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Ile des Pins - ein "Südseetraum"-Korallen reichen ans Ufer!

Wien, Österreich
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für Ladakh, Usbekistan, Neukaledonien, Portugal
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Ile des Pins - ein "Südseetraum"-Korallen reichen ans Ufer!

Zugegeben, eine vielleicht doch schon exklusive Reise nach Neukaledonien, jedoch für jene, welche schon "alles" gesehen

haben, eine empfohlene Alternative.

Auch als "Anschlußprogramm" zu einer Australien oder Neuseelandreise, sehr gut geeignet!

Man sollte sich der ILe des Pins "langsam" nähern, vorher einige Highlights einplanen und als Abschluß, sozusagen zur eigenen Belohnung diese paradiesische Insel als " Garten Eden" erleben.

Die Anreise:

Anreise: Ab besten aus Europa über Seoul ( 10 Std ), weiter nach Nadi/Fiji ( 10 Std )

 – dort unbedingt die Blue Lagoon Cruises einplanen (Romantik pur );

tripadvisor.de/Attraction_Review-g294335-d10…

Weiterreise nach VANUATU, um dort - auf TANNA – den noch immer „feuerspeienden“ Vulkan Mount YASUR „hautnah“ zu erleben.

tripadvisor.de/ShowUserReviews-g317047-d3119…

Weiterflug von VANUATU nach Noumea auf NEUKALEDONIEN,

dort die große Rundreise auf Grand Terre in zauberhafte, fast unberührte Gegenden, um die WELTKULTURERBE – Landschaften kennen zu lernen.

Empfohlene Rundreise – Noumea - Poindimie – Hienghene- Kone – Sarramea – siehe

…visitnewcaledonia.com/entdecken/neukaledoni…

unternehmen.

Vielleicht eine Nacht hier in diesem Hotel ( unwahrscheinliches Flair u unbeschreibliche Natur warten auf Sie ) erleben.

tripadvisor.de/Hotel_Review-g2213873-d221290…

dann zurück nach Noumea und als Reisehöhepunkt weiter auf die "Trauminsel" Ile des Pins...( mit Fähre aus Noumea )

"Südseezauber" ist hier voll erfüllt; die Korallen reichen bis ans Ufer.

Auch Nichtschwimmer können hier schnorcheln!

tripadvisor.de/Hotel_Review-g298359-d657615-…

..am liebsten würde jeder hier die Uhr "anhalten", damit man von hier nie mehr "abreisen" muss;

…visitnewcaledonia.com/traeume/die-ile-des-p…

Wichtiger Hinweis zur Reiseplanung.

 

Sie befinden sich hier im Südpazifik, wo alles "hochpreisig" ist. Auch die Flüge aus Europa sind ein teures Faktum.

Als Hinweis: Zu dieser Reise gibt es einen tollen ( leistbaren ) Veranstalter in München.

Um das vorstehend angeführte Programm vollinhaltlich

 "zu fliegen", müssen SIE mit Kosten von ca 6.000 € pP rechnen.

So eine Reise macht man wahrscheinlich nur einmal im Leben, die Eindrücke jedoch, die Erlebnisse sind unvergesslich........

lg albre 13

2 Antworten zu diesem Thema
Vermont
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1. AW: Ile des Pins - ein "Südseetraum"-Korallen reichen ans Ufer!

Hört sich traumhaft schön an!

Wien, Österreich
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2. AW: Ile des Pins - ein "Südseetraum"-Korallen reichen ans Ufer!

..da es auf TA noch keine Reisebeschreibung für Neukaledonien gibt,

hier erstmals eine Routenbeschreibung für "Grande Terre";

Rundreise auf „ Grande Terre“ – Neukaledonien ( franz. Überseegebiet ) –

Viele Landstriche sind WELTKULTURERBE !

Landung nachts in Noumea.

Eine große Menschenmenge wartete auf die Einreise, drei große Flugzeuge waren kurz nacheinander gelandet, Schreie und Pfiffe der Wartenden, vorwiegend Franzosen, beschleunigten keineswegs die Kontrollen.

Die Koffer wurden nach Schmuggelgut durchsucht und eine Gesundheitskontrolle der Einreisenden ( durch vor Ort befindliche3 Ärzte ) durchgeführt.

