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Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)

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Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)
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Beim Erinnerungsaustausch mit meinem Besuch aus Korsika kamen wir auch auf diesen gemeinsamen Ausflug zu sprechen, und ich war froh zu hören, dass es diese Möglichkeit immer noch gibt.

Es fährt ein Zug von Bastia nach Ajaccio, quer durchs Land und über die Berge. Die ganze Fahrt war und ist wildromantisch, wobei der Zug vor Jahren noch sehr unbequem und eine Herausforderung für die Bandscheiben war, heut fährt ein ganz moderner Zug diese Strecke.

Wir sind in Vizzavona ausgestiegen, einem kleinen Ort nahe dem Wanderweg GR 20, mit dem höchstgelegenen Bahnhof Korsikas. Von dort kann man herrliche Wege durch den Wald laufen, allerdings kann ich mich hauptsächlich an unsere Wanderung zu einer kleinen gestauten Stelle mitten in einem Wildbach erinnern, wo wir dann gepicknickt haben. Diese Wege und diese Stelle(n) gibt es aber immer noch.

Auf jeden Fall ist das ein schöner Tagesausflug für Leute, die nicht nur am Strand liegen möchten, sondern auch ein bisschen von der malerischen Landschaft sehen wollen.

Man kann dann entweder mit dem Zug zückfahren oder weiter nach Ajaccio und dort evtl. übernachten.

8 Antworten zu diesem Thema
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1. AW: Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)
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man sollte sich nur vorher gut den fahrplan ansehen.

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2. AW: Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)
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Das war der Fahrplan bis Ende Juni, den neuen hab ich nicht gefunden

http://www.paradisu.de/korsika-eisenbahn.html

Deutschland
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3. AW: Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)
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Hallo patara,

ja man kann das alles noch machen, aber leider leider ists n gut Stück dahin mit der Idylle.

Wie schon öfter hier besprochen, leider ist auch das Inland von Korsika inzwischen in der Hauptsaison in manchen Tälern zu einer Massenveranstaltung geworden. Das betrifft leider insbesondere die Täler mit Bächen, die nicht selten traumhafte Wasserfälle mit Sprungfelsen und Badebecken - ja manchmal sogar Sandstrand - haben. So ist alles, was zumindest 1 bis 2 Wanderstunden von den Asphaltstraßen entfernt liegt von Massen bevölkert in den Sommermonaten. Hinzu kommen zahlreiche Trendsportarten wie "Canyoning", Klettergarten etc etc. Also nicht nur die Badegäste hüpfen um die Wette dort, nein auch noch die "Kamikaze" mit mehr oder weniger Neoprenanzug schlagen Haken in die Felsen, spannen Seile und springen in die Becken. Nicht selten schwimmt auf dem wunderbar glasklaren türkisen Trinkwasser inzwischen ein Fettfilm von Sonnenöl. Die Massen haben die Canyons im Griff in der Saison - man kann sagen fast in ganz Korsika!

Vizzanova ist die Stelle, an der auch der GR 20 auf "Zivilisation" trifft. Das Bergdörfchen mit einst Nobelhotels hat daher etwas an Wanderbetrieb bekommen und kann so etwas besser überleben. Hinzu kommen aber die Massentouristen, die Cascades des Anglais meist mit PKW und kurzer Wanderung ansteuern mit den Bademöglichkeiten davor und danach. Es ist einfach zu viel geworden in den Sommermonaten. Der GR 20 Wanderer, der zwar ständig zahlreiche Gleichgesinnte auf seiner Tour trifft, ist trotzdem nach Tagen der (anstrengenden) Idylle geschockt, wenn er auf die Massen der Cascades des Anglais trifft. Es ist eben ein anderer Tourismus.

Ich persönlich würde mir wie schon gesagt konsequenten Baustop in Korsika wünschen und auch Verbot die Berge mit Haken zuzupflastern. Natur und Tradition des Landes gilt es zu bewahren. Sicher lassen sich im Zeitalter von Informationsaustausch und Massentourismus Spitzenbelastungen wohl kaum vermeiden. Nichts gegen Tagestouristen - ich bin auch einer! Aber dann sollte der Schaden wenigstens durch Zurückhaltung bei Baumaßnahmen und Spaßbetrieben in Grenzen bleiben.

