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REISEN am „Dach der Welt“ - Tibet, ein Erlebnis!

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REISEN am „Dach der Welt“ – Tibet, ein Erlebnis!

.Vielleicht gerade zeitgemäß, da die Einreise nach Tibet zur Zeit nicht möglich ist…

                               „Das Leben wird nicht gemessen

                                an der Zahl unserer Atemzüge,

                                sondern an den Orten und Momenten,

                               die uns den Atem rauben“

                               (anonym)

Dieser Bericht kann jederzeit ergänzt, erweitert oder vervollständigt werden und stellt keinen Anspruch auf Vollkommenheit.

Wir fliegen mit einer Boing 757 der CSA mit einem Linksschwenk von Kathmandu in Richtung Lhasa ab. Unter uns eine dichte Wolkendecke, der Mount Everest versteckt sich vor uns.

Dann blinzeln ein paar Bergspitzen durch und später sieht man einsame Täler, kahle Bergrücken und tiefgrüne Seen. Das Wetter wird besser, wir sind im Sinkflug und schweben ins Tal von Lhasa ein.

Kurz darauf landen wir am Flughafen Gongkar. Der Zeitunterschied beträgt 2 ½ Stunden. Die Sonne scheint herrlich, wir fotografieren gleich nach dem Ausstieg, aber schon sind die chinesischen Bewacher bei uns und gebieten uns, das Fotografieren einzustellen ( Du bist hier machtlos ).

Bei der Einreise – alphabetisch anstellen, da die Gruppe ein Sammelvisum hat.

Wir sind in Tibet, in einer Höhe von 3.840 m angelangt.

Die Koffer werden auf einem LKW verladen, langsam, langsam – bei Anstrengung merkt man die Höhe. Wir besteigen den Bus mit „Tashi Delek“ – unser Fahrer und Reiseleiter sind Tibeter ( unser ausdrücklicher Wunsch ) – sie begrüßen uns mit einem Kata ( weißer Schal ).

Das Übergeben einer Kata stellt eine Verbindung zwischen Spender und Empfänger her.

Über den Ursprung der Katas berichtet eine Legende:

„Ein König von Tibet, selbst noch nicht Buddhist, war eifersüchtig auf das Ansehen des großen indischen Lehrers Padmasambhava bei seinem Volk.

Daher lud er ihn ein, um seinem gesamten Hof zu zeigen, wie dieser ihm, dem König huldigen würde. als der große Meister die Hände hob, als ob er sich zu Boden werfen würde, schossen Flammen aus seinen Händen und entzündeten die Kleider des Königs.

Der Herrscher riß sich seinen Schal von den Schultern, und warf ihn dem Lehrer zu Füßen, als Zeichen der Unterwerfung und Demut.

Padmasambhava legte ihn den König wieder um die Schultern und zeigte so den Sieg der geistigen über die weltliche Macht.“

Wir fahren den Yarlung flussabwärts, karstige Berge und Sanddünen erheben sich am Ufer. Die Ausmaße der Überschwemmungen sind noch gut sichtbar.

Wir machen einen Fotostop. Gebetsfahnen sind am Ufer aufgereiht und bilden einen schönen Vordergrund zu den Sanddünen und Bergen. In der Ferne leuchten die schneebedeckten Bergspitzen in der Abendsonne.

Die Straße ist zweispurig asphaltiert und in zwei Stunden erreichten wir Tsetang.

Die Pässe werden eingesammelt, unser tibet. Reiseleiter muss uns bei der Polizei anmelden.

Tsetang in 3400 m Höhe hat 14.000 Ew und ist 183 km von Lhasa enfernt.

In Tsetang und im Yarlungtal stand die Wiege der Tibetischen Kultur.

Östlich der Stadt auf dem Berg Gonpo Ri stieg einst Avalokitesvara als Chenrezi in Affengestalt auf die Erde herunter und vermählte sich mit einer Felsdämonin.

Auf tibetisch bedeutet Tsetang „Spielplatz“ – für die ersten sechs Tibeter.

Um Tsetang ist das Land sehr fruchtbar mit ausgedehnten Weizen u Gerstenfeldern, Gärten mit Äpfel und Birnbäumen.

