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Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

München
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Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Wir waren im September in Istanbul!

Hier unsere Erfahrungen:

Ankunft 22:10 Flughafen Sabiha Gökcen. Abfertigung problemlos. Wenn man aus der Halle herauskommt, dann stehen unweit auf der rechten Seite schon zwei Havas-Busse. Leider stehen nicht immer hilfreiche Schilder zur Verfügung. Am besten, man fragt nach „Taksim-Platz“ – das versteht jeder. Der Bus fuhr um 23:00 pünklich ab. Pro Nase kostet es 12 TL (das sind etwa 6€). Es ist also sinnvoll, schon im Heimatland wenigstens 50€ in Türkische Lira (TL) zu tauschen. Die Fahrt dauert ca. 40min und ist sehr angenehm. Der Weg führt über eine gute Autobahn. Die Fahrer steuern den Bus wunderbar ruhig und gleichmäßig nach Istanbul. Man sollte nachts die Kamera bereithalten: In Istanbul geht die Fahrt an riesigen futuristischen und beleuchteten Hochhäusern vorbei – für Architekturanhänger sehr interessant.

Am Taksim-Platz abgekommen nach dem Aussteigen und Kofferholen ist absolute Vorsicht geboten: Man wird sofort von zwei-drei Taxifahrern praktisch „überfallen“, sie nehmen die Koffer einfach in ihre Hände und wollen sie in ihre Autos einpacken! Lasst dies nicht zu! Es stehen wenige Meter die „richtigen und offiziellen“ Taxifahrer in einer Schlange. Nehmt einen von denen! Denn unserer war ein Betrüger! Auf unser Begehren stellte er den Taxameter auf Null- doch er begann überhaupt nicht zu zählen. Auf unser Gemotze behauptete er, das Gerät würde nur alle 2 Kilometer zählen...Am Hotel „Pyer Loti“ zockte er uns dann 50TL ab für eine Fahrt, welche mit einem offiziellen Taxi zwischen 15 und 17 TL kostet!

Öffentlicher Verkehr?

Wir sind fast nur mit der Tramway Nr1 gefahren. Die Haltestellen kann man sich über Wiki ausdrucken. Sie fährt über die Galatabrücke in Richtung „Kabatas“ und in der anderen Richtung über das „Sultahmet“ (dort wo die beliebten Sehenswürdigkeiten stehen) weiter Richtung „Großer Bazar“.

Am besten man kauft sich eine Handvoll „Jetons“ für 1,50TL. Für jede Fahrt für jede Nase einen eigenen Jeton. Verkaufstellen gibt es häufig – aber auch nicht überall. Wir haben Jetons immer an der Haltestelle „Sultahmet“ in einem kleinen Kiosk gekauft.

Sehenswürdigkeiten?

Am ersten Tag mit der Tramway Nr1 bis Galatabrücke Haltestelle „Eminönü. Dort sind wir über die Galatabrücke im unteren Teil geschlendert. Auf der anderen Seite angekommen links durch die Fußgängerunterführung und dann wieder rechts in Richtung der Anhöhe. Überqueren der Tersane CD und in die kleine Gasse Percemli Sk. Ganz durchgehen bis zur größeren Straße, die Bankelar Cd. Dieser Straße einige Meter nach rechts folgen und nach 100m links in die Haci Ali Sk gehen. Fast am Ende dieser Straße, dort, wo sie einen Knick nach links macht, ist ein herrliches Cafe! Es heißt Konak-Cafe. Oben im fünften Stock ist eine herrliche Aussichtsterrasse (ist hier schon einige Male erwähnt worden!). Unbedingt hier bei freundlichen Obern und interessanter türkischen Folklore Musik (Mein Favorit: Musik von „Inci – Taneleri (instrumental)“) einen kleinen Imbiß, Frühstück oder nur Kaffee trinken. Man hat einen fantastischen Blick über das Goldene Horn, auf das Sultanahmet und Bosporus! Hier Zeit lassen und genießen!

Dann weiter hinauf zum Galata-Turm, welchen die Genueser, ich glaube im 12 Jahrhdt errichteten.

Nun ist nicht mehr weit bis zur Fußgängerzone „Istiklal“, vorbei an der historischen Tünel-bahn, welche einen nur den Berg rauf- und runterbringt. Auf dieser großen Straße Istiklal fanden wir ein kleines Musikgeschäft in welchem wir die CDs von „Inci“ für 12 TL kaufen konnten. Die Istiklal weiter bis eine Biegung kommt. – nach 100m kommt links die Blumenpassage. Dort reingucken, weil einfach schön – aber nichts essen! Geht statt dessen in die „Sahne Sk“ oder „Solakzade Sk“ links rein und lauft die 200m um die Blumenpassage herum und esst dort in den schönen Restaurants etwas! Preiswerter und authentischer...

