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CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ

Ämmedinge
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CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ

Ich bin wohl sowas, was man als "Vielflieger" bezeichnet. Aus beruflichen und privaten Gründen bin ich mehr als eine Million Flugmeilen unterwegs gewesen. Was ich mit dieser Condor "Ferienflieger Combo" bei meinen zwei letzten Trips mit ihren Uralt-767 erlebt habe, wurde an Erbärmlichkeit nur von der Reaktion auf meine Reklamationsschreiben übertroffen.

Im Februar 2012 bin ich als Premium Pax (200 Euro Aufpreis pro Srecke) von Frankfurt nach Mauritius geflogen. Leider konnte ich den von mir gebuchten Sitzplatz nicht in Anspruch nehmen, da sich auf dem Nachbarsitzplatz eine ca. 300 Kilogramm schwere Frau räkelte und erhebliche Anteile ihres überschüssigen Bindegewebes auf meinen Sitzplatz hinüberquollen. Es war mir objektiv - das wurde mir auch schriftlich von der kompletten Besatzung, einschl Purser und Kapitän, bestätigt - nicht möglich meinen teuer bezahlten Sitzplatz in Anspruch zu nehmen. Ein Ausweichen auf einen anderen Sitzplatz war nicht möglich, das A/C war vollkommen ausgebucht. So verbrachte ich, obwohl ich erheblich schwerbehindert bin (GdB 50%), den kompletten Flug (mehr als 10 Stunden) stehend im Heck bei dem Flight Attendants.

Auf mein diesbezügliches Reklamationsschreiben antwortete Condor in der für diese Firma bekannten stereotypen Art: "Voluminöse Mitmenschen seien eine Herausforderung aus dem persönlichen Lebensrisiko heraus, Condor hätte damit nichts zu tun und etwaige Forderungen meinerseits würden kategorisch abgelehnt." Das ich anstelle auf meinem Premiumsitz nahezu den ganz Flug stehen musste, war dieser Firma noch nicht mal 'nen Gutschein für ein paar Burger bei McDonalds wert.

Der nächste Fall:

Anfang Juni diesen Jahres sollte ich von Mauritius nach Frankfurt fliegen. Mit 25 Stunden Verspätung kam ich dann auch in Frankfurt an. Die Ursache dieser immensen Verspätung war ein klarer technischer Defekt (Ausfall eines Displays des FMCS (Flight Monitoring Computer System), welches redundant auf dem FD vorhanden ist. Gem FMC/MCDU ist der Betrieb des A/C bei Ausfall eines dieser Displays untersagt) Die Stellungnahme der Airline hierauf lautete: Es hätte sich um einen "außergewöhnlichen Umstand" gehandelt somit wäre CONDOR nicht in einer Erstattungspflicht, Wie kommen die sogenannten "Experten" der Condor Verkehrszentrale dazu, diesen klaren technischen Defekt als "außergewöhnlichen Umstand" zu bezeichnen? Offensichtlich aus dem einzig nachvollziehbaren Grund: Sie versuchen sich aus der gesetzlichen Verpflichtung zur Entschädigung herauszuwinden und beleidigen gleichzeitig Ihre Kunden, indem sie diese als dumm verkaufen.

Fazit: Condor meiden!

5 Antworten zu diesem Thema
München, Deutschland
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1. AW: CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ

Langsam könnte der "Verein für Condor-Geschädigte Fluggäste e.V." gegründet werden.

New York
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2. AW: CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ

Hm, also dass eine uebergewichtige Person neben einem Platz nimmt oder dass eine Maschine wegen technischem Defekt Verspaetung hat ist fuer mich jetzt eigentlich nichts "Condor" spezifisches, das kann Dir in und bei jeder Airline passieren und ist mir auch schon passiert, auch auf laengeren Fluegen als 10 h.

 

Dass das erste Szenario mehr als unangenehm und das zweite aergerlich ist, da stimme ich Dir bei aber bei keinem der beiden kann man eigentlich viel ausrichten.

Ämmedinge
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3. AW: CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ

Hi - es geht mir nicht um die Pannen, die sind unvermeidbar. Was zählt ist die unverschämte Art und Weise der Condor Verwaltung auf berechtigte Reklamationen zu reagieren.

Nürnberg ...
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4. AW: CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ

Die Antwort auf die Verspätung wegen technischen Defekt ist praktisch Standard bei fast allen Fluggesellschaften und nicht Condor spezifisch.

Einfch zurückschreiben dass Gerichte technische Defekte nicht als außergewöhnliche Umstände anerkennen. Mit Verweis auf das Urteil des Bundesgerichtshofes Xa ZR 76/07 vom 12.11.2009 eine Frist für die Überweisung von € 600.- pauschaler Entschädigung stellen und andernfalls eine gerichtliche Durchsetzung der Ansprüche ankündigen.

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5. AW: CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ

Ich hab mal nachgesehen und die Aussage von Condor, bezüglich Verspätung wegen Ausfall eines FMCS, ist vermutlich schon Quark.

Denn laut der Master Minimum Equipment List von Boeing kann, in den meisten Fällen, auch nur mit einem funktionierenden FMCS geflogen werden. Bei den 767-200 und 300 dürfte man, unter bestimmten Randbedingungen, sogar bei Ausfall beider FMCS noch fliegen.

Antwort auf: CONDOR - veraltet, arrogant und unkooperativ
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