"Überwintern" in Thailand
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Wir flogen das erste Mal mit Qatar Airways und mussten in Doha das Flugzeug wechseln. Dann warteten wir sehr lange im Flugzeug, weil der Anschlussflug von einer grösseren Gruppe von Passagieren später ankam.

Und dann begann sozusagen ein "Drama". Ein ca. 4-5 jähriger Junge schrie „ununterbrochen“ von Doha bis Bangkok, er war schon krebsrot im Gesicht vor lauter Anstrengung. Darunter litten alle Passagiere - auch die in der Businessklasse - es war wirklich unerträglich!

Vom Flughafen in BANGKOK fuhren wir mit dem Taxi in unser gebuchtes Hotel "Holiday Inn" und machten erstmal ein "Nickerchen", nachdem wir auf dem Nachtflug nicht eine Minute schlafen konnten.

Nachmittags suchten wir dann ein Reisebüro an der Silom Road, welches uns Touren für Angkor Wat und Luang Prabang buchen konnte.

Wir hatten schon ein paar Jahre vorher eine ausführliche Sightseeingtour in Bangkok gemacht und konnten so alles sehr relaxed angehen. Bangkok war diesmal eher eine Zwischenstation.

Wir liefen von unserem Hotel aus an den CHAOPRAYA RIVER und machten dann eine Bootsfahrt vorbei am Wat Arun bis zur Anlgegestelle Wat Sampraya Pier.

Der Wat Arun oder Tempel der Morgenröte liegt am Westufer des Flusses und gilt als einer der schönsten Tempel von Thailand. Die Tempeltürme direkt am Fluss sind von weitem sichtbar, der höchste Turm ist ca. 70 m hoch. Die Wats waren aber am späten Nachmittag schon geschlossen, also fuhren wir mit dem Expressboot zurück .

Recht gut essen kann man im SILOM VILLAGE, und wir besuchten auch noch den Nachtmarkt in der Patang Road einer kleinen Nebenstrasse der Silom Road. Auf dem Nachtmarkt wird aber leider nur ziemlich viel "Kitsch oder Billigware" angeboten, zumal liegt er auch noch mitten im Rotlichtviertel. Also nicht jedermanns Sache…

Wir fuhren mit dem Skytrain bis zur Mo Chit Station zum CHATUCHAK Weekend Market. Der Markt auf einer Fläche von 1,3 qkm ist riesengross mit ca. 10.000 Verkaufsständen - angeblich der grösste Markt dieser Art weltweit. Der Markt ist in Abschnitte eingeteilt, und am besten besorgt man sich eine Karte, um einigermassen klarzukommen. Bekleidung und Accessoires nehmen einen Grossteil der Fläche ein.

Es gibt Kunsthandwerk aus geschmiedetem Silber, Halbedelsteinen sowie Schnitzereien und handgewebte Textilien - Keramik und Porzellan - Möbel und Deko-Gegenstände - Bücher- Antiquitäten - Pflanzen - Tiere und Tierbedarf. Und natürlich Stände für Essen und Trinken.

Es wird quasi alles angeboten, was man sich vorstellen kann, und man ist eigentlich schon etwas überfordert von dem Riesenangebot an Sammelsurium.

Nach Chinatown fährt man am besten mit dem Boot auf dem Chao Phraya River bis zum Ratchawang Pier. Die schmalen Seitengassen mit den kleinen Läden und Strassenständen kommen einem vor wie ein riesiger quirliger Markt. Es waren unglaublich viele Leute hier unterwegs, und an den grösseren Strassen kamen dann noch die Autos und vor allem die Mopedfahrer dazu.

Wenn man sich etwas vom Trubel und der Hektik in Bangkok erholen will, bietet sich der LUPINI PARK an. Es ist eine idyllische grüne Oase mitten im Zentrum der Millionenstadt. Am Rande des Parks befinden sich zahlreiche Garküchen.

Von Bangkok aus fuhren wir mit Mr. Billy‘s Taxi nach Hua Hin. Wir hatten HUA HIN für Langzeitferien gewählt, weil überall angepriesen wurde, dass dieser Ort immerhin die Sommerresidenz der königlichen Familie ist mit tollem Flair und langen schönen Stränden. Und wenn ich daran denke, dass dieser Ort als "mondän" bezeichnet wird, kann ich nur schmunzeln. Die Leute, die das geschrieben haben, sollten vielleicht mal an die Côte d'Azur in Frankreich oder nach Deauville an der Atilantikküste reisen...

