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Erfahrungsbericht: Roadtrip in Tanzania, Rwanda und Uganda

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Erfahrungsbericht: Roadtrip in Tanzania, Rwanda und Uganda
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Da meine Frau und ich vor einigen Tagen von einem einmonatigen Road Trip durch Ostafrika zurückkehrten schreibe ich für Interessierte eine kurze Zusammenfassung:

Zielpublikum: Alle die sich für einen Road Trip ohne Guide in Ostafrika (Tanzania, Ruanda, Uganda…), oder allgemein für Land und Leute interessieren. Touristen die eine geführte Tour nach europäischen Verhältnissen buchen wollen, empfehle ich den Bericht ebenfalls zu lesen, jedoch werden die Infos aus verschiedenen Gründen nicht anwendbar sein.

By the way… wir sind ein junges Ehepaar (24 Jahre alt) und reisten zusammen mit zwei Freunden, die viel Erfahrung im Offroad-Reisen haben und mit ihrem eigenen Privat Auto unterwegs waren.

Falls Fragen zu Details vorhanden sind, einfach melden… (Der Bericht wurde sehr grob verfasst)

Reiseroute

Wir starteten in Arusha (Tanzania), reisten über den Lake Manyara (Tanzania) nach Ruanda und zogen über Kigali (Ruanda) und den Lake Kivu (Ruanda) nach Musanze (Ruanda). Kurz danach zogen wir weiter nach Uganda, drehten am Queen Elizabeth NP (Uganda) in Richtung Osten und kamen nach einem kurzen Abstecher auf die Ssese Islands (Uganda) wieder zurück nach Tanzania. Nach einer spontanen See-Überfahrt von nach Bukoba (Tanzania) nach Mwanza (Tanzania) kamen wir schliesslich nach einem Monat wieder nach Arusha (Tanzania) zurück. Unsere Reiseroute war nur sehr grob geplant und wurde auf jeden Tag neu geändert und wir hatte nichts im voraus gebucht.

Reisezeit

Wir reisten von Ende Mai bis Ende Juni 2017, also für gut einen Monat. Da die Regenzeit bei unserer Ankunft Ende Mai soeben vorbei war, hatten wir bis auf wenige Stunden immer perfektes Wetter. Die Nächte können jedoch durchaus kühl werden (insbesondere in höheren Regionen wie Ruanda).

Auto

Wir reisten mit einem Toyota RAV4 den wir in Arusha von «Roadtrip Tanzania» («Roadtrip Uganda» gehört zur selben Chain) mieteten. Grundsätzlich lässt sich sagen je höher und moderner das Fahrwerk, desto besser. Ein Reservereifen sowie Allrad ist dringende Pflicht.

Je nach Region sind die Strassen geteert, gepresste Erde, steiniges Wellblech oder gar nicht vorhanden. Wobei bei allen Verhältnissen immer auf Schlaglöcher aufgepasst werden muss, denn teilweise sind diese wirklich so tief, dass vor allem bei höheren Geschwindigkeiten (wie bei geteerten Strassen üblich) das Fahrwerk auf der Stelle dem Untergang geweiht wäre.

Passiert ein Selbstunfall sind für Toyotas überall Ersatzteile zu finden, wobei noch gesagt werden muss, dass Afrikaner praktisch jeden Schaden reparieren können (selbst wenn geschweisst werden muss). Bei Unfällen bei denen direkt Fahrzeuge von Drittpersonen involviert sind, gilt zu beachten, dass in jedem Fall der Ausländer (erst recht bei Weissen) schuld ist, selbst wenn nach unserem Verständnis der andere Schuld wäre. Sind keine Personen zu Schaden gekommen, sollte wenn immer möglich auf Polizei verzichtet werden und der angerichtete Schaden bar bezahlt werden. (Um eine eingedrückte Seitentüre zu reparieren reichen in Afrika bereits $50 bis $100). Hierbei gilt ebenfalls zu beachten, dass bei einem Unfall (vor allem bei einem Musungu-Unfall) sofort alle möglichen Leute auf der Strasse stehen und mitreden. Es wird daher empfohlen den «Handel» abseits zu besprechen. Auf Unfallprotokolle und Versicherungen sollte als Ausländer in jedem möglichen Fall verzichtet werden.

