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Essen in Marokko

Asendorf (Harburg ...
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Essen in Marokko

gilt eigentlich nur für Touristen mit Wagen,

Dass es ein typisch spanisches , italienisches und französisches Essen gibt, mit allen Rafinessen. dürfte allgemein bekannt sein,

Landestypische Essen in Nordafrika haben jedoch nicht diese Vielfalt, wären für Marokko lediglich die Schorba a ats, die Linsensuppe, oder auch die Tajine, deren Grundherstellung immer gleich ist.

Tajine mit Fleisch, (Huhn, Lamm, Rind ) immer mit Cuscus, Reis oder Bulgur, mit Kichererbsen , auch süss mit Obst, der Vielfalt sind keine Grenzen gestzt.

Auf dem Land, in den kleines Dörfern an der Straße sind Restaurants und Fleischereien IMMER eine Einheit.

Vorne im Restaurant wird serviert und hinten ist der Schlachter,

Gute Tajine mit hohem Fleischanteil kosten zwischen 30 und 40 Dh (2017) = rd. 3,50 Euro.

In Orten. mit aktuellem Marktag ist eine Tajine guter Qualität schon für 2 bis 2,50 Euro zu bekommen oft auch Tagesgerichte (ein Schlag Bohnen mit Fleisch für 1-1,50 Euro)

Also: bei Ortsdurchfahrten aud die Ansammlung von KFZ vor Lokalen achten vor denen sichtbar eine Reihe der Tajine-Gefäße aufgestellt ist, DA gibts was Gutes

.

2 Antworten zu diesem Thema
Rabat, Marokko
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1. AW: Essen in Marokko

Lieber Jens,

vielen Dank für Deinen Beitrag, insbesondere die Preishinweise sind hilfreich. Dennoch möchte ich mehr noch eine Lanze brechen für die Vielfalt der marokkanischen Küche. Denn, wenn man möchte, hat sie noch einiges mehr zu bieten, als du aufgezählt hast. Sicherlich hast du recht, dass im einfachen Landgasthaus ("Fleischerei+Restaurant) die Auswahl beschränkt ist. Auch in Lokalen, die der Massenabfertigung für Touristen dienen, hat man meist nur die Entscheidung zwischen zwei bis drei Standardmenus zu fällen. Doch in jedem besseren Restaurant werden viele unterschiedliche Vorspeisen und Hauptgerichte angeboten. Zum Beispiel:

- Pastilla (Blätterteigkuchen süß-salzig, wahlweise mit Wachtel oder Taube)

- Tuktuka (Paprikaschoten karamellisiert)

- Zaalouk (Auberginen und Tomaten)

- Briouats (dreieckige Taschen mit Fleisch, Gemüse, Käse oder süßen Zutaten gefüllt)

- Harira (Vegetarische Gemüsesuppe)

- Msmn (Vollkorncrêpe gefüllt)

- ...

Und dann erst die Vielzahl der natürlichen Süßigkeiten! Zudem muss man die Gerichte durch regionale Variationen multiplizieren: selbst ein vermeintlich einfaches Gericht wie Couscous sieht und schmeckt in Fès anders als in Marrakesch oder Aiyoun.

Hinzu kommt, dass die Zutaten inkl. vieler Gewürze um die Ecke wachsen. Das heißt sie haben einen solch intensiven Eigengeschmack, wie wir in Europa schon gar nicht mehr kennen. Ein frisch gepresster Orangensaft ist zum Beispiel von einer intensiven Süße – Zuckerzusatz.

Und wenn dann doch irgendwann einmal der Gaumen nach Abwechslung ruft, dann gibt es zumindest in den größeren Städten (bisweilen auch in kleinen) Restaurants aus aller Herren Länder: indisch, pakistanisch, chinesisch, italienisch, spanisch, französisch, libanesisch, afrikanisch, japanisch, koreanisch....

Trotz des Reichtums an Restaurants – marokkanisch wie internationalen – bevorzugen die meisten Marokkaner das Essen zuhause, denn dort ist Auswahl noch größer: Hier kann man es sich erlauben auch Gerichte zu konsumieren, deren Zubereitung mehrere Stunden dauern. Die gibt es im Restaurant eben nicht oder aber verkocht, kalt und drei Tage Kühlschrankalt.

Kurzum: Freundest du dich mit Marokkanern an, werden sie Dir ihre Küche öffnen und es schließt sich der Gaumen um ganze neue Geschmacksrichtungen. Die marokkanische Küche ist m.E. mit die vielfältigste des Mittelmeerraumes. Beispielsweise finden sich annähernd dieselben Zutaten wie in der Türkei, doch deren Verwendung ist wesentlich raffinierter als dort (nichts für ungut, meine türkischen Freunde, ich mag Eure Küche dennoch sehr), vor allem durch süß-saure, weich-krosse, hell-dunkle Kontraste (Mandel-Pflaumen-Tajine, Pastilla etc.) Die Geschichte brachte jüdische, spanische, französische, portugiesische, afrikanische Einflüsse und Ideen an arabisch-berberischen Gerichte. Die wahren Schätze sind eben versteckt und liegen nicht am Wegesrand...

Liebe Grüße und viel Spass bei der nächsten Entdeckungstour

Olaf

Zuletzt geändert: 21. September 2017, 16:00
Asendorf (Harburg ...
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2. AW: Essen in Marokko

Danke für den Hinweis auf andere Speisemöglichektien in Marokko, , naürlürlich wird eine Freundschaft mir einer marokkansichen Famile kulinarische Folgen habe, die Hausfrau wird sich eine Bein ausreißen, um dem Gast ihre Kochkunst zu zeigen.. Nur DAS sit für einen europäischen Marrokkoturisten nicht die Norm., und darum ging es mir.

Da diie allgemeine Kenntnis europäischer Turisten über die Küche des Landes nicht groß ist, wird in Großstädten das übliche amerikanische Fastfood herhalten., ausgesprochene Restaurants mit einer anspruchsvollen amrokkansichen Küche gibt es nur in Großstädten, kennen nur Insider, ,das stimmt auch, gerne für besondere familiäre Zusammenkünfte genommen.. werden.

Außer in Großstädten wird die beobachtete Hygiene bei den "Essmöglichkeiten" in Dörfern und Flecken auch nicht den Vorstellungen europäischer Turisten entsprechen. Dürfte auch, soweit keine Gewöhnung an die nordafrikanische Darmflora durch öfteres Reisen erfolgt ist, noch am gleichen Tag zu unfreiwiligen und scnellsten Gängen zum Örtchen führen.

Die Küche Marokkos heisst: SATTWERDEN.

mich wundert auch, dass die Küche Marokkos trotz der unliebsamen Besatzer aus Spanien und Frankreich so wenig von diesen Besatzern und der Vielfalt deren Küche beeinflusst wurde., anders als in der Türkei, richtig der Hinweis, wo in der ganz normalen türkischen Küche Einflüsse der Turkvölker, aus der Levantine und der arabischen Welt der zu finden sind.

Antwort auf: Essen in Marokko
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