Uns ist aufgefallen, dass Sie einen Browser benutzen, der von unserem System nicht unterstutzt wird. Die TripAdvisor Seite kann daher nicht korrekt dargestellt werden.Wir unterstutzen die folgenden Browser:
Windows: Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome. Mac: Safari.

Dschungel Abenteuer im Amazonas

Berlin
4 Beiträge
1 Bewertung
Thema speichern
Dschungel Abenteuer im Amazonas

Wir verwirklichten unseren Traum von einem Dschungel Abenteur.

Nach einer gründlichen Recherche im Internet buchten wir eine 8 Tage Tour mit Amazonbackpackers.

Der Reiseleiter Claudio holte uns persönlich am Flughafen ab.

Die erste Nacht verbrachten wir im Amazonhostel, eine kleine Pension in der Nähe vom Opernhaus.

Am nächsten Morgen verließen wir Manaus mit unserem Reiseführer Sammy.

Vom Hafen gings mit einem Schnellboot über den Amazonas Fluß.

Wir stoppten in der Mitte um daß Zusammenfließen von Rio Negro und Rio Solimoes zu beobachten.

Die beiden Flüsse strömen neben einander kilometerlang, ohne sich zu vermischen und bilden den Amazonasfluß.

Weiter gings mit einem VW Bus (das alte Modell aus den 70er Jahren, was hier immernoch gebaut wird) zu einem kleinen Dorf,

wo uns Zicinha (kleiner Zico) abholte und zu seiner Lodge brachte.

Innerhalb von 2 Stunden wechselten wir die Millionenstadt Manaus mit der Dschungel Idylle an einem kleinen Fluß.

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir mit Angeln, Schwimen, Kanufahren und Trekking in der Umgebebung der Lodge.

Danach fuhren wir mit einem kleine Außenborder tiefer in den Dschungel zum Juma See.

Dort bauten wir ein Camp und verbrachten 3 Nächte mit wahnsinnigen Geräuschen in der Nacht.

Wir fühlten uns wie Klaus Kinsky in Aguirre, der Zorn Gottes.

Sammy war ein hervoragender Führer, er kannte sich seht gut aus mit Heilpflanzen und kannte fast alle Tiere die wir so trafen:

verschiedene Affenarten, Faultier, Gürteltier, Paka, Kaiman, Anaconda, Riesentarantel, Bussard, Falke, Reiher, Eisvogel, Kolobri, Piranha, Tucunare und viele mehr.

Die letzten Tage verbrachten wir bei einer einheimischen Familie, wir genossen das einfache Leben ab von der Zivilisation.

Wir lernten wie man Maniokmehl macht und eine Nacht fingen wir einen Tucunare mit dem Speer.

In der Hängematte den Sonnenuntergang genießen, schwimmen mit rosa Delphinen, angeln und Fisch grillen. Was will man mehr.

Leider noch 25 Jahre bis zum Ruhestand, hoffentlich ist dann auch noch der Amazonas intakt, würden uns gerne hier zur Ruhe setzen.

11 Antworten zu diesem Thema
Ruhrgebiet ...
Reiseziel Experte
für Nordrhein-Westfalen, Amsterdam
Beitragender der Stufe 
15.981 Beiträge
127 Bewertungen
Antwort speichern
1. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Herzlich willkommen im Forum und vielen Dank für Deinen Reisebericht. Das war ja wirklich ein vermutlich unvergesslicher Urlaub, so Auge in Auge mit dem Dschungel und all seinen Bewohnern. Hattet Ihr nie Angst?

Ich fürchte nur, dass in 25 Jahren dort nicht mehr alles so sein wird wie es sollte...

Tschüss

patara01

Zuletzt geändert: 30. Juni 2011, 05:20
Berlin
4 Beiträge
1 Bewertung
Antwort speichern
2. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Vielen Dank, Angst hatten wir schon so weit ab von der Zivilisation, aber unser Reiseführer Sammy unterhielt uns sehr gut mit Gute Nacht Geschichten von Indianer Ritualen.

