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Kuba
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Erste Kubareise

Bora Bora ...
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Erste Kubareise
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Hallo zusammen

Wir haben uns entschieden - trotz Hurricaneseason - im Juni nach Kuba zu fliegen. Wir waren beide noch nie in Kuba und möchten gerne ein paar Tipps von euch :-). Welche Orte sollen wir unbedingt besuchen? Über die Reiseart sind wir auch noch unschlüssig, ob wir mit Mietauto, Rundreise oder evtl. sogar öV reisen sollen... Was empfehlt ihr da? Leider sprechen wir beide kein Spanisch. Kann man trotzdem eine Casa Particular mieten oder rät ihr davon eher ab?

Geplant ist eine Woche bis 13 Tage reisen und danach noch ein paar Tage Strandurlab.

Vielen Dank für eure Hilfe.

6 Antworten zu diesem Thema
Nürnberg
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1. AW: Erste Kubareise
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Hallo, bin gerade aus Kuba zurück (4 Wochen).

Ohne Spanischkenntnisse würde ich kein Mietauto empfehlen. Rundreise, wenn ihr viel sehen wollt und euch ein vorgegebener Terminplan nichts ausmacht. Ansonsten mit Viazul-Bus, gibt´s in jeder größeren Stadt, ist unkompliziert (Ticket eine Stunde vor Abfahrt am Schalter kaufen) und relativ pünktlich. Unbedingt Decke oder warme Klamotten mitnehmen, die Busse werden erbarmungslos runtergekühlt! Wir haben viele Leute getroffen, die eine Woche Rundreise und eine Woche Strand gebucht hatten. Ich weiß nicht, was das kostet, aber der Vorteil ist, dass ihr die Kosten im voraus kennt. Kuba ist erschreckend teuer, man fühlt sich oft wie die Melkkuh für Devisen. Nach 2 Wochen, weiß man ungefähr, wie der Hase läuft, wo man günstig isst, einkauft und mit Casas und Taxifahrern verhandelt, aber ohne Spanisch - keine Chance. Wohnen würde ich nur in Casas, weil sie günstiger und sauberer als Hotels sind und zudem meist super kochen und eigene Wünsche berücksichtigen.

Melsungen ...
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2. AW: Erste Kubareise
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".... und eigene Wünsche berücksichtigen", zumal man sich mit dem Casawirt so anregend unterhalten kann. Sie verstehen dort jedes spanische Wort!

Zuletzt geändert: Vor 4 Jahren
Nürnberg
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3. AW: Erste Kubareise
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okay, alles ist relativ;-)

Zwischen Gemüse und Salat wird kein Unterschied gemacht, wer Gemüse möchte sollte die Namen für das gewünschte parat haben. Bestellt man ein (1) Essen für zwei, trifft das auf Unverständnis, man bekommt zwei, wenn man nicht mehrmals betont, dass man nur EINES möchte. Ansonsten funktioniert das ganz gut - vorausgesetzt, das Gewünschte ist überhaupt erhältlich...

Wien, Österreich
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4. AW: Erste Kubareise
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Also das man ohne Spanischkenntnisse nur abgezogen wird, stimmt überhaupt nicht... Casa particulares kosten sowieso immer 25 CUC/Nacht, Restaurants haben Speisekarten, wo die Preise angeschrieben sind... Also keine Ahnung, wo man da noch großartig verhandeln sollte... Abgesehen davon kann man sich ein paar spanische Grundbegriffe aneignen (bitte, danke, Zahlen,...) und findet man immer jemand, der zumindest ein paar Brocken englisch spricht (im übrigen lernen sie es heute wieder in der Schule).

Es gibt kaum ein Land, wo man dermaßen leicht vorankommt und wo man sich nicht vor kriminalität fürchten muss...

Noch etwas bezüglich "verhandeln": Paladares und Casa particulaes sind wegen der hohen Steuern so teuer, unter 25 CUC/Nacht bleibt den Wirten fast nichts mehr übrig. Das sind Fixpreise und man ist nicht auf dem Basar. Von daher sollte man eigentlich auch dann, wenn man perfekt spanisch kann, nicht verhandeln...

Nürnberg
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5. AW: Erste Kubareise
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Wann waren Sie das letzte Mal auf Kuba?

Wir haben mit Reisenden gesprochen, die innerhalb der letzten 5 Jahre mehrmals dort waren und über deutliche Veränderungen berichtet haben.