 

Frank ( unser örtlicher Guide, deutscher Abstammung ) holte uns ab und wir fuhren zum Hotel Ramada Plaza in Noumea,

Ein sehr schönes Hotel, doch nur für eine kurze Nacht.

Start zur Inselrundfahrt – Noumea – Poindimie –

Auf Neukaledonien spricht man französisch, wenig englisch – null deutsch – das merkten wir gleich im Hotel.

Grande Terre ist die weitaus größte Insel Neukaledoniens, sie ist 400 km lang und 50 bis 70 km breit, ihre Fläche beträgt 17.000 km2 und damit nach Neuguinea und Neuseeland die dritt größte Insel im Südpazifik.

Die längliche, gebirgige Insel ist von einem schützenden Barriere-Riff aus Korallen umgeben.

Die Hauptstadt Noumea liegt in einer geschützten Bucht im Süden von Grande Terre.

1851 gründete James Paddon, ein ehemaliger britischer Marineoffizier und späterer Sandelholzhändler, hier einen Handelsposten und 1854 Tardy de Montravel, ein französischer Marineoffizier, die Hafenstadt Port de France.

1866 änderte man den Namen in Noumea. Mit der Entdeckung und dem Abbau der wertvollen Bodenschätze Nickel und Gold änderte sich die Wirtschaftsstruktur und der Lebensstil der Einwanderer aus Frankreich.

Anfang der 1880er Jahre zerstörten drei Wirbelstürme zum größten Teil die aus Holz errichteten Gebäude.

Bis 1880 gab es Kannibalismus auf Neukaledonien, der kein ritueller war, sondern der Nahrungsbeschaffung diente.

Neukaledonien hat keine eigene Flagge, nur die französische Tricolore.

Noumea ist das Touristenzentrum der Insel. Nach einem Stopp beim Bankomaten zum Geldwechseln -120,- Pazific-Franc = 1 € - verließen wir die Stadt. Wir fuhren am Yachthafen vorbei, dann an der großen Nickelschmelze, eine dicke, rotbraune Staubwolke wurde ausgeblasen.

Die Häuser von Noumea waren früher aus Holz erbaut, deshalb sind die Hügel rundum alle kahl. An der Küste wachsen Mangroven, Taro und Bananen sind angepflanzt, hohe Araukarien stehen wie Pyramiden in der Landschaft, wir fuhren auf der Autobahn.

Die Lagune von Noumea ist Weltkulturerbe, es gibt keine kommerzielle Fischerei. An der Westküste liegen große Rinderfarmen, Stockmen heißen die Cowboys. In der Savanne stehen Eucalyptusbäume, dazwischen grasen die Rinder.

Das Leben auf Neukaledonien ist sehr teuer. Ein Zweizimmer-Appartement in der Stadt kostet 25 Mill. Franc.

Auch die Hotels haben alle „gehobene“ Preise.

Daher gibt es in dieser Gegend auch keine Rucksacktouristen.

Wir fuhren nun auf einer breiten Asphaltstraße in die Berge, rundum üppig grüner Wald.

Die Westküste ist Privatland der Farmer, keine Straßen führen zur Küste, während die Ostküste Stammesland der Kanaken ist. Die Ureinwohner kamen vor 3000 Jahren von den Solomon-Inseln.

Beide Gebiete dürfen ohne Einwilligung der Besitzer nicht betreten werden.

Es gibt 32 Sprachen auf NK, Amtssprache ist ein einfaches Französisch.

 

Unser erster Stopp war bei einer Öl-Destillerie.

Aus der Rinde und den Blättern des hier endemischen eukalyptus-ähnlichen Niaouli-Baumes wird ein medizinisches Öl hergestellt. Jetzt ist die Erntezeit der Blätter, die 40 % Öl enthalten. Mit der Cuk-Cuk = Machete werden kleine Äste abgeschlagen, in einem großen Behälter ca. 2 Tonnen zusammengetreten, mit einem Deckel verschlossen und erhitzt. Der Dampf wird abgekühlt und das Öl abgefüllt, der Blätterrest als Blumenerde verwendet. Aus 2 Tonnen Blätter werden in 6 Stunden Destillierzeit 10 Liter Öl gewonnen.

