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Erta Ale

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Erta Ale

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Die Freude am Reisen kann praktisch überall auf der Welt genossen werden. Eines der besten Länder für atemberaubende Landschaften, schroffe, aber majestätische Berge, exotische Flora, Fauna (hauptsächlich endemische Säugetiere, Vögel, Pflanzen) und unberührte kulturelle Vielfalt, die von immerwährenden historischen Stätten und Stämmen gepflegt wird, ist zweifellos Äthiopien.
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Martin_aroundtheworld hat im Apr. 2020 eine Bewertung geschrieben.
Hamburg, Deutschland2.522 Beiträge8.843 "Hilfreich"-Wertungen
+1
Ich war bislang in 74 Länder und habe diverse Reisearten und Touren ausprobiert. Aber die zwei Nächte Tour zum Erta Ale und der Danakil depression (als Teil unserer 15 tägigen Rundreise) war das härteste, was ich je gemacht habe. Gleich am nächsten Morgen nach Ankunft in Äthiopien sind wir früh morgens nach Mek'ele geflogen und dann ging es auch schon los Richtung Erta Ale mit Landrovern auf extrem schlechten Straßen, die von Menschen, Kühen, Kamelen und Schafen bevölkert waren. Am Basis-Camp angekommen, sind wir dann circa drei Stunden zum Vulkan gelaufen. Mit ganz jungen lokalen Führern und bewaffneter Security in einen Eiltempo mit anderen Gruppen. Hin und wieder werden hier auch Menschen entführt oder sogar getötet. Das Lavafeld im Vulkan, was auf vielen Fotos zu sehen ist, gibt es nicht mehr. Als wir da waren hat man kaum was vom Inneren des Vulkans gesehen. Da hatten wir uns viel mehr versprochen. Nach einer Stunde haben wir unseren eigenen Reiseguide gebeten, wieder zum Camp zurückzugehen. Er hatte uns denn jemand von der Security organisiert. Das Übernachtungscamp besteht aus Steinhütten, die mit Matrazen versehen wurden, diese wurden von Kamelen hier rauf transportiert was man auch gerochen hat. Das Übernachtungscamp ist circa 45 Minuten vom Vulkan entfernt. Toiletten und Duschen gibt es nicht. Büsche oder ähnliches auch nicht, was gewisse menschliche Bedürfnisse etwas problematisch macht. Schamvoll sollte man hier nicht sein. Dafür liegen hier und in der Umgebung sehr viele Plastikflaschen und anderer Müll rum. Drei Sterne gibt es, weil wir am nächsten Morgen nochmal zum Sonnenaufgang am Vulkan gewesen sind. Das war denn doch ein schönes Erlebnis und ist empfehlenswert.
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Erlebnisdatum: November 2019
56 "Hilfreich"-Wertungen1 geteilter Inhalt
Hilfreich
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Ulrich K hat im Feb. 2020 eine Bewertung geschrieben.
79688 Hausen14 Beiträge7 "Hilfreich"-Wertungen
Ja, es stimmt leider, was viele hier geschrieben haben: die Afar betätigen sich als Wegelagerer (was in unserem Falle vom Veranstalter geregelt wurde), und es liegt viel Müll herum - vor allem Plastikflaschen. Wer das wohl war? Der Lavasee im Erta Ale war leider nicht so aktiv; etwa fünf rotglühende Stellen waren auszumachen. Dafür gab es reichlich Rauch / Schwefeldämpfe, eine gute Atemmaske ist unbedingt zu empfehlen. Faszinierend: der Lavasee gab Geräusche von sich, ähnlich wie Meeresrauschen. Geschlafen habe ich im Freien, musste halt nur manchmal mit der Lampe blinken, damit mir kein Touri auf den Schlafsack pinkelt. Das hat sich dann erledigt, als der Wind drehte und der Rauch kam. Ich hatte ja meine Maske... Zur Sicherheit: habe kein Problem festgestellt.