Die Felder sind abgeerntet und Kühe, Schafe und Ziegen weiden auf den Stoppelfeldern.

Die Häuser sind teils tibet.- flache Lehmhäuser und Betonbauten der Chinesen.

Wir fahren weiter in das Yarlungtal bis zu unserem Hotel, dem Tse Dang Hotel.

Es ist ein schönes, sauberes Hotel, unser Gepäck, das in Lastwagen befördert wurde, ist schon eingelangt und auf den Zimmern verteilt.

Nach einem ausreichenden Abendessen ( Buffett ) –viel Nudeln mit Gemüse, Fisolen, Soße aus Chilli und Soja, für mich – leider kein Stück Fleisch dabei –

gehen wir bald schlafen, denn wir sind sehr, sehr müde……..

..Fortsetzung folgt, leider erst nächste Woche, denn es kommt gerade ein Sommerevent in Österreich dazwischen.

lg albre13 TL

3 Antworten zu diesem Thema
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1. AW: REISEN am „Dach der Welt“ – Tibet, ein Erlebnis!

...Teil II geht sich noch aus;

REISEN am „Dach der Welt“ – Tibet, ein Erlebnis – TEIL II:

Von Tsetang – über das Kloster Samye – nach Lhasa !

7 Uhr Frühstück. Wir haben Plastiksäcke für das Gepäck auf dem LKW vorbereitet, denn heute staubt´s noch mehr wie gestern.

Die Koffer werden schon in das Hotel nach Lhasa gebracht und wir sehen unser Gepäck erst in den Zimmern wieder.

Wir fahren mit dem Bus zur Fähre über den Tsanpo. Unser Ziel ist das Kloster Samye.

SAMYE liegt am nördlichen Ufer des Tsangpo, etwa 40 km von Tsetang enfernt. Das erste Kloster in Tibet wurde in Samye um 770, in der

Regierungszeit von Trisong Detsen gegründet. In einer Zeit der Konflikte zwischen Buddhismus und Bönreligion, zwischen König und Adel.

Samye wurde zum königlichen Tempel, politischem und buddhistischem Zentrum.

Die Fährboote sind flache Holzboote mit einem Traktormotor. Wir steigen ein, es gibt nur Stehplätze und an den Holzstegen kann man sich anlehnen, einige tibet. Familien sind mit am Boot.

 

Die Frauen tragen auffällig schöne Türkisketten im Haar.

Schmuck bedeutet für die Frauen in allen Himalayaländern mehr als nur Zierde. Er zeigt die soziale Stellung der Trägerin.

2 Stunden sind wir dann über den Tsangpo flussabwärts gefahren. Auf LKW mit offener Ladefläche umgestiegen, legen wir das letzte Stück zum Kloster zurück.

Nun liegt Samye vor uns. Bei den Klostermauern klettern wir vom LKW. Viele Kinder umringen uns.

Im Klosterhof sind zwei große Masten mit vielen Gebetsfahnen aufgerichtet. Auf der Inschriftenstele mit Sonne, Mond und Lotos ist die Gründungsgeschichte des Klosters ersichtlich.

Eine Bronzeglocke am Eingang, Gebetsmühlen an beiden Seiten. Dann der Haupttempel mit einer großen Stuckfigur des tausendarmigen Avalokitesvara.

Das Fotografieren der schönen Wandmalereien nur gegen Gebühr von 5 USD erlaubt.

Im ersten Stock sehen wir Zimmer des Dalai Lama und der Mönche, ebenso die „Schatzkammer“ mit vielen Kultgegenständen aus Gold.

Wir besichtigen viele Zimmer, bewundern dort die Wandmalereien, einen großen Mandala und eilen durch die Gänge.

 Plötzlich Aufregung im Hof. Einer unserer Mitreisender wurde im Klosterhof von einem Hund gebissen und erlitt dadurch eine Risswunde, welche stark blutete. Krankenschwestern in der Gruppe behandelten sofort und ich war nun bestrebt, in Erfahrung zu bringen, ob in Tibet Tollwutgefahr besteht ( die ÖB konnte uns dazu beruhigen ).

Nach einer Stunde, mit den Fährbooten flussabwärts besteigen wir wieder unseren Bus und fahren Richtung Lhasa.

