor Chr. im Verlaufe einer gewaltigen Eruption aus den Tiefen der See und es dauerte bis ins 16. Jh. bis eine feste Brücke aus Schlacke und Asche Vulcano und Vulcanello verband. Die drei Krater des jüngsten Vulkans Südeuropas waren bis Ende des 20. Jh. von Schwefeldämpfen erfüllt.

Wir besuchten noch die Schwefelbäder bei Porto di Levante. In der Zona delle Acque Calde befindet sich keine Kuranstalt, sondern gegen eine Gebühr kann man sich nach Lust und Laune in den Schlammlöchern suhlen. Es gibt keine Duschen und Umkleidekabinen. Der Schlamm hat eine Temperatur von 34 Grad und ist ein sich ständig erneuernder Fangoteich, in den durch den Druck der Gase aus dem Erdinnern biologisch reiner, schwefelhaltiger Schlamm gepresst wird. Er ist heilsam bei Rheumatismus, Bandscheiben-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Nieren-, Gallen- und Frauenleiden, jedoch soll man nicht länger als 30 Minuten pro Tag im Schlamm liegen. Im nur wenige Schritte entfernten Meer kann man den Schlamm abwaschen, jedoch ist Vorsicht geboten, da Strand und Meeresboden mit Fumarolen übersät sind, denen bis zu 200 Grad heiße Dämpfe entströmen……

              STROMBOLI - Besteigung des „Leuchtturms der Antike“ bei Nacht:

                                            ( erster Beitrag auf TA )

Der Gipfel des Stromboli, Serra Vancori genannt, ist der Rest eines alten Kraters, dessen nordwestliche Seite einstürzte. 200 m darunter breitet sich die Fossa, der jetzt aktive Kraterkomplex, mit drei bis elf, manchmal zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher Intensität Feuer speienden Öffnungen aus. In welcher Tiefe sich die Schmiede des Hephaistos, also der Herd des Vulkans, befindet, darüber gehen die Meinungen der Experten auseinander – Schätzungen reichen von 2 bis 25 km. Begrenzt wird der Krater im Osten und Westen durch die Fossa-Zwillingsgipfel, von denen aus man das faszinierende Naturschauspiel am besten verfolgen kann.

                              …..der Aufstieg ..

 

Nachdem die Gipfelstürmer in Gruppen eingeteilt worden waren , die sich an der Helmfarbe unterschieden, erfolgte um 17 Uhr der Abmarsch von Ficogrande nach San Bartolo.Ein Bergführer ging voraus, einer machte das Schlusslicht. Links vorbei an der Kirche rannten wir zunächst über einen gepflasterten, in Serpentinen ansteigenden Weg und stampften dann durch einen staubigen Hohlweg. Der Weg wurde nun steiler und führte über Lavageröll, durch meterhohe Ginsterbäume und duftende Zistrosen. Es war sehr heiß, nicht nur von der Rennerei. Je höher wir stiegen, desto herrlicher wurde die Aussicht, zurück zum Dorf Stromboli und dem Meer, über die blühenden Ginsterbüsche und Zistrosen zu den steilen Lavahängen des Vulkans. Immer wieder musste ich fotografieren, was mir einen Rüffel vom Bergführer einbrachte, da ich als letzter der Gruppe zum Hauptfeld einen größeren Abstand hatte.

Drei schwächere Wanderer wurden vom Bergführer zurück ins Tal geschickt. Zur Strafe - musste ich das letzte Stück bis zum Gipfel als zweiter hinter dem Bergführer gehen. Der Pfad näherte sich nun dem nordöstlichen Rand der Sciara del Fuoco. Das dumpfe Donnergrollen der Eruptionen hörte sich bedrohlich an, der Schwefelgeruch wurde intensiver. Um 20 Uhr trafen wir im Warteraum zum Höllentheater ein. Schon von hier hat man einen schönen Ausblick aufs Meer und die Inselwelt, besonders bei Sonnenuntergang.

