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Alle wichtigen Informationen zum Pool
im Waldhotel Arosa

Pool & Strand (8)
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Gäste1 Zimmer, 2 Erwachsene, 0 Kinder
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Highlights aus Poolbewertungen
... das Hotel die Möglichkeit hat. Wir haben z.B. einfach den Pool bereich und den Sauna Bereich genutzt. Zeitlich lag es uns...
... Hervorragende Küche !!!! Tolle Saunalandschaft mit Pool. Ein Hotel, das alle Wünsche erfüllt!!!!! Skipiste direkt...
... Spa Bereich mit drei verschiedenen Saunen und einem grossen Pool. Hier fühlt man sich richtig wohl! Zudem runden kleine...

Bewertungen, in denen "Pool" erwähnt wird

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Kendy Kuhn hat im März 2020 eine Bewertung geschrieben.
St. Gallen, Schweiz1 Beitrag1 "Hilfreich"-Wertung
Wir hatten die Chesa Suite und waren zu 3th
Top Aussicht (Tiejer Flue & Amselflue), zentral gelegen, super Anbindung zur Talstation, Ruhiges Hotel, Toller Service und extrem freundlich. Zimmer Upgrade bekommen, geht jedoch nur wenn das Hotel die Möglichkeit hat.
Wir haben z.B. einfach den Pool bereich und den Sauna Bereich genutzt. Zeitlich lag es uns nicht drin noch den SPA bereich auszuprobieren.

Wer Entspannung möchte nebst dem Genuss von Arosa selbst, dem kann ich nur dieses Hotel Empfehlen. Preis Leistung passt.
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Aufenthaltsdatum: Februar 2020
Zimmertipp: Wir hatten die Chesa Suite. Top Aussicht (Tiejer Flue & Amselflue), zentral gelegen, super...
Zimmer
Lage
Service
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1 "Hilfreich"-Wertung
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Michael B hat im Dez. 2019 eine Bewertung geschrieben.
3 Beiträge
Sehr freundliches Personal , Top Service!!!!
Hervorragende Küche !!!!
Tolle Saunalandschaft mit Pool.
Ein Hotel, das alle Wünsche erfüllt!!!!!
Skipiste direkt vor der Tür!