Hamburg, Deutschland
5 Beiträge
Antwort speichern
3. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Hallo Blauer Klaus

ich bin auch gerade am Suchen nach dem besten Amazonas Package und überlege, mit Amazonbackpackers zu reisen. Von den Aktivitäten bieten ja alle das selbe an, was mir aber wichtig wäre, dass alles nicht zu touristisch und nach Plan abgehakt wird sondern ursprünglich und mit Spass bei der Sache gemacht wird

zb. wenn du schreibst:

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir mit Angeln, Schwimen, Kanufahren und Trekking in der Umgebebung der Lodge

=> habt ihr wirklich Piranhas geangelt? Habt ihr Caimane nah gesehen oder nur auf 100m entfernt 2 Augenpaare, seid ihr tief in den Dschungel oder nur den normalen Touristenweg entlanggelaufen?

Weisst du was ich meine? Hab da leider schon aus anderen Ländern schlechte Erfahrungen gemacht

Vielen Dank vorab für deine Einschäzung

Gruß

Susanne

Neufahrn bei ...
1 Beitrag
Antwort speichern
4. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Hallo, ich plane ebenfalls eine Reise an den Amazonas. Meine reisezeit wird im Dezember sein, wenn die Regenzeit schon begonnen hat. Kann die Zeit nicht anders legen. Ich verstehe was Curbi (Susanne) meint. Habe auch in anderen Ländern mit den üblichen Touri Programmen schlechte Erfahrungen gemacht. Ich möchte gerne sicher, aber auch individuell unterwegs sein und brauche keinen Luxus. Ich möchte nach Manaus fliegen und von dort mit einem Boot weiter in den Dschungel am besten zu Einheimischen. Ein Dorf, dass mich aufnimmt, das können Indios sein oder Caboclos. Ein Dach, unter dem ich meine Hängematte hängen kann reicht mir. Dann möchte ich mit Kanu die nähere Umgebung erkunden, kleine Entfernungen allein, also ohne das Risiko sich zu verirren, weiter weg mit Führer. Mir wurden Preise genannt, die mir sehr hoch vorkommen. Wer kann mir was über die Preise sagen? Habe ein Angebot von einem lokalen Touranbieter, der sagt, eine Ein-Tages-Bootsfahrt, mit Motor-Kanu zu einem Dorf kostet mir 910 Real (385,- Euro). Das wäre also nur ein Tranphär von Manus zu einem Dorf. Übernachtung mit Abendessen im Dorf 20,- Euro und ein Führer pro Tag 42,- Euro. Das kommt mir alles ein bisschen überteuert vor. Wer hat da Erfahrungen und Ratschläge, wie man und zu welchem Preis sowas auf die Beine stellen kann. Ich möchte nicht das übliche Touristen Packet. Vielen Dank für eure Unterstützung, Gruß, Thomas

Ruhrgebiet ...
Reiseziel Experte
für Nordrhein-Westfalen, Amsterdam
Beitragender der Stufe 
15.981 Beiträge
127 Bewertungen
Antwort speichern
5. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Hallo zusammen,

natürlich sind solche Urlaubsreisen etwas ganz Besonderes und sehr reizvoll.

Ich hab da aber so ein etwas ungutes Gefühl.

Wird durch diesen Tourismus,abseits der üblichen touristischen Pfade, der Lebensraum der Indios nicht weiter eingeschränkt und gefährdet? Unsere Zivilisation hat ja nicht nur positive Aspekte.

Ich bin gespannt auf Eure Antworten und Ansichten.

Beitragender der Stufe 
18 Beiträge
24 Bewertungen
Antwort speichern
6. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Ja, ich finde auch nicht gut, so eine Tour zu machen.

Abgesehen auch von den hygienischen Zuständen dort, wobei man immer mit Krankheiten rechnen muss..

7. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

-:- Mitteilung vom TripAdvisor-Personal -:-

Die TripAdvisor-Administratoren haben diesen Beitrag auf Wunsch des Verfassers entfernt.

Die TripAdvisor Veröffentlichungsrichtlinien für Foren finden Sie unter folgendem Link: http://www.tripadvisor.de/pages/forums_posting_guidelines.html

Wir entfernen Beiträge, die sich nicht an unsere Forumrichtlinien halten, und wir behalten uns das Recht vor, Beiträge aus jedwedem Grund zu entfernen.