Doch dann war es endlich so weit, der letzte Teil des Aufstiegs ist weniger beschwerlich und bald erreichten wir die Loge des Höllentheaters in 918 m Seehöhe. Es war schon dunkel, als der Schlund des Vulkans mit seinen zischenden und dampfenden Öffnungen vor uns lag. Das vulkanische Spektakel ist erst nach Einbruch der Dunkelheit am Eindrucksvollsten und das genossen wir nun sitzend am Zwillingsgipfel oberhalb des Kraters. Vor uns lagen vier kleinere und ein großer Krater. Aus den kleinen Löchern rauchte es ständig und kleinere Feuerfontänen fuhren aus wie ein Feuerwerk. Aus dem großen Krater schossen in 10 bis 15 Minuten Intervall große Feuerfontänen empor und Lava rann über den Kraterrand. Es war ganz dunkel, nur die Sterne strahlten über uns, der Lavastein auf dem wir saßen, war angenehm warm. Immer wieder spuckte und rauchte es aus den Kratern, die hochgeschleuderte Lava fiel kurz vor uns wieder zu Boden ( jetzt wussten wir, warum die Helme…)

Um 21.30 Uhr bliesen die Bergführer zum Aufbruch. Wir nahmen einen anderen Weg zu Tal, der geradewegs bergab über ein Lavafeld führte. Die Lava rutschte und füllte die Schuhe aus, es staubte fürchterlich. Bei einigen gaben die Schuhe den Geist auf, die Schuhsohlen hatten sich gelöst. Dann erreichten wir den Schilf- und Pflanzengürtel und drifteten durch einen mit Staub angefüllten Hohlweg zu Tal. Einen Franzosen verließen die Kräfte, er wurde von einem Führer angeseilt und zu Tal geschleppt.

Um 23.15 Uhr hatten wir wieder das Dorf und den Hafen Stromboli erreicht. Das Meer war sehr stürmisch aber trotzdem gute Rückkehr nach Lipari ins Hotel AKTEA ( Empfehlung ) um 01.15 Uhr, noch einmal „ kehrte der STROMBOLI in unsere Träume zurück“…..

Für alle „ die schon überall waren“ – LIPARISCHE INSELN – ein Urlaubstipp für „Zwischendurch „…und versuchen auch SIE -

 die „Bezwingung“ des STROMBOLIS…..

lg albre13

10 Antworten zu diesem Thema
London, Vereinigtes ...
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1. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Hallo Albre!

Mal wieder ein ganz lieben Dank für deinen sehr informativen Beitrag.

Ich wollte dich mal fragen ob du auch Bewertungen schreibst? Einige RZE sind unzufrieden mit dem Bewertungsablauf da oft lange auf ein Listing gewartet werden muss. Hält dich das auch vom bewerten ab?

Ich bin sehr dafür, dass auch nicht gelistete Objekte bewertet werden können.

lg

Annette

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2. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

..servus Annette,

danke für Deine wohlwollende Antwort....

...Deine Frage "rennt bei mir offene Türen ein ", da ich so wie alle anderen

RZE dzt mit den Abläufen auf TA nicht zufrieden bin.

Ich habe bei meinen letzten Einreichungen bis zu 4 Wochen auf Antwort waren müssen. Ich habe es schon fast aufgegeben. Z. B. habe ich

WAT PA LELEI 3 x ! eingegeben.

 Außerdem ist mir aufgefallen, dass dort, wo bereits Bewertungen bestehen, bei einer weiteren Bewertung auf "Suche" gegangen- und dann neu bewertet werden muss ( so kann mann z.B. "Sommerpalast" in Bang pa-in/Thailand nicht eingeben, obwohl schon eine Bewertung besteht. Ich möchte in deutsch bewerten und nicht unter Summer-palace ).

Ich bin auch sehr dafür, dass auch nicht gelistete Objekte bewertet werden können, ja das wäre sozusagen "das SALZ der Suppe".

lg albre

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3. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Hallo nochmal,

danke für dein Feedback. Ich bin gerade dabei "zu sammeln" wie viele Mitglieder unzufrieden sind um beim nächsten Meeting darauf aufmerksam zu machen.

Danke und Gruß

Annette

Göttingen ...
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4. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Hallo,

ich finde leider nichts über die Fährzeiten zwischen den Inseln. Deiner Beschreibung entnehme ich, dass Ihr noch nachts nach Lipari zurückgekehrt seid. Kannst du mir sagen, ob eine nächtliche Verbindung regelmäßig besteht oder teil einer organisierten Gruppenreise war und wie lange die Überfahrt zwischen den Inseln etwa dauert.