Das Einzugsgebiet der Destillerie ist 3 km2 groß, die transportablen Destilliergeräte werden zu den geernteten Blättern gebracht. 1 Tonne Blätter kostet € 170,-. Das Öl wird im Inland verwendet und exportiert, ein kleines Fläschchen (5 ml) kostet 500,- Franc.

Weiter ging es durch Farmgebiet.

Bei einem Blick auf das Meer war das Barriere Riff zu sehen, erkennbar durch den weißen Wellensaum vor der Lagune, es ist das drittgrößte Riff der Welt.

Unser Weg führte durch La Foa, einer Kleinstadt, wo1878 der Kanakenaufstand mit der Erstürmung der Gendarmeriekaserne eingeleitet wurde.

 

Wir fuhren weiter nach

Teremba, zu den Ruinen des Fort Teremba, dem Gefangenenlager für Schwerverbrecher, angelegt nach den Kanakenaufständen 1880, rundum lag Sumpfland und im Meer lauerten Tigerhaie – es ist ihre Geburtsstation.

Im heißen Sumpfland ohne Schatten mussten die Gefangenen Gruben ausheben, das hielten sie 4 bis 5 Jahre aus.

Bis 1898 waren Strafgefangene interniert, danach wurde das Gefängnis zum Fort umgebaut. Hinter den teils verfallenen Schutzmauern befindet sich ein Turm, über 45 Stufen gelangt man zu einem Ausguck mit weitem Rundblick in die Umgebung, Gefängniszellen und eine Guillotine kann man auch heute noch sehen.

Wir fuhren weiter nach Bourail, der zweitgrößten Stadt der Insel, Hauptstadt der Rinderzucht. Rundum lagen Buschwald und große Weiden mit Rindern und Farmhäusern.

Nun kehrten wir im Restaurant La Nera zum Mittagessen ein. Es gab gegrillte Shrimps mit Salat, Hirschragout mit Reis und Schokomoussee. Im Garten fanden wir einen riesigen Palmfarn mit großer Blüte, Amaryllis und hohe Araukarien, sie können bis 30 m hoch werden.

Nach dem Essen fuhren wir zum Strand von Poe, zu den Felsformationen Roche Percee.

Vor der Steilküste steht ein großer einzeln stehender Felsen, der Bonhomme aus Quarzstein. Geformt von den Wellen schaut ein Männchen aus Stein aufs Meer hinaus, viele Motive, unsere Fotos entstanden.

An den 18 km langen Strand kommen auch die Schildkröten zur Eiablage, die Gelege werden markiert und mit Gittern vor Räubern geschützt, sie stehen unter Naturschutz.

Von der Küste fuhren wir in die Berge quer durch die Insel. Eine schöne Landschaft mit Pinien, Eucalyptus, Bambus, Baumfarn, blühenden Tulpenbäumen und Flüssen. Wir besuchten einen Mini-Wasserfall, wegen der herrschenden Trockenheit nur mehr ein kleines Rinnsal, aber am Weg dorthin Azaleen, Hibiskus, Heliconien, Papageienschnabel …

Wir überquerten eine von den Amerikanern gebaute Eisenbrücke über den breiten Fluß Nimbaye und waren am Abend an der Ostküste im Kanakengebiet angelangt.

Kurz später trafen wir im Hotel Tieti Tera Beach in Poindimie ein, ein schönes Hotel mit großem Speiserestaurant mit hohem Dach, Teakholzfußboden, Schwimmbad im Garten und feinem Sandstrand.

Abendessen mit köstlichen Entenbrüstchen auf Blattsalat, Krabbenfleisch mit Käse überbacken und Profiteroles mit Eis.

Poindimie – Hienghene -

Nach einem guten Frühstück auf der Teakholzterrasse beim Pool mit Blick zum Meer fuhren wir vom Hotel Tieti Tera Beach ab.

Die gute Asphaltstraße führte an der Ostküste entlang, wir überquerten den Fluß Amoa und hielten bei der Mission de Tie mit ihrer 1866 erbauten Kirche.

Wir waren unterwegs zum Stamm der Werap.

