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LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

Wien, Österreich
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LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

Erste Tourbeschreibung auf TA

Zurückgelegte Flug- und Wegstrecken:

Wien – Doha – 3970 km auf QATAR

Doha – Bangkok – 5224 km

Bangkok – Luang Prabang auf Bangkok-AIR

Luang Prabang – Vientiane – 400 km mit dem Bus

Vientiane – Savannakhet – 500 km mit dem Bus

Savannakhet – Pakse – 270 km mit dem Bus

Pakse – Siphandone Mekong Wasserfälle – Pakse – 300 km mit dem Bus

Pakse – Champasak – Pakse – Chong Mek (Grenze Thailand) –

 

Laos ist ein Land ohne Zugang zum Meer und grenzt an Thailand, Kambodscha, Vietnam, China und Burma. Es hat eine Fläche von 236.800 km2 und hat 5,5 Mill. Einwohner.

    Bangkok - Luang Prabang / Laos

Wir flogen der Sonne entgegen und landeten um 03,30 Uhr in Bangkok.

Auf den Anschlussflug nach Laos mussten wir bis Mittag warten.

Um 11,30 Uhr bestiegen wir eine mit Palmen und Fischen bemalte Propellermaschine ATR72 von Bangkok Airways. Wegen starken Flugverkehrs starteten wir verspätet um 12,20 Uhr, Bangkok lag im Dunst unter uns.

Über Laos waren unzählige kleine Hügel, durchzogen von den Mäandern des Mekong zu sehen. In Luang Prabang landeten wir um 14,05 Uhr.

Die Sonne schien vom blauen Himmel, es war herrlich warm und wir genossen die Wärme in vollen Zügen.

Reiseleiter Sird hatte uns abgeholt. Die Gruppe wurde in zwei kleine Busse verteilt und anschließend fuhren wir mit allen Koffern ins Hotel Muang Luang. Die Koffer hatten wir in Wien abgegeben und alle hatten trotz zweimaligem Umladen das Ziel erreicht.

Erster Ausflug zum Phousie Felsen. Beim Fluß Nam Khan stiegen wir aus, junge Mönche badeten im Wasser und an den Ufern waren terrassenförmig Gemüsefelder angelegt.

Luang Prabang hat sich seit 1997 nicht viel verändert. Immer noch wenig Verkehr und eine Atmosphäre der Gelassenheit liegt über der Stadt.

Wir stiegen gemächlich 328 Stufen zum That Chomsi an der Spitze des Phousi empor, um die Tempellandschaft und träge dahinfließenden Flussläufe des Mekong und Nam Khan aus der Höhe zu betrachten. Am Treppenaufgang mit Naga-Brüstung standen Buddha in Erdanrufungsgeste und die Erdgöttin Thorani.

Am höchsten Punkt des Phousi war vor vielen Jahrhunderten eine Stätte der Geisterverehrung, bevor der erste buddhistische Schrein erbaut wurde. Der heutige, 21 m hohe That wurde im 20. Jh. erbaut, seine abgestufte, rechteckige Plattform ist in die Felsspitze eingemeißelt.

Auf der Tempelplattform mit Blick zum Mekong warteten wir mit vielen anderen Touristen auf den Sonnenuntergang und jeder versuchte, ein schönes Motiv zu erwischen.

Dann stiegen wir über den Hauptaufgang zur Sisavangvong Road hinunter und besuchten den Abendmarkt. Schöne Handarbeiten, Schnitzereien und gewebte Seidenschals waren vor uns ausgebreitet. Wir schlenderten durch den Markt zum Bus und kehrten zum Hotel zurück, denn der Hunger hatte sich bemerkbar gemacht.

Luang Prabang

 Erste schriftliche Erwähnung findet die Siedlung am Zusammenfluß von Mekong und Nam Khan im 5. Jh. vor Chr. Die Geschichte Luang Prabangs als Königsstadt begann 1353 mit Fa Ngum dem König des ersten laotischen Großreichs, der als Staatsreligion den Buddhismus einführte. Von ehemals 65 Klöstern im 18. Jh. sind heute noch 29 in Betrieb, es gibt 2000 Mönche und Novizen in der Stadt.

1995 wurde Luang Prabang von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Wir besuchten den Königstempel

Wat Xieng Thong – am Ende der Halbinsel, in der Nähe des Zusammenflusses von Mekong und Nam Khan gelegen.

Wir verließen den Wat Xieng Thong über eine lange Treppe und stiegen zum Mekong hinunter. Dieser Treppenaufgang war einst der wichtigste Zugang zur Stadt.

Mit einem Langboot begann eine gemütliche Fahrt auf dem Fluß. Der Mekong ist 4800 km lang und fließt 1800 km durch Laos. Der Fahrtwind war kühl, auch in Laos war Winter. Am Ufersand waren Gemüsefelder angelegt.