 Wir überlegen die Übernachtung zur Stromboli Besteigung auf Lipari oder Salina ....

Herzlichen Dank und viele Grüße,

Tine

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5. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

...servus !

man meldet die Besteigung des Stromboli bei jener Gesellschaft an, welche die Ausflugsfahrt zur Insel Stromboli am Nachmittag durchführt. Von dieser Gesellschaft wird dann ein Boot um Mitternacht gestellt, welches auf die Bergsteiger wartet und diese von Stromboli noch nach Lipari zurückbringt..

..bitte erkundigt Euch bei der AusflugsGes für die Boote auf LIpari.

lg aus Wien.

Göttingen ...
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6. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Hallo,

super. Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Das macht die Planung viel einfacher....:)

Merci !!!!

Abenberg ...
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7. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Hallo Albre,

SUPER!!!...und vielen Dank für Deinen tollen, Appetit machenden Artikel über die Liparischen Inseln, ganz besonders über Stromboli!

Ähnliches haben wir im April vor, reisen aber mit dem Wohnmobil nach Sizilien. Mein Plan, das Womo in Milazzo stehen zu lassen und für mehrere Tage die Liparis zu besuchen, wurde mir durch Deinen Bericht bestätigt.

Höhepunkt unserer Reise sollte die Besteigung des Stromboli bei Nacht sein.

Du schlägst als Standort das Hotel Akthea auf Lipari vor? Gibt es auf Stromboli

keine geeignete Unterkunft? Oder lässt sich das Inselhüpfen von Lipari aus besser organisieren?

Freue mich auf Deine Antwort und ggf. weitere Tipps!

Viele Grüße

Peter

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8. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Servus Peter,

freut mich das ich Euch eine kleine Hilfe sein konnte.

Bitte macht alles von Lipari aus.

Läßt sich von dort alles organisieren, das Hotel ist einsame Spitze die lage super.

Die Besteigung kannst Du im Hotel vorreservieren lassen.

Auf Stromboli gibt es nur begrenzte Quartiere. Auf Lipari habt Ihr die volle Infrastruktur und sehr gute Restaurants.

Das Schiff dazu geht am Nachmittag nach Stromboli und ist vom Hotel aus zu Fuß zu erreichen.

Nehmt Euch eine gute Jacke mit, oben am Vulkan "pfeift" meistens der Wind und ist es auch sehr frisch.

Falls Ihr vor Ort Hilfe benötigt, fragt im Hafen nach "Daniele" dem Taxifahrer.

( auch Unternehmer). ER weiß alles und ist sehr hilfbereit.

Weitere Fragen, dann komm hier oder auf Nachrichten.

Falls ihr hinkommt, sagt mir auch nachher kurz bescheid.

lg albre

Abenberg ...
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9. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Toll, toll, toll!!!

Danke für Deinen Bericht!

Hallo, wir waren heuer im April auf Sizilien und mussten krankheitsbedingt das Ziel Liparische Inseln streichen. Im März nächsten Jahres wollen wir das nachholen. Gerade die Besteigung des Stromboli ist seit langem mein erklärtes Ziel. Für mich gilt es nur noch, Abfahrtszeiten der Fähre und geeignete Unterkünfte zu finden, dann steht dem kleinen Inselhüpfen nichts mehr im Wege. Wir wollen das Auto mit auf die Inseln nehmen, um unabhängig zu den schönsten Ecken zu kommen. Unser Flug Stuttgart-Palermo 16.03.2014 Ankunft 8:05. Weiterfahrt mit Mietwagen nach Milazzo. Hast Du Fährzeiten im März?

Kann man Zimmer oder FEWO´s tageweise mieten? Ich bin dankbar um jeden Tip!

Die Vorfreude ist riesig und nach dem Lesen Deines Berichtes noch gewaltiger!

Viele Grüße aus dem herbstlichen Frankenland

Peter

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10. AW: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“

Servus Peter, ich habe Dir in Deiner vorderen Anfrage alles geschrieben was du noch benötigst. Die Fährzeiten in Milazzo ( fast stündlich ) kann Du ja "goggeln".

lg albre

Antwort auf: STROMBOLI – „Bezwingung“ des „Leuchtturms der Antike“
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