Wir haben uns sehhhhhr gut erholt!!!!!!
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Aufenthaltsdatum: Dezember 2019Reiseart: mit der Familie
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Antwort von Jens Fischer, Geschäftsführer im Waldhotel Arosa
Beantwortet: 6. Aug. 2020
WOW. Vielen Dank lieber Michael B. für diese TOP-Bewertung. Es freut uns, dass Sie sich bei uns wohlgefühlt haben und dies hier veröffentlichen. Danke. Bis zum nächsten Mal. Viele Grüsse aus Arosa Ihr Waldhotel-Team
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DaveSW2018 hat im Sep. 2018 eine Bewertung geschrieben.
Winterthur, Schweiz3 Beiträge6 "Hilfreich"-Wertungen
Obwohl offiziell nur 4 Sterne, ist das Waldhotel in jeder Hinsicht ein 5-Sterne Haus!
Die Zimmer im neuen Teil sind geräumig und wunderschön; vor allem das Bad toll!
Der service ist top! Und das Hotel hat einen einen ganz speziellen Charme, der mich immer etwas an das Overlook Hotel in Shining erinnert :-)
Ich war etwas skeptisch vor der Anreise, das das Hotel auf den Fotos nicht übermässig schön aussieht. In Relatität ist es jedoch wundervoll. Die Fotos werden dem nicht gerecht.
Aussergewöhnlich schön ist auch der Spa Bereich mit drei verschiedenen Saunen und einem grossen Pool. Hier fühlt man sich richtig wohl!
Zudem runden kleine Details das Erlebnis ab: Beispielsweise stehen im ganzen Hotel immer frisches Wasser und Obst bereit um gratis mitgenommen zu werden.
Zimmer und das ganze Hotel sind zudem sehr sehr sauber.
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Aufenthaltsdatum: Juni 2018Reiseart: mit Freunden
Lage
Sauberkeit
Service
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Antwort von waldhotelnational, Manager im Waldhotel Arosa
Beantwortet: 10. Sep. 2018
Lieber Waldhotel-Gast Bewertungen wie Ihre berühren uns und machen uns unglaublich stolz, denn nicht jeder nimmt sich einen Moment seiner wertvollen Zeit, um uns solch ein detailliertes Feedback mitzuteilen. Wir freuen uns unglaublich, dass Sie sich so wohlgefühlt haben und wir Ihre anfängliche Skepsis verschwinden lassen konnten. Wir hoffen sehr, dass Sie nicht das letzte mal bei uns waren und freuen uns schon heute auf Ihre nächste Anfrage. Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und senden herzliche Grüss aus dem sonnigen Arosa. Christian Zinn, Gastgeber & alle Waldhotel-Unternehmer
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miggu2015 hat im Aug. 2018 eine Bewertung geschrieben.
Zürich, Schweiz57 Beiträge4 "Hilfreich"-Wertungen
Wer Erholung, Natur und einfach auftanken möchte der ist hier genau an der richtigen Adressen. Ein sehr schönes Hotel. Man hat an alles gedacht. Sehr freundliches Personal, mehr geht nicht. Man fühlt sich gleich gut aufgehoben und wie in einer grossen Familie willkommen. Das Hotel ist etwas oberhalb vom Dorf am Waldrand aber trotzdem sehr gut gelegen. Ich würde immer wieder in diesem Hotel buchen wenn ich noch einmal nach Arosa gehen würde und ich war schon öfters in Arosa aber in anderen Hotels. Wir hatten ein sehr schönes und grosses Doppelzimmer. Speiserestaurant mit Sicht auf die Bergen und sehr schön. Auch beim Morgenessen wurde an jeden und alles gedacht. Innenpool auch mit Sicht auf die Berge. Wenn man ein Kind dabei hat dann wurde auch da an alles gedacht. Das fängt beim Empfang, im Zimmer, beim Pool und beim Morgenessen schon an. Ich würde dieses Hotel jedem weiterempfehlen ob Jung oder älter, Familie oder allein. Die Tage waren einfach perfekt.
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Aufenthaltsdatum: Juli 2018Reiseart: mit der Familie
Zimmertipp: Doppelzimmer
Bewertung gesammelt in Zusammenarbeit mit diesem Hotel
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Antwort von waldhotelnational, Manager im Waldhotel Arosa
Beantwortet: 1. Aug. 2018
Lieber Waldhotel-Fan Vielen herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben um so eine ausführlich Bewertung zu schreiben. Zeit ist heutzutage ein kostbares Gut und es freut uns sehr, dass Sie uns Ihre Zeit geschenkt haben. Ihre Ferien sind die wichtigste Auszeit im Jahr und wir sind wahnsinnig glücklich, dass Sie solch schöne Tage in Arosa und bei uns im Waldhotel genossen haben. Und dass Sie wiederkommen möchten freut uns noch mehr - wir hoffen, dass wir Sie schon sehr bald wiedersehen. Bis zum nächsten Mal wünschen wir Ihnen alles Gute! Herzliche Grüsse aus dem sonnigen Arosa Christian Zinn, Gastgeber & alle Waldhotel-Unternehmer
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Salvador M hat im Apr. 2018 eine Bewertung geschrieben.
Andelfingen, Schweiz80 Beiträge109 "Hilfreich"-Wertungen
Seit dem 19. Jahrhundert nehmen Sommerfrischler, Stadtbewohner, die während des Sommers aufs Land ziehen, die über 300 Kurven unter die Räder, um in Arosa den Himmel zu suchen. Und seit dem zweiten Weltkrieg finden auch Sportbegeisterte ihren Himmel auf Brettern im Schnee im hübschen Arosa. So ist es nicht verwunderlich, dass auch das Waldhotel, das den Sommerfrischlern damals als Waldsanatorium bekannt war, eine lange Geschichte kennt. Ich selber war vor mehr als 10 Jahren zum ersten Mal da, als gerade der Pool und die Saunalandschaft erneuert wurden. Übrigens muss man nicht mit dem Auto hochfahren, seit 1914 gibt es die Chur-Arosa Bahn, dazu etwas später.

