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...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

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...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

...ich stelle hier die Frage, WER war schon "auf der Straße der Vulkane" ( weltweit ) unterwegs, hat einen Ausbruch selbst erlebt, oder sogar einen Vulkan "Bezwungen" ( bestiegen ).

Da es im "Ring of Fire", weltweit hunderte Vulkane gibt, welche uns

ihre außerordentlichen Kräfte, ihre Gefährlichkeit und ihre Ausbrüche fast täglich in den Medien spektakulär vorzeigen, könnten einige von Euch, hier Erlebnisse dazu berichten,

...nur als Beispiele wird dazu angeführt;

2. Vulkane in Europa:

 

...Vulkan der Insel VULCANO, Äolische Inseln:

Ausflug zur Insel Vulcano, 1 km südlich von Lipari.

Vulcano ist 21 km2 groß und hat 450 Ew. In der Antike hieß sie Hiera (Heilige) und Thermessa (Heiße), die heutige Bezeichnung leitet sich vom römischen Feuergott Vulcanus (bei den Griechen Hephaistos) ab.

Die Insel besteht aus fünf zusammengeschlossenen Vulkanen. Sie bilden die Hochebene Piano sowie die Gipfel Monte Saraceno, Monte Aria, Monte Luccia. Nördlich davon erhebt sich das Massiv des Vulcano, es besteht aus zwei Kratern Fossa I und Fossa II, dem Gran Cratere. Er hat am Rand einen Durchmesser von 500 m, eine Tiefe von 200 m und einen Umfang von 1500 m und erreicht eine Seehöhe von 391 m. Seine derzeit zwar eingeschränkte, aber nach wie vor ungebrochene Aktivität ließ bereits die Griechen erschauern. Auch Aristoteles beobachtete bei einer seiner Reisen einen Vulkanausbruch. Bis ins 19. Jh war die Insel nur sporadisch von Fischern oder gar nicht besiedelt. Von 1888 bis 1890 fand die bisher letzte große Feuerperiode statt, allerdings ohne Lavaausfluss. Seither produziert der Vulkan nur noch Dunst, Kohlendioxyd und Schwefelwasserstoff. Seit 1980 registrieren die Vulkanologen (die Forschungsstation befindet sich auf Lipari) eine starke Zunahme der Fumarolen-Aktivität sowohl im Innern des Gran Cratere als auch an dessen Flanken und am heißen Strand von Porto di Levante.

Die Gipfelstürmer zog es bergauf zum großen Krater….

Eine Asphaltstraße, gesäumt von meterhohen leuchtend rot blühenden Geranien, führte uns vom Hafen Porto di Levante zum Vulkankegel. Dann geht es in Serpentinen bergauf, für den Höhenunterschied von 400 m brauchten wir eine Stunde. Typische Macchiagewächse wie Zistrosen und baumförmige Genista ephedroides, eine seltene Ginsterart blühten am Wegesrand – und wir hatten ausreichend Zeit, um alle lohnenden Motive einzufangen. Das letzte Stück wurde es kahler und der Pfad steiler. Am Kraterrand waren viele Zeichen der vulkanischen Tätigkeit zu sehen- das Gelb des Schwefels, das Schwarz der Lava, das Hellgrau bis Rötliche des Tuffstein und pechschwarzer manchmal bräunlich gefleckter Obsidian. Der Krater öffnete sich zu einem riesigen Amphitheater, aus den Hängen stieg brennend heißer Dampf auf und beißender Schwefelgeruch lag in der Luft. In der unmittelbaren Umgebung der Gaslöcher setzten sich große Mengen Schwefel in zarten Kristallen und weiße Salmiak-Skelettkristalle ab. Wir gingen zum höchsten Punkt des Kraters in 391 m und stießen auf den Gipfelsieg an. In der Ferne war die schneebedeckte Spitze des Ätna zu sehen. Auf einem breiten Weg wanderten wir wieder zu Tal. Vor uns lag die runde Halbinsel Vulcanello mit der schmalen, nur 1 m über dem Meeresspiegel liegenden Landverbindung zum „großen Bruder“, dahinter Lipari und die beiden charakteristischen Faraglione-Felsen inmitten der knapp 1 km breiten Meerenge. Links davon sieht man die längst erloschenen Zwillingsvulkane von Salina, in weiterer Entfernung Richtung Norden Panarea und Stromboli, im Westen die Umrisse von Alicudi und Filicudi.

Die Halbinsel Vulcanello entstand um 183 vor Chr. im Verlaufe einer gewaltigen Eruption aus den Tiefen der See und es dauerte bis ins 16. Jh. bis eine feste Brücke aus Schlacke und Asche Vulcano und Vulcanello verband. Die drei Krater des jüngsten Vulkans Südeuropas waren bis Ende des 20. Jh. von Schwefeldämpfen erfüllt.

