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Freiwilligenarbeit im Urlaub

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Freiwilligenarbeit im Urlaub
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habe heute gerade gelesen, dass freiweilligenarbeit in den ferien gerade bei jungen leuten sehr in ist, und auch bereits "professionell" angeboten wird.

anscheinend ist es vor allem interessant mit tieren bzw. in der natur zu arbeiten - ohne den einheimischen einen job wegzunehmen.

bei arbeiten mit kindern gibt es das problem, dass die bezugspersonen zu oft wechseln - manchmal wochenweise.

man sollte aber seine erwartungen nicht zu hoch ansetzen, denn es gibt auch negative erlebnisse, z.b. wo die hilfe in einem lande nicht besonders erwünscht ist.

wer sich also dafür interessiert, sollte genau wissen, was will ich. und erst dann schauen, wie und ob es möglich ist.

10 Antworten zu diesem Thema
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1. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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da hast du glück gehabt katrin, dass das ganze in deutschland stattfand und du mal eben ganz schnell wieder nach hause konntest. stell dir vor, es ist irgendwo in afrika, südamerika, asien.....da sind die "freiwilligen" aber wahrscheinlich auch ein bisschen älter.

würde mich interessieren, ob da jemand seine erfahrungen gemacht hat.

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2. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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ich persöhnlich habe da leider keine erfahrungen.......zu dem thema fällt mir aber ein interessanter beitrag ein. in namibia gibt es seit mehr als 30 jahren die Harnas Wildlife Foundation, gegründet von dem ehepaar van der merwe, das ist eine auffangstation für kranke, misshandelte, verletzte oder verwaiste wildtiere, vom erdmännchen bis zum löwen wird dort alles aufgepäppelt und wenn möglich auch wieder ausgewildert. auf dieser farm kann man urlaub machen und nebenbei auch am farmleben teilnehmen, wie zum beispiel die fütterung der tiere............usw. außerdem betreibt harnas ein faszinierendes volontärsprojekt, für interessierte.........gaby

Zuletzt geändert: Vor 7 Jahren
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3. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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Dasselbe Thema hatte ich erst kuerzlich aufgebracht...

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4. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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Undine, dein thema war doch arbeien im urlaub. ich meinte jetzt, dass leute dafür noch flug usw. bezahlen, um an irgendwelchen projekten ohne bezahlung mitzuarbeiten.

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5. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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Es sind wirklich zwei paar Schuhe, arbeiten im Urlaub, das tun viele in Australien um Geld für den weiteren Urlaub zu verdienen,ob es wirklich immer noch möglich ist, weiss ich nicht.

Bei Freiwilligenarbeit bezahlen manche ausser dem Flug sogar noch Geld für Schlafen und essen.

Die Tochter einer Freundin von uns hat mehrmals solche Aufenthalte in Südamerika gemacht und jeweils um die 1000 sfr.bezahlt + Flug

mum47

Zuletzt geändert: Vor 7 Jahren
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6. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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@ weltreisen,

Das war auch ein Beitrag von mir, allerdings ein anderer. Der von mir gedachte mit demselben Thema wurde von mir am 7. Mai.2012 im Forum "allgemeine Themen" unter der Ueberschrift "Freiwilligen Arbeitsurlaub" reingestellt. Du musst zugeben, dass da eine gewisse "Aehnlichkeit" besteht ;o).

