Round the World - 4. Teil - Tokio
Speichern

Bei Jules Verne dauerte die „Reise um die Welt“ 80 Tage, bei uns waren es „nur“ 40 Tage, aber wir hatten ja auch andere Fortbewegungsmittel…

Die Reise ging nach New York – Los Angeles – San Francisco – Honolulu – Tokio – Taipeh – Hongkong – Singapore – Kula Lumpur und Malediven.

Von Honolulu nach TOKIO flogen wir mit China Airlines und genossen die "Gastfreundschaft" dieser asiatischen Fluglinie, der Service war wirklich sehr gut.

Für die Einreise nach Japan brauchten wir recht viel Zeit und mussten dann noch lange auf unser Gepäck warten.

Wir hatten uns vorgenommen, vom Flughafen Haneda ins Stadtzentrum mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren und machten uns "schlau" an der Information. Die Verständigung auf englisch war nicht besonders gut, aber man schickte uns zur Monorail.

Alles war nur auf japanisch angeschrieben. Wir wollten zur Tokio Station und machten das einem Bahnmitarbeiter einigermassen klar. Er zeigte uns dann den Zug, wo wir einsteigen sollten.

Nach einer Station merkten wir, dass wir nicht ins Zentrum fuhren sondern in die entgegengesetzte Richtung. Wir stiegen also uns, mühten uns mit dem Gepäck zu dem anderen Bahnsteig und fuhren ohne Ticket zurück.

Beim Aussteigen am Tokio Bahnhof gab es beim Ausgang eine Sperre, wo man eigentlich sein Ticket vorweisen musste. Aber wir haben uns einfach (mit Gepäck) durchgedrängelt, und man hat uns "Langnasen" dann auch nicht aufgehalten. Von dort aus fuhren wir dann mit dem Taxi zu unserem gebuchten Hotel.

Später erfuhren wir, dass es auch einen Bus gegeben hätte vom Flughafen zur Tokio Station. Ja, das sind halt dann die Verständigungsschwierigkeiten, wenn der eine kein japanisch spricht und der andere kaum oder sehr schlechtes englisch.…

Auch in Tokio machten wir eine Stadtrundfahrt. Leider hatten wir wirklich Pech mit dem Wetter, es regnete nicht nur - es schüttete....

Die Rundfahrt begann und endete in Ginza - dem Hauptgeschäfts- und Vergnügungsviertel - und es ging zuerst zu den Imperial East Gardens, dem einzig öffentlich zugänglichen Teil der Kaiserlichen Gärten - wären sicherlich schön gewesen bei besserem Wetter. Aber leider regnete es in Strömen.

Dann ging es nach Akihbara. mit vielen Kaufhäusern und schrillen farbenfrohen Reklameschildern.

Weiter fuhren wir zum 1958 erbauten 330 m hohen Tokyo Tower - die Sicht von der Aussichtsplattoform bei Regen war quasi gleich „null“. Bei klarem Wetter kann man manchmal sogar den Fuji sehen…

Anschliessend ging es zum Asakusa Tempel. Dies ist der älteste buddhistische Tempel - bereits im Jahre 645 erbaut - und ist sehr beliebt bei den Japanern - auch bei schlechtem Wetter.

Zum Tempel läuft man durch die Nakamise shopping Street mit vielen traditionellen Souvenirs.

Zum Abschluss der Rundfahrt sahen wir noch eine Vorführung von Ikebana - der Kunst des Blumensteckens und ausserdem die traditionelle Methode der Teezubereitung

Ein Problem war auch, wo isst man? Am besten hat es funktioniert, wenn es eine Karte mit Abbildungen gab oder ein Buffet, wo man sich etwas aussuchen konnte - alles in der Hoffnung, dass dies für uns geniessbar sein würde...

Einmal landeten wir in einem Restaurant, das wie eine deutsche Bierhalle war mit entsprechender deutscher Blasmusik vom Lautsprecher.... Auf jeden Fall konnte man nicht nur Sake trinken sondern auch Bier.

Ein anderes lustiges Erlebnis hatten wir in einem Kaufhaus. Wir waren auf der Suche nach Postkarten, um sie an die Familie zu schicken (war damals noch üblich...).

Die erste Verkäuferin zuckte nur die Achseln, eine zweite konnte etwas englisch, verschwand dann aber und kam mit einem der Manager wieder (der recht gut englisch verstand) - und tatsächlich verhalf er uns zu den Postkarten.

Geldwechseln auf einer Bank wäre - wenn wir nicht wieder gegangen wären und im Hotel gewechselt hätten - eine Staatsangelegenheit geworden…

Bei der Fahrt zum City Airport Terminal nahmen wir erst ein Taxi und dann einen Bus - dieses Mal zum Narita Airport. Kurz vor dem Zutritt zum Flughafenareal mussten alle Leute aus dem Bus aussteigen und zu Fuss durch die Security laufen. Dann ging es wieder in den Bus und zum Terminal.