Bald legten wir beim Dorf

Ban Xang Hai , ursprünglich ein Töpferdorf, an. Man fand Scherben und Krüge aus dem 18. Jh. Heute wird im Dorf Schnaps - lau lao - gebrannt. In kleinen Tonkrügen wird Reis mit Hefe angesetzt, vergoren, dann in einer großen Blechtonne gebrannt und aus einem Bambusröhrchen fließt das Feuerwasser. 30 kg Reis ergeben etwa 20 Liter lau lao mit einem Alkoholgehalt von 45 %. Vom Flussufer erreicht man das Dorf über eine wacklige Bambusbrücke und Erdstufen. Gleich beim Dorfeingang stand der Schnapsofen und wir bekamen gleich eine Kostprobe. Dieser Schnaps wird auch mit eingelegten Schlangen und Skorpionen verkauft.

Wir besuchten den Tempel im Dorf mit Sim, Rishi mit langem Bart in einem Nebengebäude und die Hütten der Mönche. Vor mancher Hütte stand ein Webstuhl, wo Baumwoll-Seiden-Schals angefertigt wurden.

Unser nächster Besuchspunkt waren die

Pak Ou-Höhlen mit den Höhlentempeln von Tham Ting, eine der bedeutendsten buddhistischen Kultstätten von Nordlaos, an.

Die unter Höhle, Tham Loum, liegt am Fuße einer hohen Felswand an der Mündung des Nam Ou in den Mekong. Die obere Höhle Tham Theung liegt rund 200 m höher.

Der Legende nach wurden die Tempel von König Setthathirat 1547 gegründet, aber bereits davor wurden der Stätte als Wohnort der Flussgeister und des Nagakönigs magische Kräfte nachgesagt. In den Höhlen lebten Rishis – Eremiten. Von 1560 bis 1975 brachten Pilger und Bootsleute kleine Buddhafiguren als Opfergaben dar, die meisten aus Holz oder Ton. Auch der König kam von Luang Prabang zur Verehrung der Statuen her. Erste Berichte von den Höhlen stammen 1865 von den Franzosen, die den Mekong erkundeten. Derzeit sind ca. 1000 Statuen aufgestellt, es waren etwa 3000, viele wurden gestohlen.

Über 200 Stufen führten zur oberen Höhle, der Eingang ist mit einem Holztor und Eisengitter gesichert. In der dunklen Tham Theung befinden sich Höhlenmalereien, die schon sehr verblasst sind, einige Figuren und ein Stupa. Es war der Kultraum der Königsfamilie.

Zurück in Luang Prabang spazierten wir in Richtung Hauptstraße, kosteten Laos-Chips aus Maniokmehl mit Sesam, Kokos und Erdnüssen zu einem Teig verrührt, zu dünnen runden Platten ausgerollt und auf Bambusgerüsten in der Sonne getrocknet und schließlich in Öl herausgebacken – schmeckt gut! Ein Stück weiter sahen wir beim Papierschöpfen zu – Holz und Rinde des Maulbeerbaumes werden zerkleinert und im Wasser aufgeweicht, gleichmäßig in einem Sieb verteilt, herausgehoben und in der Sonne getrocknet. Manchmal werden Gräser und Blumen dazu eingelegt. Am Markt waren dann Lampions aus diesem Papier zu kaufen.

Am Nachmittag besuchten wir

Wat Sibounheuang

Wat Sri Moungkhoun

Wat Sop – und

Wat Sene – das letzte und schönste Kloster für heute.

Beim Abendessen im Restaurant, ein-

Baci, die populärste animistische Zeremonie in Laos, wird zu verschiedenen Anlässen wie Abreise, Ankunft, Neujahr oder Geburtstag begangen. Bei diesem Ritual werden die Seelen eines Menschen an den Körper gebunden. Nach laotischem Glauben gliedert sich der Mensch in 32 Körperteile auf, von denen jedes eine schützende Seele besitzt. Diese Seelen halten den Menschen gesund, können den Körper aber auch verlassen und ihn schutzlos Krankheiten ausliefern. Mit der Baci Zeremonie wird der Seele die Rückkehr schmackhaft gemacht.