Die Anfahrt ist spektakulär, durch die vielen Kurven auch sportlich und zugegebenermassen etwas mühsam. Meine Partnerin und ich sind sonst fast ausschliesslich mit dem Zug unterwegs und haben uns nur wegen des doch etwas umfangreicheren Skimaterials für das Auto entschieden. Skifahren im April? Ja, das geht im sehr schneesicheren Arosa tiptop. Allerdings ist es das letzte Wochenende, an dem die bereits reduzierten Bahnen in Betrieb sind. Der Hoteleigene Ski-Shop mit Vermietung ist bereits geschlossen und das Hotel bietet an, uns am Morgen zum Carmenna Sport, der auch den Ski-Shop betreibt, zu fahren. Sehr gut! Die Skipässe können direkt an der Reception bezogen werden

Das Zimmer ist im 2010 neu eröffneten Gebäudeteil Chesa Silva gelegen, das auch die 1‘100m2 Wellnessoase Spa Salus beinhaltet. Das 29m2 Doppelzimmer mit viel Arvenholz, Eichenholz Fussböden und Schieferwänden strahlt eine heimelige und zugleich moderne Atmosphäre aus. Zunächst wartet aber das Abendessen auf uns. Weil wir zwei Nächte im Waldhotel sind, werde ich nur das Dinner vom zweiten Abend beschreiben. Nur zwei Dinge muss ich unbedingt erwähnen: Trotz des voll gebuchten Hotels war zu keiner Zeit Hektik oder langes Warten zu spühren. Jedes Mal, wenn wir etwas verloren durch die Gänge irrten, sind wir vom Personal angesprochen worden, um uns auf den richtigen Weg zu bringen. Zum Fitnessraum wurde meine Partnerin sogar begleitet, obwohl vor dem Abendessen gerade Hochbetrieb herrschte. Hier wird Service hochgehalten und das zu jeder Zeit sehr freundlich, kompetent und ehrlich. Und das Zweite ist der Wein im Offenausschank. Wir probieren einen Riesling von Christian Hermann, Fläsch. Unglaublich, was Hermann ohne Holz aus den Trauben holt! Es ist wahrscheinlich wirklich das „Maximum an Gehalt und Finesse, die die Bündner Herrschaft zu bieten hat“ (Zitat aus dem VINUM). Christian Longatti, Vizedirektor und F&B Manager, hat mit dem Tipp voll ins Genuss-Herz getroffen!

Nach einer erholsamen Nacht und einem tollen Frühstück, das für jeden etwas bietet und wenn nicht vorhanden, gerne auch frisch hergestellt wird, werden wir zum Sportgeschäft gefahren. Die Ski sind rasch eingestellt und der lokale Bus fährt uns zur Hörnli Bahn. So sind wir ohne jeglichen Stress um 7 Uhr aufgestanden und stehen vor 9 Uhr auf den Brettern im Schnee. Gegen Mittag wird der Schnee dann doch etwas weich und wir gondeln in die Lenzerheide rüber, wo die Sonne etwas später an den Hang scheint. Gegen 14 Uhr nehmen wir die Talabfahrt, ja auch die ist noch machbar, unter die Bretter und sind nach einer verdienten Kaffee und Kuchen Pause vor 4 Uhr wieder im Zimmer.

Der Spa-Bereich bietet neben dem Hallenbad und dem Fitnessraum ein Dampfbad, Kräuterstube und die klassische, finnische Sauna. Zu erwähnen ist, dass es zwei separate Spa’s gibt. Beim Hallenbad das Aqua Silva, das gerne auch mit den Kindern betreten werden darf und das Spa Salus mit Zutritt erst ab 18 Jahren. Diese Aufteilung bietet für grössere Firmenanlässe die Möglichkeit, einen expliziten Damenbereich und einen Herrenbereich zu definieren, um so möglichen Peinlichkeiten aus dem Weg zu gehen: Sehr geschickt!
Tiptop ausgeruht geht es dann zum Apéro und dann zum Dinner.