Bei Besuch eines Stammes muss man den Häuptling um Erlaubnis bitten und drei Geschenke mitbringen:

ein Stück Stoff – vor dem Eintreffen der Weißen gab es keine Stoffe,

Tabak und 500,- Franc,

früher eine Muschelkette – überreicht mit guten Wünschen.

 

Im Wald rundum wuchsen herrliche Flamboyant, Tulpenbäume, Agaven, Bougainvilleen, Litschi, Kapok, Hibiskus, Eucalyptus, Mango, Pinien und prächtige, hohe Araukarien.

Immer wieder sah man kleine Kirchlein, ein paar Hütten mit Bananen und Taro im Vorgärtlein.

In der Trockenzeit gibt es immer wieder Waldbrände auf der Insel, die Regierung hat zur Brandbekämpfung zwei Hubschrauber aus Australien angemietet, sie sind in Noumea stationiert.

Entlang des Meeres ( Bilderbuchstrände ) hielten wir oftmals an, um unsere Fotos zu machen.

Wir hatten nun den Ort Hienghene erreicht und fuhren weiter auf einem schmalen Feldweg in den Busch zum Stamm der Werap in das Dorf Tiwamak.

Der Bus hielt am großen Dorfplatz, rundum im Wald leben die 300 Leute dieses Stammes, in dem Distrikt gibt es 21 Stämme.

Die Kanaken heiraten aus verschiedenen Stämmen, die Frau zieht zum Stamm des Mannes. Damit die Stammesmitglieder annähernd konstant bleiben, werden ggf. Kinder von anderen Stämmen adoptiert.

Das Dorf Tiwamak lag im Dschungel, die Hütten waren gemauert und hatten ein Grasdach.

Der Häuptling führte uns ins Dorf, vorerst war fotografieren nicht erlaubt. Dann sprach unser Tourleader die Begrüßungsworte, Frank übersetzte und nachdem die Gastgeschenke übergeben waren, wurden wir alle vom Häuptling mit Handschlag begrüßt, seine Frau Annette vorgestellt und nun durften wir ins Dorf eintreten, fotografieren, alles anschauen und essen.

Während das Mittagessen – Bougna, das traditionelle melanesische Festtagsgericht, zubereitet wurde, führte uns der Häuptling in den Wald.

Eine unübersehbare Vielfalt von Pflanzen war zu bestaunen – hohe Araukarien, prächtige Farnbäume, Kaffeestauden mit duftenden Blüten und glänzenden grün bis rotbraunen Früchten, die schwarzäugige Susanne und das fleißige Lieschen wuchsen wie Unkraut entlang des Weges, Tulpenbäume, leuchtend orange blühende Kletterpflanzen hingen wie ein Vorhang am Baum, Heliconien – Papageienschnabel – in dunkelrot…

Der Stammesälteste zeigte uns „Manikana“ das Gastgeschenk bei Geburt, Hochzeit, es ist eine Muschel, ein Knochen von einem Flughund und ein Blatt der Kokosnuß umwickelt mit einem bunten Wollfaden.

Die Stammesfahne hat die Farben grün – für das Land, blau – für das Meer, gelb – für die Sonne und rot – für das Volk mit dem Symbol der Kanaken.

Wir gingen nun durch ein ausgetrocknetes Flussbett zu den Feldern im Wald, es waren Taro und Yams angebaut. Ein Pfad durch den Wald führte uns zum Dorfplatz zurück. Am Friedhof beim Dorfeingang wuchsen Cocktailtomaten und Himbeeren.

Gegen Mittag war das Essen fertig und wir wurden zu Tisch gebeten.

Grüner Salat mit Tomaten, Gurken, Karotten und Kraut war die Vorspeise.

Dann kam das Bougna in zwei große Schüsseln auf den Tisch.

In Bananenblättern waren Hendlkeulen, Süßkartoffel, Taro und Wassertarowurzeln mit Kokosmilch gegart.

Es schmeckte ganz gut. Bougna wird entweder mit Huhn, Fisch oder Flughund, der ins Feuer geworfen und im Ganzen gegessen wird, zubereitet.