Nachdem wir 45 Tage an diesem Ort verbracht hatten, konnten wir uns sicherlich eine Meinung bilden und die hiess "Hua hin und weg...".

Die wenigen "Sehenswürdigkeiten" täuschten nicht darüber hinweg, dass der ganze langgestreckte Ort gelinde gesagt nicht sehr einladend aussah.

Ein gutes Beispiel dafür war auch der grosse Markt "Chatchai". Ich habe - ehrlich gesagt - noch nirgends so einen chaotischen Markt gesehen. es war nicht allzu sauber, und es roch auch unangenehm - ich hätte da noch nicht mal umsonst was eingekauft.

Die Strände waren - ausser vor den grossen Hotels und Apartmentanlagen in der Mitte des Ortes - nicht besonders sauber, und es gab sehr viel Müll.

Dazu kam noch, dass der ganze Ort durch eine grosse Durchgangsstrasse getrennt wurde. Über die Strasse zu kommen - auch an den Fussgängerüberwegen oder bei Ampeln - war teilweise nur "unter Lebensgefahr" möglich. Die Auto- und Mopedfahrer machten richtiggehend Jagd auf die Fussgänger, egal ob alt und jung mit Kinderwagen usw.

Wir hatten in Hua Hin ein Apartment in einem neuen Gebäude gemietet und waren leider auf die Versprechungen der Vermieterin reingefallen bezüglich Lage, Strand, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants usw.

Wir waren von Bangkok mit einem Taxi nach Hua Hin gefahren und waren in ca. 2.1/2 Stunden - es waren ca. 200 km - bei der gebuchten Unterkunft. Selbst der Taxifahrer war geschockt über die Gegend, wo sich das Apartmenthaus befand.

Das Apartment als solches war neu und gross mit teilweisem Meerblick. Wir richteten uns also erstmal so gut es ging ein, und dann gab es das erste Problem, wo einkaufen? Bei der Einkaufsmöglichkeit in der Nähe - angegeben von unserer Vermieterin - gab es nur Softdrinks und Snacks… Also mussten wir ein Tuk-tuk nehmen zum neu errichteten VILLAGE MARKET, wo man dann wirklich gut einkaufen konnte.

Das zweite Problem war abends Essen gehen - also wieder mit dem Tuk-tuk in die Stadt. Die Tuk-tuks fuhren dann aber nach 7.30h abends nicht mehr zurück, also mussten wir ein Taxi nehmen - und das war gar nicht einfach. Einige weigerten sich, bis zu dem Apartmenthaus zu fahren - wahrscheinlich weil sie von da aus keine Rückfuhre mehr hatten…

Zum Strand war es nicht allzu weit vom Apartmenthaus, aber bei Flut war überhaupt kein Strand vorhanden,und bei Ebbe war dagegen der Strand so hart wie Beton...

Dass eines Abends das ganze Badezimmer voller grosser Ameisen war, trug auch nicht unbedingt dazu bei, uns hier wohlzufühlen... ja, ich weiss, dass dieses Problem überall auftauchen kann…

Unsere Vermieterin war einverstanden, dass wir am 1. Februar ausziehen. Wir bezahlten sie dann bis zu diesem Datum.

Und jetzt gab es wiederum ein Problem - eine neue Unterkunft bis zum 7. März - unser Rückflug von Bangkok - zu finden.. Da wir kein Auto hatten, und es uns einfach nicht möglich war, im Ort eins zu mieten, mussten wir die ganze Gegend bis zur Stadtmitte zu Fuss "abklappern".

Als Übergang nahmen wir dann erstmal ein Hotelzimmer im direkt am Meer gelegenen "Baan Rajdamnern". Das Zimmer war recht gross, musste aber erstmal von "hunderten" von Mücken "befreit" werden, die sich in den Vorhängen eingenistet hatten. Aber immerhin konnten wir von hier aus zu Fuss in die Mall gehen, und der Strand vor dem Hotel war auch in Ordnung.

Wir fuhren mit dem Bus zum Klai Kangwon Palace, den man aber leider nicht besichtigen konnte, weil jemand von der königlichen Familie anwesend war.