Zu einem Prosecco, einem schönen Chardonnay von Schreckbichl aus dem Südtirol, Orangensaft und Wasser werden kleine Blätterteigköstlichkeiten und Löffelspeisen gereicht. Ein wunderbarer Auftakt zum tollen Abend.

Der Auftakt
Als erstes kommt ein Artischocken-Bohnen-Salat mit Wildfang-Garnele. So fein geschnittene Garnelen habe ich bis jetzt nur im Zusammenhang mit Sushi gesehen. Dass dies mehr Eindruck auf die Geschmacksknospen macht, ist sehr gut spürbar. Die Artischocken sind angenehm kleingeschnitten und kommen bestimmt nicht aus einem vielfach üblichen, manchmal fast ranzigen, Öl-Tauchbad. Die Bohnen waren gar, aber noch knackig, leicht blanchiert. Dazu eine leichte Vinaigrette, nicht zu viel, damit die Bestandteile des Salates ihren Eigengeschmack verbreiten können. Dazu, und auch für die nächsten Gänge gedacht, wurde ein Riesling Silvaner vom Weingut Anjan Boner kredenzt. Die Reben konnten 2017, das weiss Gott kein einfaches Weinjahr war, zwar mit 73 Oechsle aber „nur“ 600g pro Quadratmeter abgeerntet werden. Was heraus kam ist ein sehr intensiver, frischer und mit einer knackigen Säure unterlegtes Tröpfchen, das noch eine ganz leichte Restsüsse aufweist: Tolle Wahl!

Die Suppe
Erbsen-Cappuccino mit Morchelschaum. Immer noch hin und weg von den dünnen Garnelen nehme ich einen Löffel voll Suppe, ohne vorher geschaut zu haben, was denn da genau kommt. Etwas Erdigkeit, leicht mehlige Konsistenz, wunderbar herausgearbeiteter, typischer Geschmack mit leichter süsse. Die zu Schaum verarbeiteten Morcheln gingen etwas unter, vielleicht auch, weil die Geschmacksstoffe von Pilzen eher wasser- denn fettlöslich sind und für den Schaum eher fetthaltige Grundstoffe verwendet werden. Das intensivste Pilz-Geschmackserlebnis als Schaum hatte ich mit einer Eiweissbasis in einer japanischen Küche. Vielleicht lässt sich da aus der Molekularküche noch etwas Intensität herzaubern.

Der Salat
Waldhotel-Brasseriesalat. Sehr schöne Mischung aus verschiedenen Salaten und Kräutern mit einem leichten Dressing (Himbeerbalsamico?). So wie Salat sein soll: frisch, abwechslungsreich und schmackhaft: Bravo!