Wir mussten die Schuhe ausziehen und nahmen auf der Terrasse eines Restaurants am Flussufer Platz. Aus dem Dorf waren Männer und Frauen gekommen, hatten Blumen, Speisen, Musik und weiße Bändchen mitgebracht. Alle saßen im Schneidersitz um einen Gabentisch am Boden und wir nahmen im Halbrund Platz. In der Mitte türmte sich ein kegelförmiges Gesteck aus Bananenblatt und Blumen auf, umgeben von kleinen Tagetes, Schälchen und Teller mit Kuchen und süßem Reis. Bei Kerzenlicht und Räucherstäbchen rezidierte ein älterer Mann Strophen, die zunächst die wichtigsten Götter einluden. Anschließend wurden die Seelen angerufen und weiße Baumwollbändchen um unsere Handgelenke gebunden. Das Binden symbolisierte das zeitweilige Festhalten einer Seele und wurde von guten Wünschen für eine schöne Reise begleitet. Unser Geburtstagskind bekam das Blumengesteck, um es morgen im Tempel zu opfern. Wir alle wurden mit Kuchen und Lao-lao Schnaps verwöhnt, dazu spielte das Kling-klong-Orchester auf.

Nachdem wir alle verbundene Handgelenke hatten, nahmen wir bei Tisch Platz und das Abendessen wurde serviert, typisch laotisch mit Klebereis, gebackenem Seetang mit Sesam und Rindfleisch mit Pfefferholz gekocht.

Als Überraschung folgten noch hübsche Tempeltänzerinnen und Szenen aus dem Ramayana mit Hanuman und Rama mit Pfeil und Bogen. Whisky und Lao-lao flossen in Strömen und bald waren alle lustig. Zum Schluss tanzten wir noch mit den feschen Apsaras.

Luang Prabang

Um 8 Uhr verließen wir das Hotel, es war wieder nebelig, und wir besuchten den Gemüsemarkt mit einem reichen Angebot an Mango, Papaya, Tamarinden, Ingwer, Pfefferholz (war gestern im Rindfleisch), lebenden Kröten, Schlangen, Vögeln, Fledermäusen, Ratten, Wasserläufer ... ein unheimliches Angebot.

Wir fuhren weiter zum Königspalast, heute Nationalmuseum. 1904 als Geschenk von den Franzosen erbaut, die Laos verwalteten (Indochina)

Danach zum Museum wo wir Phra Bang Buddha, eine Skulptur aus Gold, Silber und Bronze, 43 kg schwer und 83 cm hoch in der abhaya-Mudra (Furchtlosigkeit) – die heiligste Statue des Landes fotografieren durften.

Sie wird jedes Jahr am Neujahrstag in einer Prozession zum Wat Mai gebracht und drei Tage lang zu rituellen Waschungen aufgestellt.

Wat Mai - königliches Kloster und bis 1975 Sitz des höchsten Würdenträgers. Gegründet 1796.

Wir fuhren zum Wat Sen und Wat Xiengthong für ein Sonnenfoto und weiter zur Besichtigung des

Wat Vixounarat und That Pathoum Stupa. 1513 als Stätte für den Phra Bang Buddha erbaut wurde der Tempel aus Holz 1887 zerstört

Darüber hinweg ein schöner Blick zum Phousi Berg mit dem goldenen Tempel.

Wat Manorom , das „Kloster des Herzens“, erbaut 1375, gehört zu den ältesten Klöstern Luang Prabangs.

Wat Mahathat – 1548 erbaut und 1907 nach einem Unwetter neu errichtet.

Zuletzt zum Fluß Nam Khan. Ein steiler Pfad führte uns zum Flussufer. Wir wanderten ein Stück am Ufer entlang zum Grab von Henri Mouhot. Geboren 1826 führte ihn eine Forschungsreise 1860 nach Angkor. Seine Berichte über diese Tempel ...herrlicher als alles was griechische und römische Kunst je schuf ... weckten die Neugier der westlichen Welt und brachten ihm den Ruf als Entdecker Angkor Wats ein. 1861 bereiste er Laos, verstarb in Luang Prabang an Malaria und wurde am Ufer des Nam Khan begraben. Sein Grab geriet in Vergessenheit, wurde 1990 wieder entdeckt und restauriert.

Bei der Rückfahrt hielten wir beim Dorf Ban Phanom . Im 17. Jh. wurden aus Südchina Angehörige der Lue angesiedelt, um für das Königshaus in Luang Prabang zu weben. Bis heute ist das Dorf für schöne Seidenwebereien bekannt, die natürlich auch zu kaufen waren.

Luang Prabang – Vientiane

Wir wurden zeitig geweckt, bereits um 05,30 Uhr läutete das Telefon. Wieder lag Nebel über Luang Prabang.

Vor dem Hotel marschierte eine lange Reihe von Mönchen wortlos durch die Straßen. Beim morgendlichen Almosengang in ihren Ordinationsjahren entsprechender Reihenfolge sammeln sie ihre täglichen Essensrationen ein. Am Straßenrand warteten die Frauen mit Speisen, um sie in die Schalen der Mönche zu legen. Die Mönche bedanken sich nicht für das Essen, denn nach buddhistischer Auffassung haben sich die Gebenden zu bedanken, da ihnen Gelegenheit zum Erwerb von Verdiensten gegeben wurde.