Anschließend streunten wir im Dorf herum, guckten in eine Hütte mit Feuerstelle am Boden und rundum Matten zum Schlafen, sahen Stromleitungen, Waschmaschine, Fernseher, Dusche und WC, eine Gemeinschaftsküche mit Feuerstelle auf zwei Eisenbahnschienen und Holzfeuer. Die Dorfband spielte mit Keybord und Gitarre.

Nachdem der Häuptling das Geschirr abgewaschen hatte, zeigte uns seine Frau das Flechten mit Palmblättern – ein Tasche mit Henkel, auch Transportkorb für Obst und Gemüse, ein Ball und ein Windrad zum Spielen entstanden im Handumdrehen.

 

Wir blieben im Dorf bis 14 Uhr. Der Stamm sorgt für alle seine Mitglieder – dieser hier lädt Touristen ein, ein anderer baut Gemüse an und verkauft es am Markt, oder lebt von den Abgaben eines Hotels, das am Stammesgebiet erbaut wurde.

Am Rückweg nach Hienghene hielten wir bei einem Aussichtspunkt mit großartigem Panorama.

Bei den schwarzen Klippen ragten bizarre Gesteinsformationen steil aus dem Meer auf.

Die 60 m hohe „Brütende Henne“ sieht wie ein Huhn mit Schnabel, Kamm und aufgeplusterten Hinterteil aus, rundum wuchsen Mangroven.

Küste und Meer um Neukaledonien sind Weltkulturerbe.

Um 15.30 Uhr trafen wir in Hienghene im Hotel Koulnoue Village ein und bezogen kleine Hütten mit Stammeszeichen am Dach in einem Palmengarten am Meer.

Da Wind und Wellen sehr stark waren, tranken wir Kaffee auf unserer Terrasse und machten einen Spaziergang zum Gemüsegarten mit Tomaten, Schlangengurken, Karotten, Kraut und Salat, angepflanzt in schwarzer Erde.

Im kleinen Bauernhof fütterten wir Pferd und Ziegen, die gemeinsam mit einem kleinen Reh und eines unheimlich dicken, schwarzgefleckten Schweines in einer Koppel herumliefen. In großen Volieren waren rot-grüne Papageien, blaue Sittiche, Tauben und verschiedene Enten.

Nach einem kleinen Päuschen spazierten wir um zum Abendessen, das Buffet war das Beste der Reise.

Auf verschiedenen Stationen waren kalte Vorspeisen – Shrimpssalat mit Reis, in Zitronensoße eingelegte Heringe, roher Fisch mit pikanter Soße, Pasteten, Salate, Sesam- Nuß- Tomatenbaguetts, Käsevielfalt – warme Speisen – gebratene Fische, Lammkoteletts, scharfe Würstchen, Gemüse, Reis und Pommes – und Nachspeisen – Obsttorten, Pudding, Kokosbusserl, Eis und Obst – wir aßen bis zum geht nicht mehr – alles schmeckte einfach köstlich.

Die Meereswellen wiegten uns später in den Schlaf.

Hienghene – Kone –

Nach dem Frühstück noch eine Fotorunde am Strand zu den Felsen mit schwarzen Krabben und Schlammspringern, noch einmal zum dicken Schwein und zu den Enten. Im Palmengarten wurden von den hohen Bäumen die Früchte und morschen Blätter abgeschlagen, dazu kletterte ein Mann mit Steigeisen

auf die 10 bis 15 m hohen Stämme.

Zurück nach Poindimie.

Unterwegs erzählte Frank, unser örtlicher Guide, Geschichten aus Neukaledonien:

Auf einer Insel war eine große Dürre ausgebrochen. Alle Tiere, die fliegen konnten, flogen auf die grüne Nachbarinsel, nur die Ratte blieb alleine zurück. Traurig lief sie am Strand auf und ab, das sah der Tintenfisch. Die Ratte tat ihm leid und er bot ihr an, sie zur Nachbarinsel zu bringen. Die Ratte hüpfte auf den Kopf des Tintenfisches und er schwamm los. Plötzlich lachte die Ratte laut, weil der Tintenfisch keine Haare auf dem Kopf hatte. Der Tintenfisch sagte: lachst du mich aus? Aber nein, antwortete die Ratte, ich freue mich, weil ich von der Insel weg komme. Der Tintenfisch schwamm weiter und wieder lachte die Ratte, weil der Tintenfisch so komisch aussah. Auf seine misstrauische Frage antwortete die Ratte, dass sie sich schon auf die Insel freue. Als die Ratte auf der Insel angekommen vom Kopf des Tintenfisches sprang, lachte sie ganz laut. Der Tintenfisch sagte wieder: lachst du mich aus? und die Ratte antwortete – du siehst unmöglich aus mit deinem Glatzkopf. Da wurde der Tintenfisch wütend, riss dem Seeigel einen Stachel aus und warf ihn nach der Ratte. Er traf diese am Hinterteil und seither hat die Ratte einen nackten Schw...