Der Hauptgang
Involtinti vom Langwieser Bio-Galloway Kalb, Marktgemüse, Filisurer-Bergkartoffeln. Zusätzlich zum Involtini wird noch ein Stück Rücken aus der Küche mitgeliefert. Nun ist es mit dem Rücken eines Paarhufers so eine Sache, weil das Kalb als solches bezeichnet wird, bis es Geschlechtsreif ist, also das Alter sehr unterschiedlich sein kann und das Stück Fleisch vom Rücken von sehr mager, dann eher aus dem hinteren Rücken z.B. als Roastbeef, bis sehr durchzogen z.B. als Hals verarbeitet werden kann. Dass die verschiedenen Stücke vom Rücken eine jeweils andere Verarbeitung brauchen, versteht sich von selbst. Die dünnen Involtini werden meist von der sogenannten Oberschale, das ist der innere Teil der Keule, hergestellt. Die wunderbaren Röstaromen zeigen sehr schön, dass das Fleisch zuerst leicht angebraten wurde, bevor es im Ofen kurz gegart wurde. Wer im Militär schon mal Fleischvögel hatte, weiss vermutlich, was da alles falsch laufen kann. Hier ist genau das Gegenteil der Fall. Zart aber durch kommen sie daher, die kleinen Röllchen: einfach toll! Das Stück Rücken kann da schon etwas weniger überzeugen. Sehr gut im Geschmack aber bei mir eher auf der trockenen Seite angesiedelt. Bei meiner Partnerin ganz anders: sehr saftig und zart, ebenfalls mit leichten Röstaromen. Das farbige Gemüse ist heiss, noch knackig und toll angerichtet. Das überraschende Highlight für mich sind die Filisurer-Bergkartoffeln, die als gebratene Scheiben mit etwas Zwiebel angebraten wurden. Vielleicht noch eine Spur von Zimt? Auf jeden Fall wurde sehr gutes Bratfett verwendet, eventuell sogar Schmalz: schlicht perfekt!
Inzwischen sind wir zum Rotwein gewechselt. Ein spanischer Tempranillo von der Bodegas Emilio Moro aus dem Ribera del Duero, so grob zwischen Burgos und Valladolid (nördlich von Madrid) gelegen. Ich hatte vorher keine Ahnung von dieser Bodega und bin sehr überrascht, was vor allem die Stiftung bezüglich Sozialverantwortung so alles tut: chapeau! Der Tempranillo liefert auf jeden Fall alles, was der Boden herzugeben verspricht: sehr intensives rot, ein wenig Holz, schwarze Beeren und Vanille sowie eingelegte Pflaumen, die sich mit den Jahren noch verstärken dürften. Zum Hauptgang mit Ziel Dessert eine top Wahl: Kompliment!

Der Dessert
Pochiertes Haselnussküchlein und Zwetschgenröster
Ha! Da kommen die angepeilten Zwetschgen. Wir unterhalten uns am Tisch über das Pochieren. Tatsächlich ist es so, dass jede in heisses aber nicht kochendes Wasser eingelegte Zutat, ob sie nun noch in einem Förmchen platziert oder direkt im Wasser schwimmt, ist irrelevant, als pochiert bezeichnet werden kann. Das Haselnussküchlein war bestimmt in einer Form und ist eine wunderbar verheiratete Masse von gehackten und gemahlenen Nüssen, Ei, Zucker und vielleicht etwas Kakao. Feucht und warm kommt es daher, dazu die Zwetschgenröster mit Noten von Zitrone, Zimt und etwas Gewürznelken. Ein Gedicht, das sich mit dem Rotwein zu einer Geschmackssymphonie entwickelt, die ohne Zweifel als Krönung bezeichnet werden darf: Göttlich!

Zum Abrunden wird ein Grappa gereicht: Vecchia Isabella von Delea aus der Traubensorte Americana. Wieso die Americana heisst? Weil sie vermutlich eine natürliche Kreuzung aus amerikanischen Reben ist. Den Damen gefällt der Geschmack sehr gut, was bei Grappa nicht ganz üblich ist, in diesem Fall aber sicher erklärbar. Denn Delea ist ein Schweizer Produzent aus dem Tessin und wer schon mal etwas von „Fragolino“ gehört oder sogar degustiert hat, weiss wovon ich spreche. Die Uva Ameriacana heisst wegen ihres typischen Erdbeergeschmacks eben auch Fragola und dass daraus mit gekonntem Handwerk ein wunderbarer Grappa hergestellt werden kann, wird hier eindrücklich gezeigt. Die Tiefe und der volle Gehalt würden eher auf ein höchstprozentiges Destilat deuten, was die Vecchia Isabella mit ihren etwas über 40% definitiv nicht ist: Hervorragend!