Um 07,15 Uhr begannen wir die lange Fahrt – 400 km bis Vientiane. Auf einer guten Asphaltstraße rollte der Bus mit 50 km/h gemächlich dahin, durch Teakwald, Bambus und Bananenstauden, Gemüsefelder und kleine Dörfer. In vielen Kehren führte die Straße bergan, der Nebel stieg auf und die Sonne schien, während im Tal noch dicke Nebelschwaden lagen. An der Straße und vor den Hütten waren Elefantengraswedel zum Trocknen aufgelegt. Daraus werden dann Besen gemacht, die in ganz Südostasien verkauft werden.

Die kurvige Bergstraße führte uns immer weiter ins Gebirge zu Bergdörfer der Hmong-Stämme. Ihre Hütten sind aus Bambusmatten, die Dächer mit Elefantengras gedeckt. Frauen schleppten in großen Körben Kürbisse herbei. Unsere Gruppe – allein „auf weiter Flur“.

Die Gegend ein „Naturschauspiel“- Motiv an Motiv.

Die Straße schlängelte sich über mehrere Pässe und an knapp 2000 m hohen Bergen vorbei.

Schroffe Kalksteinberge ragten aus dem dichten Dschungel und wir hielten bei einem Dorf der Hochland Lao. Ihre Hütten haben keine Stelzen und sind aus Bambusgeflecht mit Elefantengrasdach. Die Kochstelle befindet sich in der Hütte am Boden. Aus den aufgeblühten Elefantengraswedeln wird Füllmaterial für Polster gewonnen.

Hmong und Meos sind Hochland-Lao, die durch Brandrodung Felder gewinnen, Bergreis und Gemüse anbauen, Schweine und Hühner halten und auch Opium anbauen, angeblich zur Verwendung in der Medizin.

Wir fuhren hinunter nach Kasi, zwischen den Hügeln lagen abgeerntete Reisfelder und Mutterfelder mit frischen Pflänzchen. Um 14 Uhr erreichten wir den kleinen Ort am Fluß Xong und kehrten zu Suppe, gebratenem Reis und Nudeln ein.

Die Straße von Vientiane nach Luang Prabang wurde Anfang der 40er Jahre von den Franzosen angelegt und im 2. Indochinakrieg von den Amerikanern ausgebaut. Vor der Fertigstellung der Asphaltstraße brauchte man für die Straße durch unwegsames Gelände zwei bis drei Tage. Nach der Machtübernahme durch die Pathet Lao verschlechterte sich der Straßenzustand sehr und in den 90er Jahren mit der Öffnung des Landes wurde mit Reparaturen begonnen. Seit 1996 ist die Straße wieder befahrbar, doch kam es immer wieder zu Überfällen. Die Armee richtete sodann eine Reihe von Militärposten ein, noch 2003 wurden erneut Busse angegriffen.

Bei Vang Vieng führte die Strecke durch eine schöne Karstlandschaft, die Karstberge sind bis 1300 m hoch und sahen wie in Guilin aus. Sie ragten in vielen Schattierungen auf, dazwischen immer wieder Riesenbambusbüsche.

Beim steil aufragenden Zacken des Phou Pachao – 1892 m hoch – hielten wir an. Eine Bambusbrücke und der Fluß bildeten einen schönen Vordergrund.

Wir durchfuhren nun Vang Vieng, ein Ort mit 20.000 Einwohner.

Die Straße führte uns immer weiter nach Süden, wir ließen die Berge hinter uns und das Gelände wurde immer flacher. Um 18,30 Uhr ging die Sonne unter und je näher wir der Hauptstadt Vientiane kamen, mehrten sich Mopeds und Autos.

Am Abend, Quartiernahme im Hotel Lao Plaza in Vientiane-

TEIL II – erfolgt „in erster Antwort“.

6 Antworten zu diesem Thema
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1. AW: LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

TEIL II – LAOS von „WEST nach OST“

Erste umfassende Routenbeschreibung auf TA.

Von der Hauptstadt bis zur Grenze nach Thailand......

Vientiane

Unsere erste Station war der Präsidentenpalast , früher Amtssitz des Gouverneurs, heute nur für Staatsbesuche genutzt und nicht bewohnt. Wir durften nur durch die Gitterstäbe fotografieren. Die Flagge von Laos – rot-blau-rot mit einem weißen Punkt im blau – flatterte im Wind. Davor befindet sich der Null-Kilometer-Stein, von hier aus werden die Entfernungen im Land gemessen. Eine breite, vierspurige Straße führt zum Siegestor, das wir später besuchten.