Fotostopp reiht sich an Fotostopp, zu zahlreich sind die Motive an der Strecke.

Gegen 20.00 Uhr erreichen wir unser Hotel in Lhasa. Wieder gibt es Buffett, jedoch mit Spagetti, Hühnerfleisch und gebratenen Reis. Die Getränkepreise sind stolz, ein Mineral 40 Yuan ( 5 € ),

Cola 48 Yuan. ( 6 €) .

Bietrinken ist wegen der Höhe nicht ratsam, außerdem leiden wir alle – mehr oder minder – an Kopfschmerzen. Tomaphyrin ist sehr gefragt.

Bald geht die Gruppe in die Zimmer, denn zeitig am Morgen ist der Besuch zum Jokhang – ins religiöse Zentrum von Lhasa - angesagt.

Fortsetzung folgt!

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2. AW: REISEN am „Dach der Welt“ – Tibet, ein Erlebnis!

REISEN am „Dach der Welt“ – Tibet, ein Erlebnis – TEIL III:

Der JOKHANG in LHASA!

Pünktlich am Morgen ging es los, heute steht der JOKHANG

auf unserem Programm.

Unser erster Blick und Fotostopp, natürlich zum Potala hinauf. Wuchtig, beeindruckend überragt der Palast die Stadt. Als Österreicher fallen

uns sofort alle Geschichten zum Lebensbericht von Heinrich HARRER ein. Auch der Inhalt des späteren Filmes – 7 Tage Tibet – ist uns bekannt.

Viel Militär ist aufgeboten, überall wird kontrolliert, der große Platz vor dem Springbrunnen ist gesperrt, heute ist Nationalfeiertag

 ( die Kenntnis der Geschichte Tibets wird vorausgesetzt ).

Wir gehen zum Parkhor, dem inneren Ring des Jokhang, der Altstadt von Lhasa. Viele einheimische Pilger sind schon unterwegs. Sie drehen ihre Gebetsmühlen

und murmeln „ O mani padme hum“. Viele bunte Fähnchen schmücken den Platz vor dem Jokhang. Aus zwei Räucheröfen qualmt es ordentlich.

Wacholderzweige werden verbrannt.

Wir gehen zum Eingang. Die Pilger sind am Ziel, sie haben den Weg mit ihrem Körper „ausgemessen“, werfen sich vor dem Jokhang auf den Boden und

beten. Beim Eingang sind zwei riesige Gebetsmühlen.

Der JOKHANG ist nicht nur das religiöse Zentrum von Lhasa, sondern auch der höchstverehrte Tempel im gesamten tibetischen Kulturbereich.

Die Gründung des Tempels verliert sich in Legenden, auf den besiegten Dämonen wird das Symbol der neuen Religion errichtet und im 7. Jht. wurde

der Jowo Sakyamuni, Teil der Mitgift von König Trisong Detsens chinesischer Gattin Weng, hierher gebracht.

Seither heißt der Tempel Jokhang oder Jowohang, Haus des Jowo.

Im 17. Jht. erhielt der Jokhang sein heutiges Aussehen und vier vergoldete Kupferdächer. Das Rad der Lehre mit den Gazellen auf dem Dach wurden 1927

von einem Lama aus Sera gespendet.

Von 1959 – 1979 war der Jokhang gesperrt. Im März 1979 restauriert und wieder geöffnet.

Etwa 90 Mönche beaufsichtigen die Massen der Pilger und nehmen die Spenden entgegen ( die täglich abgeführt werden müssen ).

Die Platten des Vorhofes sind von den Millionen Pilgern glatt poliert worden.

Alles drängt hinein. Die Gänge sind mit Pilgern überfüllt (keine Touristen), sie umwandeln den Jowo im Uhrzeigersinn.

Viele Seitenkapellen sind geöffnet.

Ein nicht enden wollender Strom von Pilgern schiebt sich von Kapelle zu Kapelle.

Sie drehen ihre Gebetsmühlen, murmeln Gebete, schmieren Butter aus mitgebrachten Plastiksackerln in die Lampen, opfern Geldscheine und Gerstenmehl

und drücken ihre Stirn an den Sockel der goldenen Götterstatuen.