Und wir suchten weiter nach einer Unterkunft. Es war teilweise eine Zumutung, was da als Apartment angeboten wurde. Also gingen wir schlussendlich in ein Immobilienbüro, wo man uns helfen konnte. Die junge thailändische Mitarbeiterin Nampeung konnte uns ein schönes Apartment im "Sansaran" besorgen - leider erst zum 11. Februar.

Wir redeten mit ihr auch über die blutjungen Mädchen, die mit den alten weissen Männern in Hua Hin zum "Alltagsbild" gehören. Sie sagte uns, es seien oftmals ungebildete junge Mädchen von den Dörfern, die mit dem "Verdienst" ihre ganze Familie unterstützen müssen.

Eine wirkliche Sehenswürdigkeit in Hua Hin ist der Bahnhof. Die Bahnlinie wurde von Bangkok nach Hua Hin schon im Jahr 1922 verlängert, damit die Gutbetuchten aus der Hauptstadt mit dem Zug anreisen konnten, um in ihre Villen zu gelangen.

Dann war es endlich so weit, dass wir in die Apartmentanlage "Sansaran" einziehen konnten. Die Anlage wurde 1997 erbaut und besteht aus mehreren Gebäuden. Wunderschön war der tropisch angelegte Garten mit Wasserteichen und vielen Palmen. Am Pool und am Strand standen Liegen zur Verfügung

Natürlich war auch in diesem Apartment nicht alles bestens. Es war recht heiss im Schlafzimmer - weil Südlage - und die Klimanlage war so laut, dass man nicht schlafen konnte. Also mussten wir im Wohnzimmer schlafen...

Eine böse Überraschung erlebten wir dann in der Küche. Wir hatten "gross" eingekauft und mussten leider am zweiten Morgen feststellen, dass wir eine Ameisen-Invasion hatten. Sie waren quasi überall - im Müsli, im Brot usw. usw. Es blieb uns nichts übrig, als alles in den Abfall zu werfen, nochmals einzukaufen und dann alles - aber absolut alles - im Kühlschrank unterzubringen.

Auf der anderen Strassenseite befand sich ein kleines einheimisches Restaurant, wo man recht gut und günstig essen konnte. Wir mussten dafür aber über die Mittelplanke der viel befahrenen Strasse klettern, da es dort keine Fussgängerpassage gab. An einem Abend Anfang März sagte man uns, dass es wegen eines buddhistischen Fest keinen Alkoholausschank gab – man servierte uns dann aber Bier bzw. Wein in einer Kaffeetasse...

Was uns wirklich gut gefallen hat, waren die Massagen im Lanfah Spa an der Petchakasem Road - ob traditionelle Thai oder Ölmassagen. Die Preise - für uns - waren günstig, und die Massagen wurden professionell durchgeführt.

Der schönste Tempel in Hua Hin ist sicherlich der Wat Khao Toi, wo alles sehr gepflegt aussah, und man ausserdem eine wunderschöne 360 Grad Sicht hatte.

Eine schöne Sicht hat man auch vom Khao Takiab, auf einem Felsen am südlichen Ende des Strands von Hua Hin. Man steigt eine lange steile Treppe mit 154 Stufen empor, aber die Anlage mit dem kleinen buddhistischen Tempel war schon etwas verwahrlost. Dazu kamen dann noch die vielen recht aggreissiven Affen, die sich dort eingenistet hatten. Wir kamen noch ins Gespräch mit einem dort anwesenden Mönch, und er schenkte uns dann noch selbst angefertigte Armbänder, die uns Glück bringen sollten - und erwartete dann - wenigstens indirekt - von uns eine Spende…

Irgendwo habe ich gelesen von Hua Hin "entweder man liebt es, oder man hasst es..."

Sicherlich kann man aus meinem Bericht ersehen, dass ich diesen Ort nicht liebe, aber hassen - nein, ich hasse ihn nicht. Aber ich würde diese Destination auf keinen Fall ein zweites Mal aufsuchen…

Nachdem wir die Angelegenheit mit dem Apartment endlich in den Griff bekommen hatten, machten wir dann einen Ausflug zum 25 km entfernten CHA-AM. Wir fuhren mit dem Bus und mussten von der Station aus endlos lange bis zum Meer laufen, ein Taxi war leider nirgendwo zu bekommen.

In diesem Ort gibt es einen schönen Strand, wo man gut schwimmen konnte.

In den farbenprächtigen Häusern befinden sich unten meistens Geschäfte, die alles mögliche verkaufen - von Lebensmitteln bis Kitsch. Es gab recht viele ansehnliche Unterkünfte. Und wir fanden ein Restaurant für einen guten Lunch.

