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3 Seen Tour am Grundlsee, - ein Wanderlebnis im Ausserland !

3 Seen Tour am Grundlsee, - ein Wanderlebnis für die ganze Familie im „Herzen“ Österreichs.

Sollten auch Sie (Ihr) Entspannung, Erholung benötigen, dann folgen Sie mir durch eine Bilderbuchlandschaft im „Herzen“ Österreichs.

Am Grundlsee im „Ausseerland“, inmitten der sich im See spiegelnden Bergspitzen wartet auf Sie ein unvergessliches Erlebnis, nämlich die „3-Seen Tour“ ab dem Grundlsee.

Ein Urlaub, einmal „anders“ für die ganze Familie. Sie benötigen kein Fahrzeug dazu, diese Wanderung wird durch romantische Bootsfahrten inmitten Österreichischer Bergwelt unterstützt.

Der kleine Ort Grundlsee hat nur 1200 Einwohner und liegt „eingebettet“ an den Ufern des gleichnamigen Sees. Heute ein sehr beliebtes Ziel vieler Wanderer, welche hier entspannen und ihre „Seele baumeln lassen“ wollen.

Im hektischen Zeitalter von Flugbuchungen, Reiseplanungen, langwierige Anreisen und stressigen Kontrollen an den Flughäfen, wäre dieser Familienausflug geradezu prädestiniert um einen körperlichen, sowie „geistigen“ Ausgleich zu finden.

Zur Anreise nach Grundlsee: Mit dem eigenen Fahrzeug ca 4 Stunden von München, oder mit der Bahn über Salzburg nach Bad Aussee, von dort oftmals schon Abholung durch den Unterkunftgeber möglich. Ansonsten die kurze Strecke von Alt Aussee nach Grundlsee, einfach mit dem Linienbus.

Da wir uns nun langsam auf die 3 Seen Tour begeben möchten, erlaube ich mir zu Daten, Fakten und weitere Einleitungen zum Grundlsee, hier auf diesen Link zu verweisen.

ausseerland.salzkammergut.at/grundlsee.html

Die 3 – Seen Tour beginnt.....

Nach Öffnen des Fensters meines Hotelzimmers strömte die so begehrte „Bergluft“ über den Grundlsee herauf und erfüllte mich mit Freude, da noch dazu der See in einer Bilderbuchlandschaft vor mir lag und der Himmel nicht blauer sein konnte.

Mit Freunden, wir waren mehrere Paare, war schon am Tag vorher vereinbart worden, das Frühstück schon zeitig zu nehmen, um rechtzeitig am kleinen Hafen in Grundlsee das Boot nach Größl, dem Ort am hinteren Ende des Sees zu erreichen.

Richtig „gestylt“, in perfekter Wanderkleidung trafen wir uns kurz später am Boot und unsere Kameras standen ab nun im „Dauereinsatz“.

Vor uns der spiegelglatte See, rundherum in einer unbeschreiblich schönen Bergwelt „eingebettet“ den Blick weit nach vorne, zu den weißen Spitzen des Toten Gebirges gerichtet, setzte sich das kleine Boot in langsamer Fahrt in Bewegung.

Ab nun war jeder mit seiner Kamera beschäftigt, um diese Motive, insbesondere die herrlichen Spiegelungen der Bergspitzen im Wasser „einzufangen“.

Nach nur etwa 30 Minuten waren wir am „hinteren Ende“ des Talkessels in Größl angelangt und hatten Glück, dass heute nicht so viele Wanderer am Weg waren. Nun, nach unzähligen Fotos, zurück über den Grundlsee und den Spiegelbildern der Berge darin, bemerkten wir erst diese Stille, Ruhe und fast Einsamkeit um uns herum.

Vorerst beschritten wir eine kleine, noch asphaltierte Straße, welche dort von stilechten „Ausseerhäuschen“, alle mit ausreichendem Blumenschmuck in den Vorgärten, eingesäumt wird.

Nette, freundliche Bewohner dieser Häuschen begrüßten uns mit „Griaß Eich“ im örtlichen Dialekt. Diese so freundliche Ansprache wurde natürlich auch von uns mit einem „Grüß Gott“ erwidert.

Vorbei an einem besonders schönen, in alter Tradition geschmückten Häuschen, welches sich als Wohnhaus einer „Tagesmutter“ erwies, führte unser Weg noch ein kurzes Stück durch den Wald....und schon bald lag der so geheimnisvolle „Toplitzsee“ vor uns.