Unser erster Fotostopp heute war bei einer Gärtnerei. Unter einem grünen Sonnenschutz hingen herrlich blühende Orchideen nur mit Luftwurzeln. Auch viele andere Topfpflanzen wie Flamingoblumen, Christusdorn, Wüstenrosen und Bougainvilleen standen unter hohen Kokospalmen.

Der Tankstopp unseres Busses brachte uns die nächste Fotorunde zu rosa und orange blühenden Frangipanibäumen, gelb und roten Trompetensträuchern und einem großen Sonnenschirmbaum – seine Blätter sehen wie Sonnenschirme aus – wir haben ihn bisher noch nirgends gesehen.

Auf der Straße waren – rush minutes – drei Autos überholten uns, ansonsten fuhr unser Bus allein entlang der Küste.

Bei einem schönen Ausblick auf das Meer hielten wir an, ehe wir um 12 Uhr die Ostküste verließen und bei Tiwaka in die Berge abbogen.

An der Straße wuchsen Bananen und Mangobäume. Sonnenkollektoren am Straßenrand erzeugen Strom für die Stammesdörfer in den Bergen. Riesenbambus und Pinien, sie wurden angepflanzt und sind nicht heimisch, bedeckten die Hänge, die oftmals Brandspuren haben.

Um 12.15 Uhr hielten wir zum Picknick bei einem Rastplatz mit Tischen, Bänken und Sonnendach, hoch über einem Flusslauf. Das Bachbett war fast ausgetrocknet, riesige, rund geschliffene, grüne, nickelhältige Steine lagen herum. Nachdem wir unser Riesenbaguett, gefüllt mit Schinken, Käse, Tomaten und Salat verputzt hatten, stiegen einige der Gruppe zum Bachbett hinunter. In kleinen Tümpeln wuchsen Wasserpflanzen, der verbliebene Wasserlauf sprang als kleiner Wasserfall über einen großen Felsen und sogar Fische schwammen darin. Im Bachbett wuchsen hellgrüne Büsche mit kleinen weißen Blüten, ähnlich dem australischen Teebaum.

Beim letzten Aussichtspunkt – Col de Tango – ein schöner Blick in die Berge, auf den „Ayers Rock“ und das Meer, ein grauer Strich in der Ferne.

Von nun an führte die Straße nur mehr in Serpentinen bergab nach Kone, 1887 gegründetes administratives Zentrum der Nordprovinz. Die vier Holzpfähle im Kreisverkehr vor dem Regierungssitz symbolisieren die vier Clans der Nordprovinz. Neukaledonien hat drei Provinzen – Nord- Süd- und Inselprovinz. In der Regierung reden alle gewählten Vertreter mit.

Am Nachmittag trafen wir im Hotel Koniambo in Kone ein. Nach der Zimmerverteilung und einem Begrüßungsdrink mit Oliven und Tacos am Pool erzählte Frank wieder Geschichten:

Früher lebten alle Menschen im Himmel. Einmal guckte einer durch ein Wolkenloch auf die Erde, sah die vielen Früchte und Blumen und kletterte hinunter. Alle folgten ihm, als letzte eine dicke Frau. Sie blieb im Wolkenloch stecken und so konnten die Menschen nicht mehr in den Himmel zurück und leben seither auf der Erde.

So verging die Zeit bis zum Abendessen.

Kone – Sarramea – 210 km

Um 08.30 Uhr verließen wir Kone und fuhren 30 km Richtung Norden nach Voh. Auf den Hügelkämmen stehen viele Windräder, die bei einem starken Orkan umgelegt werden können.

