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Ostsee/Baltikum mit Mein Schiff 2

Ostsee-Baltikum mit „Mein Schiff 2“ vom 14.07. – 22.07.

Im Juli 2014 haben wir unsere erste Kreuzfahrt gemacht.

Aus verschiedenen Gründen fiel die Wahl auf die „Mein Schiff 2“.

Uns hat es insgesamt gut gefallen, wir werden sicherlich wieder einmal eine Kreuzfahrt machen.

Wir haben uns im Vorfeld überlegt, wie wir die einzelnen Städte besichtigen wollen.

Organisierte Touren sind überhaupt nicht unser Ding, wir wollen eine Stadt lieber selbst entdecken.

Helsinki:

Aufgrund der Anlegestelle sind wir mit dem Bus-Transfer von TUI in die Stadt gefahren.

Die Stadt selbst haben wir auf eigene Faust erkundet, was absolut kein Problem ist. Besonders gefallen hat uns hier die Felsenkirche und der Dom.

Tallinn:

Wir konnten zu Fuß in die Stadt gehen, das hat rund 15 Minuten gedauert. Die Stadt selbst ist sehr übersichtlich und der Stadtkern eher klein. Auch hier Erkundung auf eigene Faust. Wir sind u.a. im Rathaus auf den Turm geklettert, da hat man eine sehr schöne Übersicht.

St. Petersburg:

Um die Stadt individuell zu entdecken, muss man sich im Vorfeld Einzelvisa besorgen, am einfachsten über ein externes Unternehmen (z.B. http://www.reiseservice-russland.de/). Damit haben wir auf dem Schiff zur absoluten Minderheit gezählt was uns sehr erstaunt hat.

Mit dem Visum kann man ganz normal von Bord gehen. Im Hafen selbst gab es erstaunlicherweise keine Taxis, sehr wohl aber einen Bus der direkt vor dem Terminal hält (Nr. 158, fährt ca. alle 20 Minuten). Mit dem geht es über 5 oder 6 Haltstellen bis Alle den Bus verlassen. Dann weiter mit der Metro (Linie 2 und 3, fahren alle paar Minuten) in die Innenstadt. Bus- und Metrofahrt dauern zusammen rund 30 – 40 Minuten (inkl. Wartezeiten), so dass danach mehr als genügend Zeit in der Stadt zur Verfügung steht. Wir konnten problemlos alle Sehenswürdigkeiten besuchen und dabei unser Tempo selbst bestimmen.

Für uns war es grandios. Als wir am Abend auf dem Schiff unsere Erlebnisse erzählten haben wir gemerkt, dass Andere froh gewesen wären wenn sie im Vorfeld gehört hätten wie einfach das ist – deshalb empfehlen wir das hier auch so ausführlich.

Wir sind sehr vielen netten und hilfsbereiten Menschen in St. Petersburg begegnet. Die Stadt ist sehr sauber und wir haben uns jederzeit sehr sicher gefühlt! Wir sprechen kein russisch aber man findet immer einen Weg um sich in englisch oder zur Not mit Händen und Füßen zu verständigen.

Dadurch, dass das Schiff zwei Tage in St. Petersburg liegt, kann man am ersten Tag nicht zu spät kommen. Wir waren am ersten Tag von 9 Uhr morgens bis um 22 Uhr in St. Petersburg unterwegs, am zweiten Tag waren wir von 9 Uhr bis ca. 15 Uhr in der Stadt.

In St. Petersburg haben wir unheimlich viel gesehen, die Peter-Paul-Festung, wir waren natürlich auf der Isaakskathedrale, auch die Erlöserkirche hat uns gut gefallen usw.

Grundsätzlich kann man sich auch einen Führer suchen für die Stadt, das hat ja „pluca“ gemacht, deshalb war Sergej wohl auch bei unserer Anfrage schon ausgebucht… 

Stockholm: auch hier sind wir direkt vom Schiff in die Stadt gelaufen (ca. 25 Minuten), haben dort alles auf eigene Faust erkundet. Da das die letzte Stadt auf der Route war, waren wir schon ein bisschen faul und haben nicht mehr so viel unternommen. Auf den Rathausturm sind wir aber natürlich auch um einen schönen Überblick zu bekommen, was sich auch gelohnt hat. Tickets sind nicht teuer, aber man muss zeitig hin da es immer nur bestimmte Uhrzeiten gibt in denen man hoch darf (ca. alle 45 min) und die Anzahl der Besucher ist jeweils begrenzt.

Jede dieser Städte konnten wir mit etwas eigener Vorbereitung mittels Reiseführer sehr gut für uns selbst entdecken. Die Information durch den Lektor an Bord unseres Schiffes haben wir uns ebenfalls angehört und fanden die Veranstaltungen jeweils sowohl unterhaltsam als auch hilfreich für unsere Ausflüge.

Wir hatten eine Verandakabine und haben diese sehr genossen. In der Hängematte zu liegen, einen Cocktail in der Hand und z.B. die Ausfahrt aus Stockholm durch die Schären zu genießen war schon toll !

Deck 9 war insgesamt sehr ruhig.

Wir fanden den Kapitän ebenfalls sehr gut, er hat teilweise sehr amüsante Bemerkungen über den Bordlautsprecher gemacht.

Ich hoffe wir konnten hier ein paar hilfreiche Tipps geben, vor allem zu St. Petersburg, da wir hierüber selbst nur wenig Infos gefunden hatten.

Viele Grüße

Torsten & Bettina