Wir besuchten noch die Schwefelbäder bei Porto di Levante. In der Zona delle Acque Calde befindet sich keine Kuranstalt, sondern gegen eine Gebühr kann man sich nach Lust und Laune in den Schlammlöchern suhlen. Es gibt keine Duschen und Umkleidekabinen. Der Schlamm hat eine Temperatur von 34 Grad und ist ein sich ständig erneuernder Fangoteich, in den durch den Druck der Gase aus dem Erdinnern biologisch reiner, schwefelhaltiger Schlamm gepresst wird. Er ist heilsam bei Rheumatismus, Bandscheiben-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Nieren-, Gallen- und Frauenleiden, jedoch soll man nicht länger als 30 Minuten pro Tag im Schlamm liegen. Im nur wenige Schritte entfernten Meer kann man den Schlamm abwaschen, jedoch ist Vorsicht geboten, da Strand und Meeresboden mit Fumarolen übersät sind, denen bis zu 200 Grad heiße Dämpfe entströmen……

STROMBOLI - Besteigung des „Leuchtturms der Antike“ bei Nacht: ( erster Beitrag auf TA )

Der Gipfel des Stromboli, Serra Vancori genannt, ist der Rest eines alten Kraters, dessen nordwestliche Seite einstürzte. 200 m darunter breitet sich die Fossa, der jetzt aktive Kraterkomplex, mit drei bis elf, manchmal zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher Intensität Feuer speienden Öffnungen aus. In welcher Tiefe sich die Schmiede des Hephaistos, also der Herd des Vulkans, befindet, darüber gehen die Meinungen der Experten auseinander – Schätzungen reichen von 2 bis 25 km. Begrenzt wird der Krater im Osten und Westen durch die Fossa-Zwillingsgipfel, von denen aus man das faszinierende Naturschauspiel am besten verfolgen kann.

                              …..der Aufstieg ..

 

Nachdem die Gipfelstürmer in Gruppen eingeteilt worden waren , die sich an der Helmfarbe unterschieden, erfolgte um 17 Uhr der Abmarsch von Ficogrande nach San Bartolo.Ein Bergführer ging voraus, einer machte das Schlusslicht. Links vorbei an der Kirche rannten wir zunächst über einen gepflasterten, in Serpentinen ansteigenden Weg und stampften dann durch einen staubigen Hohlweg. Der Weg wurde nun steiler und führte über Lavageröll, durch meterhohe Ginsterbäume und duftende Zistrosen. Es war sehr heiß, nicht nur von der Rennerei. Je höher wir stiegen, desto herrlicher wurde die Aussicht, zurück zum Dorf Stromboli und dem Meer, über die blühenden Ginsterbüsche und Zistrosen zu den steilen Lavahängen des Vulkans. Immer wieder musste ich fotografieren, was mir einen Rüffel vom Bergführer einbrachte, da ich als letzter der Gruppe zum Hauptfeld einen größeren Abstand hatte.

Drei schwächere Wanderer wurden vom Bergführer zurück ins Tal geschickt. Zur Strafe - musste ich das letzte Stück bis zum Gipfel als zweiter hinter dem Bergführer gehen. Der Pfad näherte sich nun dem nordöstlichen Rand der Sciara del Fuoco. Das dumpfe Donnergrollen der Eruptionen hörte sich bedrohlich an, der Schwefelgeruch wurde intensiver. Um 20 Uhr trafen wir im Warteraum zum Höllentheater ein. Schon von hier hat man einen schönen Ausblick aufs Meer und die Inselwelt, besonders bei Sonnenuntergang.

Doch dann war es endlich so weit, der letzte Teil des Aufstiegs ist weniger beschwerlich und bald erreichten wir die Loge des Höllentheaters in 918 m Seehöhe. Es war schon dunkel, als der Schlund des Vulkans mit seinen zischenden und dampfenden Öffnungen vor uns lag. Das vulkanische Spektakel ist erst nach Einbruch der Dunkelheit am Eindrucksvollsten und das genossen wir nun sitzend am Zwillingsgipfel oberhalb des Kraters. Vor uns lagen vier kleinere und ein großer Krater. Aus den kleinen Löchern rauchte es ständig und kleinere Feuerfontänen fuhren aus wie ein Feuerwerk. Aus dem großen Krater schossen in 10 bis 15 Minuten Intervall große Feuerfontänen empor und Lava rann über den Kraterrand. Es war ganz dunkel, nur die Sterne strahlten über uns, der Lavastein auf dem wir saßen, war angenehm warm. Immer wieder spuckte und rauchte es aus den Kratern, die hochgeschleuderte Lava fiel kurz vor uns wieder zu Boden ( jetzt wussten wir, warum die Helme…)

Um 21.30 Uhr bliesen die Bergführer zum Aufbruch. Wir nahmen einen anderen Weg zu Tal, der geradewegs bergab über ein Lavafeld führte. Die Lava rutschte und füllte die Schuhe aus, es staubte fürchterlich. Bei einigen gaben die Schuhe den Geist auf, die Schuhsohlen hatten sich gelöst. Dann erreichten wir den Schilf- und Pflanzengürtel und drifteten durch einen mit Staub angefüllten Hohlweg zu Tal. Einen Franzosen verließen die Kräfte, er wurde von einem Führer angeseilt und zu Tal geschleppt.

Um 23.15 Uhr hatten wir wieder das Dorf und den Hafen Stromboli erreicht. Das Meer war sehr stürmisch aber trotzdem gute Rückkehr nach Lipari ins Hotel AKTEA ( Empfehlung ) um 01.15 Uhr, noch einmal „ kehrte der STROMBOLI in unsere Träume zurück“…..

Das ganze Leben werden uns die Bilder der "Bezwingung"

(leistungsbewußt stolz ) in dieser Nacht unvergesslich bleiben.