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Erlebnisdatum: Januar 2020
Hilfreich
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oysip hat im Feb. 2020 eine Bewertung geschrieben.
1 Beitrag1 "Hilfreich"-Wertung
Absolut nicht lohneswert. Nur Dreck und Müll. Der Aufstieg ist zwar kurz aber man sieht nichts außer Müll und Plastikflaschen und oben angekommen das gleiche, aber der See existiert nicht mehr. Frustrierend, wenn man um hinzukommen den ganzen Tag in der Hitze fahren muss. ... Satz mit x ..... Anscheinend fahren auch viele Veranstalter das Gebiet gar nicht mehr an. Trotz Hauptsaison kaum was los im total versifften Basislager. schon einen Punkt zu vergeben ist schon zuviel
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Erlebnisdatum: Februar 2020
1 "Hilfreich"-Wertung1 geteilter Inhalt
Hilfreich
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Birgit568 hat im Jan. 2020 eine Bewertung geschrieben.
Bensheim, Deutschland7 Beiträge4 "Hilfreich"-Wertungen
Erta Ale ist absolut keine Reise wert, im Gegenteil. Müllberge und stinkender Dreck. Aggressive einheimische Clans, die Wegezoll erpressen an mehreren Stellen. Das wird immer mehr und dreister, bestätigt auch unser Fahrer. Kinder werfen sich vor die Autos. Mitfahrender Polizist und Roadguide heben keinen Finger dagegen, sondern schauen zu. Das angeblich in der Region verstärkte Militär ist nirgends zu sehen. Und selbst dann weiß man nicht, wem man trauen darf. Die Sicherheitslage ist mehr als bedenklich seit die Strasse von Danakil nach Dschibuti gebaut wird. Auf kurze Spaziergänge einzelner Gruppenmitglieder vom Base Camp wird extrem nervös und fast panisch reagiert, so dass man sich fragt, wer da auf Leute lauert, die sich von der Gruppe entfernen. Ein Kamel muss trotzdem bezahlt werden, obwohl es nicht gebraucht wird (wir planten nur hoch und dann in der Nacht wieder runter zugehen, da es oben am Kraterrand noch dreckiger und stinkendender sein sollte, was sich bewahrheitet hat). Übernachtungskosten auf der Matte im Base Camp unter freiem Himmel neben dem Jeep kosten enorme Summen. Und auf der Rückfahrt verlangen unsere mitfahrenden Begleiter, obwohl sie bereits bezahlt wurden, noch zusätzliches Geld, bevor sie endgültig ausstiegen. Das ist alles andere als Urlaub oder Abenteuer. Ein Punkt ist noch zu viel.
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Erlebnisdatum: Januar 2020
3 "Hilfreich"-Wertungen
Hilfreich
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pegschwe07 hat im Jan. 2020 eine Bewertung geschrieben.
Gschwend, Deutschland61 Beiträge7 "Hilfreich"-Wertungen
Außer stinkendem und zum Husten reizenden Rauch ist da nix mehr zu sehen! Nichteinmal ein Foto habe ich von der Trostlosigkeit machen mögen! Die Müllberge überall, die übelriechenden Steinhütten, das Klopapier mit den dazugehörenden Haufen... Die Sicherheitslage ist mehr als bedenklich: Die Afar sind im Moment äußerst missgestimmt über den Bau einer Straße Richtung Rotem Meer. An den Offroad-Strecken fordern Sie aggressiv nach einem Wegezoll. Für die Übernachtung im Staub neben dem Fahrzeug verlangen die Afar-Clans ebenfalls einen horrenden Preis. Die mitfahrenden „Polizisten“ rühren keinen Finger, starren insbesondere die weiblichen Teilnehmer ungeniert an. Eine Zusammenarbeit mit den Afar-Clans kann m.E. nicht ausgeschlossen werden. Ein Schutz vor Entführung (wie in der Vergangenheit bereits geschehen) ist somit nicht gegeben.
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Erlebnisdatum: Januar 2020
2 "Hilfreich"-Wertungen
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