Wir gingen zum Ho Phra Keo in einer schönen Gartenanlage. Das frühere Kloster Wat Phra Keo wurde 1565 als Stätte für den Jade-Buddha erbaut, der von den Siamesen erbeutet wurde und heute im Wat Phra Keo in Bangkok verehrt wirdEin kurzes Stück weiter liegt

Wat Sisaket – das älteste Kloster Vientianes. Es wurde 1818 erbaut, wurde als einziger Wat von den Siamesen verschont und ist heute noch ein Kloster.

Wat Si Muang – dem Stadttempel, der Vientiane vor Unheil beschützen soll. Ursprünglich 1560 erbaut, von den Siamesen zerstört, wurde das Kloster im 20. Jh. wieder aufgebaut.

Im Osten der Stadt erhebt sich das Nationalsymbol und bedeutendste religiöse Monument von Laos –

der Stupa That Luang - goldglänzend in der Sonne, rundum 30 kleine Stupas für 30 Tage im Monat oder 30 Jünger Buddhas. Ein erster kleiner Stupa entstand im 3. Jh. vor Chr. als der Buddhismus unter König Ashoka von Indien ausging. Die heutige Gestalt des That geht auf König Setthathirat zurück, der ihn 1566 errichten und mit 500 kg Blattgold beschichten ließ.

   

Nun besuchten wir noch das

Stadttor Patuxai – Siegestor, es erinnert an den Triumphbogen in Paris. Das Bauwerk wurde in den 50er Jahren begonnen und mit dem Zement errichtet, den die USA Laos für den Ausbau des Flughafens spendeten.

Am Nachmittag fuhren wir zum Buddha – Park am Ufer des Mekong, 24 km südöstlich von Vientiane. Die Straße war teilweise aufgerissen und es staubte fürchterlich.

Die Freundschaftsbrücke war im Dunst zu sehen. Sie überspannt den Mekong im Nordosten Thailands bei Nong Khai und Laos, der Grenzübergang ist tagsüber geöffnet.

Bei Reisfeldern hielten wir für einen Fotostopp an. Sie wurden soeben neu bepflanzt und wir sahen Frauen und Männern bei der mühsamen Arbeit zu. Stämmchen für Stämmchen wurde mit flinker Hand in das schlammige Wasser gesetzt. Sird erzählte uns, dass der Monatsverdienst am Land 30 USD beträgt. Doch das genügt hier zum Leben, Gemüse wird angepflanzt und Reis bekommt man vom Staat.

Xieng Khouan oder Buddha Park ist eine gepflegte Gartenanlage mit hinduistischen und buddhistischen Skulpturen aus Beton. Der rund 1 ha große Park wurde 1958 vom Philosophen und Künstler Boun Leua Soulilat geschaffen, der verschiedene Religionen zu einer Weltanschauung vereinigte.

Vientiane – Savannakhet

Abfahrt von Vientiane, 500 km bis Savannakhet lagen vor uns. Rush hour in Vientiane, viele Mopeds und einige Autos waren schon unterwegs. Nach der Stadt breiteten sich weit abgeerntete Reisfelder aus. An der guten Asphaltstraße Richtung Süden standen vereinzelt einstöckige Häuser oder Pfahlbauten, Buschwerk, Kühe und Wasserbüffel begleiteten uns. Ein Stück weiter im Süden stand bereits Wasser in den Reisfeldern und die Mutterfelder leuchteten kräftig grün, bereit zum Aussetzen. Vereinzelt waren schon Felder bepflanzt.

80 km südlich von Vientiane besuchten wir

Wat Phrabat und Phonsan – Tempel des Fußabdruck Buddhas, eine wichtige Pilgerstätte. Der Fußabdruck von Buddha befindet sich im Sim mit rotem Dach. Der Stupa davor wurde 1933 erbaut.

Wir fuhren nun entlang des Mekong, vereinzelt lagen Dörfer an der Straße. Am gegenüberliegenden Flussufer befindet sich Thailand.

Die Provinz Borikhamxai ist dünn besiedelt, ihr Verwaltungszentrum ist Pakxan. Die Grenze zu Vietnam ist nur 140 km entfernt.

Wir durchfuhren nun die Provinz Khammouan, im Westen fließt der Mekong, im Osten bildet die Vietnamesische Kordillere die Grenze. Thakhek ist Provinzhauptstadt.

Auch Laos hat eine Große Mauer. Nördlich von Thakhek verläuft die bis zu 15 m hohe Felswand – 20 bis 30 km lang, unerforscht ob von Menschenhand erbaut oder nur natürlicher Felsen, heute überwuchert und teilweise zerstört. Wir hielten für ein Foto an, die Mauer lag im starken Gegenlicht.