Die Statue des „JOWO“, der Wunderkräfte nachgesagt werden, verschwindet beinahe unter schwerem Brokat, Glücksschleifen und Schmuck aus Gold,

Silber, Türkisen, Korallen und Gzi-Steinen.

Man „spürt“ einfach die Verehrung. Ein enger Umwandlungsgang erlaubt den Pilgern, mit ihren Köpfen die Füße des Jowo zu berühren.

Die schönen alten Wandmalereien sind von den seit mehr als 1000 Jahren brennenden Butterlampen geschwärzt und fast unkenntlich geworden.

Die Räume sind total mit Menschen vollgestopft, auch wir sind darunter, der Geruch ist fast nicht auszuhalten, doch das Erlebnis – unbeschreiblich.

Schade – Fotografieren ist streng verboten.

Am Ausgang werden wir vom Pilgerstrom quasi wieder ins Freie „geschupst“ und atmen frische Luft.

Wir müssen nun weiter zum POTALA ( alles sind wegen der großen Erwartung schon ganz aufgeregt ). Ein Stück des Weges legen wir mit dem Bus zurück.

Dann „schleichen“ wir zum Westeingang empor. Die Höhe macht kurzatmig. Endlich ist der Eingang in Sicht.

Schon jetzt stehen unsere Kameras im „Dauereinsatz“, noch dazu – blauer Himmel über uns, welche Motive !

Wie zur „Belohnung“ haben wir „Riesenglück“ – wegen des heutigen Natinalfeiertages sind ALLE Räume im Palast geöffnet –

an anderen Tagen, nur die Hälfte davon.

 

Unser „großes Ziel“ der Reise ist erreicht, nun wollen wir den POTALA betreten und ausführlich besichtigen.

Fortsetzung folgt…….

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3. AW: REISEN am „Dach der Welt“ – Tibet, ein Erlebnis!

.....letzter TEIL!

….Wir besuchen den POTALA…,

..noch am Abend vorher hatten wir von unserer örtlichen Reiseleitung eine gute Einführung für den Besuch des Potalas am nächsten Tag,

so erfuhren wir die Geschichte zu seiner Erbauung, Bedeutung, Tradition und Abläufe in den Gemäuern.

Außerdem wurden uns dazu Unterlagen zu den wichtigsten Daten gereicht.

So gut informiert freuten wir uns natürlich zur Begehung am nächsten Tag.

Heute war Nationalfeiertag,

ALLE Räumlichkeiten deshalb zugänglich ( eine große Ausnahme ). Nun mussten wir nur noch jene Beträge aushandeln,

welche als „VIDEO- u FOTOGEBÜHR“ von den Mönchen am Eintritt bezeichnet wurden.

Wir konnten einen Gruppenpreis aushandeln, welcher jedoch nicht als gering zu bezeichnen war.

Der POTALA – ein Symbol weltlicher und geistiger Macht in Tibet. Schon sein Anblick „oben am Fels“,

seine erkennbare Pracht und Gesamterscheinung

überwältigt jeden Besucher schon beim Aufstieg zum Eingang.

 

Eine detaillierte, schriftliche Darstellung würde Seiten füllen und Anmaßung sein.

Um diesen Palast kennen zu lernen genügt keine Beschreibung, man muss hier gewesen sein um IHN zu „erleben“!

Zur Errichtung:

608 – 649 – Errichtung der ersten Festung „oben am Felsen“ durch König Srongtsen Gampo ( zwei Räume von damals sind heute noch erhalten ).

1645 – Bau des heutigen Potalas durch den 5. Dalai Lama.

1653 – Fertigstellung des Palastes mit insgesamt11 Stockwerken. Der 5. Dalai Lama zieht im Palast ein.

1682 – 1694 Fertigstellung der letzten beiden Stockwerke auf 13 Etagen, auch die Grabkapelle des 5. D.L. wurde dazu errichtet.

In der Zeit der Kulturrevolution veranlasste Zhou Enlai selbst den Schutz des Palastes und setzte dazu seine Truppen ein,

um den Palast vor den „Roten Garden“ zu schützen.

1994 bezahlte Beijing eine umfassende Restaurierung des Potalas.