In einigen Fällen ergab sich auch ein kleiner Gedankenaustausch; „woher seid ihr denn, wie lange bleibt ihr hier am See“, einen schönen Sonnentag hätten wir „erwischt“ usw.....unter anderem ergaben sich in Folge auch Hinweise zu unserem Rückweg, da sollten wir den ausgeschilderten GEO- Weg durchwandern.

Dieser Hinweis erwies sich später für einige unserer Damen als Volltreffer, da an diesem Weg eine Vielfalt der hier beheimateten Berg- u Wiesenblumen vorzufinden und natürlich mit den Kameras festzuhalten waren.

Nach kurzer Fotosafari und einem kleinen Imbiss bestiegen wir die „Plätte“ ( so werden im Ausseerland, flache Holzzillen genannt, welche hier seit Jahrzehnten, sicher ihre Dienste verrichten ) und glitten kurz später über das spiegelglatte, ganz ruhige Wasser dahin.

Nur die erklärenden Worte der „Bootsführerin“, welche seit mehr als 30 Jahren, die Touristen sicher über den Toplitzsee zum Kammersee, unser letztes Ziel der Tour, geleitet, unterbrach die eigenartige Stille am See.

Nur der kurz später am linken Ufer auftauchende, wild romantisch herabstürzende Wasserfall war dann die „Begleitmusik“ in dieser Ruhe am See. Natürlich wurde wieder mal pausenlos fotografiert.

Nach einer Fahrt von nicht ganz 10 Minuten waren wir am letzten See unserer Tour, dem Kammersee angelangt und stiegen aus dem Boot.

 

Vor uns lag ein im 15. Jht. durch den Fels „geschlagener“ Kanal, durch welchen die Holzfäller der vorigen Jahrhunderte die großen Baumstämme nach dem Fällen, vorerst in den Toplitzsee „flößten“ um diese später, vorne am Beginn des Toplitzsee für den Weitertransport in die Sägewerke aus dem Wasser nehmen zu können.

Der Kanal wurde über Jahre händisch und nur mit den Werkzeugen der damaligen Zeit auf einer Länge von mehr als 200 m aus dem Fels geschlagen, um diesen „Flößerkanal“ als Verbindung zwischen den Seen zu schaffen. Noch heute sind die „Werkzeugspuren“ von damals am Fels zu erkennen.

Der kleine Kammersee liegt unspektakulär in wildromantischer Kulisse, von uns, hier hat die Natur ihr „Leben“ ohne Eingriffe des Menschen zurückerobert. Kreuz und quer lagen die abgestorbenen Bäume in und um den See. Hoch und steil ragen die Feldwände ringsumher empor. Nur kleine „Wasserfälle“ speisen den See.

Der Kammersee ist jedoch der Ursprung der „Traun“, welche anschließend durch alle Seen bis weit hinaus ins Ausseerland, dann schon als beträchtlicher Fluss, seinen Weg nimmt. Nach Gewittern kann sich dieser Fluss in ein „reißendes Wasser“ verwandeln.

Nach einigen ruhigen Minuten, in Eintracht mit der umliegenden Natur und den bereits genossenen Erlebnissen auf dieser Wanderung, begaben wir uns wieder zum Boot, zu unserer „Plätte“ zurück und traten kurz danach die Rückfahrt an.

In der Fischerhütte am Toplitzsee, wo wir die Geschichte zum See anhand von dort ersichtlichen Bildmaterial und Zeitungsausschnitten noch einmal Revue passieren ließen und einer kleinen, ortsüblichen Jause, begaben wir uns auf den Rückweg zum Grundlsse.

Direkt ab dem See führte nun der „GEO-Trail“ ( wird mit Schildern darauf verwiesen ), welchen einige von uns tatsächlich auch benützten.

Nach etwas mehr als einer Stunde trafen wir uns alle im „rostigen Anker“, dem dort besten Restaurant am Grundlsee und genossen weiter diesen Tag bei traditionellen „Seemenüs“.

Dieser Bericht richtet sich in erster Linie an alle, welche für einige Tage ihren „stressgeplagten“

Alltag hinter sich lassen und eine noch völlig unberührte Natur im Kreise ihrer Familie erleben, ja „erwandern“ möchten.

Hier um den Grundlsee gibt es noch viele weitere Möglichkeiten einen „Ausgleich“ zu finden, um einmal so richtig die „Seele baumeln zu lassen“!

„Klicken“ SIE sich durch, alle diese Möglichkeiten am und um den Grundlsee,

 sind leicht im Internet zu finden.

ausseerland.salzkammergut.at/grundlsee.html

Bilder zur Wanderung unter „Kaiserwetter“ am Grundlsee – finden sich hier,

tripadvisor.de/Attraction_Review-g1720871-d3…

lg albre 13 TL