Um 14,30 Uhr erreichten wir Thakhek. Die Stadt hat 30.000 Einwohner und ist 350 km von Vientiane entfernt. Dieses Gebiet ist die Reiskammer von Laos, zur Zeit wird zum zweiten mal im Jahr ausgepflanzt.

Wir besuchten 6 km südlich von Thakhek am Ufer des Mekong

That Sikhottabong. Der Stupa entstand im 6. Jh., seine heutige Form erhielt er im 19.Jh. Die Mauern sind mit lotosförmigen Zinnen verziert, der Stupa misst 30 m, die vergoldete Spitze hat die Form einer geschlossenen Bananenblüte, charakteristisch für Laos.

Nach einer kleinen Runde in der Innenstadt von Thakhek mit rechtwinkelig angelegten Straßen, Springbrunnen und chinesischen Geschäften in den zweistöckigen Villen, die einst die französischen Kolonialbeamten bewohnten, fuhren wir um 16 Uhr weiter durch eine ebene Buschlandschaft

nach Savannakhet. In Stadtnähe mehrten sich die Mopeds auf der Straße. Wir wollten bei Sonnenuntergang den Mekong erreichen, doch die Sonne war schneller und versank hinter den Büschen. So fuhren wir gleich zum Hoongtip Hotel.

Savannakhet – Pakse

Savannakhet, zweitgrößte Stadt des Landes und wichtiger Kreuzungspunkt in Zentrallaos, hat 120.000 Einwohner.

Sehr zeitig verließen wir das Hotel. Bevor wir weiter Richtung Süden fuhren, besuchten wir noch einige Tempel in der Stadt.

Wir begannen mit dem ältesten

Wat Sayaphoum, 1896 erbaut. Es leben hier 100 Novizen, die mit vielen anderen der umliegenden Wats die Oberschule besuchen.

Das Geisterhäuschen für den Schutzgeist liegt am Ufer des Mekong. Nicht weit entfernt der

Wat Sayamoungkhoun – übersetzt siegreiche Tat – Mitte des 20. Jh. erbaut

Wir verließen nun Savannakhet und fuhren 12 km östlich zum That Ing Hang eine der bedeutendsten Pilgerstätten des Landes. Der Stupa stammt aus dem 6. Jh. und war eine Pilgerstätte mit einer Buddha-Statue aus Indien.

Um 10 Uhr traten wir die Fahrt nach Pakxe – 270 km – an. Es war sehr heiß. Auf der schönen Asphaltstraße kamen wir gut voran und es war wenig Verkehr. Wir durchfuhren Buschwerk, abgeerntete Reisfelder, Holzkohlen lagen am Straßenrand zum Verkauf bereit, vereinzelt standen Hütten, manchmal kleine Ansiedlungen mit Pfahlbauten. Kühe, Ziegen und Hunde querten gemütlich die Fahrbahn, Wasserbüffel suhlten in braunen Tümpeln.

Bei einem kleinen Dschungelmarkt hielten wir an. Es wurden u.a. geschälte Früchte der Zuckerpalme, Tamarinden und Yambohnen – sehen wie Blumenzwiebeln aus – angeboten.

Auf der Weiterfahrt kamen wir an frischen Reisfeldern vorbei und erreichten um 15 Uhr Pakxe, Verwaltungszentrum der Provinz Champasak, das Zentrum von Südlaos und historischer Kreuzungspunkt der Handelsrouten nach Bangkok und Phnom Penh. Die Stadt hat 70.000 Einwohner und liegt an der Mündung des Xe Don in den Mekong. Eine neue Brücke über den Mekong ist fast fertig. Dann wird der Verkehr von Vietnam durch Laos nach Thailand rollen.

Wir machten einen Extra-Ausflug zum Bolaven-Plateau mit einer durchschnittliche Höhe von 1200 m. Das fruchtbare Hochland ist besonders für sein mildes Klima, seine Bergvölker und die vielen Kaffeeplantagen bekannt. Seit alters her ideal für den Anbau von Gemüse, Obst, Gewürzen und seit dem 20. Jh. vor allem für Kaffee, den die Franzosen um 1920 aus Vietnam einführten.

Unser Bus kämpfte sich langsam auf 1000 m Seehöhe zu den Tad Fan Wasserfällen – heißt übersetzt „Wasserfall der Rehe“, sie liegen 38 km östlich von Pakxe entfernt. Zu beiden Seiten der Straße dehnten sich nun Kaffeeplantagen aus und bei den Hütten lagen die Kaffeebohnen zum Trocknen ausgebreitet. Es wird auch grüner Tee geerntet, der ebenfalls zum Trocknen lag.

