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Vorsicht vor „Sicherheitsbeamten“ aum Airport Beef Island

Nürnberg/Germany
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Vorsicht vor „Sicherheitsbeamten“ aum Airport Beef Island

Am 26 2.2010 reisten meine Frau und ich nach einem sehr schönen Hochzeitsurlaub in den Britischen Jungferninseln (BVI - British Virgin Islands) zurück. Nach dem Durchlaufen des Sicherheits-Checks war ein schönes und wertvolles, in die Augen fallendes Armband meiner Frau verschwunden. Erst nach langen, z.T. lautstark geführten Diskussionen mit den Sicherheitsbeamten und deren Vorgesetzten sowie nachhaltigem Insistieren unsererseits tauchte das Armband plötzlich wieder auf. Die Vermutung hat sich klar bestätigt, dass wir vom Sicherheitspersonal am Flughafen von Tortola, der Hauptinsel der BVI bestohlen wurden.

Der Fall zeigte System. Unsere Reklamation beim deutschen Tourist Board der BVI in Deutschland wurde nach langer Zeit in den BVI derartig lasch behandelt, dass wir meinen, eine Warnung für alle aussprechen zu müssen, die diesen Flughafen bereisen,.

Um nicht in den Verdacht zu geraten, die Schilderung dieses unerhörten Vorgangs sei zu subjektiv und durch die emotionale Brille unserer Verärgerung getrübt, haben wir uns -mit Einverständnis von Hr. B aus W- entschlossen, unsere Erlebnisse durch einen Brief schildern zu lassen, den er in diesem Zusammenhang an die deutsche Vertretung des Tourist Board der British Vergin Islands in Mettmann geschrieben hat…vor mehreren Monaten übrigens. Eine Reaktion liegt nach Aussage von Hr. B bis heute nicht vor.

 „Die unten stehende Nachricht von Hr. Hofmann veranlasst mich nunmehr – eben auch nach langer Zeit – Ihnen diese Zeilen zu schreiben, die ich längst hätte schreiben sollen, Einerseits, weil mich der, dem Schriftwechsel mit Herrn Hofmann zugrunde liegende Vorfall mindestens genauso empört hat wie ihn, insbesondere aber, da ich mich bei dem Diebstahl der Kette durch die Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle unmittelbar hinter dem Ehepaar Hofmann befand und gesehen hatte, wie das Armband von Frau Hofmann in den Kunststoff-Behälter des Xray-Automaten gelegt wurde.

Das Armband war mir bereits vorher aufgefallen, als das Ehepaar Hofmann, genauso wie alle anderen Ausreisende, vor mir am Schalter erst die Ausreisegebühr („Exit-Tax“..) entrichten musste, bevor sie zum Abflug-Gate gehen konnten. Gestatten Sie mir bei dieser Gelegenheit die Anmerkung, dass diese Art, zwangsweise Gebühren zu kassieren, bevor man überhaupt ausreisen kann, nicht nur mich, sondern unsere ganze Gruppe an mittelalterliche Wegelagerer –Methoden erinnert hat. Ziemlich ungewöhnlich und irgendwie grenzwertig… Unsere Gruppe, zwei Herren-Segler-Crews à 6 Personen, die sich aus Mitgliedern verschiedener Clubs aus Wiesbaden, Darmstadt und Brüssel zusammensetzte, war einigermaßen verstört und sehr verärgert, nachdem man gemerkt hatte, wie gerissen von Sicherheits-Check-Mitarbeitern versucht wurde, die Ausreisenden zu bestehlen: Unmittelbar nach Kontrolle meines Kabinen-Gepäcks war mir aufgefallen, dass meine Tasche –eben nach der Kontrolle- um 180° gedreht in der Kunststoff-Schale lag. Ich machte ein mir nachfolgendes Mitglied unserer Gruppe darauf aufmerksam, woraufhin er feststellte, dass auch sein Rucksack im Durchleuchtungsautomaten, auf der „Strecke“ zwischen Einlegen des Rucksacks in die Kunststoff-Schale am Anfang des Transportbandes bis zur Entnahme vom Ende des Transportbands so gedreht worden war, dass die Seite mit der Wertsachen-Tasche des Rucksacks oben – und neben der Kunststoffschale- lag . Und genau das passierte auch mit dem Kabinengepäck einiger anderer Mitglieder unserer Gruppe. Erst kurz vor Abreise war es uns möglich, zu klären, wodurch bzw. wann diese „Drehung“ der zu durchleuchtenden Gepäckstücke erfolgte, nämlich durch davor arbeitende „Sicherheitsbeamte“, die somit Zugriff auf etwaige Wertsachen erhielten, die in den jeweiligen Gepäckstücken zumindest vermutet wurden.

Ein Sicherheitsbeamter forderte die jeweiligen Fluggäste auf, sich aus „Sicherheitsgründen“ die Schuhe auszuziehen – und während sich die Fluggäste bückten, wurden die Gepäckstücke umgedreht und gleichzeitig die Reißverschlüsse geöffnet. Da einige Gepäckstücke bereits „richtig“ lagen, fiel dieses Verhalten der Sicherheitsbeamten nicht gleich auf. Deutlich wurde dies nur, nachdem nicht jeder die Schuhe ausziehen musste und immer dann eine –von vorne nicht gleich einsehbare- Manipulation des Gepäckstücks erfolgte, wenn sich eben ein Fluggast aus besagten „Sicherheitsgründen“ die Schuhe ausziehen, sich dabei bücken musste und sein Kabinengepäckstück dabei durchaus längere Zeit aus den Augen verlor.

