Opodo - Oh NO!

Was mir mit Opodo passiert ist, ist (wie die vielen Foreneinträge zeigen) kein Einzelfall. Im September 2015 habe ich über Opodo einen Flug von Dallas/Fort Worth nach Boston für Mitte Dezember gebucht und auch gleich bezahlt. Am Flugtag sagte man mir am Check-In-Schalter der Airline, dass man meinen Namen nicht im System finden könne, ich demnach kein gültiges Ticket hätte und somit auch nicht befördert werden könne. Die Opodo-Buchungsnummer usw. sagte der Airline gar nichts – ich wurde nicht mitgenommen und musste mit einer anderen Airline fliegen. Das hat mich neben dem Stress deutlich mehr Geld und Zeit gekostet.

Nach meiner Rückkehr schrieb ich an Opodo und bat um Erstattung des Flugpreises, den ich im September bezahlt hatte (nicht des höheren Flugpreises, den ich im Dez. nochmals bezahlen musste). Opodo wiegelte mehrfach ab und gab zu verstehen, dass es nicht Opodos Problem sei, dass die ausführende Airline (von Opodo) keinerlei Informationen über den Fluggast (=mich) vorliegen hatte.

Mein Tipp: Nur mit Kreditkarte zahlen. Und wenn Opodo versucht, sich auf fragwürdige Weise am Kunden zu bereichern, gleich das Kreditkartenunternehmen informieren. Ich habe dem Kreditkartenunternehmen die Situation geschildert (Opodo lässt sich bezahlen, erbringt aber keine Leistung) und es hat sich um den Rest gekümmert. Geld wurde erstattet.

Interessant ist übrigens auch, dass es aufgrund des fragwürdigen Opodo-Geschäftsgebarens mittlerweile Airlines gibt, die gerichtlich klagen damit ihre Flüge NICHT mehr von Opodo bzw. deren Muttergesellschaft eDreams angeboten werden, siehe bspw.:

theguardian.com/money/2016/jan/12/edreams-ry…