Polizei-Kontrollen

Ist man für längere Zeit auf afrikanischen Strassen unterwegs, wird man teils auch mit lokalem Nummernschild regelmässig von Polizisten angehalten. Hierbei gilt zu wissen, dass eine Busse praktisch für alles gleich teuer ist (ca. $15) was für lokale Verhältnisse sehr viel Geld ist. Gebüsst werden in der Regel Geschwindigkeitsüberschreitungen (50er Zone innerorts), defekte Lichter, fehlendes Inventar (Pannendreieck, Feuerlöscher) oder eine fehlende Autoversicherung (Insbesondere bei Grenzüberschreitungen ist dies zu beachten). Das Polizeiwesen in Afrika ist jedoch nicht mit Europa vergleichbar und kann an manchen Orten auch mit moderner Wegelagerei gleichgesetzt werden. Wie auch bei Einkäufen lassen sich teils Geldeintreibende Bussen wegargumentieren, hierbei sollte jedoch immer respektvoll und höflich vorgegangen werden. Ansonsten ist es durchaus möglich, dass man auf einem Polizeiposten landet (ist bei uns jedoch nie vorgekommen).

Übernachtungen

Wir schliefen praktisch die meisten Übernachtungen im Zelt und dies teilweise auf Camp Sites (NP, Campingplätzen oder Hotels) oder irgendwo Abseits der Strassen im Busch (Diese waren in Rwanda und Uganda aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte leider nicht möglich). Wir hatten ein Boden-Zelt, jedoch ist ein Dach Zelt zu bevorzugen.

Für Übernachtungen abseits von offiziellen Camp-Sites hatten wir folgendes Vorgehen: Wir fuhren an möglichst unbewohnten Orten von der Strasse weg, stellten einen Tisch hin, tranken ein Bier, assen Snacks und warteten bis jemand kam. Teilweise kamen einige neugierige Buschbewohner bei denen wir dann versuchten nachzufragen ob wir für eine Übernachtung bleiben dürfen. Dies teilweise mit Händen und Füssen, da auch die Landessprache (Suaheli, Kinyarwanda) nicht verstanden wurde. Wir wurden immer freundlich empfangen und mussten noch nie unseren Tisch wieder einpacken. In einigen Fällen begrüsste uns auch noch der Dorfälteste/Stammesführer dem wir dann ein kleines Präsent überreichten. (z.B. eine Solarlampe, ein Sackmesser…) Dieser freute sich darüber wie ein kleines Kind. Da die Busch-Afrikaner prinzipiell Angst vor der Dunkelheit haben, sieht man diese nur bis Sonnenuntergang, bzw. ab Sonnenaufgang. Musste man gross auf die Toilette, bewaffnete man sich mit einer Schaufel, machte in ein Loch etwas abseits von Wegen und Feldern, zündete das WC-Papier an und verscharrte das ganze wieder.

Wilde Tiere (Löwen, Elefanten, Büffel…) beachten Zelte grundsätzlich nicht und betrachten solche eher als Stein. Alle anderen Geschichten von Löwen die Zelte plündern, Elefanten die Zelte eindrücken sind in der Regel Mythen. Muss man in der Nacht aus dem Zelt sollte man sich jedoch nicht zu weit entfernen. Wird man von Tieren belästigt (z.B. Affen – die klauen alles, Hunde oder Hyänen – die Lieben Essensreste) können diese in extremen Fällen mit Schleudern oder Stöcken vertrieben werden.

Bei offiziellen Camp Sites bei denen wilde Tiere vorhanden sein können (in den meisten NPs), befindet sich in der Regel immer ein Nachtwächter der mit einem Gewehr bewaffnet ist.