Von der Asphaltstraße führte eine Staubstraße zum Tad Fane Resort und weiter ein Fußweg zu zwei Wasserfällen. Sie stürzten über eine steile Klippe aus dem dichten Dschungel mehr als 150 m wie ein Schleier in die Tiefe. Regenbogen spiegelten sich im feinen Sprühregen. Die Sonne beleuchtete den Dschungel mit hohen Bäumen und Farnen gerade richtig.

Gegen 18 Uhr erreichten wir wieder Pakxe und das Pakxe Hotel, unser Quartier für zwei Tage.

Pakxe – Mekong Wasserfälle – Pakxe

Um 07,30 Uhr verließen wir das Hotel. Unser Tagesausflug führte nach

Si Phan Don – Viertausend Inseln genannt, 150 km von Pakxe entfernt.

Vor 140 Jahren wollten die Franzosen einen Wasserweg von Vietnam nach China finden, um edle Güter zwischen dem Südchinesischen Meer und dem Reich der Mitte zu transportieren. Die Expedition scheiterte 1866 an den unschiffbaren Wasserfällen Somphamit und Khon Phapheng nahe der heutigen Grenze zu Kambodscha. Diese bilden die Südgrenze eines riesigen Feuchtgebietes, der Mekong erreicht hier seine größte Ausdehnung. Auf einer Länge von 50 km und Breite bis zu 14 km teilt sich der Fluss in viele Kanäle und bildet Hunderte kleiner Inseln. Hier leben in 30 Dörfern etwa 70.000 Menschen. Es gibt 200 verschiedene Fische, darunter die seltenen Irrawaddy-Delphine.

Auf der guten Asphaltstraße kamen wir rasch voran, es war kein Verkehr, nur manchmal kamen gemütlich Wasserbüffel von rechts und Kuh von links auf die Fahrbahn.

Den Ort Nagasan auf der Insel Don Det erreichten wir um 09,45 Uhr und bestiegen schmale Langboote, um zur Insel Don Khon zu gelangen. Die Bootsfahrt durch die Inselwelt führte uns zu den alten Verladerampen der Franzosen. Die Waren wurde am Mekong bis hier her transportiert, auf eine 10 km lange Eisenbahnlinie umgeladen, da der Mekong nicht weiter schiffbar ist, und dann wieder auf Schiffe verladen.

Wir stiegen auf Klein-Lastkraftwagen mit Sitzbänken auf der Ladefläche um und fuhren über holprige Erdstraßen zum

Somphamit Wasserfall auch Tad Liphi – „Geisterversteck“ genannt. Der Name kommt daher, da sich manchmal in den aufgestellten Fischreusen im Fluss Leichen – Geister – verfingen, wenn jemand in den Fluss gestürzt war. Hier stürzten viele mächtige Wasserfälle in eine 10 m tiefe Felsenschlucht, rundum dichter Dschungel. Hellgrüne und weiße Wassermassen wälzten sich über die Felsen und dann durch die Schlucht, wir konnten uns gar nicht satt sehen.

Der Bus brachte uns nun zum Khon Phapheng Wasserfall , dem größten Wasserfall, auch Stimme des Mekong genannt, weil einst das Wasser in den Felsen Laute erzeugte. Im Grenzgebiet zu Kambodscha gibt es noch Süßwasserdelphine. An diesem Wasserfall scheiterte das Vorhaben der Franzosen, den Mekong als Handelsweg zu nutzen. Über die Felsen tosen hier bis zu 9,5 Millionen Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe.

Der Khon Phapheng Wasserfall ist mit einigen hundert Metern Breite und bis zu 15 m Tiefe der größte Wasserfall Südostasiens. Es war wirklich beeindruckend. Große Wassermassen stürzten über die Felsen und bildeten schöne Fotomotive - Bäume und Blätter im Vordergrund und weiße Gischt vor dunkelbraunen Felsen - ließen die Kameras klicken. Es war sehr heiß. Die großen Felsen am Ufer glühten in der Sonne und der Schweiß brach aus allen Poren.

Zurück bei der Aussichtsplattform kehrten wir auf eine frische Kokosnuss ein und ließen uns vom Ventilator etwas kühlen.

Um 14,30 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Pakxe an. Wir machten noch einen Fotostopp beim Dorf Ban Phon Sa`at, heißt übersetzt schönes Dorf am Berg. In dem großen Dorf leben 120 Familien Mon-Khmer, das sind Lao-Thung – Mittel-Lao. Ihre Häuser waren auf Stelzen erbaut, hatten Wände aus geflochtenen Bambusmatten und Dächer aus Gras oder Wellblech. Unter dem Haus wurde gearbeitet: Körbe geflochten, auf Bambusbetten gerastet und Kinder entlaust, Hühner, Hunde und Schweine liefen herum. Die Bewohner waren sehr scheu, die Kinder guckten zuerst nur hinter den Pfählen hervor. Der Gemüsegarten war mit einem Bambuszaun umgeben, um Schweine und Hühner fern zu halten. In der Mitte des Dorfes war ein großer, freier Platz und das Versammlungshaus. Am Dorfrand standen die Reisspeicher, ebenfalls Hütten auf Pfählen. Wir spazierten langsam ein Stück durch das Dorf, mit Rücksicht auf die Bewohner, welche noch wenige Touristen zu „Gesicht“ bekamen.