Entfernt am: 16. Mai 2018, 13:42
 
Marica, RJ
Beitragender der Stufe 
32 Beiträge
Antwort speichern
8. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Hallo

Da nun, warum auch immer, diese alte Geschichte unter den Beiträgen wieder oben steht, möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um meine Erfahrungen, Gedanken und Empfindungen zu diesem Thema zu äußern.

Warum schreit die ganze Welt nach billig? Vielleicht ist gerade das Billige, das was unsere Umwelt und unsere Welt zerstört. Würden die Menschen im Amazonas ordentlich verdienen, müssten sie vielleicht keinen illegalen Handel mit exotischen Tieren treiben. Ein Führer für einen ganzen Tag und 42 € sind zu viel? Was kostet eine Werkstatt - oder Handwerkerstunde in Deutschland? Warum soll dieser Führer nur ein zentel dessen verdienen?

Hat man selber nicht die Fähigkeiten, muss man andere um Hilfe bitten und zahlt dafür gewöhnlich. Kann man sein Auto nicht reparieren, muss man in die Werkstatt, kann man seine Reise nicht planen, muss man dieses von Agenturen erledigen lassen oder man muss auf übliche Touristenpakete, ebenfalls von Agenturen geplant zurückgreifen. Will man etwas Besonderes oder Idividuelles, so wird man dafür auch einen besonderen oder individuellen Preis zahlen müssen. Eine schwarze Stahlfelge am Auto kostet Geld, eine verchromte Alufelge gewiss großes Geld.

Wir leben im Zeitalter der Globalisierung, die Sklaverei wurde vor 130 Jahren auch in Brasilien abgeschafft. Wenn wir also die ganze Welt mit unseren Produkten aus Profitgier zumüllen, so müssen wir dort auch Lohngefüge schaffen, damit diese Produkte auch erschwinglich werden. Wenn du also in Deutschland in einem Betrieb arbeitest der Autos produziert und willst diese ins Ausland verkaufen, dann geht das nur, wenn die dort Lebenden das Geld haben zum kaufen. Also Globalisierung hat auch zwei Seiten.

Der Amazonas dürfte etwa 20 mal so groß wie Deutschland sein und der Fluss selber hat vermutlich an einigen Stellen eine Breite von 20 Kilometern, also gemäßigter Tourismus wird Amazonien gewiss nicht zerstören, auch nicht abseits der "Touristenpfade". Was dem Amazonas allerdings wirklich schadet ist unser Konsumrausch. Damit meine ich in erster Linie nicht das Tropenholz. Vielmehr stirbt der Wald durch die Erschließung von Rohstoffquellen, gigantischen Wasserkraftwerken und das Abholzen zur Gewinnung von Weideland bzw. Ackerbau. Nun was haben denn wir damit zu tun? Rohstoffe werden gerade von den Industrieländern benötigt, ein saftiges Rindersteak, gezüchtet auf einer Amazonaswiese, schmeckt bestimmt auch dem Einen oder Anderen und die Sojafelder, die sich vom Süden immer mehr in den Amazonas fressen, liefern herrvoragndes Tierfutter in die 1. Welt. Gesteigert wird der Ertrag dann noch mit Pflanzenschutzmitteln von Bayer und BASF macht seine Genversuche in Brasilien. Brasilien ist weltweit das Land mit dem höchsten Verbrauch an Pflanzentoxiden und der größte Produzent von Kaffee, Soja und Orangensaft. Darunter leidet nicht nur Amazonien, sondern insbesondere der Pantanal, aber auch die Menschen, welche mit diesen Giften in Verbindung kommen.

Was meint Ihr mit Hygiene und Krankheiten? Amazonien ist in erster Linie Wald und Wasser, also Natur und wir Menschen, wenn das auch viele schon vergessen haben, sind ein Teil der Natur. Epidemien gibt es nur, wo viele Menschen eng beisammen leben, deshalb halte ich den Amazonas verglichen mit einer Großstadt für klinisch rein. Getrunken habe ich Wasser aus Lianen, Fisch zum Essen gab es ausreichend im Gewässer, serviert auf einem großen Tropenblatt, welches einmal am Tag vom Regen gewaschen wurde. Gebadet habe ich im Fluss, geschlafen in einer Hängematte, die "Geschäfte" wurden hinter Bäumen gemacht. Alles ganz natürlich und hygienisch.