In Cha-Am sind die Preise eindeutig günstiger als in Hua Hin, vielleicht ein Grund, dass sich hier mehr Einheimische als westliche Touristen aufhalten.

Zurück wollten wir mit dem Zug fahren, und der fährt anscheinend nicht besonders pünktlich, denn wir mussten fast eine Stunde warten, Die Fahrt bis Hua Hin kostete dafür nur 6 Baht.

Mit dem Bus fuhren wir auch von Hua Hin zu der ca. 85 k m südlich gelegenen Provinzhauptstadt PRACHUAB KHIRI KHAN. Im Dezember 1941 landeten hier japanische Truppenr, um später mit Thailand ein Militärbündnis zu schliessen.

Dort gibt es den sog. "Spiegelberg". Man muss 432 Stufen hinaufklettern, um eine schöne Sicht aufs Meer und die vorliegenden Inseln zu haben. Ob die vielen Affen dort oben auch noch auf die Aussicht schauen?

Am Meer gibt es eine schöne Promenade und dort fanden wir auch ein kleines Restaurant "Mo-Prow", das von einem jungen thailändischen Paar erst vor kurzem eröffnet hatte. Wir haben dort ausgezeichnet gegessen..

Es hatte uns gut gefallen in Prachuap Khiri Khan - wie der Ort vollständig heisst. Also fuhren wir noch ein zweites Mal dorthin. Mit einen sog. Taxi, d.h. ein Bike mit einem seitlichen Anhänger, wo wir drin sassen, ging es durch eine Militärbasis bis zum wunderschönen Ao Moana beach. Wir blieben eine Weile dort, und der "Taxifahrer" hatte auf uns gewartet und fuhr uns zurück.

Und wiederum gingen wir ins "Mao Prow" zum Essen und wurden dort schon wie "alte" Freunde begrüsst.

Auf dem Weg zur Busstation kamen wir noch direkt unterhalb vom Spiegelberg an einem Markt vorbei und kauften dort noch Reiskuchen und Erdnussgebäck.

Das Visum für Thailand ist normalerweise für 30 Tage gültig - lief also aus bevor wir wieder ausreisen wollten. Eine Möglichkeit, ein neues Visum zu bekommen war der sog. "VISARUN" nach Myanmar.

Wir erkundeten uns, wie man am besten nach Myanmar kommt und machten dann mit einem Taxifahrer einen Festpreis ab.

Die Fahrt ging morgens um 6.40 Uhr los, denn es waren doch ca. 380 km bis RANONG, der Grenzstadt zu Myanmar. Bis Chumphon gab es dann sogar eine Art Autobahn, dann aber wurde die Strecke recht kurvenreich. Unterwegs sahen wir eine recht grüne und hügelige Landschaft mit vielen Kokospalmen und Bananenstauden.

Der Taxifahrer lotste uns nach Ankunft dann zum "Immigration office". Da kaum Leute da waren, bekamen wir schnell unseren Ausreisestempel.

Dann ging es weiter zu den Booten, mit denen man nach Myanmar fahren kann. Wir mussten über eine steile Leiter nach unten klettern und über mehrere Boote bis wir zu unserem "Seelenverkäufer" kamen. Normalerweise fährt man mit so einem Boot nicht über die grosse Mündung des Kibarri Rivers...aber uns blieb nichts anderes übrig...

Wir bezahlten den geforderten Betrag für die Überfahrt - wahrscheinlich auch noch zu viel... und dann ging die Fahrt los.

Natürlich fühlten wir uns auf dem klapprigen Longboat überhaupt nicht wohl, zumal der Bootsführer auch noch "Volldampf" fuhr. Und die Überfahrt dauerte immerhin ca. 30 Minuten...

Bei Ankuft in Kaw Thaung in MYNAMAR liefen wir zur Immigration und wurden "begleitet" von recht aggressiven Jugendlichen, die uns alles möglich anboten - von Zigaretten über Drogen bis zur kleinen/m Schwester/Bruder...

Wir bezahlten die obligatorischen 10 US$, bekamen den Einreisestempel, und dann nix wie weg, d.h. zum Longboat.