Frankfurt am Main ...
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7. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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Letzte Woche habe ich meine kurze Freiwilligenarbeit (Dauer 2 Wochen) auf Bali, Indonesien mit TravelWorks beendet. Ich hatte recht oft die Möglichkeiten zu unterrichten und es hat wirklich Spaß gemacht. Ich habe auch erst gedacht, dass das für die Kinder weniger gut ist, wenn sie andauernd neue Bezugspersonen haben. Allerdings hatte ich immer Unterstützung von einer indonesischen Lehrerin, die auch auf Bahasa Indonesia anschließend alles an Stoff nochmal den Kindern in ihrer Muttersprache erklären konnte. Durch diese Bezugsperson, die die Kinder immer haben, glaube ich nicht, dass die oftmals wechselnden Voluntäre ein großes Problem darstellen, jedenfalls in Indonesien nicht. Ich wollte meine Ferien nicht einfach so verschwenden und mal was Sinnvolles machen und das hab ich auch erreicht. Ich habe dabei auch viel über die balinesische Kultur gelernt und die Sprache Bahasa Indonesia konnte ich auch grob sprechen. Trotzdem hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, die Projektkoordinatoren und ihre Familie, wurden in der kurzen Zeit so ein bisschen auch meine Familie und ich habe nur positive Erfahrungen sammeln können. Außerdem bin ich durch die Familie meiner Projektkoordinatoren sehr viel rumgekommen und habe alle möglichen Orte auf Bali gesehen. Ein echter Vorteil war natürlich auch, sich mit einem gemieteten Motorroller fortbewegen zu können, was auf Bali aber eigentlich auch so ziemlich jeder macht. Für die 2 Wochen hat sich also auch das gelohnt. Es gab auch noch andere Voluntäre, welche ich leider erst kurz vor meiner Abreise kennenlernen durfte, da diese die Tage, während ich unterrichtet habe, im Urlaub waren. Die meisten Voluntäre auf Bali bleiben meist mehr als einen Monat, viele bis zu 3 Monaten, es gibt aber auch manche die bleiben ein gesamtes Jahr. Ich hatte die besten Ferien mit den meisten Erfahrungen und bin mir sicher, dass ich meine Leute auf Bali, also die Lehrer und Koordinatoren bald wieder besuche. Ich bin der Überzeugung, dass man, wenn man Freiwilligenarbeit in den Ferien verrichten will, eine gute Entscheidung trifft, wenn man in ein Land geht, wo eine offene und freundliche Mentalität herrscht, denn so kann man sich unglaublich schnell einleben. Auch ist es gut, wenn man eben auch nur kurze Zeit in dem gewählten Land ist, eine Organisation zu wählen, die einen wirklich rundum versorgt und man beispielsweise immer Ansprechpartner um sich hat. Bei einem längeren Aufenthalt ist das, finde ich jedenfalls, eher weniger von Bedarf. Meine Entscheidung mit der Hilfe von TravelWorks nach Indonesien zu gehen, war also keine schlechte, eben auch vor allem wegen der kurzen Zeit, denn gute Betreuung hatte ich echt. Hier deswegen auch nochmal der Link: www.travelworks.de/freiwilligenarbeit.html

8. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub

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Ruhrgebiet ...
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9. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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Jetzt ist dieses Thema zumindest wieder im Gespräch, egal wer der "Urheber" war:-)).

Ich bewundere viele der jungen Leute, die ihren Uralub "opfern" für solche Projekte. Sicher ist manchmal ein bisschen Abenteuerlust dabei, aber es gehört schon Interesse am Projekt und persönlicher Einsatz dazu, es ist ja kein Urlaub an sich.

Brandenburg an der ...
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10. AW: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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Mein Tipp: Sucht Euch das Projekt, in dem ihr mitarbeitet, gut aus!

Ich würde sogar sagen, wenn ihr als Frau alleine reist, müsst ihr noch einmal anders hinschauen, ob das Projekt auch wirklich auf Eure Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Ich selbst habe früher öfter in internationalen Projekten mitgearbeitet und habe das immer sehr genossen - besonders den Austausch mit Menschen aus verschiedenen Ländern. Ich fand, man konnte dabei immer eine Menge lernen und es machte einfach viel Spaß. Interkulturelles Lernen war dort ein wichtiges Thema und von seiten der Organisatoren wurde auch weitestgehend darauf geachtet, dass ein vernünftiger Umgang dort stattfand.

Mittlerweile bin ich junge 50 und suchte ich nach einem Projekt, in dem auch ältere Leute willkommen sind. Ich stiess dann schnell auf ein Projekt im Südwesten Frankreichs in der Charente, das von einem Briten in Eigenregie geführt wird. Angeblich soll dort ein Schullandheim für englischsprachige Kinder entstehen - naja - wer´s glaubt...Angeblich hat man auch die Wahl zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen, jedem Wunsch würde sozusagen entsprochen - angeblich ist der Projektleiter auch ganz offen für neue Ideen. Nur eben nicht für: X, Y und Z.... Meinem Wunsch, überweigend im Garten tätig zu werden und bei Bedarf auch einen Kräutergarten anzulegen, wurde in keinster Weise entsprochen. Gleich zu Beginn sagte der Projektleiter sinngemäß, es kämen hier die verschiedensten Leute mit allen möglichen Ideen - aber er hätte da schon längst keine Lust mehr darauf. So wurden wir mehr oder weniger zum Renovieren abkommandiert . Na klar, denn der Mann hat dieses Anwesen erst vor einigen Jahren erworben, und hat nun erklärtermassen Einiges an Schulden, die er abzahlen muss. Nun baut er dieses Landhaus mit Hilfe von Freiwilligen nach und nach aus.

