Reise ins Paradies
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Anreise über München - Dubai - Sydney nach Neukaledonien (Tantouta) mit Emirates und Aircalin.

Hier ein paar Tipps und Erfahrungen, welche wir in Neukaledonien im Juni und Juli 2014 gemacht haben:

Unsere Hochzeitsreise war wirklich wunderschön, auch wenn es an ein paar Tagen geregnet hat und dann doch etwas kühler war - das hat der Freude allerdings keinen Abbruch getan.

Das Essen war ausgezeichnet, die Organisation durch Arc en ciel sehr gut - sie haben sogar ein paar Mal angerufen, um nachzufragen, ob alles passt und um Änderungen bei Flugzeiten etc. bekannt zu geben. Bei der Ankunft am Flughafen in Nouméa waren die Voucher zwar noch nicht bereit, sie wurden uns im Weiteren aber unkompliziert ins Hotel nachgeliefert. Die Organisation mit diesen Gutscheinen funktionierte sehr gut.

 

Neukaledonien für sich ist sehr schön, die Landschaft abwechslungsreich. Wir haben viel gesehen und erlebt. Die Fahrzeiten mit dem Auto sind ambitioniert - viel Zeit und Möglichkeit für Sonderausflüge blieb uns nicht, nachdem im Winter die Tage natürlich nicht so lange sind. Wir haben uns allerdings auch nie gehetzt, sind alles gemütlich angegangen und haben uns insbesondere beim Frühstücken mit den reichhaltigen Buffets viel Zeit gelassen :) .

 

Eine Vorausplanbarkeit von Ausflügen bei der Autotour auf Grande Terre ist im Vorhinein aus unserer Sicht nicht wirklich sinnvoll, die spontane Unternehmung scheint aber unter Umständen nicht so leicht möglich. Ist aber auch klar, schließlich haben wir in einer Woche zum Teil mehr von der Hauptinsel gesehen als einige Inselbewohner in ihrem ganzen Leben.

Als Anregung unsererseits wäre vielleicht eine genaue Beschreibung zur "coutume" sehr hilfreich, wo, wann und wie genau es erwartet wird, etwa wenn man im Grunde genommen auf der Durchreise etwas schnell anschauen möchte und wie das auf dem Weg zu den einzelnen "Stationen" aussieht, wenn man eine Turbo-Rundreise in acht Tagen macht. Dafür würde ein kurzer Infofolder wahrscheinlich schon ausreichen. In der allgemeinen Theorie klingt alles logisch, in den von den Tribus geführten Hotels und der direkten Umgebung scheint noch alles nachvollziehbar - darüber hinaus ist es dann für den Durchschnittseuropäer absolutes Neuland. Zu unserer Beruhigung haben wir auf Ouvéa einen Franzosen kennen gelernt, der seit drei Jahren in Neukaledonien wohnt und bis heute nicht wirklich genau sagen kann, wie es sich mit der "coutume" genau verhält - obwohl er sich damit beschäftigt hat. In Summe haben wir einen wirklich netten Grand Chef de Tribu kennengelernt, dem wir auch Mitbringsel aus Tirol gegeben haben, über die er sich sehr freute. Das war ein sehr schönes Erlebnis.

 

Das Bezahlen mit der Karte (sowohl Kredit- als auch Bankomatkarte) war in den Hotels / Unterkünften problemlos möglich. Die Infrastruktur an der Ostküste von Grande Terre erfordert allerdings wirklich eine gute Vorausplanung mit Bargeld, damit man in keine Zahlungsnotstände kommt. Tanken sollte man auch immer, wenn man gerade die Möglichkeit dazu hat, auch wenn der Tank noch 3/4 voll ist :). Vielleicht eine hilfreiche Info: Die einzige Bank, bei der eine Abhebung mit Bankomatkarte immer möglich war, ist die BCI. Man muss nur den Automaten nehmen, wo auch das Maestro-Symbol drauf ist (oftmals gibt es mehrere Geldautomaten).

 

Zusammengefasst war unsere Hochzeitsreise ein voller Erfolg: für die verhältnismäßig kurze Zeit, die für eine Reise ans andere Ende der Welt zur Verfügung stand, haben Sie uns das Optimum herausgeholt. Wir haben viel erlebt, die Unterkünfte / Hotels waren bis auf den renovierungsbedürftigen Bungalow des Koulnoué Village (dafür war das Restaurant tip top) superfein, die Organisation in Neukaledonien (Transfers, Flüge, Hotels,...) und allgemein hat sehr gut gepasst, wir durften paradiesische Plätzchen kennenlernen, dies zum Teil fast alleine im Hotel - damit auch am Strand :), wir haben ausgezeichnet gegessen und hatten einfach eine tolle Zeit.