Die Rückfahrt verlief ähnlich "stürmisch" wie die Hinfahrt, teilweise schaukelte der Kahn mächtig und war kurz vorm Kentern, vor allem wenn grössere Schiffe vorbeifuhren. Da wir die Hinfahrt überstanden hatten, waren wir aber jetzt doch etwas mehr "relaxed" und holten sogar unser mitgebrachten Sandwich heraus, denn inzwischen waren wir hungrig geworden.

Über die vielen Boote und die steile Leiter kamen wir dann irgendwie nach oben auf den Pier und liefen zur Thai Immigration. Dort warteten inzwischen sehr viele Leute, zum Glück bei der Ausreise, bei der Einreise ging es dann recht schnell, und wir hatten einen neuen Stempel im Pass.

Auf der Rückfahrt fuhr der Fahrer dann wie man so schön sagt "wie der Henker", und wir waren froh, als wir durchgeschüttelt und müde gegen 5 Uhr nachmittags in Hua Hin ankamen.

Es war den ganzen Tag quasi ein Gehetze, so dass wir noch nicht mal gross zum Fotografieren kamen. Aber viel zum Fotografieren gibt es eigentlich weder in Ranong noch in Kwa Thaung.

Man kann die ganze Angelegenheit noch nicht mal mit einem "no risk - no fun" abtun, denn es war eigentlich nur "risk" und kaum "fun"…

KOH TAO im geschützten Golf von Thailand ist eine der kleinsten Inseln des Landes. Sie liegt ca. 70 km entfernt vom Festland und ist 229 qkm gross. Die Insel ist bekannt wegen der zahlreichen Buchten und Strände und seine atemberaubende Unterwasserwelt - ein Eldorado für Schnorchler und Taucher. Die Insel ist beliebt sowohl bei Backpackern als auch Luxus-Reisenden.

Das Haupttouristengebiet liegt an der Westküste. Die Gebäude sind meistens niedrig und versteckt zwischen Palmen. Obwohl inzwischen mit einer guten Infrastruktur ausgestattet, hat sich die Insel doch viel von ihrer natürlichen Schönheit bewahrt.

Man findet gute Transportmöglichkeiten, Unterkünfte, Geschäfte, Banken und auch eine medizinische Versorgung. Natürlich gibt es auch zahlreiche Restaurants und Bars.

Am frühen Morgen fuhren wir mit dem Taxi zur Busstation in Hua Hin. Mit dem Bus erreicht man in ca. 4 Stunden den Ort CHUMPORN. Von dort aus geht es in anderthalb Stunden mit dem Katamaran nach Koh Tao. Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis.

Kurz vor Koh Tao gibt es einen Stopp an der vorgelagerten Insel Ko Nan Yuan, wo viele Leute schnorcheln und tauchen gehen.

Nach der Ankunft brachte uns ein Pickup zu unserer Unterkunft nach Hat Sai Rai in das Seashell Resort. Wir genossen die paar Tage hauptsächlich zum Faulenzen am Strand - dafür waren wir schliesslich gekommen. Es war einmalig schön, unter den Palmen zu liegen.

Wir fanden vor Ort den australischen Pub "Choppers", wo man Fish'n Chips essen konnte - riesige Aussie-Portionen - eine Abwechslung zum Thai-Essen.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir die Fähre noch umbuchten - statt morgens am späten Nachmittag.

Zur Abreise fuhren wir mit dem Taxi zur Anlegestelle. Mit dem Katamaran ging es dann zurück nach Chumporn. Es war wiederum eine schöne Fahrt, obwohl es diesmal recht winidg war.

Und obwohl wir eine mühsame 5stündige Fahrt mit dem Bus nach HuaHin machten und erst kurz vor Mitternacht zurück waren - dieser Trip hat sich eindeutig gelohnt.

Unser Aufenthalt in Hua Hin war zu Ende. Wir fuhren wiederum mit Mr. Billy's Taxi nach BANGKOK, die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Dort hatten wir noch eine Nacht im "Radisson" gebucht, da unser Flug nach Doha schon recht früh am Morgen ging.

So konnten wir noch einen Tag in Bangkok verbringen. Vom Hotel ging ein Shuttlebus bis zum National Stadium, von da fuhren wir mit dem Skytrain bis zum Chao Phraya und machten noch eine Bootstour bis zum Tempelbezirk und zurück.

Den Apéritif tranken wir in dem wunderschön am Fluss gelegenen „Oriental“.

Nach dem Essen im Silom Village liefen wir noch über den Nachtmarkt in der Gegend und fuhren zurück zum Hotel mit dem Taxi.