Auch dieses Jahr wieder viele neue Bausünden in Korsika. Propriano ist kaum mehr wieder zu erkennen (häßliche Neubauten direkt am Stadtstrand). Rund um Porto Vecchio geht in der Saison gegen Nachmittag fast nichts mehr. Staus nicht selten von 60 km Länge und mehr. Die Hügel südlich und nördlich davon mit Villen zugepflastert. Bastia baut Schnellstraßen Richtung Süden und Hochhäuser. Gewerbegebiete sprießen fast überall in Korsika wie Pilze aus dem Boden. Der gesamte Golf von Ajaccio ist dermaßen Überlaufen und zugebaut, dass man ihn nur noch großräumig umfahren sollte etc etc.

Traurig aber wahr. Es ist noch immer eine Trauminsel, aber leider wachsen die Negativeinflüsse wie Krebsgeschwüre.

Schönen Gruß von

ikarusfly

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4. AW: Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)
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ikaruslfy, sicherlich gibt es auch die vielen negativen aspekte, wie du sie beschreibst. trotzdem ist korsika für mich noch immer eine "trauminsel". und mir würde es nicht mal im traum einfallen, dort während der hochsaison hinzufahren. juli und august gehört die insel vornehmlich den "festland-franzosen"...

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5. AW: Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)
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Ich muss zugeben, dass auch wir meist außerhalb der Hauptsaison dort waren.

Allerdings kommen jetzt im Frühjahr und Herbst verstärkt die Bustouren, nicht NUR von Deutschland aber immer mehr auch von dort. Und die fallen dann natürlich ein bisschen wie die Heuschrecken in die Orte, Hotels, Restaurants usw. ein. Außerdem wird die Insel oft von Kreuzfahrtschiffen angelaufen, so dass auch da Horden an Tagesausflüglern einige Orte überschwemmen.

Aber bei den Gesprächen mit meinem Besuch ist wieder klar geworden, dass viele (die meisten?)Einheimischen alles ein wenig anders sehen als wir Touristen. Sie sind auf den Tourismus angewiesen und wollen natürlich alles anbieten, was der Tourist (angeblich) verlangt. Und da kommt es halt leider auch manchmal zu solchen Auswüchsen, wie Du sie beschrieben hast, ikarusfly.

Aber die Besucherin betonte immer wieder, dass 33% des Landes Naturschutzgebiet sind, und dass es immer noch schöne und ziemlich unberührte Fleckchen gibt, man muss sie nur kennen:-))

Leider wird es wohl immer schwieriger solche Ferienziele vom Massentourismus fernzuhalten, manchmal regeln das die Preise, aber auch das wird auf Dauer kein Hindernis sein.

Von "Idealisten" , wie viele von uns es sind, können und wollen die Einheimischen nicht mehr leben, sie haben sich an ein bisschen mehr Sicherheit und Einkommen gewöhnt. Zumindest viele und vor allem die Jüngeren.

Vielleicht schaff ich es im nächsten Jahr mal wieder hinzufahren, und ich bin sehr gespannt, was mich da erwartet.

Zuletzt geändert: Vor 5 Jahren
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Patara,weltreisen 10 und Ikarusfly,

Wir (Gruppe) sind Ende August 2013 auf Korsika gereist ( Busreise ) mit dem Zug von Ajaccio nach Corte gefahren und wollten schon Karten am Vortag lösen. Das war nicht möglich, man muß die Karten am Tag der Abfahrt besorgen und sollte eine Stunde vor Abfahrt am Bahnhof sein, da man ansonsten keine Karten mehr bekommt.

Der Zug ist jeden Tag hoffnungslos überfülllt. Der Zug besteht nur aus einem Triebwagen und einem Wagon. Wir waren schon vor einer Stunde da, bekamen auch unsere Karten, aber da saßen schon Passagiere im Zug und wir, die Gruppe ( 22 ) konnten gerade noch zusteigen. 30 Minuten vor Abfahrt war der Zug restlos besetzt und viele Touristen bekamen für diesen Zug am Morgen keine Karten mehr (angeblich ist das von Juli bis Ende September immer so ).

Während der Fahrt wurde die Enttäuschung immer größer, da man fast keine Aussicht hat.

Die Bahntrasse ist völlig und fast undurchsichtig mit Bäumen zugewachsen. An den zwei Stellen, wo in einer Kurve und vor der Brücke eine Aussicht in die tiefen Täler möglich war, war die Fensterseite in 3-Reihen "verrammelt", da alle Gäste auf einmal fotografieren wollten. Außerdem fährt der Zug durch viele ( auch neue ) Tunnels.

In der Station Vizzavona war es nur möglich die Zahl (einige) der Aussteigenden mit Zustiegen zu ergänzen. Dort kam es zu einem unbeschreiblichen Tumult, da nicht alle zusteigen konnten.