..dann wohl ein "richtiges" Abenteuer, die Besteigung des hochativsten Vulkans in Melanesien: hier der Beitrag:

tripadvisor.de/Attraction_Review-g317047-d31…

..und so sollten sie fortgesetzt werden, IHRE Erlebnisse auf der weltweiten Straße der Vulkane,

..in der Antike galten sie als "Schmieden" des Vulcanus....

...wer setzt fort, seine Erlebnisse hier zu berichten:

lg albre13 TL

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41. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

...und noch für heute Abend, eine Beitrag vor dem Einschlafen...

Vulkane des GALAPAGOS Archipels – Teil 4 -

In der Nacht haben wir den Äquator in nördlicher Richtung überquert, auch war – wie schon im letzten Teil erwähnt – starker Wellengang gewesen. Am Morgen hat sich jedoch das Meer beruhigt und einige am Schiff konnten jetzt erst einschlafen….doch

Für 7 Uhr war Frühstück angesagt, um 8 Uhr, unser erster Landgang auf der Insel Genovesa ( auch „Tower“ genannt ).

Die fast kreisrunde, flache nur 14 qkm große Insel, bildet ein alter Schildvulkan mit kleiner Caldera, die ein Salzsee füllt.

Auf der sehr trockenen Insel wachsen Feigen-u. Lavakakteen, Crotonbüsche und gelbblühende Cordien.

Der weite Weg zu dieser Insel lohnt sich vor allem wegen der großen Rotfußtölpel-Kolonien. Aber auch Bindenfregattvögel, Maskentölpel ( diese sind meine Lieblinge ), Rotschnabel-Tropikvögel (sehr elegant ), Galapagos-Tauben und Gabelschwanzmöwen bevölkern die Insel.

Es ist die einzige Insel im Norden des Archipels, die nur mit Sondergenehmigung

( hatten wir ) besucht werden darf. Auch muss man dazu ein etwas größeres Schiff haben, da der 8 std. Weg, durch die auf dieser Strecke oft raue See nicht von allen Booten bewältigt werden kann.

Unser kleines Beiboot ( Motorboot ) „kämpft“ gegen die Wellen der Brandung an, als wir zum ersten Mal auf der Insel landen.

Einige spitze Haifischflossen sind in der Nähe der Landungsstelle zu erblicken. Wir legen an einer sehr hohen Felswand an, auf der ersten Stufe liegt ein Seelöwe und schaut uns zu, wie wir mühsam vom wackeligen Boot an Land klettern.

Drei Schritte weiter ist ein Nest einer Gabelschwanzmöwe, die uns mit rot umrandeten Augen neugierig beäugt. Sie ist ein nachtaktiver Jäger auf See, die tagsüber im Nest sitzt.

Die Füße und Beine sind rot. Es gibt ca 30.000 Tiere. Brutzeit ist das ganze Jahr über.

Wir klettern das steile Ufer hinauf und erreichen ein Hochplateau mit blattlosen Bäumen.

Wenn man die Rinde ritzt, riecht es nach Weihrauch, der PaloSanto- Baum ist ein „heiliger“ Baum).

In seinen Zweigen sind Nester der seltenen Rotfußtölpeln. Der Rotfußtölpel lebt nur auf den Inseln Genovesa und San Christobal.

Als markanter Unterschied zu den beiden anderen Tölpelarten, die ausschließlich auf dem Boden nisten, wählt der Rotfußtölpel Salzbüsche, Balsambäume und gelegentlich Mangroven als Nistplatz.

Unter den Zweigen des MUYUYO, eines Strauches mit kleinen gelben Blüten, sind Nester der Maskentölpel. Er ist der größte Vertreter seiner Familie und kommt auf fast allen Inseln vor. Von zwei Jungen überlebt immer nur eines, das zweitgeborene wird aus dem Nest geworfen.

Wir sehen die Eier, die kleinen Kücken, bis zu fast ausgewachsenen Jungen.

Alle bleiben sitzen und gegenseitig „betrachten“ wir uns. Unvorstellbar, dieses Verhalten, einfach nur hier möglich.

Ich kann ihnen diese Momente nicht weitervermitteln, so ein Erlebnis, jeder hatte nur seine Kamera vor dem Gesicht, um ja dieses Erlebnis ( unwirklich und noch nie erlebt – „Vögel fliegen nicht weg“ ) für zuhause festzuhalten.

Da ich selbst nicht mehr fotografiere ( aber meine Gattin macht 1……solche Bilder ), habe ich genügend Zeit, all diese Erlebnisse in mich aufzunehmen und „abzuspeichern“.

In den Zweigen des Palo Santo sind auch Nester von Fregattvögeln. Die Jungen werden von den Eltern zwei Jahre lang gefüttert…

10 Jahre lang lernen sie fliegen (!), und sind dann erst selbstständig. Ein großes flauschiges Junges mit hellem Schnabel guckt uns neugierig an.

Im Aufwind der Felsen schweben Rotschnabel- Tropikvögel und führen uns ihren „Lufttanz“ vor.

Die Tropikvögel sind erkennbar an den langen Schwanzfedern, immer wieder attackiert von den Fregattvögel.

Diese ziehen an den langen Schwanzfedern, bis der Tropikvogel seine Beute aus dem Schnabel fallen lässt und der Fregattvogel den Fisch im Flug noch auffängt.

Gebannt schauen wir diesem Schauspiel lange zu, Fotos davon sind sehr schwer, da alles so schnell vor sicht geht…..

Da die Fregattvögel nicht tauchen können, ernähren sie sich nur vom Stehlen….