Der größte Windpark Europas ist im Süden von Neukaledonien (= franz. Überseekolonie). Vorerst fuhren wir entlang der Küste mit ausgedehnten Mangrovenwäldern.

 

An der Ostküste ist Stammes- und Farmland, dieses wurde bei der Kolonisierung den Kanaken weggenommen.

Stammesland ist an den in gewissen Abständen aufgestellten, geschnitzten Holzpfählen zu erkennen.

An der Straße stehen große Litschi- und Mangobäume.

Zum „Herzen“ von Voh:

Nach dem Mittagessen, auf ins Gebirge. Ein sehr steiniger Weg mit Furchen und Mulden übersät, führte in Serpentinen steil den Berg hinauf.

Auf den Bergen rundum wurde Nickelerz im Tagbau abgebaut, daher führen die Straßen hinauf.

Die rote Erde ist Laterit, die grünen Steine sind Nickel hältig.

Wir werden, verteilt in Jeeps, ordentlich durcheinander geschüttelt, während der Fahrt bergauf.

Der Ausblick ist überwältigend – auf das türkis blaue Meer, die weißen Ränder des Riffs – das grüne Herz und ins Landesinnere.

 

Wir setzten die Fahrt bis zur Hügelspitze fort, um das grüne Herz besser sehen zu können.

Ein Fluß schlängelt sich durch die Mangroven zum Meer. Die Hügel waren mit niederen Büschen mit Blättern wie Rhododendron und beigen Flaschenbürstenblüten, harten Farnblättern und Smaragdtujen bewachsen.

Nachdem wir diese herrlichen Rundblicke auch mit unseren Kameras festgehalten hatten, traten wir die Rückfahrt an und schaukelten wieder ins Tal.

Mit unserem großen Bus weiter nach Sarramea, 200 km, entfernt.

Wir durchfuhren Farmland mit einigen Maisfeldern, Weiden mit Schafen, Ziegen, Kühen und Pferden, später Hügel mit Eucalyptusbäumen. Dieses Gebiet ist fast unbesiedelt, manchmal sieht man Farmhäuser.

Gegen 18.40 Uhr trafen wir im Hotel Evasion in Sarramea ( siehe Bewertung ) ein, eine sehr schöne Bungalowanlage in einem Blumengarten. Im Speisesaal war eine lange Tafel für uns gedeckt.

Ein großer Felsen, in ihm wohnt ein Geist, wurde beim Bau integriert und ragt nun in den Raum. Wir speisten Krabbensoufflee, Schweinebraten mit Polenta und Pistazienpudding mit Karamelhaube. Anschließend noch eine Geburtstagsfeier um das Pool.

Sarramea – Noumea – 120 km

Die Sonne schien herrlich. Nach dem Frühstück eine Fotorunde im Hotelgarten mit Heliconien, verschiedenen Palmen, fleißigen Lieschen, Ingwerblüten und Feuerranken. Das Hotel Evasion liegt auf 85 m Seehöhe.

Nach einer Schwimmrunde im Pool spazierten wir durch eine Araukarien Allee.

Einige Bäume trugen kugelige Zapfen, die dann zu einem Büschel länglicher Zapfen aufspringen.

 

Weiter zu einer Kaffeeplantagedirekt an der Hotelanlage.

Die Sträucher sind voller Blüten und duften, viele Bienen summten herum.

 

Die drittbeste Kaffeesorte der Welt – Le Roy , der König des Kaffees, wird hier angebaut, er hat 0,8 % Koffein.

Der Kaffeestrauch wurde im Wald gefunden, hier angepflanzt und nach 2 Jahren die ersten Kaffeebohnen geerntet.

Bei einer Qualitätsprüfung in Frankreich wurde die ausgezeichnete Güte festgestellt.

 

Dieser Strauch blüht 4 - 5 mal im Jahr und wird nur auf kleinen Flächen angebaut. Die Ernte dauert 4 bis 6 Monate, da die Bohnen nacheinander reifen werden sie mit der Hand gepflückt.

Die Blüten werden nur von den Bienen bestäubt. Die Bienenstöcke werden zu den Kaffeesträuchern gestellt, damit die Bienen nicht so weit fliegen müssen.