Die Ausmaße:

Der Potala ist etwa 400 m lang und bis zu 117 m hoch. Seine Fläche beträgt ca 130.000 qm. 15.000 Säulen tragen die Dächer. Die leicht nach innen geneigten Mauern sind am Fundament bis zu 5 m stark. Baumaterial waren Steine, Holz und Mörtel. Zum Schutz vor Erdbeben wurde flüssiges Kupfer in die Fundamete

gegossen.

Die Holzkonstruktionen weisen keine Nägel auf. Auf den Dächern wurde vergoldetes Kupfer verwendet.

Der Potala ist ein Labyrinth und völlig „in sich“ verschachtelt.

Besucher, ohne Führung durch die Mönche würden sich in den 1000 Räumen und 10.000 Kapellen „verirren“.

 Angeblich sollen die Räumlichkeiten 20.000 Statuen beherbergen.

a) im westlichen Teil lebten ( einst ) ca 250 Mönche, welche für das Ritual verantwortlich waren und den Dalai Lama bedienten.

b) im Ostteil waren die Regierungsämter, die Schule für Mönche und die Halle der Nationalversammlung untergebracht.

c) in den unteren Stockwerken befanden sich die Vorratsräume, die Schatzkammern und das Gefängnis.

Im Roten Palast ( zentraler Teil des Palastes ), welcher aus dem ihn umfassenden weißen Palast ragt, lag der heilige Bezirk.

Ganz oben hielten sich bis 1959 alle Dalai Lamas auf und gingen ihren Aufgaben nach.

In den 7 Mausoleen, an den goldenen Dächern zu erkennen, sind die mumifizierten Körper der Dalai Lamas beigesetzt.

Wir beginnen unseren Rundgang, wobei uns die jeweilige Bedeutung des Raumes und die darin befindlichen Statuen und Figuren

von unseren einheimischen Führern einzeln erklärt werden.

In der Kapelle der Grabstupas, in der Mitte reicht der große Stupa des Großen Fünften drei Stockwerke ( 15 m ) hoch,

In der Südkapelle ist die Kupferstatue von Padmasambhava zwischen seinen Gattinen vorzufinden,

In der Sakyamunikapelle steht der Genannte umgeben von seinen acht Bodhisattvas,

Dann bewundern wir noch die Grabstatue des 7. Dalai Lama.

Anschließend steigen wir, schmale, steile Treppen auf und ab, durchwandern enge, dunkle Gänge. Man muss andauernd aufpassen

um den Anschluss nicht zu verpassen.

Überall sind Kameras installiert und einige Mönche passen auf, dass man nicht fotografiert ohne bezahlt zu haben.

In den oberen Stockwerken besuchen wir dann weitere Kapellen, darunter auch den 1000-armigen Avalokithesvara, welcher aus

285 kg Silber besteht.

Zu weiteren Ausführungen zum Potala; benützen sie bitte die vorhandene Fachliteratur – hier soll kein wissenschaftliches

Werk, sondern eine flüssige Reisebeschreibung festgehalten werden.

Von der Dachterrasse genießen wir noch einen wunderbaren Blick auf Lhasa.

Der junge Dalai Lama hat von hier oft das Treiben in der Stadt mit einem Fernrohr beobachtet.

Wir sind so müde vom Stiegensteigen, Zuhören und Schauen, dass wir nach Stunden unsere Besichtigung beenden und verlassen den Potala

über eine breit angelegte Steintreppe, welche wieder in die Stadt hinunterführt.

Uns allen war bewusst, heute etwas „Besonderes“ erlebt zu haben…..

Noch 3 Wochen reisten wir durch Tibet, vorerst nach GYANTSE

( dabei immer wieder Pässe in einer Höhe von mehr als 4.000m bis hinauf zum KARO-LA mit über 5.000 m zu bewältigen waren ),

und weiter nach SHIGATSE, NARTHANG, DREPUNG, GANDEN

wo an unseren Reisewegen auch noch mehr als 20 Nebenklöster besichtigt wurden.

Wir hoffen, dass sich ALLE

 „ die etwas zu sagen haben „ um die Wiederöffnung“ von TIBET bemühen, um auch nachkommenden Generationen, eine

 REISE zum „ DACH der WELT“ zu ermöglichen.

albre13 TL

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