Zu Mittag zurück zum Boot, aber noch vorher ein „Schnorcherl“ um das Boot.

Wir schwimmen mit Schildkröten um die Wette, blaue Torpedofische, mit gelben Flossen am Kopf umkreisen uns dabei.

Es ist schwer für mich, Euch die Eindrücke so 1:1 zu vermitteln, ist einfach nicht immer möglich, man muss das alles selbst einmal erleben.

..dann, unsere Schiffsglocke ruft uns aus dem Wasser, das Essen ist fertig……..

…am Nachmittag geht’s wieder los, zu den Erlebnissen auf GENOVESA…..

( im nächsten Beitrag )

.

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42. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

ein bischen kann ich deine schnorchel erfahrung nachvollziehen, wir sind ja schon oft am roten meer gewesen auch zum schnorcheln und das was man dort unter wasser erlebt ist einfach unbeschreiblich........so wie du sagst man muß es selbst erleben, man kann es nicht beschreiben.........trotzdem danke für die "gute nachtgeschichte".......lg gaby

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43. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Vulkane des GALAPAGOS Archipels – Teil 5 –

Vor dem nächsten Landgang – SCHULE – durch den Guide Samuel;

Samuel erklärt uns die Meeresströmungen:

Der Humboldtstrom kommt von Süden, trifft auf Chile, fließt entlang der Küste nach Peru, dann durch die Erdrotation Richtung Westen, erwärmt sich entlang des Äquators, bringt viel Plankton mit und trifft auf die Galapagos-Inseln von Juni bis Dezember, kalte, trockene Saison.

Dezember bis Juni fließt er wieder Richtung Süden und nun kommt der Panamastrom, dreht sich durch die Erdrotation nach Westen und erreicht die Galapagos. Er ist warm und hat wenig Nahrung. Dann dreht er wieder Richtung Süden.

Der Cromwellstrom ist ein Tiefenstrom und versorgt die Inseln immer mit seinem Plankton.

Um 14 Uhr haben wir die nächste nasse Landung in einer Sandbucht auf Genovesa.

Gruppen von Seelöwen liegen unbeweglich im Sand, Gabelschwanzmöwen mit ihren Jungen spazieren am Strand entlang. Masken und Rotfußtölpel nisten auf niedrigen Büschen, ebenso die Fregattvögel.

Wir halten uns inmitten der Seelöwen auf und haben großen Spaß daran, den Muttertieren beim Spiel mit ihren Jungen zuzusehen. Dabei entstehen entzückende Gruppenaufnahmen, mancher sogar „schießt“ ein Portrait mit „Seehundschnauze“.

Samuel, der Guide ruft uns zusammen, erinnert uns nochmals an die Verhaltensweisen, dieses Mal insbesondere zur Haibeobachtung.

Er hat eine Gruppe von Weißspitzenhaien, im seichten Wasser, ganz nah bei uns entdeckt.

Unter seiner Führung „schleichen“ wir uns näher ran und versammeln uns auf einem kleinen Felsen nahe dem Ufer und tatsächlich……..im klaren Uferwasser können wir sie nun auch erkennen,

Whooow, direkt unter unserem Felsen haben sich, in einer Mulde am Meeresboden, wie in einem „Nest“ 10 – 15, bis zu 2 Meter lange Weißspitzenhaie eingefunden.

Unsere Kameras haben wieder „was zu tun“ und laufen „heiß“.

Samuel geht ins Wasser und taucht langsam zu den Haien hinunter. Diese verhalten sich ruhig. Einige Männer von uns folgen. Samuel deutet ihnen, hinter ihm zu bleiben.

Als er kurz danach fast bei den Haien ist, „stieben“ die in alle Richtungen auseinander, bleiben jedoch beisammen und kurz später versammeln sie sich wieder in der Mulde am Meeresboden.

Da mir die ganze „Sache „ nicht geheuer“ ist, rufe ich die Gruppe aus dem Wasser. Ich denke,

die Fotos sind genug, ich traue den Haien nicht.

Nun am Strand zurück, widmen wir uns den Lavaechsen, die in Grüppchen in der Sonne liegen. In unserer Gesellschaft befinden sich auch, Darwinfinken, Spottdrossel und Wellenläufer, wieder reiht sich Motiv an Motiv.

Nach einer Stunde schwimmen und schnorcheln, wobei wir auf zahlreiche Meeresechsen

im Wasser treffen und diese gut beobachten können, bringt uns unser Beiboot wieder aufs Schiff zurück, wo wir bei Kaffee und Kuchen lebhaft unsere Erlebnisse ausführlich besprechen.

Natürlich geht es immer wieder um das Erlebnis mit den Haien.

Von unserem Koch werden wir dabei aufmerksam gemacht, dass soeben Goldrochen am Schiff vorbeischwimmen, wir können noch 5 Stück an der Wasseroberfläche erkennen, dabei

auch ein Rudel Teufelsfische, jeweils einen halben Meter lang.

Hier ist „was los“ im Wasser, viele dieser Fische haben wir vorher nie gesehen.

Heute, noch vor dem Abendessen, Programm für Morgen:

7 Uhr – Frühstück,

8 Uhr – trockene Landung bei den Seelöwen auf South Plaza, 2 km Wanderung durch

die größte Seelöwenkolonie, Landleguane, Darwinfinken –

„durch die Darwinsche Evolutionstheorie sind 13 endemische Darwinfinken bekannt geworden. Sie haben unterschiedliche Lebensräume und sind anhand der Form und Größe ihrer Schnäbel voneinander zu unterscheiden“.

