PUTNA - "Ein Kloster in der Bukowina"
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1966 war dieses Kloster bereits 500 Jahre alt. Ebenso jährte sich der Tod seines Gründers - "Stefans des Großen" 2004 zum 500 Mal, welche auch hier seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Der Legend nach wurde das Kloster an jener Stelle errichtet, wo der Pfeil des Herrschers zu Boden gefallen war. Das Kloster wurde am 3. September 1470 eingeweiht.

Nach einem kurzen Stück auf der Zufahrtsstraße endet diese am Parkplatz direkt vor der das Kloster umgebende Wehrmauer, welche sich in äußerst gutem Zustand befindet.

Man betritt das Klostergelände durch das Tor im Turm.

Schon hier "lacht" das Herz des Fotografen. Man stellt die gesamte Anlage noch unter dem Bogen des Tores und hat so einen schönen Rahmen für ein tolles Bild (ist angefügt).

Danach ergibt sich der Blick auf die im Klostergarten errichtete Kirche.

Dann liegt eines der bedeutendsten Klosterenseble vor den Augen des Betrachters.

Betritt man die Kirche fällt das Auge sofort auf das Grab des Fürsten "Stefan des Großen", unter einem Baldachin aus weißen Marmor.

Bis in die Kuppel hinauf führt im Anschluß unser Blick auf die Fresken der Malermeister

Mihail u Gavill Morosan, welche hier wahrlich ein an Farben nicht zu übertreffendes Meisterwerk hinterlassen haben.

Immer wieder mußten diese Malereien in den Jahrhunderten erneuert werden, so versuchten bereits 1653 räuberische Scharen das Gold aus der Bleidecke der Kirche herauszuschmelzen, wobei die Originalfresken zerstört wurden.

Im Klostermuseum bestaunen wir das Grabtuch der Maria de Mangop aus 1477, bestickte Ikonostasisvorhänge aus 1484, ein 'Weihrauchfass mit dem Wappen der Moldau", mehrere Grabtücher, darunte auch jenes des Stefan des Großen.

Im Torturm werden die wertvollen Dokumente verwahrt, darunter die älteste Chronik des Klosters aus 1761.

Besucht man heute Rumänien " auf der Straße der Klöster" so ist der Besuch dieses Klosters wohl "Pflicht" für jeden Reisenden.

Schwer beeindruckt und mit vielen, als "Schatz" gewonnen Fotos verließen wir das Kloster von Puntan nicht ohne sich vor dem Verlassen umgekehrt zu haben, um das romantische Ambiente nochmals einwirken zu lassen.

Ich bin sicher, auch SIE werden hier gewaltig beeindruckt sein!

Aufenthalt April 2014

Bilder zum Bericht, hier,

tripadvisor.de/ShowUserReviews-g3211392-d661…

lg albre 13