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Südamerika Kreuzfahrt mit AIDA

Berlin, Deutschland
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Südamerika Kreuzfahrt mit AIDA

Das gleich vorweg, es war ein Traum auf See! Mit meinem folgenden Bericht möchte ich gerne einige Eindrücke wieder geben. Die Südamerika Route in Etappen: Sao Paulo/Santos, Rio de Janeiro, Ilheus, Salvador, Receife, Praia, Gran Canaria

Anreise nach Sao Paulo / Santos

Der Flug nach Sao Paulo war etwas länger, fast 12 Stunden mit Lufthansa. Das Flugzeug war voll besetzt und niemand hatte so richtig Freude an diesem langen Nachtflug. Größter Wunsch nach der Landung: Erst mal raus aus dem Flieger und ordentlich strecken. Es folgte eine 2stündige Fahrt mit dem Reisebus nach Santos. Unser Transfer und die Ministadtrundfahrt gingen relativ zügig von statten – andere Gäste berichteten von etwas längeren Transferzeiten. Das liegt – wie auch bei uns – an den Verkehrsverhältnissen an unterschiedlichen Wochentagen. Wie dem auch sei, es lohnt sich bei dieser Fahrt nach Santos nicht zu schlafen, da sich ein wunderschönes Naturbild darstellt, wenn man die hohen Berge zum Hafen herunter fährt.

Die Bürokratie und Formalitäten in Brasilien sind ähnlich wie in den USA. Das Ausfüllen von Einreiseformularen ist obligatorisch und es empfiehlt sich, dies bereits im Flieger zu erledigen. Danach heißt es schön in der Warteschlange einreihen. Die ca. 1,5 Stunden vergingen ziemlich schnell und nachdem wir dem Officer den Pass gezeigt hatten und ein paar Fragen beantwortet hatten, ging es auch schon zum Einchecken im Hafenterminal.

Passkontrolle und Bordkartenausgabe wurden durch brasilianische Beauftragte vorgenommen. An Bord konnte man dann zum Beispiel seine Kreditkarte speichern lassen, das Vielfahrergeschenk entgegennehmen oder Fragen loswerden.

Rio de Janeiro

Auf keinen Fall sollte man die Hafeneinfahrt nach Rio verpassen, sie ist wirklich atemberaubend! Herrliche Fotomotive bieten sich bei der Anfahrt. Für mich etwas früher als erwartet tauchte am Horizont die Skyline von Rio de Janeiro auf. Der Großteil der Passagiere hatte sich auf dem Pooldeck die besten Plätze gesichert um die fantastische Hafeneinfahrt von Rio mitzuerleben. Mit einer kleinen Einlaufmoderation ging es vorbei an den Stränden Rios, am Zuckerhut und der über allem ragenden Christusstatue.

An unserem ersten Tag in Rio sollte der Corcovado im Mittelpunkt unserer Erkundungen stehen. Zum Start ging es durch die Stadt zur Copacabana. Hier erlebten wir das Flair und die Lebensfreude der Brasilianer hautnah. Auf dem Weg nach Ipanema, dem sicherlich schönsten Strand der Stadt, machten wir einen kurzen Abstecher in eine friedliche Favela. Im Anschluss ging es hinauf auf den Corcovado zur Christusstatue. Dort oben konnten wir den unbeschreiblichen Ausblick über die Stadt genießen, vom Fussballstadion Maracana bis hin zu den langen Sandstränden konnte man bei herrlich klarem Wetter alles sehr gut sehen.

Auf 700 Meter Höhe vor der 38 Meter hohen Statue zu stehen ist wirklich sehr beeindruckend. Auf unserem Rückweg zum Schiff haben wir noch verschiedene Stadtteile von Rio gezeigt bekommen. Die Gelegenheit mit einer historischen Bonda (Straßenbahn) zu fahren hatten wir leider nicht, dafür haben wir sie mal vor die Fotokamera bekommen. Auch eine der berühmten Fliesentreppen konnten wir auf unserer Stadtrundfahrt erspähen.

Am zweiten Tag in Rio hieß es etwas früher aufzustehen, da wir den Ausflug zum Zuckerhut gebucht hatten. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt ging es mit der Seilbahn über eine Zwischenstation auf den Zuckerhut. Dort oben angekommen hatte man einen wunderschönen Blick über die Copacabana, das Meer, die Stadt und die Christusstatue.

In Rio selbst waren die Brasilianer fröhlich dabei die Vorbereitungen für den Karneval schon zu treffen. Tribünen wurden aufgebaut und Schmuck an den Straßen angebracht für die große Show mit den Samba-Schulen (Gruppen, die eine Aufführung zu Karneval auf der berühmten Straße Avenida Rio Branco machen).

Über Rio lässt sich für mich nur zusammenfassend sagen: das absolute Highlight dieser Reise! Auch was das Wetter anging, habe ich persönlich Rekordwerte in Rio zu verzeichnen. 42 Grad im Schatten bei 90% Luftfeuchtigkeit habe ich zuvor noch nie erlebt. Sie fragen sich sicherlich wie mir das gefallen hat. Klare Antwort: besser diese Temperaturen als das Winterwetter in Deutschland .

Ilheus

Nach einer ruhigen Überfahrt legte die Cara früh morgens in Ilheus, der kleinsten brasilianischen Stadt auf unserer Südamerikatour an. Ilheus ist ein wirklich schönes Örtchen mit traumhaften Stränden und einer sehr hübschen Innenstadt. In 30 Minuten kann man vom Anlegeplatz aus in die Stadt laufen. Zunächst hatten wir einen Stadtrundgang auf dem wir uns einige historische Bauwerke der Stadt ansehen konnten. Anschließend sind wir (ca. 1 Stunde mit dem Bus) zu den Wasserfällen von Tijuipe rausgefahren. Der Sage nach soll man ganze 20 Jahre jünger werden, wenn man in dem Wasser badet. Sie können es sicherlich erraten: wir waren alle drin!