Ich könnte hier viele Beispiele für unterschiedliche Casas aufzählen und nein, nicht jedes Zimmer muss man für 25 CUC nehmen, es gibt sehr wohl Verhandlungsspielraum. Ich weiß, dass die Steuern hoch sind, aber zum einen können die Vermieter über das angebotene Essen zusätzliche Einnahmen generieren, zum anderen habe ich auch in diesem Land als Reisende das Recht, eine gewisse Gegenleistung für mein Geld zu bekommen.

Übrigens ist es sehr interessant, was Kubaner ohne Devisenzugang von Casa-Vermietern halten; da geht die Schere weit auf.

Noch was zur "Abzocke". Wenn sich ein Strassenverkäufer weigert, einem EINE Tüte Erdnüsse (die fast nichts kostet) zu verkaufen, sondern unbedingt 5, weil er CUC will, hebt das die Stimmung nicht gerade. Wenn einer am Bus mein Gepäck, das ich von A nach B und dann zum Bus geschleppt habe, auf der Ladefläche verschiebt und dann die Hand aufhält und CUC verlangt - was ist das?

Und die vielen Gelegenheiten, bei denen man als Tourist das 10- oder sogar 100-fache wie die Kubaner bezahlen soll?!

Ich verstehe die Verunsicherung der Menschen zum gegenwärtigen Zeitpunkt und ich würde als Kubanerin sicher auch Wege suchen, um an Devisen zu kommen. Aber genau dieser Zwiespalt, zwischen Verständnis und dem Gefühl ausgenutzt zu werden, macht es so schwierig auf Kuba.

Wien, Österreich
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6. AW: Erste Kubareise
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Also ich war heuer im Jänner zum letzten Mal in Kuba...

Abzocken gibts überall, aber was dich offenbar am meisten gestört hat, sind ungebetene "Dienstleister". Auf die trifft man überall in der 3. Welt und letztlich ist der Tourist selbst schuld wenn er sie entlohnt (oder unangemessen hoch entlohnt).

Dass die Einkommensschere ein Wahnsinn ist und jede Klofrau in Kuba von den Touristen pro Stunde mehr CUC zugesteckt bekommt als ein Lehrer od. Ingenieur im Monat in CUP verdient, ist die Kehrseite der Medaille, die ich auch gar nicht bestreite. Deshalb drängt ja jeder in Tourismusgewerbe und deshalb gibt es die zahlreichen, extrem lästigen Touristenschlepper, die einem das Verweilen an öffentlichen Plätzen ziemlich vergällen...

Dass du als Tourist die Melkkuh Kubas bist, ist nicht die Schuld der privaten Anbieter sondern des Staats, dieser hat die Zweiteilung der Währung geschaffen und er diktiert die Preise und Steuern.

Ich erblicke aber auch eine gewisse Gerechtigkeit dahinter, denn der durchschnittliche Kubaner bringt USD 30,00 im Monat ins Verdienen, der durchschnittliche Europäer gibt schon alleine für den Flug nach Kuba das dreissigfache aus! Es macht also durchaus Sinn, dass die roten casa particulares (nur für Kubaner) deutlich billiger sind als die blauen...

Für die obigen Missstände können aber weder die privaten Casa-Anbieter, noch die Paladares was dafür...

Es gibt Produkte, da ist Handeln Usus (wie zB am Bazar in Istanbul). Bei Casa Particulares ist das definitv nicht der Fall. natürlich gibt es eine Gewinnspanne und sohin wäre auch ein Verhandlungsspielraum möglich, aber auch bei Restaurants in Europa gibt es Gewinnspannen... Verhandelst du dort auch um den Preis des Menüs?

Zum anderen habe ich ausschließlich in Casas gewohnt, die in ausgezeichnetem Zustand waren, mit nettem, hilfsbereiten Personal. Die waren alle 25 CUC wert (wenn nicht mehr), insbesondere, wenn ich die Casas mit den teureren, lieblos abgewohnten und teilweise schäbigen staatlichen Hotels vergleiche.... Welche Gegenleistung dir sohin vorenthalten worden ist, frage ich mich...

Ausgangspunkt der Frage waren aber eigentlich fehlende Spanischkenntnisse... Zum Abwehren der Touristenschlepper reicht ein bestimmtes "No" .... Der Fehler ist, dass man sich mit solchen Typen einlässt, nicht, dass man nicht spanisch mit ihnen spricht!

Antwort auf: Erste Kubareise
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