Weil wir dann müde wurden gingen wir dann einfach in die hässliche „Yenicarsi Straße“ in Richtung Meer. Dort stiegen wir wieder in die Tramway Nr.1 und fuhren wieder in Sultanahmet zurück.

Zweiter Tag:

Bosporusfahrt! Zur Galatabrücke ! Geht an allen privaten Boot-Einfängern vorbei – kurz vor der Brücke ist das Abfertigungshaus der offiziellen Schifffahrt für einen Ausflug in den Bosporus Endpunkt ist das Städtchen „Anadolu“! Kostet nur 12 TL pro Nase. Dort unbedingt hinauf zur alten Burg. Man hat von dort einen herrlichen Blick auf die Einfahrt zum Schwarzen Meer und auf den Bosporus! Geht auf dem Weg dorthin in keines der Lokale – denn ganz oben, unterhalb der Burg ist ein Lokal in welchem man zu vernünftigen Preisen essen und trinken kann und man kann einen Superblick auf den Borporus in Richtung Istanbul genießen und die riesigen Schiffe betrachten!

Wir hatten die Schifffahrt nur bis Anadolu gebucht. Für die Rückfahrt ließen wir uns für wenig Geld auf die andere Seite des Bosporus schiffen und fuhren von dort aus mit einem der vielen Kleinbusse (Nr.? unmöglich anzugeben! Es kommt jede Minute ein Bus – man muß halt fragen „Istanbul?“ Irgendeiner bringt einen dann in halsbrecherischer Fahrt nach Kabatas. Hier begegnet man Land und Leute! Unbedingt einen dieser Busse benutzen. Kostet nicht viel. Pro Nase so um die 4-5TL.

Dritter Tag:

Heute natürlich Hagia Sophia (einfach fantastisch, diese 1400 Jahre alte Kirche) Eintritt 20 TL, dann natürlich die Blaue Moschee(Eintritt frei), und Tokapi (Eintritt 20 TL, Harem extra 20TL = ist empfehlenswert!). Kostet alles relativ viel – muß jedoch einfach sein! Im enzigen Cafe im Topkapi kann man für rel. wenig Geld Kaffee und gutes Gebäck kaufen und man hat eine berauschenden Blick auf den Bosporus und den Brücken und der asiatischen Seite. Auch die Prinzeninseln kann man von dort erkennen.

Wenn man noch Kraft hat: durch den „Ägyptischen Basar“ (nähe Galatabrücke) laufen. Gleich zu Beginn des Basars liegt die herrliche „Rüstem Pasa Moschee“! Kein Museum, sondern echte Moschee. Unbedingt hineingehen (Frauen Tuch mitbringen, Männer nicht in kurzen Hosen). Die blauen Fliesen sind beeindruckend.

Abfahrtstag:

Unbedingter Besuch der...........

Man fährt mit der TramwayNr1 bis Aksaray, steigt dort um in die MetroM1 bis „Topkapi-Ulubatli“ und läuft dann 1 km entweder die „Kaleboyu Cd“ oder durch das Gassengewirr bis zu „Hoca Cakir“! Dort ist diese fantastische Mauer aus dem 5 Jhrhdt zu sehen. (Siehe Wikipedia unter „Theodosianische Landmauer“).

Wem man aus dem Weg gehen sollte:

Den Schuhputzern. Die haben alle Tricks drauf! Die bücken sich und fangen einfach an zu putzen! Wenn du kein Kleingeld hast und mit einem Schein bezahlst – bist du ihn los...

7 Antworten zu diesem Thema
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1. AW: Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Hallo Chrissi,

vielen Dank für Deinen Reisebericht mit den nützlichen Tips. Ihr scheint ja wirklich eine schöne Zeit verbracht zu haben.

Hst Du vielleicht noch einen speziellen Restauranttip für das Forum oder habt Ihr einfach unterwegs gegessen wo es gut geduftet hat oder es Euch gefiel?

Und war das Konyali Restaurant im Topkapi nicht sehr teuer? Einige haben sich nämlich über überhöhte Preise beschwert.

Tschüss

Patara01

München
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2. AW: Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Ich habe noch etwas vergessen anzumerken:

 unbedingt ansehen sollte man meiner Meinung nach den "versunkenen Palast" - die "Cisterna Basilica, der Wasserspeicher aus dem Jahre 542, gebaut von Kaiser Justitian!

Wo wir gegessen haben?

Ja, eine Endeckung haben wir schon gemacht! Wenn Du die Divan Yolu Cd in Richtung Sultanahmet gehst, geht unmittelbat nach der Tramway-Haltestelle "Sultanahmet" links eine kleine schmale Gasse weg (Ich glaube, dessen Name war "Ticarethane Sk") Nach überquerung einer kleinen Gasse die rechts weggeht, liegt ein kleines nettes Restaurant. Sein Name ist ". ... ..Cafe" (es könnte "Mevlana-Cafe" geheißen haben, bin mir aber nicht sicher). Viel mit Cafe hat's jedoch nicht. Es ist ein gutes Speiserestaurant. Die Vorspeisen reichlich (es genügt, eine Vorspeise für zwei Personen zu bestellen. Ich habe mir dann ein Gericht mir "Lamm" geleistet - es war vorzüglich! Wir saßen im September, als es noch schön warm war, draußen an gemütlichen Tischen an der freien Luft.