Anschließend ging es weiter zu einer Kakaofabrik. Nach einer Führung über die Plantage gab es selbst gemachte Schokolade, Säfte und – wer wollte – konnte die Kakaofrucht probieren.

Salvador (de Bahia)

Am nächsten Tag wartete schon die ehemalige Hauptstadt Brasiliens auf uns: Salvador. Geschichtlich ist die Stadt sehr stark durch den Sklavenhandel geprägt. Wie auch in Receife wechseln sich hier sehr schöne Gegenden und prachtvolle Kirchen mit sehr ärmlichen und ruinösen Teilen der Stadt ab. Sie gliedert sich in eine Unter- und Oberstadt die beide durch einen Aufzug verbunden sind. An dieser Stelle stand für uns der klassische Aida-Stadtbesichtigungsausflug auf dem Programm und so ging es im Reisebus und später zu Fuß durch die Stadt. Der untere Teil der Stadt Salvador ist nicht besonders sehenswert und die Gassen rund um den Hafen sind auch nicht gerade sehr einladend. Unter sachkundiger Führung zu Fuß durch die Oberstadt, konnten wir das Treiben in Salvador beobachten. Gott sei Dank hatten wir beim darauf einsetzenden Tropenregen schon wieder im Bus Platz genommen um die Stadtrundfahrt anzutreten.

Receife

Receife ist eine Stadt mit 3 Mio. Einwohnern an der brasilianischen Küste und die Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco. Auch wenn der Tag in Receife teilweise verregnet war, war es ein angenehmer Regen! Schließlich ist man in den Tropen unterwegs und hat den „warmen flüssigen Sonnenschein“ nicht wirklich als große Beeinträchtigung wahrgenommen.

Nach einer kleinen Pause ließ der Tropenregen dann auch schon nach und wir sind dann auf eigene Faust in die Stadt gefahren. In der Innenstadt angekommen begrüßten uns verschiedene Samba- und Trommelgruppen anlässlich eines großen Straßenfestes.

Am Abend stand die große „Adieu-Brasilien-Poolparty“ auf der Agenda. Captain Mey hat uns mit langen Typhon-Klängen aus Brasilien verabschiedet. Vor uns lag nun die Seestrecke zu den Kapverdischen Inseln auf der anderen Seite des Atlantiks.

Vor uns lag der Atlantik und ein Leben an Bord Die Aquatorüberquerung ist sicherlich als Highlight zu nennen! Am Abend war es soweit. Die tolle Poolparty und dabei der endlose Blick auf die Weiten des Meeres war sehr beeindruckend. Verstärkt wurde alles in dem Bewusstsein dabei den Äquator zu überfahren. Um 22.28 Uhr Ortszeit holte der Kapitän das Letzte aus den Dieselmotoren heraus und wir durchfuhren die Balken des Äquators. Das schallende Geräusch der Typhon-Hupe setzte ein Zeichen, als AIDAcara exakt auf der Breite von 0.00.00 Grad war.

Sehr interessant war am nächsten Tag auch die Äquatortaufe. Für 2 Stunden hat der Kapitän das Kommando an Neptun übergeben. Alle „Neulinge“ wurden in das Reich von Neptun aufgenommen und mussten die Taufzeremonie über sich ergehen lassen. Was für ein Wasserspektakel. Wer nicht baden gehen wollte, brauchte natürlich auch nicht.

Die folgenden Tage auf See ähnelten sich, was aber natürlich nicht heißen soll, dass es an Bord an diesen Seetagen langweilig wird. In einer Sache unterscheiden sich die Seetage dann doch ziemlich stark, nämlich beim Seegang! Ein paar Tage bzw. Stunden waren etwas lebhafter ansonsten ruhige See und wenig Seekranke. Das Wetter war insgesamt super. Die Temperaturen waren in Rio um die 40 Grad, ebenso wie in Ilheus. Alles was dann weiter nördlicher bzw. östlicher lag, hatte Werte so um die 30/35 Grad bei jeweils extrem hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen sanken dann rapide, als es in Richtung Kanaren ging zeigte die Außenanzeige konstante 23 Grad.

Kapverdische Inseln – Praia

Wer Praia kennen lernen möchte, sollte dies mit sachkundigen Profis tun. Wir hatten es auf eigene Faust versucht und nur wenig optische Highlights gefunden. Insgesamt eine interessante Erfahrung, aber die Destination vor der afrikanischen Küste war nicht so unser Ding.

Jetzt heißt es Abschied nehmen – Las Palmas auf Gran Canaria Bereits morgens um 7 Uhr war unser Transfer zum Flughafen. Nachmittags um 15 Uhr waren wir wieder in der Heimat. Ein Traum auf See geht zu Ende, den uns das Reisebüro Cruise Royal ermöglicht hat. Wer einen kompetenten Ansprechpartner im Thema Kreuzfahrt sucht, ist dort richtig. Der Internetauftritt ist auch sehr schön www.cruise-royal.de.

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London
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1. AW: Südamerika Kreuzfahrt mit AIDA

Hallo petmue50,

vielen, vielen Dank für deinen ausführlichen und informativen Reisebericht, es hört sich ja wirklich wie eine wunderschöne Kreuzfahrt an. Und wenn du wegen der Wasserfälle von Tijuipe jetzt auch noch 20 Jahre jünger bist - um so besser.

Viele Grüße

Bettina

(TripAdvisor Team)

Antwort auf: Südamerika Kreuzfahrt mit AIDA
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