Ergo, diese Zugfahrt ist nicht mehr zu empfehlen.

Auch zu vielen anderen Orten gebe ich IKARUSFLY recht und stimme mit ihm völlig überein.

 

In der Galanche entsteht jeden Tag ein riesiger Stau von Fahrzeugen in beide Richtungen. Mit dem Bus benötigten wir fast 2 Stunden um "durchzukommen", wobei wir uns selbst eine "Verkehrsregelung" organisierten um überhaupt die Engstellen passieren zu können.

So eine Fahrt hat mit "in Ruhe ansehen" nichts mehr zu tun und ist nur der reine Streß.

Als Reiseleiter ist man dort an den Küstenstädtchen permanent gefordert, überhaupt das Programm "einhalten" zu können. Überall sind nur mehr die "Massen" am Weg. Auch so bei den Bootsausflügen ( manches mal haben wir darauf verzichtet, der Andrang war zu groß ).

In Bonifacio hat man nur zeitig am Morgen die Chance, den kleinen "Traktorzug" zu besteigen, um hoch in die Stadt zu kommen ( alle können nicht so weit den Berg und die Stiegen hochlaufen ). Anschließend, wenn die 30 - 40 Busse, gegen 10.00 Uhr kommen, steht alles "Schlange" an um den kleinen "Zug" besteigen zu können.

Anschließend, oben in der Stadt ist alles voll Menschen und einer "schiebt" den anderen vor sich her. Fotostellen sind hoffnungslos in dichten Reihen (Fotografen) "belagert".

Außerdem ist so manches Personal am Abend, besonders in Ajaccio in den Restaurants völlig überfordert, da einfach zu wenig Plätze vorhanden sind. Die Gäste stehen in langen Reihen an und warten darauf, ob jemand das Lokal verlässt, dass ist sehr, sehr ungemütlich.

Auch meine Beobachtungen hinsichtlich der Feststellungen zu den zur Zeit herrschenden baulichen Maßnahmen stimmen mit der Ansicht von Ikarusfly völlig überein. Korsika wird zur Zeit "zugepflastert", der Bauboom ist schrecklich geworden.....

Fazit, wir haben uns lange auf den Besuch von Korsika gefreut, aber der Massentourismus hat dort Ausmaße angenommen, welche schon fast nicht mehr erträglich sind. Schade, Korsika ist eine landschaftliche Schönheit, hat auch seinen Reiz, aber unter diesen Umständen werde ich und meine Mitreisenden nicht so schnell wiederkommen.

Ich habe diese, meine persönlichen Feststellungen ( Auswüchse, Entwicklung auf Koriska ) nur nach langer Überlegung hier angeführt, aber möglicherweise ist es eine Entscheidungshilfe für neue Gäste, welche Korsika als Ziel haben. Tut mir sehr leid um diese ansonsten so "traumhafte" Insel.

lg albre 13 TL

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@Ikarusly und albre, ich kann eure bedenken verstehen, auch ich habe inzwischen schon einige bausünden entdeckt.

aber für mich ist korsika immer noch eine der schönsten inseln der welt. wir bereisen die insel grundsätzlich nicht während der hochsaison, d.h. zwischen 15. juni - 15. september ist für uns "no-go" zeit.

und natürlich können wir als individualttouristen anders reisen als in einer gruppe in einem bus. wir sind halt nur zwei, und brauchen überall weniger platz... :-)))

und wir können mit dem privatauto oder zu fuss noch "ecken" entdecken, die so sind, wie wir uns das vorstellen.

mein lieblingsstrand südlich von ajaccio ist immer noch ein traum - und mein lieblingsrestaurant, wo ich persönlich von Madame begrüsst werde, ist klein aber fein.

ich finde es aber gut, dass ihr mehr oder weniger negativ über die insel schreibt, dann kommen vielleicht nicht noch mehr leute oder andere bleiben weg. Kann mir nur recht sein - den leuten auf der insel, die im tourismus arbeiten, wohl eher weniger...

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Man kann nur hoffen, dass die Behörden rechtzeitig die Reißleine ziehen, bevor die Insel ganz kaputt gebaut wird. Auf die Einsicht der Einwohner zu hoffen wäre vielleicht zuviel verlangt, die freuen sich über den Zulauf und all die Modernisierungen. Zumindest viele von ihnen.

Antwort auf: Mit dem Zug von Bastia nach Vizzavona (und Ajaccio)
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