Ein gutes Fischlokal war an der Kreuzung der Straßen "M.Mehmet Aga Cd" und "Akbiyik Cd". Gebratene Dorade mit etwas Gemüse und Kartöffelchen für 20 TL. Es war gemütlich dort zu sitzen, das Personal war sehr nett. Und geschmeckt hat es auch.

Nun noch was zum "Konyali-Cafe" im Topkapi: In diesem Cafe waren wir in Selbstbedienungsteil - dort waren die Preise zivil! Im Restaurant waren wir nicht. Im Selbstbedienungsteil kann man jedoch genauso den wunderbaren Blick über Horn und Bosporus genießen.

Ja, uns hat Istanbul sehr gut gefallen. Ich würde wieder hinfliegen.

Wo wir gewohnt haben? Im Pierre Loti Hotel in der "Pyer Loti Sk" nahe der Divan Yolu Cd. War zwar ein bißchen laut dort - aber mit geschlossenen Fenstern ging es. Klimaanlage war vorhanden. Hört man jedoch auch...

Lage war sehr gut. Und oben im 8. Stock war eine Dachterrasse. Dort nahmen wir jeden Abend noch n'Schluck Bier (für 8 TL) zu uns. Der Barkeeper sieht aus wie der Schauspieler aus den 60er Jahren: Peter Lorre. Das war denn auch sein Spitznahme bei uns.

Auf was man getrost verzichten kann? Der "Große Bazar". 3600 Geschäfte auf engstem Raum. Ermüdend. Der Schmuck wiederholt sich endlos. Immer wieder dieselben Arm- und Halsbänder. Nur noch langweilig.

Kurzweilig, weil authentisch, ist der ägyptische Bazar. Dort sollte man verweilen und sich Zeit gönnen.

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3. AW: Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Mit den Basaren stimme ich Dir voll und ganz zu.

Man sollte den Großen Bazaar vielleicht gesehen haben aber ich ziehe immer den Ägyptischen Gewürzbasar vor.

Uns hat der Arasta Bazaar auch gut gefallen, er ist aber etwas teurer, mehr Kunsthandwerk und weniger Ramsch.

Im Großen Bazaar ist allerdings der Alte Bazaar (Bedesten) sehenswert. Da gibt es richtig schönen Schmuck und niemand belästigt einen.

Bayern
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4. AW: Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Hallo chrissi,

gute Infos, danke für deinen Bericht.

Ich bin auch der Meinung, daß man den Großen Bazar zwar gesehen haben muß, aber nicht zu viel Zeit dort verbringen sollte. Dort gibt es ja auch so viele verschiedene Bereiche, mal durchgehen ist schon interessant.... aber in der direkten Umgebung gibt es viel zu entdecken, da sollte man unbedingt mal in einen der Hans reingehen und sich dort umsehen. Dort findet man zB Werkstätten die man sich bei uns gar nicht mehr vorstellen kann.

lg - socola

München
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5. AW: Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Noch eine kleine Verbesserung zu meinem obigen Beitrag: (gestern, bei der Bearbeitung meines Camcorderfilmes konnte ich nun den Namen des Restaurants lesen!)

Ich hatte geschrieben:

Ja, eine Endeckung haben wir schon gemacht! Wenn Du die Divan Yolu Cd in Richtung Sultanahmet gehst, geht unmittelbat nach der Tramway-Haltestelle "Sultanahmet" links eine kleine schmale Gasse weg (Ich glaube, dessen Name war "Ticarethane Sk") Nach überquerung einer kleinen Gasse die rechts weggeht, liegt ein kleines nettes Restaurant. Sein Name ist ". ... ..Cafe" (es könnte "Mevlana-Cafe" geheißen haben, bin mir aber nicht sicher). Viel mit Cafe hat's jedoch nicht. Es ist ein gutes Speiserestaurant.

Der richtige Name des liebenswerten und guten Speiserestaurants ist

"Rumeli-Cafe"

Mainz, Deutschland
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6. AW: Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Tolle Action., Romantik-, Luxus- und Gesundheitsreisen unter www.myluxtrip.de gesehen.

Hier gibt es auch tolle Ideen wie Heiratsantrag mit Lasershow auf dem Bosporus mit dem Boot oder Tauchen im riesen Aquarium mit Haien und Rochen.

Die bieten auch nützliche Insidertipps an, wo man gut shoppen kann und coole Location die man so im Reisebüro nicht findet.

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7. AW: Vier Tage Istanbul - ein Bericht!

Vielen Dank für Deinen nützlichen Tips!!! :)

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