10 Uhr – zurück an Bord und 2 ½ Stunden Fahrt nach SANTA FE.

12.30 Uhr – Lunch an Bord,

14 Uhr – nasse Landung bei den Seelöwen, 1 km Felsenwanderung,

Landleguane, größter Kakteenwald der Welt,

15 Uhr – 16 Uhr Relaxtime

16 Uhr Fahrt nach Puerto Ayora auf SANTA CRUZ, 2 ½ Stunden,

19 Uhr – Dinner,

20,30 Uhr – Landgang in der Stadt

04,00 Uhr – Rückkehr aufs Boot.

Gegen 21.00 Uhr wurde der Anker gelichtet, 70 Seemeilen, oder eine Fahrt von 8 ½ Stunden

lagen vor uns.

Am Morgen sollten wir die kleine Insel Las Islas Plaza ( Santa Cruz vorgelagert ) erreichen.

Fortsetzung im nächsten Beitrag……

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44. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Wie lange insgesamt wart Ihr auf den Galapagos Inseln, und war das eine gezielte Reise dorthin oder wart Ihr auch noch woanders?

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45. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

..zur Frage....

die Reise dauerte insgesamt 4 Wochen, ich habe diese 9 Monate vorher "aus der Taufe gehoben" und geplant ( da ich schon 2 x diese Reise unternommen habe, waren die Kontakte, Agenturen und Flüge kein Problem ),

..die Reise begann in Quito, dann waren wir 2 Wochen am Festland von Ecuador

( vorerst im Norden und dann immer weiter in den Süden - siehe Beiträge hier ab COTAPAXI ) auf der "Straße der Vulkane" unterwegs,

..dann 8 Tage auf den GALAPAGOS-Inseln und zuletzt,

für einen Badeaufenthalt in der Dominikanischen Republik.

Die Gruppe hatte 28 Teilnehmer.

lg albre

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46. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Vulkane des GALAPAGOS Archipels – Teil 6 –

Wir sind heute Nacht 70 Seemeilen weit von Genoseva nach South Plaza gefahren.

Nach 8 ½ Stunden wurde der Anker geworfen. Von diesem Geräusch waren natürlich alle wach, doch schliefen wir dann umso besser, denn es wurde der Motor abgestellt und es war ganz ruhig.

Las Islas Plaza sind zwei kleine Eilande direkt vor der Ostküste von SANTA CRUZ.

Die südliche Insel, 0,2 qkm groß, wird von den Booten angefahren. Der Süden der Insel bildet ein Kliff, an dem sich die Wellen schäumend brechen.

Der rote Korallenstrauch bildet einen roten Teppich der nur durch vereinzelt herumstehende Baumkakteen unterbrochen wird.

7 Uhr Frühstück, um 8 Uhr erster Landgang.

Schon vom Schiff aus kann man die große Seelöwenkolonie sehen. Trockene Landung ist geplant.

Unser kleines Boot bringt uns zu den Felsen, Seelöwen tummeln sich im Wasser, springen hoch in die Luft und begrüßen uns lautstark,

Wir gehen vorbei an riesigen Opuntien, Vesuvien breiten sich aus, sie können 20 Jahre ohne Wasser auskommen.

Goldwaldsänger mit leuchtend gelbem Gefieder und dunkelbraune Darwinfinken mit kräftigem Schnabel suchen nach Samen.

Auf der ganzen Insel, auch weit vom Strand entfernt, liegen Seelöwen und ihre Jungen.

Zwei Junggesellen kämpfen um einen schönen Aussichtsplatz am Felsen.

Unter einer Opuntie sitzt ein Landleguan.

Er hat einen Rückenkamm und stacheligen Nacken und ist ein aggressiver „Platzhirsch“.

Das charakteristische Kopfnicken soll seinen männlichen Artgenossen signalisieren, wer der Herr dieses Territoriums ist. Das Männchen ist leuchtend gelb, die Weibchen sind braun und grau.

Im Dezember ist Fortpflanzungszeit. Zwei Monate später legen die Weibchen bis zu zwanzig Eier in eine selbst ausgehobene Höhle, die danach zugescharrt wird. Nach drei bis vier Monaten schlüpfen die Jungen, von denen knapp die Hälfte überlebt.

Das geschätzte Höchstalter der Tiere beträgt 70 Jahre.

Fregattund Tropikvögel schweben von steilen Felsabbruch herauf, rote und schwarze Krabben klettern bis in 20 m Höhe.

Die Seelöwen liegen in großer Zahl am Weg und man muss aufpassen, dass man nicht auf einen draufsteigt.

Zwei Landleguane streiten um ein Weibchen. Sie haben ihren Rückenkamm aufgestellt, reißen das Maul auf und nicken mit den Köpfen. Einer gibt kampflos auf und flüchtet.

Gleich neben dem Landungssteg ist vor Minuten ein Seelöwenbaby zur Welt gekommen. Die Plazenta liegt am Felsen und das Baby müht sich Richtung Mutter. Diese packt es am Genick und bringt es in Sicherheit.

Mit dem kleinen Boot kehren wir auf Schiff zurück und fahren gleich weiter Richtung SANTA FE.

Es ist trüb, dunstig, aber nicht kalt.

Vor Santa Fe ankern wir und das Mittagessen wird serviert. Heute Reis mit Fleisch, Karotten und Zwiebeln. Als Nachtisch Wassermelonen.