Dann setzten wir die Fahrt fort und waren um 17,30 Uhr wieder in Pakxe. Wir kauften wieder am Markt Mangos ein, die wir gleich auf der Hotelterrasse verspeisten. Das Abendessen nahmen wir auch auf der Terrasse ein. Danach wurden Busfahrer und Reiseleiter Sird verabschiedet. Mit Lao-Lao, Kräuterschnaps und Whisky stießen wir auf die schönen Tage in Laos an, bevor wir nach Thailand weiterfuhren………

Pakse – Chong Mek (Grenze Thailand) – Ubon

          Ratchathani – 80 km mit dem Bus

Wir haben Laos von „WEST nach OST“ durchquert 1.500 Km lagen hinter uns, die Eindrücke sind unvergesslich, unsere Fotos ein „Schatz“…..

Wollen Sie "Bilderbuchlandschaften", noch unberührte Natur, historische Tempel, außergewöhnliche Bootsfahrten am Mekong und noch etwas an "Abenteuer" ohne "Touristenstaus" erleben, dann bereisen sie LAOS!

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2. AW: LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

Wow, vielen Dank für deinen detaillierten Bericht. es gibt viele nützliche Reiseinfos, die ich für meine zukünftige Reise nach Laos brauche. danke schön wieder :D

Karlsruhe ...
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3. AW: LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

Ein sehr langer Bericht... muss ich noch mal in Ruhe lesen.

Wann bist du in Laos gewesen? Erst vor kurzem?

Mich schrecken die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes ab und überlege jetzt, ob Taiwan nicht besser wäre ;-)

Wir möchten gern in der Natur (nahe den Unterkünften) spazieren gehen . Ist das in Laos möglich?

Berlin, Deutschland
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4. AW: LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

Laos ist insgesamt ein sehr sicheres Reiseland noch ohne touristischer Massen.

Trekken, wandern oder spazieren gehen ist wirklich sicher.

Bin Mehrfachtäter und war zu letzt im Oktober in Laos.

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5. AW: LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

Servus Alex u Bernd, freue mich, wenn Euch mein Bericht Spaß gemacht hat.

Bin der Meinung von Hans, dass LAOS durchaus sicher zu bereisen ist. Nur bin ich RL für geschlossene Gruppen eines privaten Vereins und habe daher keinerlei Erfahrung was "Trekkings" betrifft.

Ich war bereits 3 x in Laos, zuletzt 2007 immer mit Gruppe und örtlichem Guide unterwegs. Dadurch absolut positiver Reiseverlauf. Mein Rat, nicht am falschen Platz zu sparen, nehmt Euch einen Guide. Ihr spart dadurch Zeit und werdet zielstrebig zu den Sehenswürdigkeiten geführt. Von Fahrten am Mekong ohne Führer würde ich Euch abraten ( dort kann viel passieren ) und englisch spricht auf den Booten fast niemand.

lg albre 13

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6. AW: LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!

Also ich and Laos sehr sicher. Man kann in dne meisten Orten sehr gut spazieren gehen, und vor allem noerdlich von Luang Prabang gibt es viele tolle Moeglichkeiten zum Wandern.

Hier kommt aber das GROSSE ABER, in vielen Gebieten gibt es leider immer noch das Problem mit UXO (US Bomben die ueber Laos geworfen wurden und nicht explodiert sind). De meisten Gebiete sind noch immer nicht vollkommen geraeumt, und daher wird emphohlen in vielen Gebieten nur mit Fuehrern wandern zu gehen. Dies hielf auch wenn man kleinere Doerfer besucht.

Die Hauptziele der Touristen wie Luang Prabang, Vang Vieng und Vientiane sind komplett sicher. In Orten noerldich von Luang Prabang wie Nong Khiaw oder Muang Ngoi kann man auch sehr schoene Spaziergaenge und kleine Wanderungen ohne einen Fuehrer machen.

Ich gehoere eh in die Gruppe die lieber ohne Fuehrer Orte besucht, da ich teilweise sleber bestimmen moechte wie lange ich bleibe usw. Aber Albre hat schon recht das man ein wenig Zeit sparen kann.

Antwort auf: LAOS - "Von WEST nach OST" - ein Reiseerlebnis!
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