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Fluggastrechte - Fluggastrechte?

Frankreich
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Fluggastrechte - Fluggastrechte?

habe soeben einen interessanten beitrag gefunden:

gmx.net/magazine/reise/fluggastrechte-airlin…

3 Antworten zu diesem Thema
Shanghai, China
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1. AW: Fluggastrechte - Fluggastrechte?

Eine schlecht verpackte Werbung fuer eine Firma die sich als Verbraucherschutzorganisation ausgibt und einen Anwalt der Kunden sucht.

Ich war bisher einmal betroffen. Anspruch online auf der Homepage der Airline eingegeben, nach 2 oder 3 Tagen E-Mail mit der Frage ob ich Euro 600 als Geld oder Euro 800 als Gutschein haben moechte, Geld ausgewaehlt und nach ca. einer Woche war es auf meinem Konto.

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2. AW: Fluggastrechte - Fluggastrechte?

man muss die genannte verbraucherschutzorganisation ja nicht in anspruch nehmen. ich fand den text insgesamt jedoch nicht uninteressant...

wenn man die airline direkt kontaktiert, bekommt man auch nicht immer so ohne weiteres seine entschädigung. ich habe da mit einer renommierten europäischen fluglinie andere erfahrungen gemacht.

Zuletzt geändert: 22. November 2015, 12:31
Wien, Österreich
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3. AW: Fluggastrechte - Fluggastrechte?

Im ersten Beitrag zu diesem Thread wird auf einen Artikel in einem Online Magazin hingewiesen, der unter der Bezeichnung „Verbraucherschutzorganisation“ auf eines von mehreren Dienstleistungsunternehmen verweist, die auf Erfolgshonarbasis (üblich sind inklusive MWSt. 25 bis 30% des von der Airline letztlich ausbezahlten Betrages) Flugpassagieren hilft ihre Ansprüche nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung durchzusetzen.

Meine Frau und ich waren letzten Sommer in der Situation, dass wir wegen eines abgesagten Fluges erst einen Tag später als geplant von Wien nach Alaska fliegen konnten. (Den Flug Wien-Paris-Seattle-Juneau und zurück Fairbanks-Seattle-Amsterdam-Wien) hatten wir bei Air France-KLM gebucht. Etwa 90 Minuten nach der planmäßigen Abflugszeit war der erste Flug Wien-Paris abgesagt worden. Durchführende Airline war Austrian (Codeshare mit Air France). Vom Austrian Bodenpersonal waren wir an den am Flughafen Wien für Air France tätigen Ground Handling Agent verwiesen worden, wo eine sehr engagierte Mitarbeiterin uns nur eine Flugverbindung am nächsten Tag anbieten konnte. Da entsprechend der Fuggastrechte-Verordnung bei Flugabsagen die durchführende Airline zuständig ist, wandten wir uns mit unseren Ansprüchen (€ 600,- Entschädigung pro Passagier plus zusätzliche Transferkosten) an Austrian, erhielten aber außer einer Eingangsbestätigung keine Antwort.

Nach fast acht Wochen ohne Antwort beantragte ich bei der Mitte vorigen Jahres vom österreichischen Verkehrsministerium ins Leben gerufenen „Agentur für Passagier und Fahrgastrechte“ (apf) ein Schlichtungsverfahren. Die Airline dürfte weiter auf Zeit gespielt haben, denn es dauerte fast sieben Wochen, bis von der apf ein Email kam, dass die Airline bereit ist meine Forderungen zu erfüllen. Bis ich das Geld dann tatsächlich hatte, dauerte es noch knapp 2 Wochen, aber letztlich war es erfolgreich.

Die Unterschiede dieser staatlichen Schlichtungsstelle zu kommerziellen Rechtsdienstleistern sind folgende:

Für den Fluggast fallen in der Regel keine Kosten an. (Außer es müssten in komplexen Fällen Unterlagen angefordert oder Gutachten eingeholt werden.) Der Fluggast muss allerdings zuerst seine Ansprüche selbst gegenüber der Airline geltend machen und erst wenn er eine unzufriedenstellende oder gar keinen Antwort (sechs Wochen warten gilt als angemessen) erhält, kann er sich an die Schlichtungsstelle wenden. Also kein Fullservice, wie bei kommerziellen Firmen.

Die Prozedur ist relativ einfach: man füllt ein Webformular aus und lädt alle Unterlagen, die man vorher an die Airline geschickt hat und eventuelle Antworten der Airline hoch. Falls man dazu die technischen Möglichkeiten nicht hat, kann man es auch mit der Post schicken.

Die Schlichtungsstelle hat allerdings keine Entscheidungs- oder Durchsetzungsbefugnisse, sondern Ziel ist es, eine für beide Seiten akzeptable Einigung herbeizuführen.

Offenbar hat die apf aber doch eine gewisse Durchsetzungskraft, was die Abwehr fauler Angebote mit Gutscheinen etc. angeht, denn ich war positiv überrascht, dass die Airline nicht versuchte zuerst so ein Angebot zu machen. Zuständig ist die apf bei Flugreisen ausschließlich für Ansprüche nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung und Beschwerden mobilitätseingeschränkter Passagiere, nicht für Beschwerden im Zusammenhang mit verlorenem Gepäck, intransparenter Preisgestaltung oder ähnlichem.

Einer EU-Vorgabe zufolge sollte es solche Schlichtungsstellen in allen Mitgliedsstaaten geben. Nach meinem Wissen ist die Situation in Deutschland etwas komplizierter als bei uns, da die söp vereinsrechtlich organisiert ist (die apf gehört organisatorisch zum Schienverkehrs-Regulator) und nur Fälle behandelt, die Verkehrsunternehmen betrifft, die dem Trägerverein angehören.

Antwort auf: Fluggastrechte - Fluggastrechte?
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