Santa Fe ist 24 qkm groß und liegt ca 20 km südöstlich von Santa Cruz.

Auf dem Lavaplateau

bestimmen Baumkakteen, Palo Santos und Scalesia die Landschaft.

Der gelbliche Landleguan ist auf der Insel endemisch, ebenso die Galapagos-Reisratte, die man allerdings nur selten antrifft.

Am Nachmittag, freie Wahl der Unternehmungen, einige machen ein „Nachmittagsnickerchen“, einige lassen sich an Land bringen um dort neuerlich eine „Tierexpedition“ zu starten.

Ich selbst bevorzuge mit einigen der Gruppe schnorcheln zu gehen, da hier das Wasser sehr klar ist.

Auch viele Seelöwen sind im Wasser, wir sind dem Ufer auf 5 m nahe, und trotzdem stoßen wir auf eine Gruppe Weißspitzenhaie.

Respektvoll halte ich und auch die anderen einen Sicherheitsabstand ein. Als jedoch ein riesiger Seelöwenbulle auf uns zu schwimmt, habe ich genug vom Wasser und steige aufs Schiff zurück, nur hier am Schiff kann ich mir eine Zigarette anzünden ( auf den Inseln strengstens verboten ). Auch der Kaffee schmeckt gut dazu.

Langsam kommen alle wieder aufs Schiff zurück und wir lösen den Anker.

Um 16 Uhr fahren wir weiter nach Puerto Ayora auf SANTA CRUZ, Fahrzeit 2 ½ Studen.

Wir erreichen den Hafen und ankern gemeinsam mit vielen Schiffen vor dem Ort und das Nachtmahl wird serviert.

Übernachtung in der Bucht des Hafens, Programm für Morgen:

7,30 Uhr Frühstück,

8,30 Uhr – trockene Landung, endlich Landgang, 2 ½ std Wanderung, Besichtigung

des Charles DARWIN Centers, Besuch der Riesenschildkröten.

10,30 Uhr – Spaziergang im Ort ( etwas Shopping )

12.30 Uhr – Mittagessen im Ort,

14 Uhr – Busfahrt ins Hochland, Scalesia-Wald, Riesenschildkröten.

18 Uhr – zurück aufs Schiff, Fahrt nach Floreana.

Nach der Besprechung ging die Mannschaft an Land, wir blieben allein zurück.

Bei der Bar war Selbstbedienung, alle Getränke kostenlos.

Es ist an diesem Abend sehr „lustig“ an Bord geworden, alle waren „gut drauf“.

Um 23.00 Uhr war „Badeschluss“ und wir suchten die Kabinen auf.

..in der nächsten Fortsetzung, der hochinteressante Besuch in der Charles Darwin Forschungsstation.

Der englische Forscher erreichte die Galapagos Inseln bereits 1835.

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47. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Vulkane des GALAPAGOS Archipels – Teil 7 –

Heute frühstücken wir erst um 07.30 Uhr. Kein Schwimmen, kein Schnorcheln, nur Landgang.

Das kleine Boot bringt uns zur Anlegestelle bei der

D a r w i n S t a t i o n.

Dichte Mangrovenwälder, schwarzes Lavagestein mit roten und schwarzen Krabben und am Landungssteg stehen zwei Wasserleguane Modell. Wir fotografieren das putzige Männchen

„Aug in Aug“.

Zuerst besuchen wir die Charles DARWIN Forschungsstation auf der Insel SANTA CRUZ, mit 986 qkm die zweitgrößte von Galapagos.

Im Museum wird anhand von Fotos und Grafiken die Entwicklungsgeschichte des Nationalparks erklärt.

Der englische Forscher Charles DARWIN erreichte 1835 die Galapagos Inseln, Höhepunkt seiner Reise um die Welt.

Besonders durch die Beobachtung der nach im benannten Darwin-Finken, bildete die Grundlage seiner 20 Jahre später veröffentlichen EVOLUTIONSTHEORIE, die damals das

Welt – und Menschenbild revolutionierte und der immer noch grundlegende Bedeutund zukommt.

Der Schlüssel zur insularen Evolution ist die geographische Lage, also die Isolation der Galapagos.

Die THEORIE der natürlichen Auslese nach DARWIN besagt, dass nur die stärksten und anpassungsfähigsten Arten den Kampf ums Überleben bestehen.

Im Aufzuchtsgehege für GALAPAGOS-Schildkröten kann man die Riesenschildkröten ganz aus der Nähe sehen.

Auch L o n s o m e – G e o r g e, ein über 60 Jahre altes Schildkrötenmänschen der Insel

PINTA, er WAR der letzte seiner Art, da er heuer, im Frühjahr gestorben ist.

Wir haben ihn hier noch lebend angetroffen. Alle Versuche ihm ein „Schildkrötenweibchen“ zuzuführen sind leider gescheitert. Damit ist seine Rasse ausgestorben.

Die GALAPAGOS – Riesenschildkröten gehören zu den Attraktionen der Inseln. Von ursprünglich 14 Unterarten leben noch 11 endemische Unterarten, wovon fünf in den Kratern der fünf I s a b e l a – Vulkane leben, während die anderen Arten nur mehr in der Charles Darwin Station

gezüchtet werden ( ohne L o n s o m e – G e o r g e nur mehr 8 Arten ).