Land und Leute

Afrikaner sind grundsätzlich extrem freundlich und interessieren sich für alles was anders ist. Wir empfehlen allen westlich Denkenden die westliche, arrogante Art abzulegen und sich auf die doch etwas andere Kultur einzulassen. Wir brauchten lange, bis wir die europäische Menschenfurcht ablegen konnten und unser gegenüber als freundlichen Freund und nicht als potenziellen Dieb, Abzocker, Geldgieriger behandeln konnten. Grundsätzlich beginnt jedes Gespräch mindestens mit einem «Hallo» und dem gegenseitigen Fragen nach dem Befinden. Und dies selbst wenn man nur den Preis für etwas wissen möchte, oder eine Parkgebühr bezahlt. Alles andere wird als sehr unanständig und überheblich interpretiert. Bei vielen Gesprächen abseits von Touristenregionen kann man sich im Hinterkopf behalten, dass diese Leute teils das erste Mal in ihrem Leben mit einem Weissen sprechen.

Geld und Finanzen

Dollar oder Kreditkarten werden nur an sehr touristischen Destinationen akzeptiert (bei ganz touristischen Destinationen sogar bevorzugt). Bezüglich Dollar gilt zu erwähnen, dass Scheine vor 2006 oder Scheine mit einer Farbmarkierung an den Kanten an einigen Orten nicht akzeptiert werden. Der Grund dafür ist unbekannt. Wir empfehlen grundsätzlich immer die lokale Währung auf Lager zu haben. Hierbei reichen $400 bereits für eine Woche Benzin, Essen und Übernachtungen. Um einen guten Wechselkurs zu erhalten wird empfohlen das Geld in einer Bank oder einem Wechselbüro zu wechseln (diese sind jedoch am Wochenende geschlossen). Um Betrügern zuvorzukommen, sollte der ungefähre Kurs im Internet recherchiert werden. Hierbei gilt zu beachten, dass der Kurs abhängig von der Note ist. Je höher der Notenwert, desto besser der Kurs (Wir wechselten $50 und $100 Noten).

Einkaufen an lokalen Orten kann sich als «Musungu» (Mensch mit weisser Hautfarbe) zu Beginn schwierig gestalten denn Preise sind nur in grossen Supermarkten angeschrieben und vielmals wird ein zu hoher Preis verlangt (teilweise bis zum 4-Fachen). Hilfreich ist es zu wissen, dass ein gut bezahlter Tagelöhner einen ungefähren Tageslohn von ca. $4 erreicht. Somit sind ca. folgende Preise faire Musungu-Richtangaben:

6Eier -> $1, 1 Bündel Bananen (ca. 8 kleine) -> $1, 10 Kartoffeln -> $1, 1 Brot -> $1, 10 Zwiebeln -> $1… die übrigen Sachen sind somit abschätzbar. Eine der bekanntesten Supermarktkette mit etwas teureren Preisen, dafür westlichen Produkten ist der Nakumatt. Dieser ist pro Land ca. 2-3-mal vorhanden und in den grossen Städten (Arusha, Dar es salaam, Mbarara, Kampala, Kigali) auffindbar.

Geld sollte NIE verschenkt werden, auch wenn sich teils Leute so aufführen, als ob jeder Musungu Ihnen Dollar in die Hand drückt. Möchte man dennoch den extrem arm guckenden Kindern eine Freude machen, kann ihnen ein Keks (machten wir teilweise bei kurzen Rastpausen) oder in seltenen Fällen einen Kugelschreiber geschenkt werden (hatten wir ein Bündel dabei).

Fotografiert man Leute ungefragt, so dass diese das bemerken verlangen diese in der Regel verständlicherweise eine Bezahlung, daher sollte auf solche Spässe, wenn möglich verzichtet werden. Nimmt man eine Dienstleistung in Anspruch (z.B. führen durch Märke oder tragen von gekauften Gegenständen) ist in der Regel ein Trinkgeld in der Lokalen Währung von 20 bis 50 Cent fällig.

Parkwächter erhalten in der Regel ein Trinkgeld von ca. 50 Cent, wobei einige Parkplätze an der Strasse offiziell gebührenpflichtig sind (pro Parkieren ca. 20 bis 50 Cent).