An der Bar
Wohlgenährt und in ausgelassener Stimmung gehen wir dann an die Bar. Der Barkeeper, ein junger Doppelmeter (alles, was mich um eine Lineallänge überragt ist halt gross), von dem ich den Namen nicht mehr weiss, macht einen guten Eindruck und ist ab meiner Bemerkung, dass ich den Martini Dry gerne sehr kalt hätte, gar nicht verlegen. Mal sehen, was da kommt. Mit diesem absoluten Standarddrink sind schon manche Schwächen einer Bar zu Tage gekommen. Geliefert wird ein kalter (da geht noch was) leicht rötlich schimmernder Drink (sieht eher dirty denn dry aus), der meinem Ideal unglaublich nahe kommt. Aber woher kommt die rote Farbe? Der Gin ist sicher ein Klassiker, ich tippe auf Tanqueray und bekomme etwas später auch die Bestätigung. Als Vermouth hat der junge Mann einen von den Fratelli Punt e Mes verwendent, der eben dunkelrot ist: die Überraschung ist gelungen. Meine Partnerin, die mit einer leichten Erkältung zu kämpfen hat, wird ein frischer Ingwer/Zitronen Tee empfohlen und frisch heisst frisch: Stücke von Ingwer, ein Schnitz Zitrone: Top! Für den zweiten Drink stelle ich mich an die Bar, um zu sehen, wie er das macht. Diesmal klassisch mit Noilly Prat und alles schön vorkühlen, bitte. Gesagt, getan: fast perfekt, Harry Schraemli, den der junge Mann nicht mehr kennt, hätte seine Freude gehabt! Beim Abräumen am Tisch fragt er mich dann etwas später, ob ich noch einen möchte, er hätte für die notwendige Kälte gesorgt. Da bin ich aber gespannt und bestelle einen Dritten. Bitte mit einem Dash Angostura. Es wird immer besser! Wirklich kalt diesmal, denn der Barkeeper hat einen Mixer mit Eis gefüllt und in eine Schale mit Eis/Salz-Mischung in den Tiefkühler gestellt: Halleluja!

Fast vergessen: Das Hotel bietet bezüglich Anfahrt einen top Service: man kann ab Chur einen Extrazug organisieren, in dem schon mal die Formalitäten für das Einchecken erledigt, ein Apéro gereicht und so die Fahrt genossen werden kann. Im Hotel angekommen können ungeduldige Skifahrer sich in zu Garderoben umfunktionierten Meetingräumen umziehen, die Skis packen und so ohne Verzögerung auf die Piste. Die Koffer, Taschen usw. werden dann vom Personal ins Zimmer gebracht. Das nenne ich Effizienz und dem Kunden verpflichtetes Gastgebertum von Christian Zinn und seiner Mannschaft: Bravo!

Zusammenfassung
Das Waldhotel National in Arosa ist eines der ältesten Häuser aber auf dem neusten Stand, mit top Service, ausserordentlicher Freundlichkeit und einer Küche, die die 16 GaultMillau Punkte mehr als verdient. Das Haus ist sowohl für Geschäftsanlässe wie auch für Familienferien sehr gut geeignet und überrascht mit unzähligen Ideen, die das Leben angenehmer machen und die Kundenfokussiertheit eindrücklich zeigen. Jederzeit gerne wieder!
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Aufenthaltsdatum: April 2018Reiseart: als Paar
Preis-Leistungs-Verhältnis
Sauberkeit
Service
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Antwort von WaldhotelGastgeber, Manager im Waldhotel Arosa
Beantwortet: 29. Mai 2018
Lieber Waldhotel-Fan Wow...uns fehlen die Worte! Ihre Bewertung sagt einfach alles, so ausführlich und mit allen magischen Waldhotel-Momenten. Ihre Worte haben allen Waldhotel-Unternehmern ein riesiges Lachen ins Gesicht gezaubert und wir sind einfach nur stolz darauf, Ihre Ferien zu unvergesslich gemacht zu haben. Nun freuen wir uns auf ein Wiedersehen im Sommer - mit erneut ganz vielen magischen Waldhotel-Momenten und dem vollen Erholungs-Programm! Herzliche Grüsse aus dem frühlingshaften Arosa, Christian Zinn, Gastgeber & alle Waldhotel-Unternehmer
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