So weit so gut, das Haus ist zwar nicht im besten Zustand und die Einrichtung teilweise wirklich sehr primitiv - aber das störte bei uns zunächst erstmal keinen großen Geist, wir können mit so etwas normalerweise gut umgehen.

Für Unterkunft und Logis habe ich für mich und meinen Sohn, der dort in die Schule ging, nochmal zusätzlich 400,- /Woche gezahlt. In der e-mail wurde uns gesagt, wir hätten zwei Zimmer in einem Apartment mit Küche , Bad und Toilette zur Verfügung. Was uns allerdings verschwiegen wurde, war, dass die Küche des Apartments die Gemeinschaftsküche für Alle war, genauso wie die Dusche und die Toilette von Allen benutzt wird. Das ansich fand ich auch nicht weiter schlimm (abgesehen davon, dass man manchmal dort nicht gut schlafen konnte, da man z.T. sowohl die Gespräche der Nachteulen als auch die Frühstücksgeräusche der Frühaufsteher mitbekam. Ärgerlich war v.a., dass man jedesmal durch die Küche musste, um zur - direkt dahintergelegenen Toilette zu gelangen. Privatsphäre naja...Ausserdem lief das Duschwasser ständig in die Küche, da der Abfluss kein Sieb hatte und somit dauernd verstopft war. Praktisch die gesamte Inneneinrichtung war billigste Ware, was mir im Prinzip egal gewesen wäre, wenn nicht der Projektmanager jedesmal, wenn etwas nicht funktionierte oder kaputt ging, uns Volontäre dafür verantwortlich gemacht hätte - um nicht zu sagen: er beschuldigte uns regelrecht.

Ihn selbst habe ich im Laufe der Zeit als keinen besonders angenehmen Zeitgenossen erlebt. Er hatte einen ziemlichen Akzent, wenn er sprach, was gerade für mich als Nicht-Muttersprachlerin ( er bewirbt sein Projekt als internationales Projekt, das offen sei für Menschen aus verschiedensten Ländern...) oft schwierig war. Ausserdem wurde man von ihm häufig mit ziemlich platten Stereotypen über das eigenen Herunftsland konfrontiert in einer Weise, bei der mir manchmal die Spucke wegblieb. Ich konnte auch nie so schnell darauf reagieren, da es ja nicht meine eigenen Sprache war.

Ich fühlte mich im Lauf der Zeit immer mehr von ihm ausgegrenzt. Er verstand meine - eben etwas andere - - Mentalität offensichtlich so ganz und gar nicht. Bestenfalls redeten wir lediglich aneinander vorbei, teilweise stellte er mich (und nicht nur mich - aber ganz gezielt ausschliesslich Frauen!) mit seinen Bemerkungen bloß. Meine Versuche, mich dagegen zu wehren, machten das Ganze manchmal eher noch schlimmer, da ich ja in einer anderen Sprache agieren musste. Grundsätzlich fand ich ihn teilweise sehr respektlos gegenüber weiblichen Teilnehmerinnen. Um sich möglichst unangreifbar zu machen, ging er nach einer Art "divide et impera" Prinzip vor. D.h. er suchte sich jedesmal Teilnehmer, die er bevorzugt behandelte und die ihm dann auch entsprechend wohlgesonnen waren. Andere wiederum (so z.B. auch ich) liess er entweder links liegen oder er provozierte sie, was für ich manchmal etwas fast Beleidigendes hatte. Ich fühlte mich immer unwohler, wenn er am Tisch mit dabei saß. Sobald die Volontäre unter sich waren, war die Stimmung auch ganz anders, viel offener und toleranter. Wären die anderen Teilnehmer nicht gewesen, die wirklich fast Alle sehr nett und sehr offen waren, hätte ich mich die meisten Zeit sehr unwohl gefühlt. Leider musste ich den gesamten Betrag für die 6 Wochen auf einen Schlag zahlen, sonst hätte ich mir nach zwei oder drei Wochen mit meinem Sohn wohl etwas Anderes gesucht.