Grundsätzlich kann in ganz Afrika (ausgenommen an extrem touristischen Orten wie z.B. Serengeti) über den Preis verhandelt werden, falls dieser wirklich unverschämt teuer ist (Musungu-Prizes)..

Sicherheit

Wir wurden in ganz Afrika nie ausgeraubt oder bestohlen. Jedoch muss hierbei erwähnt sein, dass wir uns weder gross in Städten bewegten, unser Auto bei Hotels immer umzäunt und bewacht wurde, bzw. bei Einkäufen immer jemand beim Auto zurückblieb, wir unsere Wertgegenstände (Pass, Bargeld, Kreditkarten, etc.) immer bei uns trugen und sobald es dunkel wurde nicht mehr unterwegs waren (Besonders Autofahren im dunkeln ist extrem gefährlich, da viele Verkehrsteilnehmer keine oder schlechte Lichter besitzen und Schlaglöcher nur schlecht erkennbar sind)

Unser Geld hatten wir aufgeteilt (meine Frau hatte dieses in einer kleinen Umhängetasche unter den Pluderhosen versteckt, welches selbst bei Abtasten nicht gefunden werden konnte) und ich hatte mein Bargeld (sehr wenig im Vergleich zu meiner Frau) immer in einem separaten Behälter in meinen Cargo Hosen. Kleinere Scheine hatte ich in den normalen Hosentaschen, so musste ich für kurze Einkäufe auf Märkten etc. nie im Geld wühlen.

Gebiete mit erhöhtem Rebellenrisiko (Kongo- und Sudan-Grenzregionen) hatten wir wenn Möglich gemieden. Zudem ist in diesen Gebieten extrem viel Militär sichtbar.

Zudem muss erwähnt sein, dass die Behörden alles daransetzen, dass Touristen nicht ausgeraubt werden. Bei allen Raub-Geschichten von denen wir hörten, war grundsätzlich die Naivität dämlichen Touristen Schuld. Unserer Meinung nach ist es wahrscheinlicher in Italien, Frankreich oder Spanien ausgeraubt zu werden, als in Afrika.

Nationalparks

Wir besuchten folgende Nationalparks und waren bis auf das Gorilla-Trecking immer mit dem eigenen Auto ohne Guide (also alleine) unterwegs.

- 1 Tag Lake Manyara

- 2 Tage Akagera

- 1 Tag Volcanoes (für geführtes Gorilla Tracking)

- 3 Tage Queen Elizabeth

- 3 Tage Serengeti

- 1 Tag Ngorongoro

Abschliessend lassen sich folgende Infos zu den NPs festhalten:

Der Akagera war Landschaftstechnisch wirklich lohnenswert (unbedingt Camp Site auf dem Berg wählen) hatte jedoch in den tieferen Regionen ein riesengrosses Tsetse Fliegen Problem.

Das Gorilla Trecking im Volcanoes war atemberaubend, wir hatten jedoch Glück das Trecking noch zum alten Preis zu erhalten ($750 p.P), denn neu kostet es ($1500 p.P). Bevor dieser stolze Preis bezahlt wird, empfehle ich allenfalls lokale Tour-Operator für special-deals zu kontaktieren. (Das Trecking selbst wird immer von derselben staatlichen Organisation durchgeführt).

In der Serengeti konnten wir die Migration beobachten und hatten Herden von über 100 Tieren gesehen (Zebras, Wasserbüffel, Gnus, etc.). Löwen, Geparde und Leoparden werden praktisch mit 100% Sicherheit gesehen. Der Ngorongoro war Landschaftlich und Herdenmässig ebenfalls gut bestückt. Wenn wir jedoch auswählen müssten, würden wir die Serengeti vorziehen. Zudem muss gesagt sein, dass die Strasse durch die Serengeti in einem zum himmelschreienden schlimmen Zustand ist und ich jedem abrate mit einem RAV4 dort durchzureisen. (Wir hatten 2 Platten und selbst unsere Freunde die mit ihrem eigens für Off-Road umgebauten Land Cruiser mit verstärktem und optimierten Fahrwerk und jahrelanger Erfahrung eine Radaufhängung opferten. Sogar die Tour Operator haben Angst auf diesen Strassen). Eine Besserung ist jedoch in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich.

