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Bali - allgemeine Gedanken

Landshut, Germany
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Bali - allgemeine Gedanken

Gleich zu Beginn sei erwähnt, dass ich mir keineswegs anmaße, hier ein umfassendes Bild oder eine fundierte, auf lange Erfahrung basierende Meinung zu äußern. Vielmehr möchte ich meine allerersten Eindrücke wiedergeben, die ich während meines 10tägigen Aufenthaltes gesammelt habe.

Bali ist eine wunderschöne, grüne Insel mit einer atemberaubenden Landschaft. Das Landesinnere mit seinen Seen, Bergen, Wäldern und Reisterrassen hat ein schon beinahe unnatürlich wirkendes, sattes Grün, das kaum zu beschreiben ist. Da hier glücklicherweise keine Monokultur betrieben wird, bietet sich ein sehr abwechslungsreiches Bild.

Was aber vor allem beeindruckt, ist die Herzlichkeit, Freundlichkeit und Zufriedenheit der Menschen, die einem begegnen. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, misstrauisch, vorsichtig oder ängstlich sein zu müssen. Ich habe in dieser kurzen Zeit beeindruckende Menschen getroffen, die, wie einer sagte, aus dem Herzen lächeln.

Allerdings sollten wir als Touristen auch ein paar Dinge bedenken:

Umweltschutz ist quasi nicht vorhanden. Überall liegt Müll an der Straße und bei Regen wird dieser ganze Abfall über die Flüsse ins Meer gespült. Nach einem Regentag sieht man beim Schnorcheln oder Tauchen mehr Plastiktüten als Fische.

Das Trinkwasser kommt von Nestlé/Danone und in Plastikflaschen – eine gefährliche Tendenz, wie ich meine. Die Diskussion um die Privatisierung von Wasser ist in aller Munde.

Weiter oben habe ich die Herzlichkeit der Menschen und deren Aufrichtigkeit erwähnt. Als Touristen haben wir die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass dies so bleibt und nicht so mancher westliche Zug hier die Oberhand gewinnt. Ein Beispiel: Ausflüge für Touristen werden von allen Hotels angeboten. Man kann sie aber auch privat auf eigene Faust buchen, was günstiger ist. Allerdings haben diese Taxifahrer oft keine Lizenz zur Personenbeförderung. Wenn dies Schule macht, sind die ehrlichen Fahrer auf lange Sicht die Betrogenen. Wollen wir also wirklich hier an der falschen Stelle sparen? Ist es nicht besser, diejenigen zu unterstützen, die fair sind?

Aber genug der kritischen Gedanken. Wenden wir uns wieder der Schönheit der Insel zu. Wer Ruhe sucht, sollte auf alle Fälle in den Norden/Nordosten fahren. Dort ist weniger Trubel als im Süden. Wer eher geballtes Leben und Action möchte, sollte im Süden bleiben. Was sich immer lohnt, sind Besuche auf den lokalen Märkten und eine Fahrt nach Ubud. Das ist zwar sehr, sehr touristisch (auch bereits mit thailand-ähnlichen Ausmaßen), aber die Ateliers der Maler und Schnitzer sind einfach sehenswert. Ebenso sollte man eine Kaffeeplantage besucht haben und natürlich ein paar der vielen Tempel. Die Guides vor Ort erklären viel über den Aufbau und die hinduistische Religion. Last but not least ein absolutes Muss: die Reisterrassen – aber bitte nicht die extra für Touristen angelegten in der Nähe von Ubud. Die Terrassen im Norden um den Bratansee sind viel schöner!

1 Antwort
Waghäusel ...
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1. AW: Bali - allgemeine Gedanken

Bei der Wahl seines Hotels sollte man m.E. auch darauf achten, dass die Gezeiten (Ebbe/Flut) oft "lange Spaziergänge" verursachen bis man einigermassen hüfthoch im Wasser steht. An vielen Stellen auch Seeigel.

Also Badeschuhe sind oft hielfreich.

Schaut euch die Kritiken in den Foren zu den Hotels an, da wird auf solche Dinge oft hingewiesen bzw. an Bildern von Urlaubern sieht man das auch.

Antwort auf: Bali - allgemeine Gedanken
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