Es lassen sich grundsätzlich zwei Schildkrötentypen unterscheiden;

Schildkröten mit runden Panzern bewohnen das Hochland, sie können bis zu 340 kg schwer werden.

Schildkröten mit Sattelpanzern sind etwas kleiner, leichter und haben längere Beine.

In der Regenzeit findet die Fortpflanzung statt. Zu Beginn der Trockenzeit begibt sich das Weibchen in die Trockenzone, wo sie ein Loch gräbt und 10 bis 20 Eier ablegt. Nach 6 Monaten schlüpfen die Jungen.

Sie können bis 200 Jahre alt werden.

Auf GALAPAGOS sind die Welt größten und aktivsten Vulkane. Jeder Vulkan auf Isabela beheimatet eine andere art von Schildkröten.

In der DARWIN-Station werden von den gefährdeten Schildkrötenarten die Eier ausgebrütet und wenn die Jungen so groß sind, dass sie von Ratten und verwilderten Hunden nicht mehr getötet werden können, wieder ausgesetzt.

In der Natur brütet die Sonne die Eier aus. Wenn die Bruttemperatur über 28 Grad beträgt, werden es weibliche Schildkröten, ansonsten werden es männliche.

Durch verwilderte Hunde, Schweine, Ziegen und Ratten wurden die Tiere sehr dezimiert.

Außerdem waren sie früher Proviant für die Seefahrer.

Mittagessen im Hotel, Shrimscocktail, Suppe mit Rindfleisch, geb. Fisch und danach Honigmelonen.

Nach einer kleinen Shoppingtour ( Leibchen der Darwin Station sind sehr begehrt, da im Original nur hier ) fahren wir mit dem Bus zum V u l k a n S a n t a C r u z, quer durch die üppig schöne Landschaft auf einer viel zu breiten Straße ( die wurde brutal der Landschaft abgenötigt ).

Chininbäume und ein Scalesia- Wald mit grünen und schwarzen Flechten breitet sich auf den Hängen aus.

Der R u b i n t y r a n n ist gar nicht scheu und putzt sein Gefieder in den Bäumen neben der Straße. ( Jeder möchte ein Foto davon, da dieser Vogel, in dieser Art sehr selten ist und fast nur hier vorkommt- also Fotostop ).

Die Zwillinge L o s G e m e l o s, riesige Einsturztrichter des Vulkans, liegen an beiden Seiten der Straße, bewachsen von Riesenfarnen und Elefantengras.

Auf der Rückfahrt machen wir Halt bei einer Finka, einem kleinen Bauernhaus. Auf den Viehweiden des Hofes treffen wir auf zahlreiche Riesenschildkröten – im wahrsten Sinne des Wortes – so große Schildkröten hat noch keiner von uns gesehen - Wir haben an die 30 Stück gezählt.

Wunderschöne große Bäume stehen im Licht der untergehenden Sonne. Die Überraschung ist gelungen, so viele Riesen -Schildkröten zu sehen hätten wir nie erwartet.

Nach einer guten Jause in der Finka geht es zurück nach Puerto Ayora, dann rüber auf unser Schiff.

Nach einem sehr gelungenem Buffet, - wie immer – Programm für MORGEN:, welches schon auf der Tafel steht:

Wir ankern in der Bucht des Hafens,

um 02.00 Uhr fahren wir los nach F l o e a n a, ( also in der Nacht – Anker hoch ),

7 Uhr – Frühstück –

8 Uhr – nasse Landung in der „Post Office-Bay „Spaziergang zum POSTFASS am Strand „,

8,30 Uhr – Fahrt zu den Seelöwen – im kleinen Boot,

10,45 Uhr – Schnorcheln bei Devi´s Crown, mit allen Tieren die da sind,

12 Uhr – Lunch an Bord,

14 Uhr – nasse Landung auf P u n t a C o r m o r a n t, 2 km Wanderung,

15,30 Uhr – Fahrt nach P u e r t o V I b a r r a ( Stempel für den Reisepass ),

17 Uhr – trockene Landung, Einkaufen, anschließend Fußballspiel –

               AUSTRIA : GALAPAGOS – Ergebnis 4:4

Nach der Feier zum Unentschieden beim Spiel, „ab“ in die Kabinen, am Morgen wollen wir in F l o r e a n a sein.

…Fortsetzung folgt…….

Zuletzt geändert: 27. August 2012, 22:36
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48. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

........nach diesem wieder sehr informativen bericht ist mir erstmal klar geworden wie wenig ich über die galapagosinseln wußte.........lg gaby

Zuletzt geändert: 27. August 2012, 23:49
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49. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Vulkane des GALAPAGOS Archipels – Teil 8 ( von 10 )

Wir ankern vor F l o r a n a. Die 173 qkm große Insel gehört zu den vier bewohnten und besteht aus einer Vielzahl von Vulkankratern.

In Puerto Velasco Ibarra auf der Westseite wohnen die meisten der knapp 100 Bewohner.

Wir gehen an der P o s t O f f i c e B a y an Land.

Früher hatten die Seefahrer hier Post deponiert und mitgenommen, wenn sie in das Land des Adressaten fuhren.

Auf den Lavafelsen rasten Blaufußtölpel, sie fischen hier, haben aber keine Nistplätze.

In der Bucht sind viele Pinguine zu sehen.

Wie „Sturzbomber“ stoßen Tölpel ins Wasser um zu fischen, manch mal ein ganzes „Geschwader“.