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Hallo Joshua K

Kannst du mehr über deine Erfahrungen mit Roadtrip Tansania berichten?

Wir planen ebenfalls einen RAV4 zu mieten für 3 Wochen Tansania Reise.

Kann ich dich direkt kontaktieren für mehr Infos zu Tansania?

Viele Grüße, Marc

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Hallo, bitte melde dich per PN bei mir...

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Hallo,

sorry für mein Unwissen, wie melde ich mich per PN?

Viele Grüße, Marc

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4. AW: Erfahrungsbericht: Roadtrip in Tanzania, Rwanda und Uganda
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Schade eigentlich, dass man sich nur noch per PN unterhalten kann. Die Infos von Josha K wären für andere hier auch bestimmt interessant. Aber ich kanns verstehen.

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5. AW: Erfahrungsbericht: Roadtrip in Tanzania, Rwanda und Uganda
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Ich wurde zu den Erfahrungen zu RoadTrip Tanzania befragt:

RoadTrip Tanzania ist ein Verleihunternehmen nach westlichen Standards, die brauchtbare Autos und Ausrüstung vermieten (meines Wissens nach hängt ein deutscher Geschäftsinhaber mit dabei). Üblicherweise wird das Auto gegen ein kleines Entgelt direkt an den Flughafen gebracht, bzw. bei Abreise wieder von da abgeholt. Da unsere Freunde jedoch bereits mit einem Auto vor Ort waren, holten wird das Auto selbst ab. Dies war grundsätzlich eine lustige Geschichte.

Der Parkplatz der Organisation befindet sich etwas ausserhalb von Arusha, hinter anderen Häusern versteckt. Vor Ort war ein Einheimischer, der kein Englisch sprach, jedoch eine Rufnummer wählte und ich dann mit dieser Person sprach. Das Geld wird gleich zu Beginn in Bar bezahlt und man erhält (ganz wichtig!) eine Quittung. Diese sollte bis am Ende als Bezahlungsnachweis behalten werden (in Afrika weiss man nie).

Der RAV4 hat wirklich gut mitgespielt und die Ausrüstung war, wenn auch etwas altertümlich, OK. Das nächste Mal werden wir bis auf die Gasflasche jedoch eine eigene mitnehmen (Schlafsäcke hatten wir bereits eigene dabei). Bezüglich Ausrüstung empfehlen wir:

- Zelt

- Schlafsack

- Schlafunterlage

- Campingstühle / Campingtisch

- Gasbrenner

- Kochgeschirr / Geschirr mit Besteck

Die Spur des Autos hat bereits zu Beginn nicht gepasst (der Winkel des vorderen Rades betrug ca. 10° mehr als das andere), die Dämpfer waren nach unseren 4000km auch Wartungsbedürftig. Wir hatten jedoch bis auf die oben erwähnten Reifenpannen keine weiteren Probleme. Falls jedoch am Auto etwas kaputt gehen sollte, gibt es eine Notfallnummer, unter welcher man rund um die Uhr Support erhält.

Der ausschlaggebenede Grund für Roadtrip Tanzania war, dass wir eine Versicherungskarte erhielten, um auch in den anderen Ländern (Rwanda, Uganda) fahren zu können. Dies durfte man bei allen anderen, angefragten Vermietern leider nicht...

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6. AW: Erfahrungsbericht: Roadtrip in Tanzania, Rwanda und Uganda
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Vielen Dank für deine Einschätzung. Wir haben nun Flüge gebucht und werden auch bei Roadtrip einen 4x4 mieten.

Seid ihr in den Krater hinabgefahren? Wir überlegen dies noch, ist mit 300$ ja ein teures Vergnügen.

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Da pro Auto $300 verrechnet wurden (Eintritt pro Person und Übernachtung kommt dazu), sind wir zu viert im Auto unserer Freunde mitgefahren.

Antwort auf: Erfahrungsbericht: Roadtrip in Tanzania, Rwanda und Uganda
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