Quito erstreckt sich über ein spektakuläres Tal in den Anden. Allein die Lage verschlägt Ihnen glatt die Sprache. Die Altstadt ist ein Irrgarten aus Prachtbauten der Kolonialzeit und gehört seit 1978 zum Weltkulturerbe. Nachdem 2006 die letzte Phase eines riesigen Sanierungsprojektes begann, erstrahlen Kirchen und historische Theater in altem Glanz und die einst dubiosen Straßen sind wieder sicher genug für Erkundungstouren. Trotz der umfassenden Sanierungsarbeiten blieb der Charakter der Altstadt als Arbeiterviertel, durch den sie sich stets definiert hat, erhalten. Ein Gang durch die engen Gassen ist wie eine Gang durch ein anderes Zeitalter. Nur 20 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt liegt Quitos Neustadtviertel, das eine völlig andere Welt darstellt - eine Mischung aus mehrstöckigen Hotelkomplexen, Hochhäusern und grauen Amtshäusern. Für Reisende liegt das Herz im bunten Viertel von Mariscal Sucre, in dem es viele trendige Cafés, internationale Restaurants, Reisebüros, Cybercafés, Bars und kleine Hotels gibt. Quito ist eine Stadt voller wunderbarer Widersprüche und starker Kontraste. Ein Ort, der in die Vergangenheit reisen lässt, ohne auf den Komfort der Moderne verzichten zu müssen. Die Highlights der Altstadt sind die Iglesia de San Francisco, La Compañía de Jesús und das Casa Museo María Augusta Urrutia. Während der Mittagspause, wenn viele Sehenswürdigkeiten zur Fiesta geschlossen sind, bietet sich ein Aufstieg zum El Panecillo an, um den atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt zu genießen.
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