300 m oberhalb der Posttonne liegt ein Lavatunnel der bis zum Meer führt.

Mit unseren kleinen Booten fahren wir zu den Lavafelsen, wo die Seelöwen mit ihren Jungen liegen, bewacht von einem großen Bullen.

Opuntien wachsen aus den Lavasteinen. Seelöwen umschwimmen unsere Boote, tauchen darunter hinweg und gucken, ganz nah, neugierig und zutraulich ins Boot.

Bei der T e u f e l s k r o n e, einem halboffenen, versunkenen Vulkankrater, ankern wir zum Schnorcheln. Das Wasser ist ganz klar und tausende Fische mit uns.

Die Glocke „ruft“ uns zurück an Bord, es wird der Lunch serviert.

Am Nachmittag gehen wir in Punta Cormorant, in einer dunklen Sandbucht an Land, das Wasser hat durch Olivinkristalle eine starke Grünfärbung.

Am Strand wieder Seelöwen, welche von einem großen Bullen bewacht werden. Wir gehen zu einer Lagune mit Mangroven, das Wasser ist vom gelösten Eisen rötlich gefärbt.

Eine Gruppe von Flamingos ( unser eigentliches Ziel ) staksen durch das seichte Wasser vor uns und sind natürlich ein gutes Motiv für unsere Aufnahmen.

Dann erreichen wir eine weiße Sandbucht. Reiher fischen im seichten Wasser, auch Blaufußtölpel stoßen zum Fischen immer wieder ins Wasser.

10 bis 15 kleine Stachelrochen lassen sich mit den Wellen an Land spülen, jeder Schritt ist hier ein Motiv. Hier ist einfach immer neues zu sehen.

Plötzlich eine Aufruhr im seichten Wasser vor uns. Zwei Schwarzspitzenhaie haben es auf eine Schildkröte abgesehen und gelangen dabei fast an den Strand ( ich wusste bisher nicht, das Haie bis an den Strand, fast schon außerhalb des Wassers gelangen ).

Wir sind bei diesem Erlebnis schon ein wenig „ erschrocken“, außerdem waren die Haie bestimmt mehr als 2 m groß, keiner von uns ging hier mehr ins Wasser (?).

Wir gehen zur schwarzen Bucht, besteigen unsere Beiboote und kehren aufs Schiff zurück.

Der Anker wird gelichtet und wir fahren nach Puerto V. Ibarra, ein kleines Nest mit wenigen Bewohnern.

Eine deutsche Auswandererfamilie hat sich hier ein kleines Souvenier -Geschäft aufgebaut.

Wir erstehen einige T-Shirts und halten eine kurze Rast.

Zurück am Boot, relax und schnorcheln.

Am Abend, nach dem Dinner, Programm für Morgen:

7 Uhr – Frühstück

8 Uhr – nasse Landung in Punta Suarez, 2 ½ km Wanderung, Blasloch, Blaufuß-u. Maskentölpel, Lava – u.- Meeresechsen, und als einzige Stelle werden wir hier die großen Albatrosse in ihren Nestern vorfinden.

11 Uhr – Fahrt zur Garner Bucht – 1 Stunde

12 Uhr – Lunch an Bord

14.30 Uhr – nasse Landung in der Garner Bucht, Spaziergang, letzte Möglichkeit zum Schwimmen und Schnorcheln.

17,30 Uhr – zurück an Bord

19 Uhr – Dinner

22 Uhr – der Anker wird gehoben, Abfahrt nach Seymour Norte, wir verlassen

Floreana und fahren zur Insel E s p a n o l a.

Diese Nacht war unsere „unruhigste“, das Meer war aufgewühlt, hohe Wellen, wir „schifften“ nur langsam, um die hohen Wellentäler „auszugleichen“ unser Schiff war ein „Spielball“

der Wellen geworden. Außerdem hat es zu nieseln begonnen.

So ein Wetter lieben wir „Landratten“ nicht, manche von uns haben „weiße“ Gesichtsfarbe, an Schlaf war nicht zu denken, also fanden wir uns Männer zu einer Nachrunde zum Kartenspiel „Tarock“ ein.

Die Crew war nett und fürsorglich wie immer und betreute uns „ bei diesem Ritt“ besonders freundlich.

Auch solche „Unbilden“ sollte man als „Landratte“ immer vor einer Reise ( mit Schiffspassagen ) bedenken.

Die Fahrten von einer Insel zur anderen dauern oft ( so wie im Bericht schon einige Male angeführt ) über Stunden. Die Schiffe sind nicht immer groß genug, um auch die entlegenen Inseln „ruhig“ zu erreichen ( die kleineren Boote „kämpfen“ sich oft durch die Wellen ).

Darum versuche ich immer 2 Schiffe ( Boote ) zu buchen, da dadurch eine bessere Sicherheit gewährleistet erscheint.

Am Rande sei erwähnt, dass dies ein großer Vorteil einer Gruppenreise ist ( auch bei unserer

nächsten, kurz bevorstehenden großen Reise durch Indonesien, sind für Komodo bereits 2 Schiffe gebucht ).

…zu unserem Besuch auf E s p a n o l a, besonders zur Begegnung mit den Albatrossen

( nur auf dieser Insel anzutreffen ) werde ich im nächsten Beitrag berichten….

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50. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

hallo albre, ich hätte großes interesse mal ein paar fotos von dieser spektakulären reise sehen zu können..........lg gaby

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