Indianer kann man kaum noch kontaminieren, das haben andere bereits viel früher getan und die meisten Völker haben heute Kontakt zur Zivilisation. Die, die keinen Kontakt haben, auf diese wird man auch nicht treffen. Lediglich vor der Malaria Tropical habe ich Respekt, aber diese lauert nicht hinter jedem Busch.

Obwohl mein Trip sehr außergewöhnlich und abenteuerlich war, kam ich mir oft einfach nur wie ein Tourist vor. Hauptsächlich gab es Bäume und Wasser zu sehen, die Fauna kam meines erachtens nach etwas zu kurz. Fische und Piranhas zum angeln gab es genug. Hier und da auch einen Vogel, Kaimane kommen bis auf 50 cm an das Kanu ran, aber alles andere, wie Tapir, Affe, Schlange, Onca, Faultier verstehen sich perfekt im extremen Dickicht zu verstecken. Ach ja, da waren noch 2 riesige Spinnen mit der Körpergröße eines Enteneis und die Beine dazu, waren sie fast 20 cm im Durchmesser. Wirklich Angst hatte ich nur vor dem Gewehr, welches mein Führer, ein Caboclo dabei hatte. Hätte er damit schießen müssen, so hätte ich vermutlich meinen Führer verloren. Später startete ich noch einmal von Belem aus in den Dschungel. Wobei es bei diesem Trip mehr um die natürliche Nutzung des Waldes als Heilpflanzen, aber auch einer soliden Ernährung ging.

Auf dieser Tour fühlte ich mich weniger als Tourist und traf auch auf keine anderen.

Frankreich
Reiseziel Experte
für Frankreich, Mexiko, Paris, Hawaii, Puerto Rico, Florida
Beitragender der Stufe 
5.948 Beiträge
130 Bewertungen
Antwort speichern
9. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

hallo rupert117, ein sehr guter beitrag zu diesem thema!

wir haben vor vielen jahren von Manaus aus eine bootsfahrt mit einem guide zu einer der lodges gemacht, wo wir fast allein waren. zusammen mit einem weiteren (indio) guide machten wir dann touren durch den regenwald per fuss und per boot - einfach unvergesslich - eines meiner schönsten erlebnisse!

das ganze war organisiert von einer lokalen agentur, es war nicht billig, aber wir waren gerne bereit, einen angemessenen preis zu bezahlen.

Marica, RJ
Beitragender der Stufe 
32 Beiträge
Antwort speichern
10. AW: Dschungel Abenteuer im Amazonas

Hallo

Meinetwegen dürfte es Klassenfahrten zum Amazonas und zum Pantanal geben, denn wie will man etwas schützen, was man nicht kennt. Man sollte uns Touristen auch dort hinbringen, wo der Wald brennt und die enormen Schäden zu bestaunen sind. Als Gisele Bündchen mit dem Flugzeug über diese Gebiete flog, soll sie laut geweint haben. Nun macht sie sich für den Amazonas stark, aber was nutzt es, wenn Raffgier und korrupte Politiker die Indianer - und Amazonasschutzgesetze aufweichen. Die neue korrupte neoliberale Regierung Brasiliens veranstaltet zur Zeit einen Ausverkauf Brasiliens, wobei natürlich Indianer und Schutzgesetze nicht nützlich sind. In das Bild eines "aufsteigenden" Landes passen natürlich halbnackte Indios, welche auf die Rückgabe ihrer Ländereien bestehen nicht. Ebenfalls soll die Nutzung der Pflanzenschutzmittel nun auch noch erleichtert werden. Man geht davon aus, dass jeder 5. Atemzug der Menschheit aus dem Amazonas stammt.

Mythos hin und Mythos her, Amazonien und Pantanal sind ohne Zweifel eine Reise wert.

Antwort auf: Dschungel Abenteuer im Amazonas
Ich möchte per E-Mail benachrichtigt werden, sobald eine Antwort erfolgt.
Antworten auf Ihre Fragen zu Manaus
Aktuelle Konversationen