Das vor mir abgefertigte Ehepaar Hofmann hatte unmittelbar nach der Sicherheitskontrolle das Fehlen des Armbands bemerkt und sofort den zuständigen Supervisor informiert. Die Dame war nicht wirklich hilfreich, da sie jeglichen Verdacht, dass das Verschwinden des Armbands während des Kontroll-Vorgangs aufgetreten war, zunächst empört von sich wies und unterstellte, dass es durch einen anderen Fluggast verschwunden sein müsse. So war u.a. ihr grotesker Vorschlag (.. do you want us to search all departing passengers here…? ) alles andere als zielführend. Erst nach lang anhaltender, zum Teil lautstark geführter Diskussion mit eben dieser Dame (Supervisor) und dem Hinwenden des Ehepaar Hofmann an die Vorgesetzte dieser Supervisor-Dame kam Bewegung in die Angelegenheit. Ich habe mich während des Gespräches zwischen dieser Dienstellenleiterin und dem Ehepaar Hofmann dann als Zeuge angeboten und kann Ihnen die bekannten Vorgänge vollumfänglich und ohne jegliche Einschränkungen bestätigen. Nach dem Gespräch und darauf folgender Aktivitäten durch besagte Vorgesetzte der Supervisor-Dame tauchte das Armband dann wieder auf. Wie es sich selbstständig aus der Kunststoff- Wanne entfernen konnte, mag wohl nur mit Vodoo-Zauber erklärbar sein. Aber Vodoo an einem Flughafen…?

Da der gesamte Vorgang coram publico ablief war dies angesichts aller wartenden Passagiere in der Abflughalle ganz sicher keine Werbung. Nicht für die BVI im Allgemeinen und ganz sicher erst recht nicht für Tortola im Besondern. Angesichts eines durchgeführten kriminellen Deliktes durch eigene Sicherheitsmitarbeiter hätte man aus Sicht des Ehepaar Hofmanns sicher auch eine direkte Entschuldigung Ihrer Direktorin Mrs Haddasah Ward und Hinweise erwarten können, was konkret gemacht wurde, um solcherlei Machenschaften a) zu unterbinden und b) verantwortliche Supervisor zu briefen, entsprechende Reklamationen von Besuchern ihrer Insel und Fluggästen ernst zu nehmen.

In Anbetracht der angekündigten Sichtung von „Security Bändern“, wohlmeinender Worte aber letztlich einer sicher nicht zufriedenstellender Aufarbeitung des Falles nach annähernd sechs Monaten bleibt ein schaler Geschmack in dieser Angelegenheit, der ganz sicher zur Sprache kommen wird, wenn sich die Mitglieder unserer Segelcrews mit ihren Familien und Freunden vor Weihnachten zusammenfinden werden, um die Reise anhand von Bildern, Filmen und PowerPoint Präsentationen nochmals Revue passieren zu lassen.

So ganz toll wird besagter Vorgang und –leider auch- die nicht nachvollziehbar besonders gute und aktive Aufarbeitung der Vorgänge die BVI, Tortola & Co nicht abschneiden lassen. Sie, als deutsche Vertretung des BVI Tourist Board, hätten da sicher mehr – und vor allem sehr viel schneller – deutlich mehr bewegen können.

Freundliche Grüße aus W.

B. “

Soweit die Schilderung im Originalton unseres „Nächsten“ beim Sicherheitscheck, der uns entscheiden geholfen hat. Aber ganz anscheinend hat der Diebstahl System. Deshalb sehen Sie sich vor und lassen Sie sich nicht bestehlen!

4 Antworten zu diesem Thema
London
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1. AW: Vorsicht vor „Sicherheitsbeamten“ aum Airport Beef Island

Hallo AlexH62,

vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Beitrag und Warnung. Ich hoffe, es hat euren Urlaub nicht zu sehr verdorben.

Viele Grüße

Bettina

(TripAdvisor Team)

Nürnberg/Germany
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2. AW: Vorsicht vor „Sicherheitsbeamten“ aum Airport Beef Island

Hallo Bettina,

der Urlaub war schön, nur der Nachgeschmack ist natürlich bitter. das sollte bei einer Hochzeitsreise nicht passieren.

Aber es geht uns darum, wegen der unglaublich unseriösen Reaktion der Offiziellen in den BVI andere Reisende zu warnen. Diese sollten auch die BVI geniessen und nicht 'von Staats wegen' beklaut werden.

Lieben Gruß

Alexander

Breitenbach, Schweiz
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3. AW: Vorsicht vor „Sicherheitsbeamten“ aum Airport Beef Island

Sorry, aber Ihr Beitrag kommt mir wie reine Spekulation und Cherry-Picking auf der "Suche" nach der Ihnen genehmen Lösung vor. Ich selber habe vor einer Woche den Sicherheitscheck am Beef Island Airport durchlaufen und kann Ihre Beobachtung in keiner Weise bestätigen - obgleich in meinem und dem Rucksack meiner Frau durchaus etwas zu holen gewesen wäre.

Eine Behauptung wie Ihre ist sehr gewagt.

Ruhrgebiet ...
Reiseziel Experte
für Nordrhein-Westfalen
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4. AW: Vorsicht vor „Sicherheitsbeamten“ aum Airport Beef Island

Es könnte natürlich auch sein, dass sich die Situation dort mittlerweile geändert hat, der Originalbeitrag ist immerhin 3 Jahre alt.

Antwort auf: Vorsicht vor „Sicherheitsbeamten“ aum Airport Beef Island
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