Pro Tag werden 2 kg Honig geerntet. Wenn das Wetter nicht gut ist und die Bienen nicht fliegen, gibt es keine Ernte.

Kaffeebohnen der Sorte Robusta werden vom Wind bestäubt, daher auf einmal reif und maschinell gepflückt.

 

Das Streu unter den Sträuchern beherbergt Ameisen und Spinnen, sie fressen die Schädlinge. Reicht das nicht aus, wird ein Zitronenspritzmittel verwendet.

Die reifen, roten Bohnen werden in ein großes Gefäß mit Wasser gegeben, die schwimmenden weggeworfen, die guten 1 ½ Monate bei 12-14 % Luftfeuchtigkeit getrocknet, dann geschält und geröstet.

Dann konnten wir den König des Kaffees verkosten, sowie Honig und Kaffee kaufen.

250 Gramm Roy Kaffee kosten € 35,-.

Anschließend verließen wir dieses, herrlich der Natur angepasste Hotel und fuhren mit unserem Bus zurück nach Noumea

Wir durchfuhren Farmland, es ist sehr fruchtbar. Um 11.15 Uhr Stopp in La Foa, wir besuchten kurz den Sonntagsmarkt, gefesselte Krabben, Bananen, Kürbis und Blumen wurden angeboten.

Kurz nach La Foa bog auf eine schmale Landstraße ab.

Vorbei an großen Kürbisfeldern und weidenden Kühen erreichten wir um 12 Uhr die Farm La Petite Ferme – die kleine Farm – Besitzer Jean Louis.

Er und seine Frau begrüßten uns, sie wurden beide auf Neukaledonien geboren und sind Nachkommen französischer Strafgefangener. Die Farm ist 56 ha klein, Nachbar-Farmen sind 900 und 740 ha groß.

Früher wurden Enten gezüchtet, sie kamen bei einem Zyklon um. Heute werden Litschi geerntet, Rinder und Schweine gezüchtet und in den Ferien ein Kindercamp betrieben. Die Ranch ist eingezäunt.

Es gibt sehr viel Wild, pro Woche werden zwei Hirsche oder Rehe geschossen. Auf Grande Terre leben 400.000 Hirsche und Rehe.

Zur Begrüßung wurden wir mit Whisky, Bier, Kokosschnaps, Pastice …bewirtet und es wurde so manche Flasche geleert. Dann nahmen wir in einer luftigen Hütte Platz mit Blick ins weite Land.

Als Vorspeise wurden gegrillte Shrimps serviert, es folgte Hirschsteak mit Reis, Kürbis und Bohnen, grüner Salat und Apfeltorte, dazu vorzüglicher Rotwein.

Zur Ausnüchterung machten wir einen Spaziergang auf der Ranch. Seit drei Monaten fiel kein Regen, daher ist das Gras braun, zuvor hatte es zuviel geregnet. Auch hier ist das Wetter verrückt. Wir sahen Strauße, Ziegen, Hirschkühe, Schweine und Pferde wie in einem Streichelzoo. Die Strauße waren besonders neugierig und pickten auf unsere Fotoapparate.

Um 15 Uhr wurden wir herzlich verabschiedet, bekamen noch T-Shirts und Kalender und nach einem Familienfoto fuhren wir zurück Richtung Noumea.

Wir fuhren bis Tontuata, weiter auf der Autobahn und trafen um 16.45 Uhr in Noumea ein.

Die Außenbezirke am Meer sind die Wohngebiete der Reichen.

Um 17 Uhr Ankunft im Hotel Ramada, wir verabschiedeten uns herzlich von Frank, unserem deutschen Reisebegleiter und Patrice, unserem guten Fahrer.

Am nächsten Morgen beabsichtigten wir mit der Fähre nach Ile des Pins ( siehe Bewertung ) zu reisen, um unsere „Reise ans andere Ende der Welt „

auf dieser paradiesischen Südseeinsel zu beenden.

Massentourismus gibt es hier nicht, die Europäer sind noch an den „Fingern“ abzuzählen.

Kommen auch SIE hierher und erleben Sie einen „Südseetraum“!

Antwort auf: Ile des Pins - ein "Südseetraum"-Korallen reichen ans Ufer!
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