Die schöne Gegend und die sehr freundliche französische Bevölkerung waren definitiv auch ein Ausgleich. Aber sie konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass man - z.T. völlig grundlos - vom Projektleiter kritisiert wurde, bzw er sich öffentlich über Einzelne lustig machte. Mit sexistischen Witzen und Bemerkungen hielt er sich zwar einigermassen zurück. Dennoch schien es für ihn klar zu sein, dass Frauen auf der Werteskala für ihn deutlich unter den Männern liegen. Im Übrigen wurde schnell deutlich, dass er ein sehr "klassisches" Rollenverständnis hat und das bekam dann - für meine Begriffe - zuweilen schon recht chauvinistische Züge.

Ärgerlich fand ich auch, dass auf seiner homepage Dinge versprochen werden, die dann vor Ort gar nicht da sind. Z.B. wird behauptet, es gäbe dort 8 Fahrräder zum Asuleihen. Diese Fahrräder sind aber fast alle völlig verrostet und nicht fahrtüchtig, u.a. da sie ständig im Regen stehen. Diese Situation ist anscheinend schon seit 2008 so, wie man blogs aus dem entsprechenden Jahr entnehmen kann. (Und wieder ist es die Schuld der Volontäre, wenn man den Projektleiter darauf anspricht...) Außerdem wird ein halber Tag Französischunterricht für unterschiedliche Niveaus versprochen. Die (britischen) Französischlehrerinnen sind zwar sehr nett und kompetent, aber Wunder können sie leider auch nicht vollbringen, wenn sie mit mindestens 3 verschiedenen Stufen konfrontiert sind. Gerade für die Fortgeschritteneren kommt da dann z.T. nicht so viel herum. Man könnte die Reihe fortsetzten - z.B. hat der Prokjektmanager nur ein kleines Auto mit 5 Sitzplätzen zur Verfügung. Da teilweise aber 12 Teilnehmer da waren, war eine solche Tour an´s Meer teilweise schwierig bis unmöglich umzusetzen. Der Projektleiter wirkte teilweise ohnehin sehr planlos.

Man könnte die Reihe fortsetzen... Klar war, dass wir uns in einer solchen Atmosphäre nur bedingt wohlfühlen konnten. Insbesondere als Frau fühlte ich mich dort keineswegs respektvoll behandelt . Am Ende stellte ich fest, dass ich einen regelrechten Kulturschock hatte - ohne Aussicht auf Besserung. Ich war umgeben von EngländerInnen, AmerikanerInnen und einigen AustralierInnen. Am Besten verstand ich mich mit den AustralierInnen, denn sie waren die offensten und vorurteilsfreiesten Teilnehmerinnen. Vielleicht auch deshalb, weil sie - ähnlich wie ich als Deutsche - kräftig mit platten Klischees bombardiert wurden, wobei sich der Projektleiter immer wahnsinnig witzig und toll vorkam. Kritikfähig war er natürlich auch nicht, so gab es also auch Nichts, was man dagegen hätte tun können. Gerade die EnländerInnen und AmerikanerInnen sind solche Männer anscheinend eher gewohnt und es schien sie nicht so zu stören, dass es mit ihm manchmal ziemlich durchging. Bzw. sie wollten um keinen Preis irgendeinen Konflikt mit ihm.

Insgesamt könnte man das Ganze auch als ziemliche Abzocke bezeichnen.

'Wie dem auch sei, es war wirklich einigermassen schade um die Zeit und das Geld, das ich hier investiert hatte, um mal etwas Anderes zu erfahren. Das nächste Mal werde ich mich ganz klar an eine gemeinnützige Organisation wenden, bei der es auch klare Regeln gibt und die auf interkulturelles Lernen in einem respektvollen Rahmen Wert legt.

Antwort auf: Freiwilligenarbeit im Urlaub
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